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Internationale Juniorinnen und Junioren Regatta München 2025

Internationale

Juniorenregatta

München 2025

Hier brummt der Laden (Video: Raimund Hörmann sen.)

GESCHRIEBEN VON MARCUS MAIER

An diesem Wochenende vom 2. bis 5. Mai 2025 findet auf der olympischen Regattabahn von 1972 die internationale Junior/innen Regatta München statt.

Für den URCD am Start sind
Lisa Denkinger Rueda
Moritz Henßler
Anton Kumpf
Bea Schillinger
Lilly Häußler
Emilia Maier
Tom Fuchs
Jakob Krauter
Anton Frohwein
Raphael Müller
Tirza Wilhelm
Clara Wilhelm

Für 12 Ulmer Nachwuchssportler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren geht es darum, sich in verschiedenen Klein- und Mittelbooten, teilweise zum ersten Mal in dieser Saison, mit gleichaltrigen Sportlern aus Deutschland und einer Reihe anderer europäischer Staaten zu messen. Mit wenigen Ausnahmen werden in München zunächst clubinterne Mannschaften ausprobiert und auch in verschieden Gewichtsklassen gerudert. Ziel ist es hier, die Wettbewerbsfähigkeit in diesen reinen Vereinsbooten gegen Renngemeinschaften, die nach den Ergebnissen verschiedener Tests zusammengefügt wurden, zu ermitteln. Im weiteren Verlauf der Saison wird dann immer konkreter der Mannschaftskreis eines Bootes festgelegt, um mit der erfolgversprechendsten Kombination zum Höhepunkt der Saison Meisterschaftsmedaillen zu gewinnen.

Lisa Denkinger- Rueda und Emilia Maier fahren zusammen im A- Juniorinnen Doppelzweier und jede für sich im Einer. Lisa im B- Juniorinnen und Emilia im Einer der Altersklasse A. Zusammen mit Beatriz Schillinger fährt Emilia zudem am anderen Tag eine weitere A- Juniorinnen- Doppelzweier Kombination. Beatriz fährt auch ihren A- Einer.

Im Leichtgewicht- Doppelzweier- A fahren an beiden Tagen der „Twins“- Doppelzweier mit den Geschwistern Clara und Tirza Wilhelm.

Lilly Häußler startet als einzige Ulmer Sportlerin in zwei Renngemeinschaften. Im Zweier ohne Steuerfrau fährt sie zusammen mit ihrer Partnerin Antonia aus München. Diese Kombination fährt zudem mit Mädels aus Mainz und Bernkastel einen Vierer ohne Steuerfrau, der in den Osterferien auf der Mosel eintrainiert wurde.

Anton Kumpf und Moritz Henßler geben ihr Debüt sowohl im Juniorenbereich, als auch im Zweier ohne Steuermann der Altersklasse B.

Anton Frohwein und Raphael Müller starten sowohl im Einer, als auch gemeinsam im Doppelzweier der A- Junioren.

Den ersten Vergleich in diesem Jahr treten auch Jakob Krauter und Tom Fuchs an. Im Zweier ohne Steuermann der Klasse A treten sie gegen zahlreiche Konkurrenten an.

Das Überleben der Sportler und wird wie immer mit zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten abgesichert, die unsere Sportler-Eltern in Eigenregie in Absprache untereinander zur Verfügung stellen.


 INFO  Livestream und Ergebnisse

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Drei Siege für den URCD bei der Frühjahrsregatta 2025 in Mannheim

Drei Siege für den URCD

bei der Frühjahrsregatta

2025 in Mannheim

Das URCD-Team in Mannheim (Fotos: Karin Maier-Hörmann und Ilja Erche)

GESCHRIEBEN VON CARO DAKE

Nach einem intensiven Kurztrainingslager in den Osterferien ging es am vergangenen Freitagmorgen für 12 Jugendliche nach Mannheim zur oberrheinischen Frühjahrsregatta 2025. Für einige der jungen Sportler nicht nur die erste Regatta der Saison, sondern überhaupt.

Am Samstag ging es für die C-Junioren auf die 3.000 m Langstrecke als eine von zwei Qualifikationsmaßnahmen für den Kinder-Bundeswettbewerb in München im Juli.

Mika Erche wurde Dritter bei den 14jährigen Jungs und Antoine Journeault kam auf dem 17. Platz. Tim Bauer und Fede Di Vitto belegten die Plätze 7 und 8. Der Mädchen-Doppelzweier mit Valerie Guter und Leyla Tuna bei den 14Jährigen wurde Fünfter, während Madita Pilz und Emilia Vogellehner bei den 12jährigen den dritten Platz belegten. Bei den B-Junioren (15/16 Jahre) erreichten die beiden Durst-Schwestern, Johanna und Franziska beide den dritten Platz in ihren Läufen im Juniorinnen-B Einer. Franziska ging auch noch im Auswahl Vierer-Ohne des Landesruderverbands Baden-Württembergs an den Start und verlor nur knapp gegen den bayrischen Ruderverband. Moritz Maier erreichte im leichten B-Junioren Einer einen dritten Platz.

Morgens um 8 Uhr ausgeschlafen über 1.000 m: Sieg für Mika Erche

Mika Erche und Tim Bauer fuhren am Sonntagmorgen bereits um 8 Uhr ein fulminantes Rennen über die 1.000 m Strecke und konnten die ersten zwei Siege für den Ulmer Ruderclub (URCD) in ihren Rennen einfahren.

