Paralympics 2016 in Rio - Unvergessliches Erlebnis für Inga Thöne

Rang vier bei den Paralympics 2016 in Rio für Ulmer Rudererin


Foto: Hansjörg Käufer

Der ganz große Erfolg ist für Inga Thöne in Rio de Janeiro zwar ausgeblieben. Dennoch waren die Paralympics für die Steuerfrau vom Ulmer Ruderclub Donau ein unvergessliches Erlebnis.

Undankbar, Holzmedaille, Blech errudert – man kennt die Begriffe zur Genüge, wenn beim Saisonhöhepunkt statt einer Medaille lediglich der vierte Platz herausspringt. Der  deutsche Para-Vierer, von der Ulmerin Inga Thöne gesteuert, konnte sich nach seinem Finale bei den Paralympics auf dem Lagoa Rodriga de Freitas über seinen vierten Platz dennoch riesig freuen. Gegenüber der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr gelang eine klare Verbesserung. Dort war die Crew um die Athletin vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD) nämlich nur auf dem siebten Platz gelandet und hatte damit gerade noch das Ticket für Rio gelöst.

 Auch diesmal führte ein steiniger Weg über den Hoffnungslauf ins paralympische Finale, doch dort lief es dann umso besser. Der britische Vierer machte von Beginn an enorm Druck und führte das Feld an, dicht gefolgt von den USA. An dritter Position setzten sich die Kanadier fest, während Inga Thöne und ihre Mitstreiter eine Länge dahinter alle Hände voll zu tun hatten, ihren vierten Platz vor den ständigen Angriffen der Südafrikaner zu verteidigen.

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