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WM 2014 - Vorlauf Frauen Leichtgewichts Doppelzweier

Aus Ulmer Sicht war es nicht gerade ein gelungener Auftakt am Tag eins der Ruder-WM in Amsterdam. Am Sonntag musste Lena Müller als erste des Ulmer Quartetts zusammen mit ihrer Partnerin Anja Noske (Saarbrücken) im Vorlauf ran. 22 Nationen haben im leichten Doppelzweier der Damen gemeldet. Nur die Siegerinnen der vier Vorläufe qualifizierten sich hier direkt fürs Halbfinale (Donnerstag). Hinter dem Boot aus Australien reichte es den Deutschen in ihrem Vorlauf nur zum zweiten Platz. Damit müssen die Dritten der letzten WM  nächsten Dienstag eine Extraschicht einlegen und im Hoffnungslauf mindestens auf den zweiten Platz rudern um ins Halbfinale zu gelangen.

Dabei fanden Müller und Noske gut ins Rennen und führten nach 500 Metern mit einer halben Länge vor Russland und Irland. Diese Führung hielt weitere 1000 Meter, doch Alice McNamara und Ella Flecker von down under, die beim letzten Weltcup in Luzern Silber holten, rollten das Feld von hinten auf. Anfangs an vierter Position stürmten sie Schlag um Schlag näher an die Spitze. Nach 1500 Metern ruderten Australien und Deutschland auf gleicher Höhe. Dem engagierten Schlussspurt der Australierinnen hatten die Deutschen nichts mehr entgegen zu setzen. Im Ziel lagen McNamara und Flecker eine Länge vor den Müller und Noske. Ein kleiner Trost bleibt den Deutschen: als Zweite ihres Vorlaufes bekommen sie im Hoffnungslauf von den 18 verbliebenen Nationen nicht die stärksten Boote zugelost. Ob ihnen das bei der hohen Leistungsdichte im leichten Doppelzweier sehr viel nutzt bleibt abzuwarten.

Ergebnis Vorlauf Frauen Leichtgewichts Doppelzweier
1.) Australien: 6:57,15, 2.) Deutschland: 7:00,24, 3.) Irland: 7:01,23, 4.) Russland: 7:02,71, 5.) Dänemark: 7:07,89, 6.) China: 7:09,98

In den anderen drei Vorläufen setzten sich Südafrika (6:52,33), Großbritannien (6:53,21) und Neuseeland (6:52,31) durch.

Die nächsten Vorläufe mit Ulmer Beteiligung werden am Montag gestartet: Maximilian Reinelt mit dem Deutschlandachter und Leonie Pieper im Leichtgewichts-Doppelvierer.

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