Jugendtrainer - Mehr denn je eine gesellschaftliche Aufgabe mit hoher Verantwortung

Geschrieben von Ulmer Ruderclub Donau e.V..

Egal um welche Sportart es sich handelt, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist nach wie vor eine der wichtigsten Herausforderungen. Das bestätigen Verantwortliche und Entscheider in Sportvereinen genauso wie in der Politik. Und es gilt für jede Sportart gleichermaßen – egal ob Fußball, Basketball, Handball, Schwimmen, Leichtathletik etc.

Denn Studien belegen unter immer wieder neuen Aspekten und sich wandelnden Vorzeichen: Wenn Kinder und Jugendliche in ihrem Sport einen Ruhepool finden und mit der Herausforderung wachsen dürfen, festigt sie das auch im Alltag. Können sie die Anstrengung mit Spaß erfahren, dann wird sogar Leistungssport kein qualvoller Weg, sondern ein "Über sich hinaus Wachsen" im positiven Sinne bis weit ins Erwachsenenalter hinein.

Vereine, die diese Athleten haben, können sich freuen, erst recht, wenn sie nach einer aktiven Karriere dem Vereinsmiteinander erhalten bleiben. Das stärkt die Bindung zwischen Jung und Alt und hält den sportlichen Wissensaustausch lebendig.

Im URCD hat Cheftrainer Marcus Maier die Ruderweltmeisterin Lena Müller geschickt in sein Team integriert. Mit Sommercamps ist es gelungen, die C-Jugend in den letzten beiden Jahren kontinuierlich zu vergrößern und auch auf den LRV-Regatten zu positionieren. Über die Erfolge der C-Jugend konnte man sowohl in der Clubmitteilung als auch auf der URCD-Website lesen. Die Presse berichtete mehrfach. Inzwischen beinahe wöchentlich ist über die Erfolge aller Alterklassen des URCD-Leistungssports in der Zeitung zu lesen – die Erfolge geben in dieser Saison dazu bisher stetig Anlass.

Was kommt nach Lena?
Zurück zur C-Jugend. Mittlerweile sind die vielen "Neuen" längst reif für die B-Jugend geworden. Während die einen mit den Hufen scharrten und es kaum erwarten können, noch mehr loszulegen, tun sich manch andere schwerer mit dem Wechsel. Jannik Möller gelingt es allerdings, diese Kinder genau da abzuholen, wo sie stehen. So hat der URCD-U17/U19-Trainer für sie ein Trainingsfeld geschaffen, auf dem sie in die B-Jugend "hineinrudern" können.

Gleichzeitig ist es Jannik Möller gelungen, zwei B-Junioren so hoch motiviert aus den Wintertrainingslagern mitzunehmen, dass sie ihren Ehrgeiz auch aufs Wasser bringen konnten. Beide rudern diese Saison nicht nur für den URCD Zweier ohne (2-) sondern auch im Vierer ohne (4-) der Baden-Württemberg-Auswahl.

Stimmungsbarometer: Wie drei "Ahoi-Brausen" pro Glas?
Insgesamt scheint sich die Stimmung in der gesamten Leistungssportjugend bis hin zu den Senioren sehr positiv zu entwickeln. Sowohl im internen Trainingsalltag als auch vor Ort im Wettkampf auf den nationalen und internationalen Regatten. Cheftrainer Marcus Maier hat gleich mehrere Kandidaten im Kader, nach denen die Bundes- und Disziplintrainer schon die ganze Saison über Ausschau halten.

Hochleistung generiert höchsten Spaß
Trotz des straffen Trainingsplans blieb während der Pfingstferien noch Zeit, den Jugendraum neu zu gestalten. Gemeinsam mit Jugendwart Christopher Hanne wurde erst geputzt, dann neu geplant, danach geschraubt, lackiert, Möbel verrückt und neu dekoriert. Eine andere Truppe nahm sich den Tennisplatz vor und verbannte Moos und Algen vom Feld. Eine Menge Arbeit – aber jede Menge Spaß schien wohl auch dabei gewesen zu sein.