Fede Di Vitto fuhr auf einen sehr guten dritten Platz.

Auch Tim Bauer holt den Sieg über 1.000 m.

Johanna Durst fuhr bei starkem Gegenwind ein beherztes Rennen und konnte den vierten Platz erreichen. Franzi Durst stieg mit der Länderauswahl in den Achter und konnte diesen in einem sehr spannenden Rennen auf der Ziellinie zugunsten Baden-Württembergs entscheiden und damit den dritten Sieg für den Ulmer Ruderclub klar machen.

Unsere jüngsten Madita Pilz und Emilia Vogellehner sammelten wertvolle Rennerfahrung und konnten einen guten dritten Platz über die 1.000 m erreichen. Moritz kam am Sonntag bei starkem Gegenwind und sehr welligem Wasser als Vierter über die Ziellinie. Franzi Durst lieferte ein knappes Rennen mit dem bayrischen Vierer-Ohne und unterlag diesem erst im Zielsprint.

Es wird sich zeigen, ob der Knoten schon in Gent platzt und sich die BaWü-Auswahl vor die Bayern legen kann. Maxi bestritt bei den 13-jährigen leichten Einern sein Regatta-Debut und fuhr auf einen guten vierten Platz. Zum Abschluss lieferten Leyla und Valerie noch ein spannendes Rennen ab und unterlagen den Nürtingerinnen im Doppelzweier der 13/14-jährigen Mädels nur sehr knapp im Endspurt.

Fotos von Karin Maier-Hörmann und Ilja Erche

Mannheim2025 Fruehregatta KMH IE 01
Mannheim2025 Fruehregatta KMH IE 02
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Mannheim2025 Fruehregatta KMH IE 08
Mannheim2025 Fruehregatta KMH IE 09
Mannheim2025 Fruehregatta KMH IE 10
Mannheim2025 Fruehregatta KMH IE 11
Mannheim2025 Fruehregatta KMH IE 12
Mannheim2025 Fruehregatta KMH IE 14
Mannheim2025 Fruehregatta KMH IE 15
Mannheim2025 Fruehregatta KMH IE 16
Mannheim2025 Fruehregatta KMH IE 17
Mannheim2025 Fruehregatta KMH IE 18
Mannheim2025 Fruehregatta KMH IE 20

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Mikel Mardaras Peters siegt bei "Open de Primavera - Regatta de acceso al Equipo Nacional" in Banyoles in Spanien

Mikel Mardaras Peters

siegt bei Open de Primavera

2025 in Banyoles/Spanien

Mikel Mardaras Peters vom URCD auf der Olympiaregattastrecke von 1992 in Banyoles (Foto: Pedro Mardaras Otegi)

GESCHRIEBEN VON MIKEL MARDARAS PETERS UND JULIA KIEHLNEKER

Am 12./13. April 2025 nahm Mikel Mardaras vom Ulmer Ruderclub Donau erfolgreich an der "Open de Primavera - Regatta de acceso al Equipo Nacional" in Banyoles, Spanien, teil. Diese Regatta entspricht der deutschen Kleinbootmeisterschaft und fand auf der Olympiastrecke von 1992 statt. Mikel Mardaras besitzt auch die spanische Staatsbürgerschaft und darf aus diesem Grund für beide Länder an den Start gehen.

Bereits im Vorlauf konnte er mit einem deutlichen Vorsprung von 20 Sekunden überzeugen. Auch in den darauffolgenden Viertel- und Halbfinalrennen setzte er sich gegen die Favoriten durch.

Im spannenden Finale lag Mikel Mardaras bei der 1.000-Meter-Marke zunächst auf dem dritten Platz. Mit einem kraftvollen Endspurt über die letzten 800 Meter sicherte er sich schließlich den Sieg und gewann die spanische Kleinbootmeisterschaft.

Dank dieser herausragenden Leistungen sowie der zuvor gezeigten Ergebnisse bei der Langstrecke und auf dem Ergometer wurde Mikel zu einem einwöchigen Trainingslager in Mequinenza eingeladen. Dort wird er gemeinsam mit anderen spanischen Athleten verschiedene Bootskombinationen testen und sich auf die kommenden Welt- und Europameisterschaften vorbereiten.

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Deutsche Kleinbootmeisterschaft 2025 und Junioren-Rangliste in Brandenburg

Dt. Kleinbootmeisterschaft

+ DRV Juniorenrangliste

2025 in Brandenburg/Havel

v.l.n.r. Lisa Nagler im Bug hinter der Schlagfrau Sophie Egger (Foto: Hansjörg Käufer)

GESCHRIEBEN VON LISA NAGLER UND JULIA KIEHLNEKER

Deutsche Kleinbbotmeisterschaft 2025
Nach der bundesweiten Kaderüberprüfung in Leipzig vor zwei Wochen stand am 12./13.04.2025 der nächste Saisonhöhepunkt für den Ulmer Ruderclub an: die Deutsche Kleinbootmeisterschaft der offenen Klasse 2025 in Brandenburg an der Havel. Dabei ging es erstmals in dieser Saison darum, sich auf der 2000-Meter-Strecke im Kleinboot auf dem Wasser zu beweisen.

Der Ulmer Ruderclub war zweimal in der offenen Klasse vertreten: Manuel Mützel startete im leichten Männer-Einer, während Lisa Nagler gemeinsam mit ihrer Münchener Partnerin Sophie Egger im Frauen-Zweier ohne Steuerfrau an den Start ging.

