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Spanische Meisterschaft 2026 für Mikel Mardaras Peters

Spanische

Meisterschaft 2026

für Mikel Mardaras Peters

Auch 2026 wieder Gold für Mikel Mardaras Peters

GESCHRIEBEN VON LARA SPINGIES

Krimi im Ziel: Ulmer Ruderer Mikel Mardaras Peters wird spanischer Kleinbootmeister und gewinnt am Wochenende Ergocup am Ammersee

Großer Erfolg für den Ulmer Ruderclub Donau: Ruderer Mikel Mardaras Peters hat bei der spanischen Kleinbootmeisterschaft im Einer in Banyoles den Titel gewonnen – und das denkbar knapp.

Die Regatta stand unter besonderen Bedingungen. Aufgrund schlechten Wetters mussten Vorlauf, Halbfinale und Finale an einem einzigen Tag ausgetragen werden. Nach einem komplizierten Winterstart hatte Mardaras Peters im Vorlauf zunächst noch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen und fand noch nicht richtig zu seinem Rhythmus.

Im Halbfinale zeigte sich jedoch bereits eine deutliche Steigerung: Der Ulmer Ruderer konnte seine Zeit im Vergleich zum Vorlauf um rund 30 Sekunden verbessern. Im Finale legte er nochmals nach und fand weitere zehn Sekunden.
Das abschließende Rennen entwickelte sich zu einem echten Krimi. Nach einem etwas zu frühen Endspurt wurde es auf den letzten Metern noch einmal äußerst eng. Am Ende rettete Mardaras Peters den Sieg mit nur 0,06 Sekunden Vorsprung ins Ziel und sicherte sich damit den Titel des spanischen Kleinbootmeisters.

Für den Athleten war der Erfolg auch persönlich wichtig. Nach der spanischen Meisterschaft in Sevilla im vergangenen Sommer sei es für ihn eine wichtige Bestätigung gewesen, "dass ich doch noch vorne mitfahren kann".

In dieser Saison wird Mardaras Peters nicht für Spanien an den Start gehen. Sein Fokus richtet sich nun auf die deutsche Kleinbootmeisterschaft vom 17. bis 19. April in München. Dort möchte er sich weiter steigern – auch wenn er selbst noch Entwicklungspotenzial sieht, insbesondere bei der Sprintfähigkeit und der Rennroutine, nachdem er zuletzt viel alleine trainiert hat.


Fotos: Arkaitz Ruiz Lopez

Mikel Spanischer Meister 2026 01
Mikel Spanischer Meister 2026 04
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Ergocup am Ammersee
Am vergangenen Wochenende nahmen er und Emilia Maier beim Ergocup am Ammersee teil. Die 2.000 m dienen als Vorbereitung für die bevorstehende Kaderüberprüfung in Leipzig. Beide konnten ihre Rennen gewinnen und fuhren sehr starke Zeiten.

Erfolgreich beim Ergocup am Ammersee: Mikel Mardaras Peters und Emilia Maier   (Foto: Mikel Mardaras Peters)

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Beatriz Schillinger erfolgreich in Brasilien

Beatriz Schillinger

erfolgreich in Brasilien:

U23-Meisterschaft

im Frauen 2-

v.l.n.r. Beatriz Schillinger (URCD), Ana Júlia (Rio de Janeiro)   -  (Fotos: Beatriz Schillinger)

GESCHRIEBEN VON BEATRIZ SCHILLINGER UND JULIA KIEHLNEKER

Qualifikation für brasilianische Nationalmannschaft und souveräner Meistertitel

Die Athlethin Beatriz Schillinger vom Ulmer Ruderclubs Donau hat Ende Februar einen außergewöhnlichen sportlichen Erfolg auf internationaler Bühne erzielt. Derzeit lebt und trainiert sie aufgrund ihrer doppelten Staatsbürgerschaft für ein Jahr in Rio de Janeiro, wo sie für den Clube de Regatas do Flamengo an den Start geht.

Gemeinsam mit ihrer Zweierpartnerin Ana Júlia (Rio de Janeiro) bereitete sie sich intensiv auf die Kleinbootüberprüfung (KBÜ) am 27. Februar in São Paulo vor. Diese Regatta diente als zentrale Qualifikation für die brasilianische Nationalmannschaft.

Der Einsatz zahlte sich aus: In der U23-Klasse gewann das Duo die Kleinbootüberprüfung und qualifizierte sich damit für die brasilianische U23-Nationalmannschaft. Auch im Seniorinnenbereich überzeugten die beiden und belegten einen starken zweiten Platz, der ebenfalls die Berufung in die brasilianische A Nationalmannschaft zur Folge hatte.
Bereits am darauffolgenden Tag fand die brasilianische Kleinbootmeisterschaft statt. Dort konnten sie ihre bisherige Leistung bestätigen und sich im U23 Zweier ohne Steuerfrau den Meistertitel sichern.

"Es war insgesamt ein äußerst erfolgreiches Wochenende, bei dem wir unsere gesteckten Ziele erreicht haben – und durch die Qualifikation bei den Seniorinnen sogar noch darüber hinausgewachsen sind", so die Athletin des Ulmer Ruderclubs Donau.

Als nächster sportlicher Höhepunkt steht vom 24. bis 29. März die Teilnahme an den U23 Südamerikanischen Meisterschaften in Porto Alegre (Brasilien) auf dem Programm. Darüber hinaus hat sich das Duo über die Seniorennationalmannschaft für die Südamerikanischen Spiele im September 2026 in Santa Fe (Argentinien) qualifiziert. Langfristig richtet sich der Fokus nun auf das große Ziel, die Qualifikation für die U23 Weltmeisterschaften zu erreichen.


Fotos: Beatriz Schillinger

Beatriz Schillinger 2026 01
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Mikel Mardaras Peters siegt überlegen bei Frühjahrs-Langstrecke Oberhausen 2026

Mikel Mardaras Peters

siegt überlegen

bei der Frühjahrs-

langstrecke 2026

in Oberhausen

Mikel Mardaras Peters in deutlicher Frühform

Die Frühjahrs-Langstrecke des Nordrhein-Westfälischen Ruder-Verbandes (NWRV) gehört seit vielen Jahren zu den festen Terminen im Kalender des deutschen Rudersports und markiert traditionell den Beginn der Regattasaison in Nordrhein-Westfalen. Die Ausgabe des Jahres 2026 fand am 9. März 2026 in Oberhausen statt, Austragungsort war erneut der Rhein-Herne-Kanal mit seinen langen, geraden Streckenabschnitten, der sich besonders für Langstreckenrennen im Zeitfahrmodus eignet.

Die Regatta wird über eine Distanz von sechs Kilometern ausgetragen. Anders als bei klassischen Bahnregatten mit direktem Nebeneinanderstart beginnen die Boote hier nacheinander im Abstand weniger Sekunden. Das Rennen wird somit als Zeitfahren entschieden, bei dem jede Mannschaft bzw. jeder Einerfahrer gegen die Uhr rudert. Dieses Format verlangt eine besonders gute Renneinteilung, da die Athleten ohne direkte Gegner im Blick ihr Tempo über die gesamte Strecke optimal gestalten müssen. 

Die Teilnehmer kommen überwiegend aus Vereinen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen - traditionell sind Vereine aus dem Ruhrgebiet, dem Rheinland und aus Westfalen stark vertreten - es kommt aber auch mal jemand aus dem Süden der Republik. Neben erfahrenen Seniorinnen und Senioren nehmen auch zahlreiche Juniorinnen und Junioren teil, für die die Langstrecke eine anspruchsvolle erste Bewährungsprobe im Wettkampfjahr darstellt. Insgesamt entsteht so ein breites Teilnehmerfeld, das sowohl Nachwuchs-, als auch Leistungssport umfasst.

Ein besonderes Augenmerk liegt jedes Jahr auf dem Männer-Einer der offenen Klasse (SM 1x A). Diese Bootsklasse gilt im Rudersport traditionell als eine der prestigeträchtigsten Disziplinen, da hier der Athlet allein für Tempo, Technik und Taktik verantwortlich ist. Gerade auf der langen Distanz der Frühjahrs-Langstrecke zeigt sich deutlich, wer über eine gute Grundlagenausdauer und eine stabile Rudertechnik verfügt. Das Rennen wurde wie üblich im Einzelstart ausgetragen und war eines der sportlichen Highlights der Veranstaltung.

Auf der langen Distanz von sechs Kilometern entscheidet häufig weniger ein kurzer Zwischenspurt als vielmehr die Fähigkeit, über viele Minuten hinweg eine hohe Schlagfrequenz mit sauberer Technik aufrechtzuerhalten. Gerade bei frühen Saisonrennen spielen auch Trainingszustand und Wintervorbereitung eine große Rolle. Das Ergebnis von Mikel Mardaras Peters vom Ulmer Ruderclub steht für eine vielversprechende Frühform und lässt auf weitere Erfolge in der nächsten Zeit hoffen. Seine Konkurrenten, die auch alle aus dem U23-Bereich waren, konnte er mit großem Abstand hinter sich lassen.


