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Herbstfinale 2026

Jugend trainiert für Olympia

in Berlin-Grünau

Nach Berlin mit dem Zug vom Ulmer Hauptbahnhof zum JtfO-Finale  (Fotos und Text: JtfO-Team 2026)

Eine Woche voller Sport und besonderer Erlebnisse

"Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!" – was zunächst nur als begeisterter Ausruf im Raum stand, wurde für Emilia, Madita, Louisa, Lilli, Maxi-Lina, Anton und Joshua tatsächlich Wirklichkeit. Beim Herbstfinale von "Jugend trainiert für Olympia" (JtfO) durften sie eine Woche lang sportlichen Wettkampf, Großstadtleben und jede Menge gemeinsamer Erlebnisse miteinander verbinden.

Mit großer Vorfreude startete die Gruppe am Dienstagmorgen am Ulmer Hauptbahnhof. Die rund sechsstündige Zugfahrt nach Berlin bot reichlich Gelegenheit zum Erzählen, Musikhören und Entspannen. In Berlin angekommen, wartete zunächst ein verspätetes Mittagessen, bevor es weiter nach Grünau ging. Dort bezog die Gruppe ihr Hostel und ließ den langen Reisetag gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen wurde es sportlich: Auf der traditionsreichen Regattastrecke in Grünau stand das erste Training auf dem Programm. Auch das wechselhafte Wetter konnte die gute Stimmung nicht beeinträchtigen. Schließlich ging es darum, sich bestmöglich auf die bevorstehenden Rennen vorzubereiten. Während ein Teil der Mannschaft nach der Einheit ins Hostel zurückkehrte, nutzten Emilia und Madita gemeinsam mit Anton die Gelegenheit, noch einmal an ihrem Doppelzweier zu feilen.

Neben dem Sport kam auch das Hauptstadtprogramm nicht zu kurz. Bei einem Ausflug ins Berliner Zentrum konnte die Gruppe einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt erleben – vom Brandenburger Tor über den Reichstag und die Siegessäule bis hin zum Checkpoint Charlie und den Resten der Berliner Mauer. So wurde die Reise auch abseits der Regattastrecke zu einem besonderen Erlebnis.

Das JtfO-Team: Emilia, Madita, Louisa, Lilli, Maxi-Lina

Am folgenden Tag wurde es schließlich ernst. Emilia und Madita starteten früh im Vorlauf des Doppelzweiers und erreichten einen starken dritten Platz. Damit qualifizierten sie sich für das B-Finale. Auch der Vierer zeigte eine überzeugende Leistung: Mit Platz drei im Vorlauf gelang der Einzug ins A-Finale.

Ein besonderer Höhepunkt außerhalb des Wettkampfgeschehens war der abendliche Empfang im Haus Baden-Württemberg. Bei einem abwechslungsreichen Programm, leckerem Essen und vielen Begegnungen mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland konnten wir den Tag in besonderer Atmosphäre ausklingen lassen.

Am letzten Wettkampftag stand noch einmal alles im Zeichen des Ruderns. Emilia und Madita sicherten sich im B-Finale des Doppelzweiers einen hervorragenden zweiten Platz. Im anschließenden A-Finale des Vierers setzte die Mannschaft noch einen drauf und fuhr ebenfalls auf den zweiten Rang. Damit fand eine sportlich erfolgreiche Woche einen gelungenen Abschluss.

Mit vielen Eindrücken, neuen Erfahrungen und sicherlich auch etwas Müdigkeit trat die Gruppe anschließend die Heimreise an. Am Ulmer Hauptbahnhof angekommen, war es bereits 0:05 Uhr. Hinter den Jugendlichen lag eine intensive Woche, die weit mehr zu bieten hatte als nur spannende Rennen: "Sport, Teamgeist, Berlin und viele gemeinsame Erinnerungen."

Ein besonderer Dank gilt unseren Betreuern, Anton und Joshua, die diese Reise begleitet und zu einer rundum gelungenen Woche beigetragen haben. Berlin 2026 – wir waren dabei. Und wir werden uns noch lange gerne daran erinnern!

Starkes Ergebnis beim Finale 2026: Silbermedaille für Ulmer Doppelvierer mit Steuerfrau

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