In einem starken Teilnehmerfeld qualifizierte sich Manuel Mützel souverän für das C-Finale, das er mit einem soliden 4. Platz abschloss. In der Endabrechnung bedeutete das Platz 15 – eine respektable Leistung auf nationaler Ebene.

Lisa Nagler und Sophie Egger konnten in einem anspruchsvollen Halbfinale den Einzug ins B-Finale sichern. Dort erkämpften sich die beiden den 3. Platz, was in der Gesamtwertung einen hervorragenden 9. Rang in der offenen Klasse sowie den 4. Platz im U23-Ranking bedeutete. Mit diesem Ergebnis übertrafen sie nicht nur die Erwartungen, sondern erhielten auch eine Einladung zum Großbootlehrgang des Deutschen Ruderverbandes in zwei Wochen – ein bedeutender Schritt in Richtung Nationalmannschaft.

DRV-Juniorenrangliste
Parallel zur Kleinbootmeisterschaft fand in Brandenburg auch die DRV-Juniorenrangliste statt. Für den Ulmer Ruderclub gingen dort Beatriz Schillinger im Juniorinnen-Einer (A) sowie Anton Frohwein und Raphael Müller im Junioren-Einer (A) an den Start. Alle drei hatten sich durch starke Leistungen auf dem Ergometer im Vorfeld für die Teilnahme qualifiziert. Auch wenn die Konkurrenz enorm war, sammelten die jungen AthletInnen wichtige Wettkampferfahrung, die ihnen für die weitere Saison zugutekommen wird.
 
Insgesamt war das Wochenende ein großer Erfolg für den Ulmer Ruderclub – mit starken Platzierungen, wichtigen Erfahrungen und positiven Perspektiven für die anstehenden Wettkämpfe.

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Trainingslager auf dem Rabenberg - Erfolgreicher Start ins Jahr 2025

Trainingslager auf dem Rabenberg:

Erfolgreicher Start

ins Jahr 2025

Der Fotograf ist das Ziel der Schneebälle: Alle auf den Trainer  (Foto: Marcus Maier)

GESCHRIEBEN VON HARRIET WAPPLER-NIEMEYER

Das erste Trainingslager des Jahres ist geschafft! 34 Stunden Training, 22 Einheiten in 7 Trainingstagen – so startete ein Teil der Rennmannschaft ins neue Jahr. Genauso wie im letzten Jahr konnte sich die Rennmannschaft auch dieses Jahr wieder für ihr Langlauf- und Athletiktrainingslager über perfekte Bedingungen auf dem Rabenberg freuen. 

Das Ziel des Trainingslagers war es, hohe Umfänge zu absolvieren, die Ausdauer zu verbessern und die allgemeine Athletik zu schulen. Dazu gehörten Langlaufen, Fußball, Schwimmen, Ergo-Training, Hockey, Volleyball, Fitnesskurse, Squash, Badminton, Basketball und Gruppenspiele, wofür sich auch mit den Triathleten zusammengetan wurde. 

Gemeinsam mit den Triathleten wurde dann auch Silvester gefeiert, und in einem spektakulären Dance-Battle ging der Sieg – wie zu erwarten – an die Ruderer! ;-)

Nachdem Maier in allen Disziplinen nahezu unschlagbar schien, musste er sich im Trainingslager bei einem Badminton-Duell mal ganz knapp seinem Sohnemann Aron geschlagen geben! 

Fazit: Das Athletik- und Langlauftraining trug seine Früchte und Ruderer können nicht nur auf dem Wasser überzeugen, sondern auch in anderen sportlichen Disziplinen!

Fotos: URCD-Team Trainingslager

Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0400
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0500
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0506
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0517
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0524
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0533
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Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0588
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0603
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0628
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0642
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0670
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Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0744
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0787
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0859
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN0862
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN8900
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN8911
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Trainingslager Rabenberg 2025 HWN8942
Trainingslager Rabenberg 2025 HWN9144

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Kaderüberprüfung in Dortmund am 1. Advent 2024

Kaderüberprüfung

in Dortmund am

1. Advent 2024

Besonders gut wusste Harriet Wappler-Niemeyer zu überzeugen. (Foto: Hansjörg Käufer)

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Ergebnisse, die Hoffnung auf mehr machen. Das zeigten die Ulmer Starter bei der zentralen Kaderüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes in Dortmund beim Langstreckentest am 1. Dezember 2024. Besonders gut wusste Harriet Wappler-Niemeyer zu überzeugen.

Auf zweierlei kam es im und um das Leistungszentrum im Dortmunder Norden an: Zum einen ging es um die physische Power auf dem Ergometer, tags darauf war im Einer Technik und individuelle Bootsleistung über 6 km gefragt. In beiden Disziplinen gelang es der 22-jährigen Ulmerin, nahtlos an ihre Leistungen aus der vergangenen Saison anzuknüpfen.

Zur Erinnerung: Im September holte sie im kanadischen St. Catherines WM-Bronze mit dem deutschen U-23-Achter. Jetzt, zum Übergang in die offene Klasse, knackte sie deutlich die vom Verband geforderte Norm von 6:55 min auf dem Ergometer, und das schafften von den 76 Starterinnen nur ganz wenige. Derart motiviert gelang ihr tags darauf im Einer erneut eine überzeugende Vorstellung. Den 6-km-Kurs durchruderte sie in 26:04, was sie in der Endabrechnung auf den 8.Rang spülte, zeitlich recht dicht an den Besten dran. "Ich bin mit beiden Tests richtig zufrieden. Vor allem im Einer gelang mir ein gutes Rennen"“, sagte Wappler-Niemeyer hinterher, "die deutsche Spitze ist nicht allzu weit weg von mir". In der Tat, ihre Entwicklung stimmt, seit Dortmund gehört die junge Ulmerin zum Kreis der Besten im DRV. Im Hinblick auf die Saison 2025 wird man bei der Bildung schlagkräftiger Boote kaum mehr an der sympathischen Ulmerin vorbeikommen.