Ergebnis Rennen 17 Männer-Einer A (Frühjahrs-NWRV-Langstrecke 2026)
Platz Zeit Startnr. SM 1x A
1 00:23:28 229 Ulmer Ruderclub Donau e.V.
Mikel Mardaras Peters (2006)
2 00:24:54 129 RV Bochum
Till Schöning (2007)
3 00:25:07 131 Ruderklub am Baldeneysee e.V.
Lennard Löer (2006)
4 00:25:30 130 WSV Düsseldorf RG
Aaron Maier (2006)
5 00:25:40 132 Ruderverein Rauxel 1922 e.V.
Liam Polus (2007)

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WM 2025 in Shanghai - Inga Thöne holt Bronze mit Para-Vierer

WM 2025 in Shanghai

Inga Thöne holt Bronze

mit Para-Vierer

v.l.n.r. Marc Lembeck, (Leverkusen), Philipp Dosse (Hamburg), Inga Thöne (Ulm), Hermine Krumbein (Braunschweig), Kathrin Marchand (Leverkusen) (Foto: D. Seyb, Meinruderbild)

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Para-Vierer glänzt mit Energieleistung
Der deutsche Para-Mixed-Vierer mit Marc Lembeck, Kathrin Marchand (beide Leverkusen), Hermine Krumbein (Braunschweig), Philipp Dosse (Hamburg) sowie der Ulmerin Inga Thöne am Steuer glänzte auf dem Aquatic Sports Center von Shanghai und ruderte im WM-Finale aufs Podest. Nach 10 Jahren an den Steuerseilen des Para-Vierers gab die 32-jährige Ulmerin das Ende ihrer Karriere bekannt.

Es war also ein mehr als versöhnlicher Abschluss für die sympathische Crew, nachdem sie mit ihrem Vorlauf alles andere als zufrieden waren. Und auch im Finale lag der deutsche Vierer auf den ersten Metern der 2km-Strecke zusammen mit Brasilien am Schluss des Feldes. Doch nach der Startphase fanden Thöne und Co. immer besser zusammen. Während vorne Großbritannien und China klar Richtung Gold und Silber ruderten entwickelte sich zwischen den Deutschen, Brasilien, Italien und den USA ein erbitterter Kampf um Bronze.

Inga Thöne
"Bei 1000m war es so eng, dass sich eine Zwischenspurt angesagt habe", erklärt die Ulmerin, "und der hat richtig gut gesessen. Wir waren wieder im Geschäft um Bronze". Gesichert war der Podestplatz jedoch noch lange nicht. Die USA, Italien und Brasilien wehrten sich mit aller Macht. Im weiteren Verlauf blieben die Abstände knapp und wechselten mehrmals. Auf den letzten Metern hatten die Deutschen jedoch die besten Reserven "ich hatte bis zuletzt Angst, dass die USA noch an uns vorbeiziehen, doch unser Endspurt zündete". Mit 61/100stel, rund 2 Meter also, ruderten die Deutschen vor dem US-Vierer zu Bronze. "Für mich war das nach dem sehr knappen 4. Platz von Paris jetzt nochmal ein guter Abschluss, um in den Ruderruhestand zu gehen", resümierte die Ulmerin augenzwinkernd. 

Inga Thöne blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Sie steuerte den deutschen Para-Vierer erstmals an der Ruder WM 2015 (7.Platz). Zu ihren Höhepunkten gehören jeweils ein 4. Platz an den Paralympics von Rio 2016 und Paris 2024. 2022 gab es an der Heim-EM in München Bronze, bei der WM in Račice/Tschechien sogar Silber. Weitere Erfolge gab es 2023 mit EM-Silber in Bled/Slowenien und WM-Bronze in Belgrad.

Stimmen zum Rennen

Para-Bundestrainer Marc Stallberg
"Ich freue mich sehr über diese Medaille, insbesondere, weil sich Marc Lembeck und Inga Thöne damit einen schönen Abschied aus der Nationalmannschaft bereitet haben. Beide waren da, als der Para-Vierer 2015 am Boden lag und seitdem am Aufbau beteiligt. Dafür gebührt ihnen Dank."

Schlagmann Marc Lembeck
"Im Finale haben wir uns trotz der Herausforderungen der letzten Wochen mit der Medaille nun auch noch persönlich belohnt."


Ergebnis
1. GBR 6:52,12
2. CHN 6:59,06
3. GER 7:04,98
4. USA 7:05,59
5. ITA 7:08,59
6. BRA 7:10,73

Fotos: Meinruderbild D. Seyb

WM 2025 Meinruderbild 0348
WM 2025 Meinruderbild 0395
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WM 2025 Meinruderbild 3221

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Ruder-WM Shanghai/China - Ulmerin Inga Thöne steuert den Para-Mixed-Vierer

Ruder-WM Shanghai/China - Ulmerin Inga Thöne steuert den Para-Mixed-Vierer

Das Aquatic Sports Center in der 24 Millionen-Metropole Shanghai ist vom 24. bis 30. September Austragungsort der Ruder WM 2025. 900 Athleten aus 56 Nationen nehmen teil. Mit Inga Thöne, die den deutschen Para-Mixed-Vierer steuert, ist der Ulmer Ruderclub einmal mehr beim Saisonhöhepunkt der Ruderer vertreten.

Dass die sympathische Ulmerin erneut den Para-Mixed-Vierer steuert, hat mit ihrer über 10jährigen Erfahrung in dieser Bootsklasse zu tun. Zu den Höhepunkten ihrer Karriere zählen neben zahlreichen WM-Teilnahmen, darunter Silber 2022 und Bronze 2023, auch die Teilnahme an den Paralympics von Rio 2016 (4.Platz). Ein besonderer markanter Punkt war der 01.09.2024, das Finale der Paralympics in Paris. Thöne und Co durften nach einem starken Vorlauf mit einer Medaille rechnen, ruderten im Finale ein engagiertes Rennen und mussten sich dort nach Auswertung des Zielfotos mit der Winzigkeit von 6/100stel Rückstand mit dem undankbaren 4. Platz hinter den Gastgebern aus Frankreich begnügen. Es wurde nichts aus der arg ersehnten Medaille. Derart gelähmt, dauerte es seine Zeit bis neue Ziele in formuliert waren. Es waren Kathrin Marchand und Marc Lembeck, beide Leverkusen und beide Mitglieder der 2024-Crew, die schließlich vor zwei Monaten die Initiative ergriffen und mit Philipp Dose (Hamburg) sowie Hermine Krumbein (Braunschweig) eine neuen Mixed-Vierer gründeten. Fehlte nur noch jemand an den Steuerseilen, und es sollte die Idealbesetzungen, also Inga Thöne, sein. Und die sagte spontan zu.

Seit Juli ruderte man wieder gemeinsam im Boot, zuletzt absolvierte die Crew ein dreiwöchiges Trainingslager in Ratzeburg. „Wir konnten gut arbeiten und sind ohne Krankheiten durchgekommen", erklärt Thöne. Inzwischen ist die Crew gut in Shanghai angekommen und konnte sich bereits mit der Anlage vertraut machen. Am nächsten Mittwoch steht erst mal der Vorlauf an. „Da wir dieses Jahr noch kein Rennen hatten, wissen wir überhaupt nicht wo wir stehen" so Thöne, „unsere Erwartungen sind nicht allzu hoch, aber ins Finale wollen wir auf jeden Fall." Das und noch ein bisschen mehr, ist der von Ralf Müller (Leverkusen) betreuten Crew schon rein von der Erfahrung her zuzutrauen.

Info

Es sind 8 Nationen am Start: Deutschland, Großbritannien (Titelverteidiger), Kanada, China, Brasilien, Spanien, Italien und die USA

Weg ins Finale

Von je zwei Vorläufen sind die ersten beiden Boote fürs Finale (6 Startplätze) qualifiziert. Dazu kommen die zwei Zeitschnellsten der Vorläufe.

Vorläufe sind am Mittwoch 24.09.25 um 16:25 MEZ

Finale am Samstag 27.09.25 um 20:18 MEZ

Text und Bild: Hansjörg Käufer

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U23-EM 2025 in Racice in Tschechien - Silber für Lisa Nagler

U23-EM 2025

in Račice/Tschechien

Silber für Lisa Nagler

Silber für Lisa Nagler (2. von links) im erstmals bei einer U23-EM ausgeschriebenen Mixed-Achter (Foto: D. Seyb, Meinruderbild)

GESCHRIEBEN VON JULIA KIEHLNEKER

Der Ulmer Ruderclub Donau freut sich über die beeindruckende Leistung seiner Athletin Lisa Nagler, die am vergangenen Wochenende bei der U23-Europameisterschaft im tschechischen Račice in zwei Bootsklassen an den Start ging: im Zweier ohne Steuerfrau gemeinsam mit Sophie Egger (München) sowie im Mixed-Achter, eine Premiere bei der U23-EM.

Im Zweier ohne lief es am Samstag nicht ganz nach Wunsch. "Wir haben leider nicht unser bestes Rennen erwischt", berichtet Lisa. In einem extrem stark besetzten Feld – in dem selbst die Vizeweltmeister aus Österreich "nur" Silber holten, obwohl die amtierenden Weltmeister gar nicht am Start waren – reichte es leider nicht für das A-Finale. Am Sonntag zeigten Lisa und Sophie im B-Finale jedoch Kampfgeist: Sie kamen gut vom Start weg und lagen lange im Mittelfeld, zeitweise sogar leicht in Führung, mussten jedoch bei der 1500-Meter-Marke die Litauer ziehen lassen.

Deutlich erfolgreicher verlief das Wochenende im Mixed-Achter. Nach dem Bahnverteilungsrennen am Samstag war klar, dass ein enges Rennen bevorstand – auch wenn solche Rennen oft nur bedingt Rückschlüsse auf die tatsächliche Konkurrenz zulassen.

Am Sonntag zeigte das deutsche Team dann eine starke Leistung. Nach einem gelungenen Start setzte sich die Mannschaft über die Mittelstrecke kontinuierlich vom Feld ab und lag hinter Rumänien auf einem sicheren Silberkurs. Einen Angriff der tschechischen Crew zur Rennhälfte konnte das Team souverän abwehren und sicherte sich verdient die Silbermedaille. Gold ging an Rumänien.


