Olympiasieger Reinelt im SWP-Interview: "Darf es nicht überreizen"

Beim Empfang in Ulm für seine olympische Silbermedaille mit dem Deutschland-Achter sprach Maximilian Reinelt über ein mögliches Karriereende.

SÜDWEST PRESSE: Herr Reinelt, Sie haben sich schon zum zweiten Mal nach dem Gold von London ins Goldene Buch der Stadt eingetragen. Wird das schon inflationär behandelt?
MAXIMILIAN REINELT: Nein, ganz im Gegenteil, es war wieder ein besonderer Moment für mich. Die Personen, die sich dort eintragen dürfen, sind wirklich handverlesen. Ich habe ein paar Seiten zurückgeblättert, und an vierter oder fünfter Stelle habe ich unsere Unterschriften von 2012 gefunden.

SÜDWEST PRESSE: Mit etwas Abstand: Wie war Ihr persönlicher Eindruck von Rio 2016?
MAXIMILIAN REINELT: Die Berichterstattung im Vorfeld war ja eher negativ. Aber ich habe wunderbare Spiele erlebt. Und für uns Ruderer war es die Strecke, die wir uns immer gewünscht haben: Man fährt von einem Ufer zum anderen, es waren 300 Meter nach Ipanema, die Christus-Statue hat über uns gewacht. Kurzum: Es war so, wie wir es uns immer gewünscht haben. Die Spiele waren aus unserer Sicht einfach nur super.

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Fotos: Raimund Hörmann