Als nächste Maßnahmen folgen im Februar und März jeweils zwei dreiwöchige Trainingslager auf dem Lago Asul in Portugal. Dort werden dann die Klein-, Groß- und Mittelboote gebildet. Wappler-Niemeyer ist da völlig offen, in welchem Boot sie letztlich zum Einsatz kommt: "Ich denke, ich finde mich überall zurecht. Ich freue mich jedenfalls, dass ich hier meinen Einer gut ins Laufen brachte und im Gesamtpaket prima abgeliefert hab". Nach den Lehrgängen in Portugal geht es im April nochmals in die Kleinboote, im Mai folgt die World-Cup-Serie, Saisonhöhepunkt ist Ende September die Weltmeisterschaft in Shanghai/China. Es passt also alles für die Sportmanagement-Studentin, die weiterhin mit Leidenschaft auf ihr ganz großes Ziel hinarbeitet - die Spiele 2028 in LA.

 

Lisa Nagler (Foto: Jörg Haußer)

Mit Ambitionen für einen Platz im U-23-Nationalteam reiste Lisa Nagler nach Dortmund und festigte nach einem sehr guten Wert auf dem Ergometer, sowie einem 12. Platz im Einer ihre Chancen auf die Teilnahme bei der U-23-WM Ende Juli 2025 in Poznan/Polen. Genau wie in der offenen Klasse wird auch Lisa Nagler bei den nächsten Überprüfungen im Frühjahr ihre großartigen Werte bestätigen müssen.

Colin Gaugler (Foto: Jörg Haußer)

Colin Gaugler gab in Dortmund sein Debüt in der U-23-Klasse. Er erreichte auf dem Ergometer eine neue persönliche Bestzeit und landete über die 6 km im Mittelfeld.

Ulms Cheftrainer Marcus Maier war mit seiner Truppe äußerst zufrieden: "Die Leistungen unserer Sportler lassen uns sehr zuversichtlich ins Wintertraining gehen. Dortmund war ein toller Auftakt in die Saison."


Ergebnisse:
Colin Gaugler, Platz 84, 00:25:07
Harriet Wappler-Niemeyer, Platz 8, 00:26:04
Lisa Nagler, Platz 25, 00:26:49

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Paralympics Paris: Ehrung für Inga Thöne zuhause

Paralympics Paris:

Ehrung für

Inga Thöne

zuhause im URCD

Eine strahlende Inga Thöne bei ihrer Ehrung mit dem URCD-Vorsitzenden Jürgen Steinacker und dem sportlichen Leiter Raimund Hörmann jun.  (Foto: Hansjörg Käufer)

GESCHRIEBEN VON ULMER RUDERCLUB DONAU E.V.

Nach dem Rennen klang es noch so - O-Töne von Inga Thöne: "Wir waren sehr lange sehr traurig. Jetzt gehen wir ins Deutsche Haus und feiern halt die Medaille des 2x." In der Zwischenzeit kann sie schon wieder lachen. Und gestrahlt hat sie jetzt bei ihrer Ehrung im URCD am 3. Oktober für ihren Erfolg bei den Paralympics 2024 in Paris. Knapp 10 Zentimeter oder 6 Hundertstelsekunden waren zwar ein sehr kleiner Schritt nach einem 2.000-Meter-Rennen, aber leider ein zu großer Schritt aufs Siegerpodest. 

Der 3. Oktober, ein Feiertag nicht nur für Deutschland, sondern trotzdem auch für Inga und den URCD. Die tolle kämpferische Leistung des deutschen Para Mixed Vierers im Nautical Stadium Vaires-sur-Marne kann in der Zwischenzeit vielleicht auch von der Mannschaft selbst trotz der knapp verpassten Bronzemedaille als großer Erfolg gesehen werden.

Gefeiert wurde im URCD mit Blumen und Brezeln mit der Ulmer Erfolgssteuerfrau, von ihrem Para-Team liebevoll "Mutti" genannt, weil sie oft für mehr als nur fürs Steuern im Boot zuständig ist.

Ein weiterer Grund zum Feiern war der 5. Platz von 18 gleichzeitig gestarteten Booten bei der Coastal Rowing WM 2024 in Genua für Sina Burmeister und Harriet Wappler-Niemeyer auf der Langstrecke im Frauen Doppelvierer mit dem Ulmer Steuermann Raffaele Di Vitto. Wer damals das Rennen gesehen hat, musste besonders bei den Wenden die Luft anhalten, weil sich die Boote dabei sehr nahe gekommen sind. 