Fotos: Meinruderbild D. Seyb

LisaNagler U23-EM 2025 DSeyb Meinruderbild 01
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Lisa Nagler startet bei U23-EM 2025 in Racice in Tschechien

Lisa Nagler am Start

bei U23-EM 2025

in Račice/Tschechien

Für Deutschland am Start: Sophie Egger aus München und Lisa Nagler vom URCD im SF 2- B    (Foto: Harriet Wappler-Niemeyer)

GESCHRIEBEN VON JULIA KIEHLNEKER

Am kommenden Wochenende vertritt Lisa Nagler vom Ulmer Ruderclub gemeinsam mit ihrer Zweierpartnerin Sophie Egger (RG München) die deutschen Farben bei der U23-Europameisterschaft im tschechischen Račice an der Elbe.

Nach starken Leistungen bei den Deutschen U23-Meisterschaften (Silbermedaille im Frauen-Achter und Bronzemedaille im Zweier ohne) sowie der U23-Weltmeisterschaft (sehr knapper 4. Platz im Frauen-Achter) erhielten Lisa Nagler und Sophie Egger die direkte Nominierung für die EM. In den vergangenen Wochen bereitete sich das Duo mit Trainerin Romy Dreher in München intensiv auf den Start im Zweier ohne vor. Trotz wechselhafter Wetterbedingungen lief die Vorbereitung vielversprechend – auch dank eines nagelneuen Bootes des Herstellers Empacher, das vom Deutschen Ruderverband bereitgestellt wurde. Mit einem Augenzwinkern tauften die beiden Sportlerinnen ihr Boot intern auf den Namen "Pinkabelle".

In Račice erwartet die beiden ein starkes Teilnehmerfeld. Acht Boote haben für die Disziplin gemeldet, darunter mehrere Medaillengewinnerinnen der diesjährigen U23-Weltmeisterschaft. Die Vorläufe finden am Samstag, die Finalläufe am Sonntag statt.

Zusätzlich werden Nagler und Egger auch im neu geschaffenen Mixed-Achter an den Start gehen. Erstmals überhaupt wird diese Bootsklasse bei einer U23-Europameisterschaft ausgetragen. Sechs Boote sind gemeldet – eine spannende Premiere für alle Beteiligten.

"Wir sind gespannt, wie wir uns einordnen können, und freuen uns darauf, mit voller Motivation anzugreifen", so Nagler vor der Abreise.


Fotos: Jan Korgitzsch

U23-EM 2025 Racice 01
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 INFO  Website WorldrowingDetails inkl. Ergebnisse

Zeitplan
Frauen 2er ohne
Vorlauf am Samstag, 06.09.2025, 09:25 Uhr BW2-
B-Finale am Sonntag, 07.09.2025, 09:10 BW2-
A-Finale am Sonntag, 07.09.2025, 10:14 BW2-

Mixed Achter
Vorlauf am Samstag, 06.09.2025, 14:20 BMix8+
Finale am Sonntag, 07.09.2025, 13:45 BMix8+


Livestream von Worldrowing
Samstag ab 8:55 Uhr MESZ

Sonntag ab 8:55 Uhr MESZ

Lisa und Sophie auf der Olympia-Regattastrecke von 1972 in München-Oberschleißheim   (Video: Jan Korgitzsch)


Startliste

BW2-
1 Individual Neutral Athlete (b) KAVALENKA Kira (s) PLISAVA Dziyana
2 Individual Neutral Athlete (b) OZHERELEVA Sofiia (s) SMAGINA Anastasiia
3 Austria (b) ZEHETMAIR Lisa (s) SWOBODA Laura
4 Germany (b) NAGLER Lisa (s) EGGER Sophie
5 Italy (b) ERPINI Angelica (s) ASCALONE Sofia Anastasia
6 Lithuania (b) STASAITYTE Gabija (s) KAVALIAUSKAITE Ausra
7 Romania (b) VASILICA Denisa Mihaela (s) BOLDEA Iuliana Isabela
8 Switzerland (b) MCMAHON Katarina (s) MCMAHON Barbara

BMix8+
1 Czechia: (b) SVEJDOVA Eliska (2) VOLFOVA Hana (3) SLAVIK Martin (4) KALINA Maxim (5) CIHAK Martin (6) NOVOTNY Frantisek (7) HANCOVA Eliska (s) DANKOVA Alena (c) VABROUSKOVA Zuzana
2 Germany: (b) PATORRA Frederike (2) LAGERPUSCH Rianne (3) SENS Yannik (4) HANACK Ole (5) KAIM Julius (6) ZASTROW Lino (7) NAGLER Lisa (s) EGGER Sophie (c) HALLAY Magdalena
3 Italy: (b) LISI Sara (2) NICHIFOR Eleonora (3) SCOLARO Anna (4) MELEGARI Giovanni (5) MELIANI Emanuele (6) GARRUCCIO Francesco (7) FALOSSI Paolo (s) SCIATTELLA Giorgia (c) COLOMBO Ilaria
4 Poland: (b) SMIGIELSKA Zofia (2) STALEGA Kinga (3) LEWANDOWSKA Wiktoria (4) MADAJ Zuzanna (5) JEDRZEJCZAK Filip (6) CHABOWSKI Kamil (7) SZCZEPANIAK Filip (s) JANIK Pawel (c) WACHNICKA Julia
5 Romania: (b) DINULESCU Daria-Ioana (2) TIVODARIU Gabriela (3) COZMINCIUC Mateus-Simion (4) MOLDOVAN Eduard Angel (5) VATAMANIUC Andrei (6) ANFIMOV Sergiu (7) URSU Iulica-Maria (s) AILINCAI Denisa Cristina (c) PETREANU Victoria Stefania
6 Ukraine: (b) SAVENKOVA Viktoriia (2) SHENEN Tuanna (3) DEINEKO Mykhailo (4) LUHERIA Oleksandr (5) BONDARENKO Illia (6) BEREZA Maksym (7) DEREVENKO Sofiia (s) VELYKOTSKA Daria (c) VOITENKO Rimma


Wetter in Račice

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Feierliche Ehrung unserer Meisterinnen und Meister

Feierliche Ehrung

unserer Meisterinnen

und Meister 2025

Fotos: Julia Kiehlneker

GESCHRIEBEN VON JULIA KIEHLNEKER

Rund 50 Mitglieder und Freunde des Ulmer Ruderclubs fanden sich am Mittwoch 30.07.2025 abends zu einer besonderen Ehrung zusammen – im Mittelpunkt standen die beeindruckenden Erfolge unserer Athletinnen und Athleten bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften, den Deutschen Hochschulmeisterschaften und der U23-WM in Posen am vergangenen Wochenende.

Glückwünsche von der Ulmer Bürgermeisterin Iris Mann, in deren Ressort der Sport fällt (Foto: Stephanie Duong - Stadt Ulm)

Raimund Hörmann jr. eröffnete den Abend und verlas die herzlichen Glückwünsche von Frau Iris Mann, Bürgermeisterin der Stadt Ulm.

Im Anschluss übernahm Dr. Karin Maier-Hörmann die Ehrung der Athletinnen und Athleten.

Den Anfang machten die Baden-Württembergischen Meister. Hier konnten wir 12 Gold-, 4 Silber- und 5 Bronzemedaillen errudern. 
Alle Ergebnisse im Detail.

Schon vor knapp 3 Wochen fanden die Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) und der Deutschen Großbootmeisterschaften (DGM), hier konnte sich Mikel Mardaras Peters im Männer Einer den zweiten Platz sichern und Emilia Maier im leichten Doppelvierer den Titel bei den DGMs. 
Weitere Infos hier anschauen.

Ein besonderer Moment war die Ehrung von Noah Anger und Lisa Nagler, die bei der U23-Weltmeisterschaft an den Start gingen.
Wir berichteten.

Die zweiten 1.000 Meter ihrer beeindruckenden und spannenden Rennen wurden auf Leinwand gezeigt und von beiden Athleten persönlich kommentiert.

Noah teilte offen seine Gedanken zum Rennen: Die Mannschaft hatte sich große Chancen ausgerechnet, war jedoch noch nie gegen einige ihrer Gegner wie z.B. Neuseeland gefahren und konnte deren Renntaktik nicht einschätzen. Mit dem Fokus auf die zweite Rennhälfte und einem starken Endspurt wurde das Team mit der Bronzemedaille belohnt – ein emotionaler Höhepunkt des Abends.

Das traditionelle Hipp Hipp Hurra mit Bago Steinle

Für die meisten Athletinnen und Athleten geht es jetzt erst einmal in die wohlverdiente Pause – vielleicht auch in den Urlaub. Lisa Nagler (Platz vier im Achter bei der U23-WM) hingegen darf sich schon bald wieder ins Training stürzen: Gemeinsam mit ihrer Partnerin Sophie Egger wurde sie direkt für die U23-Europameisterschaft Anfang September im tschechichen Račice nominiert. Sophie und Lisa hatten sich mit einer Bronzemedaille bei den U23 Deutschen Meisterschaften und gute Leistungen im WM Trainingslager für diese internationale Aufgabe qualifiziert.

Zum Abschluss stimmte Bago Steinle das traditionelle Hipp Hipp Hurra an, bevor bei Sekt und belegter Riesenbrezel gefeiert wurde. Für unsere Jugend gab es als Anerkennung für die erfolgreiche Saison ein fröhliches Grillfest vor der Halle – und das ganz ohne Regenguss.

Wir danken allen Beteiligten für diesen besonderen Abend und gratulieren unseren Athletinnen und Athleten herzlich zu ihren Erfolgen.

