"Einer, der fehlen wird"

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 16.2.2019.

Am Ulmer Hauptfriedhof fand am Freitagmittag die Trauerfeier für den gestorbenen Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt statt. Freunde und Weggefährten erinnerten an den Sportler und vor allem an den Menschen Max Reinelt.

In einer bewegenden Trauerfeier haben Familie und Freunde von Maximilian Reinelt Abschied genommen. Hunderte Menschen waren auf den Ulmer Hauptfriedhof gekommen. Das Entsetzen über den frühen Tod des Ruder-Olympiasiegers, der am Wochenende im Alter von 30 Jahren beim Langlaufen in der Schweiz gestorben war, stand allen Trauergästen ins Gesicht geschrieben.

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Kaderüberprüfung in Dortmund - Ulmer überzeugen

Geschrieben von Hansjörg Käufer.

Mit einem Sieg im leichten Einer von Mahni Fatahi sowie dem zweiten Platz von Clara Oberdorfer im Zweier-ohne der Juniorinnen glänzten die Ulmer Rennruderer auf dem Dortmund-Ems-Kanal.


Mahni Fatahi                                                                                                           Foto: DRV - rudern.de

Wo stehe ich augenblicklich, wie sind meine Chancen aufs Nationalteam? Antworten darauf liefert die Kaderüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes (DRV) Ende 2018. Wie immer stand die individuelle Leistung auf dem Ergometer, sowie die im Kleinboot auf dem Prüfstand. Und hier, über die 6 km auf den Dortmund-Ems-Kanal, setzte sich Mahni Fatahi, im Feld der 34 Leichtgewichtsruderer in 23:26 durch. Vor allem sein gutes Stehvermögen half dem 22-jährigen Ulmer, den letzten Kilometer wie entfesselt zu rudern. Auf diesem Abschnitt machte er den Sieg vor dem Stuttgarter Vierer-Weltmeister Florian Roller (23:30) klar. Dass der Chemiestudent auf dem Ergometer zudem eine persönliche Bestleistung hinlegte, rundete für ihn die Dortmunder Tage vollends ab. "Ich wollte auf dem Ergometer alles geben, dass es danach im Einer zum Sieg reicht, damit habe ich nicht gerechnet", freute sich der Chemiestudent.

Fünf qualifizierte DRV-Landesstützpunkte benannt, darunter Ulm

Geschrieben von rudern.de vom 18.10.2018.

Das sind Leipzig, Halle, Krefeld, München und - Ulm.

Bei den beiden vergangenen Olympischen Spielen war Ulm regelmäßig mit zahlreichen Ruderern erfolgreich vertreten. Die Positionierung des Rudersports in Ulm ist sehr vorteilhaft. Mit einem Großteil der dort ansässigen Schulen kooperieren die Vereine und rekrutieren dort den sportlichen Nachwuchs. Die Trainerstruktur vor Ort in Verbindung mit der wissenschaftlichen Betreuung durch die Universität Ulm hat sich über die Jahre konsolidiert und ist ein Grundpfeiler der auch zukünftig erfolgreichen Arbeit.

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10 URCD-Siege beim Ländervergleichskampf 2018 in Hanau

Geschrieben von Ulmer Ruderclub Donau e.V..


Auf dem Bild von Lena Müller die beiden Ulmer Luka Radt und Paul Vasylev

Nach der äußerst erfolgreichen Herbstsaison legten sich die Kleinsten des URCD beim Ländervergleichskampf in Hanau noch einmal kräftig in die Riemen, um die Erfolgsserie des Jahres 2018 nicht abreißen zu lassen. Traditionell bildet der Ländervergleichskampf der südlichen Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland den Abschluss der Rudersaison der Kinder, der 13- und 14-jährigen Ruderinnen und Ruderer.

Wie schon öfters richtete einmal mehr der Hanauer Regattaverein den Ländervergleichskampf 2018 am 13. und 14. Oktober auf dem schönen, weitläufigen Regattagelände entlang des Mains aus. Der Wettkampf forderte die Athleten noch einmal auf ganz besondere Art und Weise. So gehen die Jungen und Mädchen am zweiten Wettkampftag nicht mehr in ihren gewohnten Vereinsmannschaften an den Start, sondern vertreten in bunt zusammengewürfelten Booten ihr Bundesland.

Die Ulmer Ruderer von der Donau meisterten dies wieder einmal mit Bravour und polierten nebenbei erneut ihre Medaillenbilanz für 2018 auf. Gleich 10 mal konnten die Jungen und Mädchen ihre Bugspitze als erste über die Ziellinie bringen und dominierten die 500-Meter-Rennen in beeindruckender Manier.

Ein besonderes Highlight aus Ulmer Sicht war der abschließende Jungen-Achter am Sonntag. Drei Ulmer Jungs ließen gemeinsam mit anderen Ruderern aus der Umgebung den weiteren Booten das Nachsehen und konnten das letzte Rennen des Tages mit mehreren Bootslängen Vorsprung für sich entscheiden.

Am Ende gab es einen klaren Gesamtsieg des Landesruderverbandes Baden-Württemberg, an dem unsere Ulmer Ruderjugend wieder einmal stark mitgewirkt hat. An diesem Ergebnis sieht man die gute Nachwuchsarbeit im Ulmer Ruderclub Donau, die von der 3-fachen Weltmeisterin Lena Müller geleistet wird.

Und nun heißt es: Vollgas für die Saison 2019. Denn egal ob Landessieger, Deutsche Meister, Weltmeister oder Olympiasieger: Meister werden bekanntlich im Winter gemacht!