Fotos: DRV

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Im Boot immer in der Versenkung: Ulmer Steuerfrau Inga Thöne vom URCD (Bild: DRV) 

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Coastal Rowing WM 2024: Starker 5. Platz für Frauen Doppelvierer mit Steuermann

Coastal Rowing WM

2024 in Genua:

Starker 5. Platz

für Frauen Doppelvierer

mit Steuermann

Die Wendepunkte beim 4.000-Meter-Rennen sind oft rennentscheidend. Plätze 3 bis 5 kommen innerhalb einer Bootslänge ans Ziel.  (Foto: Worldrowing)

GESCHRIEBEN VON HARRIET WAPPLER-NIEMEYER

Vom 6. bis 8. September 2024 fanden in Genua, Italien, die Coastal Rowing Weltmeisterschaften 2024 statt. Mit dabei waren sieben Athletinnen und Athleten des Ulmer Ruderclubs! Die Ulmer Sportler waren in zwei gesteuerten Vierern am Start, einem Frauen- und einem Männerboot. Streckenlänge: 4 Kilometer.

Im gesteuerten Frauen-Vierer (CW4x+) traten Sina Burmeister, Harriet Wappler-Niemeyer und Steuermann Raffaele Di Vitto an. Das deutsche Team traf im Vorlauf auf hochkarätige Gegner, darunter zahlreiche Olympionikinnen. Besonders hervorzuheben ist der neuseeländische Vierer, in dem die Olympiasiegerinnen im Doppelzweier und die Vizeolympiasiegerin im Einer aus Paris saßen.

Trotz der starken Konkurrenz zeigte das deutsche Boot eine hervorragende Leistung. Das Team musste sich lediglich den Neuseeländerinnen geschlagen geben und sicherten sich mit einem starken zweiten Platz sowie der insgesamt zweitschnellsten Zeit aller gestarteten Boote den Einzug ins A-Finale.

Der gesteuerte Männer-Vierer (CM4x+), bestehend aus den Ulmern Athleten Tom Fuchs, David Pfarr, Colin Gaugler, Mikel Mardaras-Peters und ebenfalls gesteuert von Raffaele Di Vitto, zeigte ebenfalls eine beachtliche Leistung. In einem stark besetzten Feld, das ebenfalls von vielen Olympioniken geprägt war, konnte sich die junge Mannschaft, die allesamt noch Junioren sind, im Wettbewerb durchsetzen. Mit einem hart umkämpften siebten Platz im Vorlauf qualifizierten sie sich für das A-Finale, trotz der starken Konkurrenz von insgesamt 18 Booten.

Aufgrund der Wettervorhersage wurden alle für Sonntag geplanten Rennen, darunter auch die beiden Finals der Ulmer Teams, auf Samstag vorverlegt.

Weil es in Genua nur einen Kiesstrand gibt, wurden alle 18 Boote im jeweiligen A-Finale auf einer Startlinie im Wasser liegend gestartet, der Zieleinlauf erfolgte ebenfalls auf dem Wasser.

Das URCD-Juniorenteam, das bei der Coastal Rowing WM 2024 in Genua im Männerbereich gestartet ist (Bild: Tom Fuchs)

Im Finale hatte der Ulmer Männer-Vierer einen schwierigen Start und kam nicht so gut wie im Vorlauf vom Start weg. Doch ab der ersten Boje begann eine beeindruckende Aufholjagd. Trotz eines Unfalls, verursacht durch das Team der USA, kämpfte sich die Ulmer Crew bis auf den 14. Platz vor. Durch den Unfall waren sie am Ziel eine Minute langsamer als noch im Vorlauf. 

Gold ging nach einem schweren Zusammenstoß, der alle führenden Boote zurückwarf, an die Ukraine, während Spanien Silber holte. Die Niederländer, die bei den Olympischen Spielen in Paris im Doppelvierer Gold gewonnen hatten, sicherten sich Bronze.

Im Finale der Frauen ging es direkt vom Start heiß her, mitten drinnen das Boot mit Ulmer Beteiligung. Nach der ersten Boje setzten sich die Boote aus Polen und den Niederlanden etwas vom restlichen Feld ab, wobei sie Gold und Silber untereinander ausmachten. Dahinter entwickelte sich zwischen Neuseeland, Irland und der deutschen Crew ein harten Kampf um die Bronzemedaille. 

Am Ende erreichten diese drei Boote das Ziel innerhalb einer Bootslänge. Leider behielten die Olympiasiegerinnen aus Neuseeland die Oberhand und sicherten sich Bronze. Irland surfte auf den letzten Metern noch auf einer Welle und schob knapp den Bugball am deutschen Boot vorbei. So beendete das deutsche Team, die Weltmeisterschaften auf dem sehr starken 5. Platz.

Ergebnis A-Finale Frauen Doppelvierer mit St.
1 NED01 17:53.82
2 POL01 18:02.51
3 NZL01 18:23.29
4 IRL02 18:25.11
5 GER03 18:26.18

Ergebnis A-Finale Männer Doppelvierer mit St.
1 UKR01 16:00.91
2 ESP05 16:12.00
3 NED01 16:19.42
4 ITA01 16:20.40
5 GBR01 16:34.70
...
14 GER03 17:20.26

Eröffnungsfeier der Coastal Rowing WM 2024 im italienischen Genua (Bild: Sina Burmeister) 

Fotos: Harriet Wappler Niemeyer, Sina Burmeister, Tom Fuchs, Worldrowing

CoastalRowingWM2024 01 HWN
CoastalRowingWM2024 04 WorldRowing
CoastalRowingWM2024 05 SB
CoastalRowingWM2024 06 SB
CoastalRowingWM2024 07 SB
CoastalRowingWM2024 08 TF0469
CoastalRowingWM2024 09 TF0488
CoastalRowingWM2024 10 TF0949
CoastalRowingWM2024 11 TF0909
CoastalRowingWM2024 12 TF1036
CoastalRowingWM2024 13 TF1148
CoastalRowingWM2024 14 TF1213
CoastalRowingWM2024 15 TF1231
CoastalRowingWM2024 16 TF1262-2
CoastalRowingWM2024 17 TF1274


 INFO  Rennen nochmals anschauen: Frauen Doppelvierer mit St.  -  Männer Doppelvierer mit St.