Fotos von Julia Kiehlneker

Ehrung U23-WM BaWue 2025 JK 01
Ehrung U23-WM BaWue 2025 JK 02
Ehrung U23-WM BaWue 2025 JK 03
Ehrung U23-WM BaWue 2025 JK 04
Ehrung U23-WM BaWue 2025 JK 05
Ehrung U23-WM BaWue 2025 JK 06
Ehrung U23-WM BaWue 2025 JK 07
Ehrung U23-WM BaWue 2025 JK 08
Ehrung U23-WM BaWue 2025 JK 09
Ehrung U23-WM BaWue 2025 JK 10
Ehrung U23-WM BaWue 2025 JK 12
Ehrung U23-WM BaWue 2025 JK 13
Ehrung U23-WM BaWue 2025 JK 14

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U23-WM in Posen: Bronze für Noah Anger und den Männer-Achter

U23-WM 2025 in Posen

Bronze für

Noah Anger im

Männer-Achter

Fotos: Detlev Seyb (Meinruderbild), Screenshots worldrowing.com

GESCHRIEBEN VON JULIA KIEHLNEKER

Im letzten und prestigeträchtigsten Rennen der diesjährigen U-23-Ruder-Weltmeisterschaften sicherte sich der deutsche Männer-Achter die Bronzemedaille – und mit ihm der Ulmer Ruderer Noah Anger.

Nach einem vielversprechenden Vorlaufsieg und starken Leistungen in der Vorbereitung war die Hoffnung auf eine Medaille groß. Das Team um Schlagmann Ole Bartenbach und Steuermann Sadeepa Jagoda (RG Speyer) zeigte sich kämpferisch und taktisch klug.

Im Rennen setzte zunächst Australien ein frühes Ausrufezeichen, doch zur 500-Meter-Marke übernahm Großbritannien die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Das deutsche Boot, trainiert von Christian Viedt, der auch mehrere Jahre in Ulm als hauptamtlicher Trainer tätig war, lag zur Rennhälfte auf Rang zwei, musste dann jedoch Neuseeland passieren lassen.

In einem spannenden Finale verteidigte das deutsche Team souverän den dritten Platz gegen eine aufkommende australische Schlussattacke.

Mittendrin statt nur dabei: Lisa Nagler im U23-Deutschlandachter der Frauen (Foto: Detlev Seyb - Meinruderbild)

Auch Lisa Nagler überzeugt im Frauen-Achter

Ebenfalls in Posen am Start war Lisa Nagler vom URCD, die ursprünglich als Ersatzfrau nominiert war, dann aber sowohl im Vorlauf als auch im Finale des Frauen-Achters zum Einsatz kam. Gemeinsam mit einem jungen Team zeigte sie eine starke Leistung und verpasste das Podium nur knapp.

Im Vergleich zum Vorlauf gelang dem deutschen Boot ein deutlich besserer Start, was sich positiv auf das gesamte Rennen auswirkte. Am Ende fehlten nur wenige Sekunden auf die Kanadierinnen, doch das Team blickt optimistisch in die Zukunft.

Lisa Nagler zieht ein positives Fazit: „Wir sind ein gutes Rennen gefahren und vor allem viel besser vom Start weggekommen als noch im Vorlauf. Am Ende hat es leider knapp nicht für eine Medaille gereicht, aber es war ein starkes Ergebnis – besonders, weil viele von uns zum ersten Mal bei einer U23-WM dabei waren. Darauf lässt sich definitiv aufbauen.“


 INFO  Empfang der Athletinnen und Athleten von Junioren-WM und BaWü 2025, 30.07.2025 – 19:00 Uhr im URCD oben


Noah Anger bei der U23-WM 2025

Fotos: Detlev Seyb (Meinruderbild), Screenshots worldrowing.com

U23-WM DetlevSeyb MeinRuderbild 4108
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Lisa Nagler bei der U23-WM 2025

Fotos: Detlev Seyb (Meinruderbild), Screenshots worldrowing.com

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Weiterlesen … U23-WM in Posen: Bronze für Noah Anger und den Männer-Achter

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BaWü 2025: 12 Gold-, 4 Silber- und 5 Bronzemedaillen für den URCD

BaWü 2025

Starke Bilanz für URCD:

12 Gold-, 4 Silber- und

5 Bronzemedaillen

Zum Teil erstmals bei der BaWü in Breisach am Rhein dabei - ein Teil der URCD-Jugendtruppe  (Foto: Ilja Erche)

GESCHRIEBEN VON JULIA KIEHLNEKER

Mit einer beeindruckenden Teamleistung präsentierte sich der Ulmer Ruderclub Donau bei den Baden-Württembergischen Landesmeisterschaften 2025 in Breisach, die am selben Wochenende stattfanden wie die U23-WM in Posen in Polen.

Die Athletinnen und Athleten des Vereins konnten sich in zahlreichen Rennen gegen starke Konkurrenz behaupten und mehrere Podestplätze sichern. In der Gesamtwertung der erfolgreichsten Vereine landete der Ulmer Ruderclub Donau damit auf Rang zwei. Die Vielzahl an Medaillen in unterschiedlichen Alters- und Bootsklassen zeigt die Breite und Qualität der Ulmer Nachwuchsarbeit. Besonders erfreulich ist die Dominanz in den Großbooten sowie die wiederholten Erfolge von Athleten wie Colin Gaukler, Mikel Mardaras Peters, Lisa Denkinger Rueda und Anton Frohwein, die gleich mehrfach auf dem Podium standen.

Die Jüngsten bei der Talentiade mit Wettbewerben auf dem Wasser und an Land   (Foto: Ilja Erche)

Die jüngsten Sportler durften ihr Können bei der Talentiade unter Beweis stellen: Hier ging es nicht nur darum, einen Parcours auf dem Wasser zu rudern mit Wende und Aufstehen im Boot, sondern auch um diverse Laufleistungen an Land. Federico de Vitto und Hannes Lambertz waren hier Sieger für den Jahrgang 2011. 

Die Ergebnisse der Landesmeisterschaft 2025 in Breisach

Goldmedaillen
•    Franziska Durst, Lisa Denkinger Rueda – Juniorinnen-Doppelzweier B (JF 2x B)
•    Anton Kumpf und Moritz Henßler – Junioren-Doppelzweier B (JM 2x B)
•    Tirza und Clara Wilhelm – Leichtgewichts-Juniorinnen-Doppelzweier A (JF 2x A LG)
•    Franziska Durst, Lisa Denkinger Rueda, Beatriz Schillinger, Emilia Maier – Juniorinnen-Doppelvierer A (JF 4x A)
•    Emilia Maier – Leichtgewichts-Juniorinnen-Einer A (JF 1x A LG)
•    Anton Frohwein, Raphael Müller – Junioren-Doppelzweier A (JM 2x A)
•    Anton Frohwein, Raphael Müller, Jakob Krauter, Tom Fuchs – Junioren-Doppelvierer A (JM 4x A)
•    Lilly Häußler, Liz Sauter, Lisa Romer, Harriet Wappler-Niemeyer – Frauen-Vierer ohne Steuermann A (SF 4- A)
•    Colin Gaukler, Manuel Mützel, Anton Frohwein, Mikel Mardaras Peters – Männer-Doppelvierer A (SM 4x A)
•    Colin Gaukler und Mikel Mardaras Peters – Männer-Doppelzweier A (SM 2x A)
•    Colin Gaukler und Mikel Mardaras Peters – Männer-Zweier ohne Steuermann A (SM 2- A)
•    Jakob Krauter, Mikel Mardaras Peters, Colin Gaukler, Tom Fuchs – Männer-Vierer ohne Steuermann A (SM 4- A)


Silbermedaillen
•    Lisa Denkinger Rueda, Emilia Maier – Juniorinnen-Doppelzweier A (JF 2x A)
•    Anton Frohwein – Junioren-Einer A (JM 1x A)
•    Mikel Mardaras Peters – Männer-Einer A (SM 1x A)
•    Harriet Wappler-Niemeyer, Liz Sauter – Frauen-Doppelzweier A (SF 2x A)


Bronzemedaillen
•    Leyla Tuna, Valerie Guter, Sophie Torrubias Florentin, Lilli Sophia Schmid, St. Federico Di Vitto – Mädchen-Doppelvierer 13/14 (Mäd 4x+ 13/14)
•    Leyla Tuna, Mika Erche, Antoine Journeault, Valerie Guter, St. Maximilian Brunner – Jungen/Mädchen-Doppelvierer m. St. 13/14 (Jung/Mäd 4x+ 13+14)
•    Mika Erche – Jungen-Einer 14 Jahre (Jung 1x 14)
•    Lisa Denkinger Rueda – Juniorinnen-Einer B (JF 1x B)
•    Manuel Mützel – Leichtgewichts-Männer-Einer A (SM 1x A)


 INFO  Empfang der Athletinnen und Athleten von Junioren-WM und BaWü 2025, 30.07.2025 – 19:00 Uhr im URCD oben


Fotos: Ilja Erche und Raimund Hörmann (R4)

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U23-WM 2025 in Posen: Lisa und Noah im Finale

U23-WM 2025 in Posen:

Lisa und Noah

im Finale.

Noah Anger und Lisa Nagler bei der U23-WM in Poznan (Foto: Anni Kötitz)

GESCHRIEBEN VON LISA NAGLER, NOAH ANGER UND JULIA KIEHLNEKER

Seit dem 20. Juli sind unsere Athleten Lisa Nagler und Noah Anger in Poznań, Polen, wo die diesjährige U23-Weltmeisterschaft stattfindet. Die Regattastrecke ist ein traditionsreicher Austragungsort, doch in diesem Jahr sorgte ein niedriger Wasserstand für Diskussionen. Etwa zwei Meter fehlen zur vollen Streckenlänge – dennoch konnte dank provisorischer Stege ein regulärer Wettkampfbetrieb gewährleistet werden.

Bereits im Einsatz bei der U23-WM in Poznan: Lisa Nagler

Lisa ist als Ersatzfrau im Frauen-Achter nominiert, durfte im Vorlauf direkt einspringen und ist auch fürs Finale gemeldet. Mit einem starken zweiten Platz sicherte sich das Boot die Finalteilnahme am Sonntag. Für Lisa war die Vorbereitung intensiv: Drei Wochen Trainingslager mit vielen Ruderkilometern, Kraft- und Ausdauereinheiten sowie Teambuilding-Aktivitäten wie Spieleabende und Mariokart-Turniere stärkten nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch den Zusammenhalt im Team.

