EM Luzern 2019 - Leichtgewichts-Vierer mit Fatahi wird Sechster

Geschrieben von Hansjörg Käufer.

Der deutsche Leichtgewichts-Doppelvierer mit dem Ulmer Mahni Fatahi an Bord, belegte bei seinem ersten großen internationalen Auftritt bei der EM auf dem Luzerner Rotsee den sechsten Platz.

Dem jungen deutschen Quartett fehlten zum Schluss knapp zwei Bootslängen auf die frisch gebackenen Europameister aus Italien. Fatahi und Co. konnten auf den ersten 500 Metern gut mithalten. Dort, bei der ersten Zwischenzeitnahme lagen sie nur hauchdünn hinter den bis dahin führenden Franzosen. Auf den mittleren 1000 Metern entwickelte sich ein ziemlich erbarmungsloser Kampf um die Medaillenränge zwischen Italien, den Niederlanden und Frankreich.

Immer weiter setzte sich dieses Trio von Österreich, der Türkei und den Deutschen ab. 500 Meter vor dem Ziel war klar, dass die deutsche Renngemeinschaft die Medaillenränge verfehlt. Zu abgebrühnt tobte vorn der Dreikampf zwischen den Niederlanden, Frankreich und Italien. Letztere holten sich mit einer halben Länge vor den Niederlanden (Silber) und Frankreich (Bronze) Gold ab.

"Unser Plan war, die ersten 1000 Meter voll zu fahren, und dann zu schauen, was noch möglich ist", erklärte der 22-Jährige nach dem Rennen. "Leider konnten wir das heute nicht umsetzen. Im Hoffnungslauf brachten wir den Vierer besser zum laufen. Das Niveau bei dieser EM ist schon brutal hoch. Die Jungs aus der Türkei holten bei der letzten WM Bronze und landeten heute nur auf Platz fünf."

Der Ulmer Chemiestudent blickt nun in die Zukunft: "Wir wollen uns bis zu den World-Cups in Poznan und Rotterdam auf jeden Fall verbessern." Dem Quartett bleiben drei Wochen bis zu ihrem nächsten Einsatz auf dem Malta-See vor den Toren der polnischen Metropole Poznan.

Ergebnis
1.) ITA 5:55,48
2.) NED 5:56,89
3.) FRA 5:57,05
4.) AUT 6:00,10
5.) TUR 6:00,10
6.) GER 6:03,43

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