Wieder fällt ein Baum im URCD-Floßbereich in die Donau

Geschrieben von Jörg Haußer.

Beim letzten Baumunfall 2017 am Donauufer auf Neu-Ulmer Seite wird der Doppeldreier Hera, der am URCD-Floß liegt, zum Totalschaden, weil ein großer Ast von einem Uferbaum abbricht und sich in das Boot bohrt, in dem zum Glück in dem Augenblick noch niemand sitzt.

Am frühen Abend von Mittwoch, dem 5. September 2018 ist es schon eine Nummer größer - ein ganzer Baum fällt - wieder auf Neu-Ulmer Seite - direkt unterhalb vom URCD-Floß mit großem Krachen in die Donau. URCD-Ruderer, die vor der Bootshalle das Boot fertig machen, um aufs Wasser zu gehen, berichten, sie wären von einem Autounfall in der Umgebung ausgegangen, so laut wäre das Geräusch gewesen.

Auch diesmal hätte es ein Menschenleben kosten können, da der Baum direkt im Anlegebereich des Floßes umgefallen ist. Zum Glück ist der Baumsturz ohne jeden weiteren Schaden abgelaufen. Da ist es sicher an der Zeit, dass die Stadt Neu-Ulm als Verantwortliche für diesen Uferbereich die Bäume dort von einem Baumexperten überprüfen lässt. Bisher wurde immer nur nach einem Baumabbruch reagiert.

Mögliche Ursachen: Biber, Hitze, Altersschwäche? Ein Fall für den Baumexperten.

In der Zwischenzeit ist der Baum von der SWU zerlegt worden, das Holz lagert oben am Donau-Fußweg. Dabei sieht man, dass der Baum unten fast keine Wurzeln mehr hatte, weil diese mit dem Erdreich unter dem Baum von der Donau weggespült worden waren. Vermutlich hat der Sturm mit starkem Hagel in der Woche zuvor den Baum gelockert und so den Abgang beschleunigt.


Foto: Raimund Hörmann sen.

2017: Glück gehabt - Dicker Ast von krankem Uferbaum stürzt auf Doppeldreier Hera am URCD-Floß