Aus Kalifornien zur U23-WM 2025: Noah Anger (Foto: Christian Schwier)

Noah berichtet von einer dreieinhalbwöchigen Vorbereitung am Olympiastützpunkt Ratzeburg. Der Fokus lag zunächst auf Langzeitausdauer, später auf Schnelligkeit und Intensität. Der Männer-Achter konnte den Vorlauf souverän gewinnen und steht nun direkt im Halbfinale, das am Samstag ausgetragen wird. Die Stimmung im Team ist konstant positiv, was sich auch in der Leistung widerspiegelt.

Der U23-Männer-Achter mit Trainer Christian Viedt (Foto: D. Seyb - Meinruderbild)

Wir sind stolz auf unsere Athleten und wünschen ihnen für die kommenden Rennen viel Erfolg und starke Nerven.


Fotos von D.Seyb-Meinruderbild, Christian Schwier, Anni Kötitz

Lisa Nagler Portrait
Noah-Anger-Lisa-Nagler U23-WM 2025
Noah Anger U23-WM 2025
U23-Achter-Boot U23-WM 2025 DSeyb
U23-Achter-Team-2 U23-WM 2025
U23-Achter-Team U23-WM 2025


 INFO 
Finalrennen: 
Frauen Achter Finale: 27.07. - 12:12 Uhr mit Lisa
Männer Achter Finale - 27.07. - 12:43 Uhr mit Noah

++Livestream Worldrowing.com:
Alle Rennen von Tag 4, Samstag, 26.07.2025 nochmal anschauen

Alle Rennen von Tag 5, Sonntag, 27.07.2025 ab 9:55 Uhr anschauen


Noah im Finale am Sonntag

Die Startfolge hatte sich insgesamt verzögert, weil zuerst Algen von der Regattastrecke entfernt werden mussten. Ein Kuriosum: Durch den extrem niedrigen Wasserstand musste bei der Regattastrecke im Startbereich improvisiert werden.

Für den U23-Deutschlandachter mit Noah an Bord war das Semifinalrennen ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg. Hauptgegner beim Finale am Sonntag wird der Achter aus Großbritannien sein, der das erste Halbfinale deutlich für sich entscheiden konnte.

Screenshots von Worldrowing.com und Fotos von Lisa Nagler

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Deutsche Großboot- und Hochschulmeisterschaften 2025

Deutsche Großboot- und

Hochschulmeisterschaften

2025 in Krefeld

Fotos: Emilia Maier, Mikel Mardaras Peters, Uni Heidelberg

GESCHRIEBEN VON EMILIA MAIER UND MIKEL MARDARAS PETERS

Erfolgreiches Wochenende für den Ulmer Ruderclub bei den Deutschen Großboot- und Hochschulmeisterschaften

Am ersten Juliwochenende fanden in Krefeld die Deutschen Großboot- und Hochschulmeisterschaften statt. Für den URCD gingen dabei Manuel Mützel, Monika Bundschu, Emilia Maier und Mikel Mardaras Peters an den Start.

Deutsche Großbootmeisterschaft
Emilia Maier startete am Samstag im leichten Doppelzweier und am Sonntag im leichten Doppelvierer. Im Doppelzweier erreichte sie in einem hart umkämpften Rennen den 4. Platz. Am darauffolgenden Tag sicherte sie sich gemeinsam mit ihrer Renngemeinschaft aus Weilburg, Ludwigshafen und Neuss in einem packenden Finale mit weniger als 0,5 Sekunden Vorsprung den Titel.

Deutsche Hochschulmeisterschaft
Manuel Mützel startete bei der Hochschulmeisterschaft sowohl im leichten Einer, als auch im leichten Doppelzweier. Im Einer belegte er den 5. Platz. Am Nachmittag sicherte er sich dann bei schweren Wetterbedingungen gemeinsam mit seinem Zweierpartner die Bronzemedaille.

Monika Bundschu startete im Zweier ohne, Doppelzweier und Mixed-Doppelvierer. In den Zweiern wurde sie jeweils vierte, knapp an den Medaillen vorbei. Im Vierer wurde sie dann mit ihrer Mannschaft aus Saarbrücken Deutsche Vizemeisterin. Es fehlte am Ende nur eine Sekunde zum Titel.

Mikel Mardaras Peters ging im Einer an den Start. Nach einem starken Rennen wurde er im Ziel mit nur 3 Sekunden Rückstand auf den aktuellen Deutschland-Einer Fahrer Marc Weber Vizemeister. Nun bleibt abzuwarten, ob dieses Ergebnis für die Qualifikation zu den European University Championships 2026 in Zagreb ausreicht.

Insgesamt ein sehr gutes Wochenende für den Ulmer Ruderclub mit einer Medaille für jeden Sportler.

Fotos: Emilia Maier, Mikel Mardaras Peters, Uni Heidelberg

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Mikel Mardaras-Peters zeigt Kampfgeist bei den spanischen Meisterschaften 2025

Mikel Mardaras Peters

zeigt Kampfgeist

bei den spanischen

Meisterschaften 2025

Mikel Mardaras Peters (3.v.re.hinten) und sein Team vom Ruderverein Getxo  (Fotos: Iker Verduras)

GESCHRIEBEN VON MIKEL MARDARAS PETERS UND JULIA KIEHLNEKER

Am vergangenen Wochenende trat Mikel Mardaras-Peters bei den spanischen Meisterschaften mit dem Ziel an, sich für die Weltmeisterschaft im Einer zu qualifizieren. Die Ausgangslage war alles andere als einfach: Aufgrund Prüfungen an der Uni konnte Mikel leider nicht am Trainingslager teilnehmen. Zudem erhielt er nach dem Vorlauf die Information, dass nur ein Sieg im Finale ihm die Teilnahme an der WM sichern würde. "Ich war extrem nervös und unter Druck", berichtet Mikel. "Der Favorit war stärker als ich, und ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen."

Trotz technischer Schwierigkeiten mit dem Boot und mentaler Belastung entschied sich Mikel für eine mutige Strategie: das Rennen von Beginn an zu dominieren. Diese Taktik zeigte zunächst Wirkung – Mikel führte das A-Finale an. Doch im weiteren Rennverlauf musste er sich der Konkurrenz geschlagen geben und fiel auf den fünften Platz zurück. "Ob Zweiter oder Fünfter war dann auch egal", sagt Mikel. "Es war trotzdem ein gutes Ergebnis, denn das Feld war extrem stark. Aber natürlich bin ich enttäuscht – es war eine große Chance."

Trotz allem ein toller Einsatz und eine beachtliche Leistung unter schwierigen Bedingungen. Nun richtet sich der Blick nach vorn: "Jetzt heißt es, den Kopf wieder in Ordnung zu bringen und sich auf das nächste Jahr vorzubereiten", so Mikel abschließend.

Etwas enttäuscht, der Blick ist aber schon aufs nächste Jahr gerichtet.

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Gold, Silber, Bronze: Dt. U17/U19/U23 Meisterschaften 19.-22.06.2025

Gold, Silber, Bronze:

Dt. U17/U19/U23-

Meisterschaften

19.-22.6.2025

in Köln

Gold für Noah Anger (2.v.li. hinten) im U23-Männer-Achter  (Fotos: Harriet Wappler-Niemeyer)

GESCHRIEBEN VON JULIA KIEHLNEKER

Mit einer starken Teamleistung präsentierte sich der Ulmer Ruderclub bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften U12/U19/U23 in Köln. Mit drei Meistertiteln, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen kann der URCD auf ein glänzendes Wochenende zurückblicken.

Gold für den U23-Männer-Achter: Im Paradeboot (SM 8+ B) sicherten sich der Ulmer Noah Anger und sein Zweier-ohne-Partner Maximilian Pfautsch aus Halle gemeinsam mit Partnern aus Mülheim, Kettwig, Halle, Dorsten, Speyer, Dresden und Minden den 1. Platz. Es war ein klares Rennen vom Start weg – am Ende mit einem deutlichen Vorsprung von 9 Sekunden über die gesamten 2.000 Meter. Im Zweier ohne erzielten die beiden den 4. Platz im Finale in einem starken Feld.

Der Lohn für einen grandiosen Endspurt für Sophie Egger aus München und Lisa Nagler vom URCD: Bronzemedaille im Zweier-ohne (SF 2- B)

Gleich zweimal Edelmetall gab es für Lisa Nagler. Die Silbermedaille im Frauen-Achter (SF 8+ B) und die Bronzemedaille gemeinsam mit ihrer Partnerin Sophie Egger aus München. Die beiden erkämpften sich mit einem grandiosen Endspurt im Zweier-ohne (SF 2- B) den dritten Platz. Zusammen mit zwei weiteren Athletinnen fuhren sie im Frauen-Vierer ohne (SF 4- B) noch auf Platz fünf des A-Finales.

Auch im Juniorenbereich gab es mehrfach Medaillen und die Ulmer Nachwuchstalente überzeugten auf ganzer Linie. Gold im Juniorinnen-Vierer ohne Steuerfrau (JF 4- B) für Franziska Durst in der Baden-Württemberg-Renngemeinschaft mit Lauffen, Stuttgart und Mannheim. Dazu noch Bronze im Juniorinnen-Achter (JF 8+ B) – ein starkes Ergebnis in einem hochklassigen Feld. 