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Paralympics Paris: Vierer mit Inga Thöne landet auf dem 4. Platz

Paralympics Paris:

Vierer mit

Inga Thöne

landet auf dem

4. Platz

Am Ziel fehlen 6 Hundertstel zur Bronzemedaille, das entspricht wenigen Zentimetern  (Fotos: DRV)

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Mit einer großartigen kämpferischen Leistung rudert der deutsche Para Mixed Vierer nur denkbar knapp am Podest vorbei, und belegte im Nautical Stadium Vaires-sur-Marne den undankbaren 4. Platz. Damit verfehlten Susanne Lackner (Mannheim), Valentin Luz (Frankfurt), Marc Lembeck, Kathrin Marchand (beide Leverkusen) und die Ulmer Steuerfrau Inga Thöne ihr erklärtes Ziel um nur sechs 100stel Sekunden. Es musste ein Zielfoto her, um festzustellen, dass nach den 2000 Metern nicht einmal 10cm zu Bronze fehlten. Eine brutal bittere Pille für die sympathische deutsche Crew. Gold ging erwartungsgemäß an Großbritannien, Silber an die USA, Bronze an die Gastgeber aus Frankreich.

Letztere waren es, die wohl das Rennen ihres Lebens vor heimischer Kulisse ablieferten. Während die Crew von der Insel eine Länge vor den USA unangefochten zu Gold ruderte, entwickelte sich über den mittleren Teil zwischen Deutschland und Frankreich ein spannendes Rennen um Bronze. Lang sah man die gastgebende Crew mit leichten Vorteilen. Als es auf die letzten 500 Meter ging, drehten Thöne und Co. mächtig auf und ruderten nun wieder auf einer Höhe mit Frankreich. Eine Führung war mit bloßen Auge nicht auszumachen. Nach Auswertung des Zielfotos hatten die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite.

Nach dem 4. Platz bei den Paralympics 2016 in Rio, nach einer verpassten Qualifikation zu den Paralympics 2021 in Tokio und nach einer überzeugenden Fahrt im Vorlauf schien für die Bronzecrew der letzten WM nun eine olympische Medaille absolut greifbar. Allein das kleine Quäntchen Glück, das aufs Podest hätte führen können, fehlte erneut. Obwohl der deutsche Vierer nach seinem tollen Vorlauf erneut eine technisch wie kämpferische Topleistung ablieferte und auf Weltklasseniveau ruderte, war die Enttäuschung dementsprechend groß.

O-Thöne: "Wir waren sehr lange sehr traurig. Jetzt gehen wir ins Deutsche Haus und feiern halt die Medaille des 2x."

Gold GBR 6:55.30
Silber USA 6:58.59
Bronze FRA 7:03.11
4 GER 7:03.17
5 AUS 7:14.78
6 ITA 7:15.63


Fotos: DRV

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Im Boot immer in der Versenkung: Ulmer Steuerfrau Inga Thöne vom URCD (Bild: DRV) 

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Paralympics Paris: Inga Thöne mit Vierer direkt im Finale

Paralympics Paris:

Inga Thöne

mit Vierer

direkt im Finale

Ziel erreicht: Das Team um Inga Thöne rudert direkt ins Finale  (Fotos: DRV)

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Der deutsche Para-Mixed Vierer mit der Ulmer Steuerfrau Inga Thöne steht im Finale der Paralympics. Die Crew um die Ulmerin sicherte sich mit einem 2. Platz im Vorlauf hinter den Topfavoriten aus Großbritannien den direkten Finaleinzug und spart sich somit den Hoffnungslauf am Samstag.

Dass die Weltmeister und Tokio-Sieger aus Großbritannien mit einer neuen Weltbestzeit (6:43,68) deutlich vorneweg ruderten, war für den deutschen Vierer zweitrangig. Viel wichtiger war, dass man sich den kräftezehrenden Hoffnungslauf ersparte, denn nur die Plätze 1 und 2 der beiden Vorläufe führten direkt ins Finale, das schon am Sonntag gestartet wird. Und noch ein positiver Aspekt konnten Thöne und Kollegen dem Vorlauf abgewinnen: Nach dem verkorksten World-Cup Auftritt Mitte Juni in Polen lieferte das Quartett der Ulmer Steuerfrau eine technisch und kämpferisch herausragende Leistung ab. Damit ist ihr großes Ziel aufs Podest zu gelangen kein frommer Wunsch mehr, sondern in echter Reichweite.

Im anderen Vorlauf sicherten sich die USA (6:57.18) und die Gastgeber aus Frankreich (7:02.13) einen Platz im Finale.

Ergebnis Vorlauf
1.) GBR 6:43.68
2.) GER 6:56.84
3.) ITA 7:07.90
4.) CHN 7:14.14
5.) ESP 7:45.53

Inga Thöne zum Rennen: "Wir haben genau das geschafft, was wir schaffen wollen. So schnell haben wir noch nie ein Rennen gerudert, also blicken wir positiv auf den Sonntag. Meine Crew bleibt konzentriert, wir können noch ein paar Kleinigkeiten verbessern, aber unterm Strich lief das Rennen optimal."


