Ulms Olympiasieger Reinelt hört auf

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 18.1.2017.


Foto: Raimund Hörmann

Nach seinem Empfang beim Ulmer Ruderclub Donau zum Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ist es ruhig geworden um Maximilian Reinelt. Der Vorzeige-Athlet hatte schon im Herbst vergangenen Jahres angekündigt, sich über das Fortsetzen seiner Karriere Gedanken zu machen. Doch erst am Mittwoch machte es der 28-Jährige dann offiziell: Reinelt beendet seine aktive Ruder-Karriere am Olympiastützpunkt in Dortmund.

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Deutschlandachter - Max Reinelt geht von Bord

Geschrieben von Deutschlandachter.de.


Foto: Carolin Strähle

Ende vergangenen Jahres hatte Andreas Kuffner bereits seine Karriere beendet, nun haben auch Maximilian Reinelt und Maximilian Munski ihren Abschied vom Leistungssport bekanntgegeben. Drei Säulen des Deutschland-Achters, welche die positive Entwicklung des deutschen Flaggschiffs über Jahre mitgeprägt haben, legen damit ihre schwarz-rot-goldenen Riemen für immer in die Ecke. Wir sagen "Danke" an drei großartige Sportler und Menschen!

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Paralympics 2016 in Rio - Unvergessliches Erlebnis für Inga Thöne

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 13.9.2016.

Rang vier bei den Paralympics 2016 in Rio für Ulmer Rudererin


Foto: Hansjörg Käufer

Der ganz große Erfolg ist für Inga Thöne in Rio de Janeiro zwar ausgeblieben. Dennoch waren die Paralympics für die Steuerfrau vom Ulmer Ruderclub Donau ein unvergessliches Erlebnis.

Undankbar, Holzmedaille, Blech errudert – man kennt die Begriffe zur Genüge, wenn beim Saisonhöhepunkt statt einer Medaille lediglich der vierte Platz herausspringt. Der  deutsche Para-Vierer, von der Ulmerin Inga Thöne gesteuert, konnte sich nach seinem Finale bei den Paralympics auf dem Lagoa Rodriga de Freitas über seinen vierten Platz dennoch riesig freuen. Gegenüber der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr gelang eine klare Verbesserung. Dort war die Crew um die Athletin vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD) nämlich nur auf dem siebten Platz gelandet und hatte damit gerade noch das Ticket für Rio gelöst.

 Auch diesmal führte ein steiniger Weg über den Hoffnungslauf ins paralympische Finale, doch dort lief es dann umso besser. Der britische Vierer machte von Beginn an enorm Druck und führte das Feld an, dicht gefolgt von den USA. An dritter Position setzten sich die Kanadier fest, während Inga Thöne und ihre Mitstreiter eine Länge dahinter alle Hände voll zu tun hatten, ihren vierten Platz vor den ständigen Angriffen der Südafrikaner zu verteidigen.

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Olympiasieger Reinelt im SWP-Interview: "Darf es nicht überreizen"

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 12.9.2016.

Beim Empfang in Ulm für seine olympische Silbermedaille mit dem Deutschland-Achter sprach Maximilian Reinelt über ein mögliches Karriereende.

SÜDWEST PRESSE: Herr Reinelt, Sie haben sich schon zum zweiten Mal nach dem Gold von London ins Goldene Buch der Stadt eingetragen. Wird das schon inflationär behandelt?
MAXIMILIAN REINELT: Nein, ganz im Gegenteil, es war wieder ein besonderer Moment für mich. Die Personen, die sich dort eintragen dürfen, sind wirklich handverlesen. Ich habe ein paar Seiten zurückgeblättert, und an vierter oder fünfter Stelle habe ich unsere Unterschriften von 2012 gefunden.

SÜDWEST PRESSE: Mit etwas Abstand: Wie war Ihr persönlicher Eindruck von Rio 2016?
MAXIMILIAN REINELT: Die Berichterstattung im Vorfeld war ja eher negativ. Aber ich habe wunderbare Spiele erlebt. Und für uns Ruderer war es die Strecke, die wir uns immer gewünscht haben: Man fährt von einem Ufer zum anderen, es waren 300 Meter nach Ipanema, die Christus-Statue hat über uns gewacht. Kurzum: Es war so, wie wir es uns immer gewünscht haben. Die Spiele waren aus unserer Sicht einfach nur super.

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Fotos: Raimund Hörmann