Emilia Maier ging ebenfalls mehrfach an den Start und erruderte Gold im Leichtgewichts-Juniorinnen-Doppelvierer (JF 4x A LG) - ein klarer Start-Ziel-Sieg mit deutlichen fünf Sekunden Vorsprung. Am Samstag hatte sie bereits in einem spontanen Rennen im Leichtgewichts-Frauen-Zweier ohne (SF 2- B LG) mit Partnerin Sibylle Schoolaert aus Ludwigshafen den zweiten Platz. Im Leichtgewichts-Juniorinnen-Einer A (JF 1x A LG) fuhr sie in einem packenden Rennen auf einen sehr guten vierten Platz.

Bronze gab es auch für Lisa Denkinger-Rueda im Leichtgewichts-Juniorinnen-Einer B (JF 1x B LG), die im Vorfeld ihr Halbfinale mit deutlichem Vorsprung gewonnen hatte.

Start-Ziel-Sieg für Emilia Maier im Leichtgewichts-Juniorinnen-Doppelvierer

Weitere Platzierungen
Manuel Mützel ruderte sich trotz Krankheit in zwei A-Finale und konnte den vierten Platz im Leichtgewichts-Männer-Doppelvierer (SM 4x B LG) sowie den fünften Platz im Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier (SM 2x B LG) mit Partner Theo Kröschel aus Mühlheim erreichen.

Die Zwillingsschwestern Tirza und Clara Wilhelm konnten jeweils den sechsten Platz im Leichtgewichts-Juniorinnen-Doppelzweier (JF 2x A LG) und im Leichtgewichts-Juniorinnen-Doppelvierer (JF 4x A LG) erzielen.

Raphael Müller und Anton Frohwein erreichten im B-Finale des Junioren-Doppelzweiers A (JM 2x A) souverän den vierten Platz.

Weitere Ulmer Sportler, die in Köln wichtige Regattaerfahrung gesammelt haben: Aaron Maier und Colin Gaugler im Männer-Zweier ohne St. B (SM 2- B). Sie mussten sich im Hoffnungslauf u. a. ihrem Vereinskollegen Noah Anger geschlagen geben. Im Junioren-Achter mit St. A (JM 8+ A) konnten sich nach einem dritten Platz im Vorlauf Jakob Krauter, Moritz Henßler und Tom Fuchs im anschließenden Hoffnungslauf leider nicht weiter für die Finalteilnahme qualifizieren. Beatriz Schillinger musste sich im Juniorinnen-Doppelvierer A (JF 4x A) ebenfalls mit einer Platzierung im Hoffnungslauf zufriedengeben.

Der Ulmer Ruderclub hat bei den Deutschen Meisterschaften U17/U19/U23 in Köln mit einer Vielzahl an Medaillen und starken Finalplatzierungen seine Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Erfolge in unterschiedlichen Alters- und Bootsklassen spiegeln nicht nur die individuelle Klasse der Athletinnen und Athleten wider, sondern auch die kontinuierliche und breit aufgestellte Nachwuchsarbeit des Vereins. 

Von links: Karin Maier-Hörmann, Franziska Durst, Emilia Maier, Lisa Denkinger Rueda (Foto: Julia Kiehlneker)

Ehrung der erfolgreichen Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften U17/U19/U23
Am Donnerstag, den 26.06. fand die Ehrung für die Medaillengewinner der Deutschen Meisterschaften statt. Aufgrund des regnerischen Wetters und der besseren Lichtverhältnisse für die Projektion der siegreichen Rennen auf eine Leinwand fand die Ehrung in der Halle statt. Nach der Begrüßung übergab Karin Maier-Hörmann Blumen und ein kleines Geschenk an die anwesenden drei Juniorinnen, die jeweils die Videos zu ihren Rennen kommentierten.

Noah Anger und Lisa Nagler aus dem Seniorenbereich konnten leider nicht anwesend sein. Noah wurde für den Achter für die U23 WM in Poznan nominiert. Lisa Nagler wurde gemeinsam mit ihrer Partnerin als Ersatzfrau nominiert. Die Sportler waren an dem Abend bereits im WM-Vorbereitungstrainingslager.

Fotos von Harriet Wappler-Niemeyer und Julia Kiehlneker

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DMU23-19-17 Koeln2025 HWN 02 Emilia Maier
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DMU23-19-17 Koeln2025 HWN 13 Lisa Denkinger Rueda
DMU23-19-17 Koeln2025 HWN 14 Franziska Durst
DMU23-19-17 Koeln2025 HWN 15 Lisa Denkinger Rueda
DMU23-19-17 Koeln2025 HWN 16 Lisa Denkinger Rueda
DMU23-19-17 Koeln2025 HWN 17 Lisa Nagler
DMU23-19-17 Koeln2025 HWN 18 Lisa Nagler
DMU23-19-17 Koeln2025 HWN 19 Lisa Nagler
DMU23-19-17 Koeln2025 HWN 20 Noah Anger
DMU23-19-17 Koeln2025 JK 21
DMU23-19-17 Koeln2025 JK 22

Weiterlesen … Gold, Silber, Bronze: Dt. U17/U19/U23 Meisterschaften 19.-22.06.2025

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Dt. U17/U19/U23 Meisterschaften 19.-22.06.2025

Dt. U17/U19/U23-

Meisterschaften

19.-22.6.2025

in Köln

Das Ziel für Lisa Nagler: Ein Ticket zur U23-WM 2025 im Juli in Poznan.

GESCHRIEBEN VON KARIN MAIER-HÖRMANN UND JULIA KIEHLNEKER

Am kommenden Wochenende 19.-22.6.2025 finden an der Regattastrecke Fühlingen in Köln die deutschen U17/U19/U23 Meisterschaften statt. Insgesamt werden 15 Athleten vom Ulmer Ruderclub an dieser Regatta teilnehmen.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Noah Anger und Lisa Nagler, die sich bei diesen Meisterschaften für die U23-Weltmeisterschaften in Poznan vom 23.-27.07.25 qualifizieren wollen. Anger tritt im Zweier ohne Steuermann und im Achter an. Bei beiden Rennen geht er mit seinen Mannschaftskollegen als klarer Favorit an den Start.  Gleiches gilt für Lisa Nagler, die sich dieses Jahr im U23-Bereich national bereits als feste Größe etablieren könnte. Mit ihren Teamkolleginnen tritt sie im Zweier und Vierer ohne Steuermann sowie im Achter an. Hierbei ist sie eine klare Medaillenaspirantin und hat die WM-Qualifikation als erklärtes Ziel ausgeben.

Gleiches gilt für Maximilian Pfautsch und Noah Anger.

Aber nicht nur im U23-Bereich sind wir dieses Jahr stark aufgestellt. In der Altersklasse der unter 17-jährigen geht unsere Leichtgewichtsruderin Lisa Denkinger-Rueda als eine der Favoritinnen auf die Goldmedaille im Leichtgewichtseiner an den Start. Ebenso hat die Jüngste im URCD-Team, Franziska Durst, mit ihren Teamkollegen des LRVBW im Vierer ohne und im Achter eine Medaille fest im Visier. Ähnlich sieht es bei der Leichtgewichtsrudern Emilia Maier im U19-Bereich aus. Neben dem Leichtgewichtseiner geht sie in Renngemeinschaft mit Limburg, Regensburg und Deggendorf im Doppelvierer der Leichtgewichte an den Start. Nicht nur Insider sehen diesen Vierer im Favoritenkreis. 

Dieses Jahr gibt es eine Erneuerung im Reglement: Die Setzung der Rennen (Hoffnungslauf/Halbfinale/Finale) erfolgte nicht nach Platzierungen aus den Vorläufen, sondern wird dieses Jahr erstmalig auf den Deutschen Meisterschaften U17/U19/U23 nach Zeiten gesetzt. Somit steht uns ein spannendes Regattawochenende bevor und wir drücken unserer Rennmannschaft kräftig die Daumen.

Bei den Spanischen Meisterschaften in Sevilla am Start: Der Ulmer Mikel Mardaras-Peters.

Am gleichen Wochenende finden die Spanischen Meisterschaften in Sevilla statt. Der Ulmer Mikel Mardaras-Peters wird aufgrund einer Verletzung seines Zweier-Partners nur im Einer an den Start gehen. Die Vorbereitung gestaltet sich herausfordernd: Nur drei Tage bleiben ihm in Bilbao, um sich auf das Wettkampfboot einzustellen. Zusätzlich erschweren Temperaturen von bis zu 40 Grad die Bedingungen auf dem Wasser. Das neue World Rowing Progressions System verlangt zudem nicht nur gute Platzierungen, sondern auch schnelle Zeiten – taktisches Zurücknehmen ist damit kaum möglich. Trotz einer noch nicht vollständig auskurierten Rückenverletzung blickt Mikel optimistisch auf das Wochenende und hofft auf ein starkes Rennen unter schwierigen Voraussetzungen.


 INFO  Livestream aus Köln


Zeitplan der Rennen mit Ulmer Beteiligung

Vorläufe am Donnerstag den 19.06.2025

10:10 Uhr Rennen 2:  JM2xA Raphael Müller und Anton Frohwein
11:00 Uhr Rennen 7: JF2xA LG Tirza und Clara Wilhelm
11:30 Uhr Rennen 105: SF2-B Lisa Nagler
11:40 Uhr Rennen 106: SM2-B Noah Anger; Colin Gaugler mit Aaron Maier
13:14 Uhr Rennen 213: JF1B LG Lisa Denkinger-Rueda
15:30 Uhr Rennen 14: JF1xA LG Emilia Maier
16:58 Uhr Rennen 17: JF4x Beatriz Schillinger
17:20 Uhr Rennen 19: JF4xA LG Emilia Maier
17:30 Uhr Rennen 23: JM8+A Tom Fuchs und Jakob Krauter, St. Lisa D.-R.
18:20 Uhr Rennen 218: JM8+B Moritz Henßler, St. Lisa D.-R.