 Info 

Restlicher Zeitplan Para-Mix-Vierer PR3 Mix4+
Sonntag, 01.09.2024 12:30 Uhr Finale A

Mehr Infos zu den deutschen Booten  *    Porträt: Unser PR3 Mixed Vierer mit Steuerfrau   *   Kathrin Marchand: Drei Jahre seit dem Schlaganfall
Paralympische Regatta bei den Paralympics Paris 2024 30.08. - 01.09.2024) auf worldrowing.com

ARD-Mediathek-Livestream
Sonntag, 01.09.2024 12:30 Uhr Finale A


Fotos: DRV

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Bild (DRV) von links: Kathrin Marchand, Marc Lembeck, Valentin Luz, Susanne Lackner und liegend mit Blick voraus Steuerfrau Inga Thöne.

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Paralympics Paris: Ulmerin Inga Thöne peilt Medaille an

Paralympics Paris:

Ulmerin Inga Thöne

peilt Medaille an

Suchbild. Wo steuert sie denn? In der Versenkung ganz unten im Bug: Steuerfrau Inga Thöne vom URCD  (Fotos: DRV)

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Am Freitag, den 30.09.2024 startet für die Ulmer Steuerfrau Inga Thöne mit dem Vorlauf das Unternehmen Paralympics 2024. Der deutsche Para-Mixed-Vierer um die Ulmerin geht nach einer durchwachsenen Saison dennoch mit Zuversicht in die olympische Regatta.

Wo genau Thöne und Crew stehen, wissen sie selbst nicht recht. "Wir konnten dieses Jahr lediglich ein Rennen fahren und sind da nicht richtig in Gang gekommen", blickt die Ulmerin auf den World-Cup in Poznan Mitte Juni zurück. Dort wurde es lediglich der 4. Platz hinter Großbritannien, den USA und Frankreich. Das war ganz und gar nicht das erhoffte Resultat, schließlich holten die Deutschen um Inga Thöne 2022 WM Silber, 2023 war es Bronze, was gleichzeitig die Startberechtigung an den Paralympics bedeutete. Es bestand also Grund genug bei den letzten Lehrgängen in Essen und Ratzeburg nochmal eine Schippe drauf zu legen.

Unter dem Leverkusener Trainer Ralf Müller wurde hart und intensiv gearbeitet. Zuletzt wartete der Vierer mit guten Trainingsleistungen auf. "Wir sind gut vorbereitet und gehen jedenfalls voll motiviert ins Rennen. Unser Ziel bleibt das Podest", so Thöne. Einfach wird das nicht, denn neben den Topfavoriten aus  Großbritannien, die seit den Paralympics 2021 von Tokio ungeschlagen sind, haben vor allem die Boote aus den USA, Frankreich und Australien Ambitionen aufs Podest.

Inzwischen sind die Ruderer gut in Paris angekommen, haben sich im olympischen Dorf eingerichtet und konnten auf der Regattastrecke Vaires-sur-Marne trainieren. Die ersten zwei Boote des Vorlaufs stehen bereits im Finale. Gelingt der direkte Finaleinzug nicht, bietet sich bereits am Samstag im Hoffnungslauf eine 2.Chance. Das Finale wird am Sonntag um 12:30 Uhr auf den 2km langen Kurs geschickt.

 Info 
• Inga Thöne (31) steuert bereits seit 2015 den deutschen Para-Mixed-Vierer
• Der Para-Mixed-Vierer besteht aus je 2 Leuten mit körperlichen Einschränkungen und 2 mit eingeschränktem Sehvermögen
• 10 Nationen sind im Para-Mixed-Vierer qualifiziert: Australien, Brasilien, China, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Korea und die USA
• Der deutsche Vierer ist besetzt mit Susanne Lackner (45, Mannheim, Professorin), Valentin Luz (29, Frankfurt, wissenschaftlicher Mitarbeiter), Marc Lembeck (35, Leverkusen, Talentscout), Kathrin Marchand (33, Leverkusen, Ärztin), Inga Thöne (31, Ulm, Architektin)

Zeitplan Para-Mix-Vierer PR3 Mix4+
Freitag, 30.08.2024 12:10 Uhr Vorlauf 1
Freitag, 30.08.2024 12:30 Uhr Vorlauf 2
Samstag, 31.08.2024 11:50 Uhr Hoffnungslauf
Sonntag, 01.09.2024 10:50 Uhr Finale B
Sonntag, 01.09.2024 12:30 Uhr Finale A


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Paralympische Regatta bei den Paralympics Paris 2024 30.08. - 01.09.2024) auf worldrowing.com

ARD-Mediathek-Livestream
Freitag, 30.08.2024 12:10 Uhr Vorläufe
Sonntag, 01.09.2024 12:30 Uhr Finale A

Bild (DRV) von links: Kathrin Marchand, Marc Lembeck, Inga Thöne, Trainer Ralf Müller, Valentin Luz, Susanne Lackner

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U-23-WM St.Catherines/Kanada: Harriet Wappler-Niemeyer holt Bronze

Harriet Wappler-Niemeyer

holt Bronze

mit Achter im Finale

bei der U23-WM 2024

Der deutsche Frauen-Achter mit Harriet Wappler Niemeyer (3.v.re.) holt Bronze bei der WM 2024 (Foto: Meinruderbild)

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Einfach war das Erreichen des Podiumsplatzes nicht. In einem ebenso harten wie engen Finale mussten Wappler-Niemeyer und Kolleginnen alles geben. "Wir wussten schon beim Einrudern, dass wir heute ein perfektes Rennen abliefern können", sagte die Ulmerin nach der Siegerehrung. Dass auf der Ziellinie das US-Boot mit der Winzigkeit von 26 100stel vor den Deutschen lag und damit Silber holte, war für die sympathische Crew anfangs etwas bitter, auf dem Podium jedoch schnell vergessen. "Ein Quäntchen Glück gehört immer dazu, und das lag dieses Mal bei den USA. Wir haben alles gegeben und so Bronze gewonnen und nicht Silber verloren", lautete die Analyse der 22-Jährigen.

