Olympia in Rio: Ein Fall für zwei

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 2.8.2016.

Dabeisein ist (fast) alles: Die Ulmer Ruderin Kerstin Hartmann feiert bei Olympia in Rio bereits den zweiten Höhepunkt ihrer Karriere.

Kerstin Hartmann und Kathrin Marchand rudern im einzigen Riemenboot der Frauen für Deutschland in Rio   Foto: Hansjörg Käufer

Noch fünf Tage bis zum Start: Kerstin Hartmann vom Ulmer Ruderclub und ihre Teamkollegin Kathrin Marchand aus Leverkusen bilden seit fast zwei Wochen jeden Tag die Zahl mit ihren Körpern, die den Countdown zum Start bei der Olympischen Ruderregatta in Rio de Janeiro darstellt.

Es ist ein Fall für Zwei. Nur die Athletin des Ulmer Ruderclubs Donau und ihre Leverkusener Ruderpartnerin vertreten in Rio die deutschen Farben im „Team Frauenachter“, wie sich die Riemen-Ruderinnen nennen. Der Zweier-ohne ist das einzige deutsche Boot, das neben den Skull-Vertretern Doppelzweier und Doppelvierer an der Copacabana  startet. Der Einer, der Vierer und auch der Achter waren bereits in der Olympia-Qualifikation gescheitert.

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Ulmer Ruderer landen in Rio

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 30.6.2016.

Die Ulmer Ruderer sind am Freitagmorgen in Rio gelandet. Die Stimmung ist ausgelassen.

Die Ruder-Nationalmannschaft um Maximilian Reinelt und Kerstin Hartmann vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD) ist Freitagfrüh mit dem Flieger in Rio gelandet. Bis zu den ersten Vorläufen bei den Olympischen Spielen am 7. August sind es noch neun Tage.

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Team Deutschlandachter

Interview mit Max Reinelt: "Acht Ponys in einem Boot"

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 23.7.2016.

Maximilian Reinelt, 27, hat mit dem Deutschland-Achter 2012 in London Olympia-Gold gewonnen. Gelingt dem Ulmer in Rio ein zweiter großer Triumph?

SÜDWEST PRESSE: Herr Reinelt, was ist für Sie bis heute die stärkste Erinnerung an London?

MAXIMILIAN REINELT: Für mich ist die schönste Erinnerung das Rennen selbst. Diese letzten 500 Meter, als wir gemerkt haben, dass wir einen Tick Vorsprung hatten, dass es reichen kann. Und dann das Gefühl, es gemeinsam geschafft zu haben, als Mannschaft. Und sich das alles über Jahre zusammen hart erarbeitet zu haben.

SÜDWEST PRESSE: Die letzten 500 Meter, dieser unglaubliche Endspurt, das war wirklich ein Krimi, gekrönt mit Gold. . .

MAXIMILIAN REINELT: Es war wirklich eng, die Briten plötzlich wieder vor uns, da hat unser Steuermann Martin Sauer gerufen: Jetzt! Alles oder Nichts! Und da hat man gemerkt: Ja, wir kommen weg. Wir kommen tatsächlich weg. Wenn jetzt nichts mehr schiefgeht, holen wird Gold. Dieser Moment war für mich der schönste der Olympischen Spiele.

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Max Reinelt fährt im Deutschlandachter nach Rio

Geschrieben von Hansjörg Käufer.

Über eine Kür vor den Medienleuten

Die Athleten des Deutschlandachters sind nominiert. Maximilian Reinelt vom Ulmer Ruderclub hat zum siebten Mal in Folge seinen Platz im Flaggschiff sicher. Jetzt wurde das Team der Presse vorgestellt. Ein Besuch im Leistungszentrum am Dortmund-Ems-Kanal.

Der Nordwesten Dortmunds, Hafengegend, Spundwände, es ist 9 Uhr. An der Rampe vor dem Leistungszentrum legt gerade der Deutschlandachter mit dem Ulmer Maximilian Reinelt an. Trotz der Aprilfrische rinnt den Männern Schweiß von der Schläfe. 24 Kilometer liegen hinter den Athleten. Seit wenigen Tagen hat das monatelange Testen und Selektieren, oder besser: die interne Rangelei des 22-köpfigen Teams Deutschlandachter ein Ende. Sie wissen nun, wer bis Rio im Flaggschiff rudert, ebenso wie Vierer und Zweier besetzt werden. Für die Ruderer ein wichtiges Etappenziel. Es ist, wenn man so will, eine Art Befreiung, denn ab sofort richten sie ihren enormen Aufwand an den internationalen Konkurrenz aus. Die Mission Goldverteidigung wird den acht Männern die nächsten 96 Tage alles abverlangen. Heute wird das Team der Presse vorgestellt.

Lena Müllers schwerer Kampf um Rio

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 14.4.2016.

Kerstin Hartmann vom Ulmer Ruderclub hat ihr Olympia-Ticket schon sicher, Kollege Maximilan Reinert hat gute Chancen auf einen Platz im Deutschland-Achter. Schwer kämpfen um Rio muss Lena Müller.

Am Wochenende beginnt die heiße Phase der Olympiasaison. Die Rio-Kandidaten des Ulmer Ruderclubs (URCD) sind im oberitalienischen Lago di Varese und auf der Regattabahn in Köln/Fühlingen erstmals über die olympische 2000-Meter-Distanz im Einsatz. In Varese trifft sich ein Großteil der internationalen Elite, darunter Kerstin Hartmann im Zweier-ohne, während Maximilian Reinelt (ebenfalls Zweier-ohne) und Lena Müller im leichten Einer in Köln gegen die nationale Konkurrenz bestehen müssen.

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