Mögliche Hoffnungsläufe am Freitag den 20.06.2025 ab

10:00 Uhr Rennen 2: JM2xA Raphael Müller und Anton Frohwein
10:30 Uhr Rennen 7: JF2xA LG Tirza und Clara Wilhelm
11:10 Uhr Rennen 105: SF 2-B Lisa Nagler
11:15 Uhr Rennen 106: SM2-B Noah Anger; Colin Gaugler mit Aaron Maier
12:30 Uhr Rennen 213: JF1xB LG Lisa Denkinger-Rueda
15:00 Uhr Rennen 14: JF1xA LG Emilia Maier
16:10 Uhr Rennen218: JM8+B Moritz Henßler; St. Lisa D.-R.
17:05 Uhr Rennen 17: JF4xA Beatriz Schillinger
17:15 Uhr Rennen 19: JF4xA LG Emilia Maier
17:35 Uhr Rennen 23: JM8+A Tom Fuchs und Jakob Krauter; St. Lisa D.-R.


Mögliche Halbfinale am Samstag den 21.06.2025 ab:

09:50 Uhr Rennen 2: JM2xA Raphael Müller und Anton Frohwein
12:30 Uhr Rennen 213: JF1B LG Lisa Denkinger-Rueda


Mögliche Finale am Samstag den 21.06.2025 ab:

10:54 Uhr Rennen 105: SF2-B Lisa Nagler
11:05 Uhr Rennen 106: SM2-B Noah Anger; Colin Gaugler mit Aaron Maier
11:27 Uhr Rennen 108: SM2xB LG Manuel Mützel
13:27 Uhr Rennen 112: SF 4-B Lisa Nagler
16:18 Uhr Rennen 121: SM4xB LG Manuel Mützel
16:40 Uhr Rennen123: SF8+B Lisa Nagler
16:51 Uhr Rennen 124: SM8+B Noah Anger


Mögliche Finale am Sonntag den 22.06.2025 ab:

09:36 Uhr Rennen 205: JF4-B Franziska Durst
10:51 Uhr Rennen 2: JM2xA Raphael Müller und Anton Frohwein
11:46 Uhr Rennen 7: JF2xA LG Tirza und Clara Wilhelm
13:06 Uhr Rennen 213: JF1xB LG Lisa Denkinger-Rueda
14:28 Uhr Rennen 14: JF1xA LG Emilia Maier
15:28 Uhr Rennen 217: JF8+B Franziska Durst
15:37 Uhr Rennen 218: JM8+B Moritz Henßler; St Lisa D.-R.
16:25 Uhr Rennen 17: JF4xA Beatriz Schillinger
16:47 Uhr Rennen 19: JF4xA LG Emilia Maier
17:31 Uhr Rennen 23: JM8+A Tom Fuchs und Jakob Krauter; St Lisa D.-R.

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Hamburg Rangliste und DRV-Juniorenregatta und Regatta Ratzeburg 2025

Kleinbootüberprüfung

und Juniorenregatta

Hamburg 2025

+ Regatta Ratzeburg

Im Bug: Tom Fuchs und Jakob Krauter – drei Rennen, drei Siege

GESCHRIEBEN VON MIKEL MARDARAS PETERS

Hamburg
Am ersten Juni-Wochenende fand in Hamburg die Kleinbootüberprüfung (KBÜ) und Junioren-Regatta – die Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft – statt. Bei der KBÜ gingen auf Einladung des DRV im U23-Bereich Lisa Nagler im Zweier und Mikel Mardaras Peters im Einer an den Start. Im U19-Bereich wurden Beatriz Schillinger, Raphael Müller und Anton Frohwein im Einer eingeladen.

Lisa Nagler erreichte im A-Finale einen starken fünften Platz – ein wichtiges Ergebnis im Hinblick auf die WM-Nominierung. Mikel Mardaras Peters musste aufgrund einer Rückenverletzung nach dem Vorlauf abmelden. Im Juniorenbereich erreichten Beatriz Schillinger und Anton Frohwein das D-Finale in einem großen, stark besetzten Feld. Bea wurde dort Dritte und Anton Sechster. Raphael Müller belegte im F-Finale nach Schwierigkeiten mit den Wellen den zweiten Platz.

Bei der Juniorenregatta überzeugte Franziska Durst - wie bereits in Gent und Köln - erneut, im Vierer mit zwei Siegen sowie im Achter mit zwei zweiten Plätzen. Moritz Henßler qualifizierte sich im Achter für das A-Finale und belegte dort den fünften Platz. Clara und Tirza Wilhelm belegten im Vierer der leichten A-Juniorinnen den fünften Platz. Dasselbe Rennen wurde von Emilia Maier in ihrer uneingefahrenen Renngemeinschaft gegen das eigentliche Favoritenboot deutlich gewonnen. Neben dem Sieg im Vierer erreichte sie im leichten Einer das A-Finale und belegte dort den dritten Platz. Im leichten A-Juniorinnen-Einer ging am Samstag auch Lisa Denkinger Rueda an den Start. Trotz des Altersunterschieds und der längeren Strecke belegte sie dort den dritten Platz. Am Sonntag gewann sie dann ihren Lauf im Einer der schweren B-Juniorinnen deutlich. Tom Fuchs und Jakob Krauter siegten am Samstag im Vierer und setzten am Sonntag ihre Siegesserie im Achter fort – drei Rennen, drei Siege. Anton und Raphael erreichten nach Rollsitzproblemen im Doppelzweier nur das C-Finale, gewannen dieses jedoch, nachdem das Problem behoben war. Bea belegte im Doppelzweier am Samstag einen guten zweiten Platz und am Sonntag den fünften Platz. Im DRV-Ranglisten-Doppelvierer erreichte sie das A-Finale und wurde dort ebenfalls Fünfte.

Internationale Regatta Ratzeburg
Zeitgleich mit der Juniorenregatta fand für die U23-Ruderer die Internationale Regatta in Ratzeburg statt. Dort gingen für den Ulmer Ruderclub Lisa Nagler, Aaron Maier, Colin Gaugler, Mikel Mardaras Peters und Manuel Mützel an den Start.

Lisa fuhr an beiden Tagen im Vierer ins A-Finale. Am Samstag sorgte jedoch ein „Krebs“ dafür, dass sie dort nur den achten Platz erreichte. Am Sonntag belegte sie dann den sechsten Platz. Aaron und Colin starteten nach sehr langer Krankheitspause endlich wieder bei einer Regatta. Im Zweier gingen sie an beiden Tagen im A-Finale an den Start und belegten jeweils den fünften Platz, wobei am zweiten Tag bereits eine starke Verbesserung erkennbar war. Mikel Mardaras Peters startete trotz Verletzung im Einer und belegte dort sowohl am Samstag als auch am Sonntag als bestes deutsches Boot den dritten Platz im A-Finale – knapp vor Ole Hanack, dem Weltmeister im Doppelvierer. Manuel Mützel belegte am Samstag im leichten Einer den vierten Platz im A-Finale und wechselte am Sonntag aufgrund dieser Leistung in einen Doppelzweier. Dort wurde er ebenfalls Vierter.

Fotos von meinruderbild, Julian Hillers, Emila Maier und anderen Hamburg-Teilnehmern

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Ulmer Nachwuchs überzeugt bei der Heidelberger Ruderregatta sowie in Hamburg und in Ratzeburg

Ulmer Nachwuchs

überzeugt in

Heidelberg 2025

Das Jungen-Team des URCD: v.l.n.r. Antoine Journeault, Mika Erche, Hannes Lambertz, Federico Di Vitto, Tim Bauer - Foto: Ilja Erche

GESCHRIEBEN VON KARIN MAIER-HÖRMANN UND JULIA KIEHLNEKER

Vom 30.05.2025 bis 01.06.2025 fand in Heidelberg die jährliche Ruderregatta für alle Altersklassen statt. Der URCD war dieses Jahr mit 13 Nachwuchssportlern im Alter von 12 bis 15 Jahren vertreten. Von strahlendem Sonnenschein bei hitzigen Temperaturen  bis hin zu Unwetter mit Starkregen und daraus resultierenden Regattaabruch wurde beim diesjährigen Ruderevent in Heidelberg wettertechnisch alles geboten.

Solange das Wetter es zuließ, zeigten die Nachwuchssportler vom URCD tolle Leistungen. Besonders hervorzuheben sind die zwei Siege von Mika Erche, der sowohl am Samstag, als auch am Sonntag jeweils mit einem Sieg im Einer der 14-jährigen Jungen für Furore sorgte. Das Nachwuchstalent des Ulmer Ruderclubs wies die Gegner an beiden Tagen mit einem klaren Start-Ziel-Sieg in ihre Schranken. Ein tolles Ergebnis, wenn man beachtet, dass es für ihn das erste Wettkampfjahr ist.

Ebenso konnten Tim Bauer im Leichtgewichtseiner der Altersklasse 14 als auch die 14-jährigen Mädchen Leyla Tuna und Valerie Guter jeweils mit einem zweiten Platz mit ihrer Leistung aufhorchen lassen. Alle drei wurden vom Landesruderverband aufgrund ihrer tollen Leistungen für den Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen am letzten Juniwochenende in München nominiert und dürfen dann das Land Baden-Württemberg von ruderischer Seite vertreten. Ob auch das Rudertalent Erche für den Landesruderverband beim Bundeswettbewerb antreten darf, wird in den kommenden Tagen vom Verband noch entschieden. 

Zeitgleich fand im Hamburg die DRV Juniorenregatta und in Ratzeburg die Regatta für die älteren Athleten des URCDs statt. In Hamburg war Franziska Durst erneut an beiden Tagen mit dem BW Juniorinnen Vierer erfolgreich. Raphael Müller und Anton Frohwein haben den Junioren Doppelzweier gewonnen.  

