Kerstin Hartmann löst ihr Ticket für Rio

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 10.2.2016.


Kerstin Hartmann im Zweier ohne Schlagfrau bei der WM 2015             Foto: Hansjörg Käufer

Plötzlich ging alles ganz schnell: Die Besetzung des ersten deutschen Bootes im Riemen-Bereich bei Olympia im August in Rio steht fest. Bei einer verbandsinternen Ausscheidung der deutschen Ruderer für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) setzten sich Kerstin Hartmann vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD) und ihre Partnerin Kathrin Marchand (Leverkusen) im Zweier-ohne auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen deutlich durch. Das Duo muss ab sofort auf dem Weg nach Brasilien keine Konkurrenz mehr fürchten. Die beiden können sich nun voll auf den olympischen Zweier konzentrieren.

"Wir sind jetzt total erleichtert", strahlte die Ulmerin nach dem Rennen: "Die letzten Wochen waren mental für uns ganz schön aufreibend. Nicht immer lief unser Boot gut." Doch die Nervosität der URCD-Ruderin im Vorfeld war unnötig. Schon der Vorlauf zeigte, dass die langjährige Zweier-Dominanz von Kerstin Hartmann auch in der olympischen Saison Bestand hat. Im Finale packten die WM-Achten des Vorjahres dann ihre Gala-Form aus. Schnell setzten sie sich von den anderen Booten ab und bauten ihren Vorsprung bis ins Ziel auf 13 Sekunden aus – ein Klassenunterschied.

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Maximilian Reinelt: "Wir müssen uns alle neu bewerben."

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 11.1.2013.

Ruderer Der Ulmer Maximilian Reinelt ist mit dem Deutschland-Achter zur "Mannschaft des Jahres" gewählt worden. 2013 aber muss sich der 23-jährige Olympiasieger wie jeder andere erneut für das Paradeboot qualifizieren.


Foto:  Nordphoto

Nach den Spielen in London muss sich Maximilian Reinelt mehr auf sein Studium konzentrieren. Doch der Blick geht schon nach Rio.

SWP: Maximilian, Sie sind mit dem Deutschland-Achter in London Olympiasieger geworden. Wie geht es weiter mit dem Aushängeschild des Deutschen Ruderverbandes?

MAXIMILIAN REINELT: Eigentlich hat der Achter aufgehört. Drei Leute hören auf, leider auch mein Partner im Zweier, Lukas Müller. Wir müssen uns alle neu bewerben.

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Die gesellschaftliche Krönung - Interview mit Maximilian Reinelt, Sportler des Jahres

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 18.12.2012.

Max Reinelt: In diesem Jahr haben wir alles richtig gemacht

2010 Zweiter, 2011 Dritter, jetzt die Krönung: Der Ulmer Ruderer Maximilian Reinelt ist mit dem Deutschland-Achter zur Mannschaft des Jahres gekrönt worden. Der 23-Jährige hätte es auch anderen gegönnt.
 
SWP: Maximilian, nach den zweiten und dritten Plätzen mit dem Deutschland-Achter sind Sie jetzt zur Mannschaft des Jahres gewählt worden. Für Sie im Benazetsaal des Kurhauses das Happy-End?

MAXIMILIAN REINELT: Das ist eine besondere Auszeichnung, von Fachjournalisten ausgewählt worden zu sein und nun an der Spitze zu stehen. Seit Peking sind wir vier Jahre lang ungeschlagen. Ich hätte es auch den Hockey-Jungs und den Beach-Volleyballern gegönnt. Sportler des Jahres zu sein, das krönt dieses Jahr gesellschaftlich.

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Lorbeer im Schloss

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 8.11.2012.

Ehre für Achter-Ruderer Maximilian Reinelt. Der Ulmer zählte zu den olympischen Medaillengewinnern, die der Bundespräsident jetzt ausgezeichnet hat.

Bundespräsident Joachim Gauck hat gestern in Berlin 164 Silberne Lorbeerblätter als höchste sportliche Auszeichnung Deutschlands an Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele verliehen. Bei der Feierstunde im Schloss Bellevue waren unter anderen die Hockey-Männer, Diskus-Recke Robert Harting, die medaillenschweren Kanuten, Leichtathleten, Reiter, Turner und die Ruderer anwesend, darunter auch Max Reinelt, der Ulmer Goldmedaillen-Gewinner von London im Deutschland-Achter. "Es war beeindruckend und imposant", sagte Reinelt. "Ich empfinde die Auszeichnung als große Ehre - und auch als Verpflichtung. Man spürt dabei auch deutlich seine Vorbildfunktion als Sportler."

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Tage des Glücks

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 20.8.2012.

Bier und Bratwurst zur Begrüßung: Der Ulmer Ruderclub Donau hat am Freitagabend im Neu-Ulmer Ruderhaus zu Ehren seiner vier Olympia-Ruderer ein zünftiges Willkommensfest veranstaltet.

Alle vier strahlten mit der Ulmer Abendsonne um die Wette. Goldmedaillengewinner Maximilian Reinelt, aber auch Lena Müller, Kerstin Hartmann und Urs Käufer wurden bei Bratwurst, Leberkäse und Bier vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD), "ihrem Ruderverein", zurück in der Heimat begrüßt. Zuvor waren die Ruderer sowie die Turnerin Janine Berger und die rhythmische Sportgymnastin Regina Sergeeva bereits von Finanzbürgermeister Gunter Czisch im Ulmer Rathaus empfangen worden (wir berichteten am Samstag).

"Es ist wirklich schön, wieder hier zu sein", sagte Reinelt, dem unweigerlich auch an diesem Abend die größte Aufmerksamkeit zuteil wurde. Hier ein Schulterklopfen, da ein Autogramm, dort ein Foto. "Hier ist das aber schön. Es sind viele Bekannte und Freunde hier. Im deutschen Haus in London war ein ganz schöner Trouble. Da hattest du auf einmal ganz viele neue Freunde", sagte der 23-Jährige.

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