In Ratzeburg haben sich nahezu alle Ulmer Boote in der offenen Klasse an beiden Tagen für die Finals qualifiziert.  Lisa Nagler kam am Samstag im Frauen-Vierer ohne als Drittplatzierte ins Ziel. Mikel Mardaras-Peters konnte an beiden Tagen ebenfalls die Bronze-Medaille errudern. 

Fotos von Ilja Erche

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Noah Anger bei Cal Rowing 2025

Noah Anger mit

Cal Rowing 2025:

Historischer Erfolg

trotz Rückschlägen

Noah Anger im Ersten Achter der Cal Bears 2025 (2. v.re.)

GESCHRIEBEN VON JULIA KIEHLNEKER

Ulm, Mai/Juni 2025 – Noah Anger vom Ulmer Ruderclub Donau absolviert derzeit sein College in den USA. Dort rudert er für die renommierte University of California, Berkeley (Cal Bears). Trotz erheblicher gesundheitlicher Rückschläge zu Beginn der Saison kämpfte sich Noah eindrucksvoll zurück in den Ersten Achter – das Flaggschiff der Cal Bears – und feierte mit seinem Team gleich mehrere sportliche Höhepunkte.

Comeback nach Verletzung
Die Saison begann für Noah alles andere als vielversprechend: Im November 2024 zog er sich eine Knieverletzung zu, die ihn längere Zeit außer Gefecht setzte. Kaum zurück im Training, folgte der nächste Rückschlag: eine Bandscheibenvorwölbung einen Tag vor dem ersten Rennen. Noah war zunächst im Zweiten Achter. Mit bemerkenswerter Disziplin und mentaler Stärke kämpfte er sich über Seat Racing* zurück in den Ersten Achter, in dem unter anderem vier Olympioniken sitzen – darunter Frederik Breuer, der 2024 im Deutschlandachter bei den Olympischen Spielen in Paris ruderte.

Historischer Titelgewinn bei der MPSF Championship
Sein Comeback krönte Noah mit dem Sieg bei der ersten MPSF-Meisterschaft (Mountain Pacific Sports Federation) in der Geschichte der University of California. Auf dem Lake Natoma setzte sich der Erste Achter in einem packenden Rennen gegen den Erzrivalen University of Washington durch. Dieser Titelgewinn war nicht nur historisch für das Team, sondern auch ein emotionaler Meilenstein für Noah persönlich.

Drama bei den IRA National Championships
Bei den IRA National Championships – den US-weiten Hochschulmeisterschaften – galt Noahs Boot als Topfavorit. Im Halbfinale lag das Team souverän in Führung, als 150 Meter vor dem Ziel ein Ruderer bei starkem Wind und Wellengang einen „Krebs“ fing – das Boot kam fast zum Stillstand und fiel auf Platz 6 zurück. Der Einzug ins A-Finale war damit verpasst.

Im B-Finale zeigten Sie mentale Stärke und gewannen das Rennen mit der schnellsten Zeit des gesamten Finaltages – sogar schneller als das siegreiche Boot im A-Finale. Ein starkes Zeichen, das den wahren Leistungsstand des Teams unterstrich.

Die U23 WM im Visier
Die nächste Station für Noah sind die Deutschen Meisterschaften, die vom 19. bis 22. Juni in Köln stattfinden. Dort will er sich zusammen mit Maximilian Pfautsch aus Halle für die U 23 WM in Poznań im Juli qualifizieren. Noah und Maximilian studieren und rudern gemeinsam in Berkeley und gehen in Köln im Zweier und im ersten Achter an den Start. 


 INFO  *Seat Racing ist ein Verfahren im Rudersport, das zur Auswahl der besten Mannschaftsbesetzung dient. Dabei wird getestet, welche Ruderer das Boot am effektivsten voranbringen. In der Praxis bedeutet das: Zwei oder mehr Boote mit möglichst identischer Besetzung treten in mehreren kurzen Rennen gegeneinander an. Nach jedem Rennen wird ein Ruderer zwischen den Booten ausgetauscht, und das Rennen wird erneut gefahren. Durch den Vergleich der Zeiten vor und nach dem Tausch lässt sich analysieren, welchen Einfluss der einzelne Ruderer auf die Gesamtleistung des Bootes hatte.

Dieses Verfahren erlaubt es Trainern, objektiv zu beurteilen, wer nicht nur individuell stark ist, sondern auch gut mit anderen harmoniert und das Boot tatsächlich schneller macht. Seat Racing ist allerdings auch mental fordernd für die Athleten, da jeder Schlag zählt und die Konkurrenzsituation innerhalb des Teams spürbar ist. Gleichzeitig ist es ein bewährtes Mittel, um faire und leistungsorientierte Entscheidungen bei der Mannschaftsbildung zu treffen. (Quelle: Copilot)


Fotos von row2k.com

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Internationale Kölner Juniorenregatta 2025

Regatta in Köln

am 17./18.05.2025

Der LRVBW Achter rund um Franziska Durst - Foto: Emilia Maier

GESCHRIEBEN VON JULIA KIEHLNEKER

Der Ulmer Ruderclub Donau blickt auf ein erfolgreiches und lehrreiches Regattawochenende zurück. Bei spannenden Rennen auf hohem sportlichem Niveau konnten unsere Athletinnen und Athleten nicht nur starke Platzierungen erzielen, sondern auch wertvolle Erfahrungen für die kommende Saison sammeln.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Franziska Durst, die sowohl im Juniorinnen-B-Vierer als auch im Juniorinnen-B-Achter des LRVBWs mit hervorragenden Platzierungen glänzte. Drei Siege und ein zweiter Platz lautet die Bilanz. Ihre starke Verbesserung im Vierer lässt auf weitere Erfolge bei den nächsten Regatten hoffen.

Auch Tom Fuchs und Jakob Krauter überzeugten mit einem souveränen Sieg im Junioren-B-Achter und einer konstant starken Leistung im Vierer. Lisa Denkinger Rueda zeigte beeindruckende Steuerkünste im eben genannten Achter und behauptete sich als Leichtgewicht mit einer souveränen Leistung im schweren Juniorinnen B-Einer.

Anton Frohwein absolvierte seine erste Fahrt im Junioren-A-Doppelzweier mit einem respektablen dritten Platz und im Einer im D-Finale einen zweiten Platz erzielen.

Unsere Leichtgewichts-Ruderinnen Clara und Tirza Wilhelm erreichten im B-Finale des Leichtgewichts-Juniorinnen-A-Doppelzweiers einen hervorragenden zweiten Platz.

Fotos von Emilia Maier

Koeln2025 EM1
Koeln2025 EM2
Koeln2025 EM3
Koeln2025 EM4
Koeln2025 EM5
Koeln2025 EM6

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Internationale belgische Meisterschaft und Mai-Regatta 2025 in Gent

Erfolgreich in Gent 2025

bei der Mai-Regatta

und belgischen Meisterschaft

v.l.n.r. Franziska Durst, Lisa Nagler, Mikel Mardaras Peters  (Foto: Lisa Nagler)

GESCHRIEBEN VON JULIA KIEHLNEKER

Ein starkes Zeichen setzte der Ulmer Ruderclub am Wochenende 10. und 11.05.2025 bei den belgischen internationalen Meisterschaften und der Mai-Regatta – in Gent. Die Athletinnen und Athleten des Vereins konnten sich mehrfach gegen internationale Konkurrenz durchsetzen und erzielten beeindruckende Ergebnisse.

Lisa Nagler überzeugt im Vierer und Achter
Lisa startete am Samstag im Frauen-Vierer ohne Steuerfrau. Nach einem souveränen Vorlaufsieg erreichte sie das A-Finale, in dem das Boot den starken vierten Platz belegte – lediglich eine Sekunde trennte das Team vom Podium. Damit war es das zweitbeste deutsche Boot in dieser Kategorie. Ein an diesem Tag geplanter weiterer Start im Frauenachter wurde mit Fokus auf die Leistung im Vierer zurückgezogen.

Am Sonntag ging Lisa dann im Frauenachter an den Start. Nach einem zweiten Platz im Vorlauf sicherte sich das Team den Einzug ins A-Finale, in dem sie schließlich den fünften Platz belegten und somit bestes deutsches Boot des Feldes waren.

Nach Spanien jetzt Belgien: Silbermedaille für Mikel Mardaras Peters    (Foto: Pedro Mardaras Otegui)

Mikel Mardaras-Peters mit Doppelerfolg im Einer
Mikel Mardaras-Peters präsentierte sich in hervorragender Form. Am Samstag ruderte er bei im Männer-Einer über Vorlauf und A-Finale auf einen starken zweiten Platz. Er war damit das beste deutsche Boot in dieser Klasse.

Auch am Sonntag in Gent bei der renommierten Mai-Regatta bestätigte er seine Leistung: Nach einem zeitschnellen zweiten Platz im Vorlauf – noch vor einigen WM-Startern – konnte er auch im A-Finale den zweiten Platz erringen. Damit zeigte er eindrucksvoll, dass seine starke Leistung in Spanien keine Ausnahme war.

Doppelsieg für Franziska Durst (2.v.li - Foto: Stuttgarter RG)

Franziska Durst dominiert im Juniorinnenbereich
Franziska Durst trat mit den Auswahlbooten des Landesruderverbands Baden-Württemberg gegen internationale Konkurrenz an und feierte einen Doppelsieg an beiden Regattatagen. Sowohl im Juniorinnen-Vierer ohne Steuerfrau als auch im Juniorinnenachter gewann sie jeweils ihre Rennen – am Samstag wie auch am Sonntag. Diese konstanten Spitzenleistungen unterstreichen ihre starke Form im Hinblick auf die kommende Saison.

Fotos: Lisa Nagler, Stuttgarter RG, DRV Trainer, Pedro Mardaras Otegui

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Gent Mairegatta 2025 05
Gent Mairegatta 2025 06
Gent Mairegatta 2025 07
Gent Mairegatta 2025 08

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