Bis zur Streckenhälfte trennten die Boote aus Großbritannien, den USA und Deutschland nur wenige Meter, während Australien, Rumänien und Italien eine Länge hinter dem führenden Trio lagen. "Wir sind gut vom Start weg gekommen und fanden schnell in unseren starken Schubschlag. So gelang es die Bootsgeschwindigkeit hoch zu halten." In der Folge setzten sich die jungen Damen von der Insel leicht ab, eine halbe Länge dahinter war kaum auszumachen, ob Deutschland oder die USA Richtung Silber ruderten.

 

Mit einer 3/4 Länge Vorsprung fuhren die Britinnen dem Titel entgegen. Die Titelverteidigerinnen aus den USA überquerten die Ziellinie hauchdünn vor Deutschland dahinter folgten mit einer Länge und mehr Australien, Rumänien und Italien. Unterm Strich konnte Wappler-Niemeyer ein positives Fazit ziehen: "Die Britinnen haben eine starke Leistung abgeliefert und den Titel verdient. Wir konnten auf dem hohen Niveau mitrudern, und es freut mich extrem, wie weit wir da vorne dabei waren."

Die U-23-Bronzemedaille bedeutet für die Ulmerin ein wichtiges Etappenziel auf ihrem weiteren sportlichen Weg, der sie zu den Spielen 2028 in Los Angeles führen soll. Zunächst ist für die 22-Jährige ein kleiner Urlaub angesagt, und den verbringt sie genau dort, wo sie in knapp vier Jahren erneut mit Höchstleistungen aufwarten will - in Kalifornien.

1.) GBR 6:06.58
2.) USA 6:08.35
3.) GER 6:08.61
4.) AUS 6:10.17
5.) ROU 6:11.54
6.) ITA  6:14.75


Fotos: Meinruderbild

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Zuhause im heimatlichen Ruderrevier - noch mit genügend Wasser in der Donau   (Foto: Hansjörg Käufer)

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Crowdfunding für URCD bei Coastal Rowing WM 2024

Crowdfunding

für Coastal

Rowing WM

2024 in Genua

Bericht von Regio TV Schwaben über Coastal Rowing im URCD

GESCHRIEBEN VON JÜRGEN STEINACKER

Liebe URCD-Mitglieder und Interessierte,

auch dieses Jahr haben sich wieder einige unserer Sportler für die Coastal-Rowing-Weltmeisterschaft in Genua qualifiziert. Das ist ein großer Erfolg für unseren Club. Auch in Regio-TV wurde darüber berichtet.

Leider finanziert der Deutsche Ruderverband manche Bootsklassen nicht. Leider kann auch der Club die gesamten Kosten nicht in dieser Höhe tragen. Colin Gaukler und Elisa Romer müssten deswegen einen Eigenanteil von jeweils 1.500 € für die Teilnahme an der WM und der Vorbereitung selbst bezahlen. Deshalb haben sie mit unserer Unterstützung eine Crowdfundingseite erstellt.

Gerne können Sie unter dem Link unten etwas beisteuern, damit Ulm und sein URCD auch weiterhin eine Hochburg dieser neuen olympischen Sportart bleiben.

Ulm, 24.08.2024
Prof. Dr. Jürgen Steinacker
Vorsitzender


 

 INFO  Crowdfundingseite Unterstützung URCD bei Coastal-Rowing-WM 2024 

Bericht RegioTV Schwaben


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Harriet Wappler-Niemeyer bei U23-WM 2024 mit Achter im Finale

Harriet Wappler-Niemeyer

mit Achter im Finale

bei der U23-WM 2024

Durch Sieg im Hoffnungslauf jetzt im Finale  (Foto: Worldrowing)

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Mit einem engagiert geruderten Hoffnungslauf zeigte der deutsche Achter mit der Ulmerin Harriet Wappler-Niemeyer aufsteigende Tendenz und steht nun im Finale der U-23-WM.

Wie schon zum Vorlauf herrschten schwierige Verhältnisse auf dem Martindale-Pond. Diesmal wühlte ein starker Gegenwind die 2000m lange Strecke auf. Nachdem mit dem 2. Vorlaufplatz hinter dem britischen Boot der direkte Finaleinzug verpasst wurde, gelang den Damen um Wappler-Niemeyer im Hoffnungslauf eine Steigerung.

"Wir wollten diesmal die Startphase aggressiver angehen und danach länger den Druck halten, denn da sind uns die Britinnen weggefahren" berichtet die Ulmerin. Die Umsetzung dieser Taktik gelang der deutschen Crew sehr gut. Schon nach 500m lagen sie eine halbe Länge vor den Gastgeberinnen aus Kanada und dem Boot aus Italien. In der Folge drehten Rumänien und Australien mächtig auf, doch "wir konnten alle Angriffe richtig gut abwehren".

Aufgrund des hohen Tempos wurden Kanada und Italien nach hinten durchgereicht. "Auch der Mittelteil lief sehr gut. Wir konnten mit unseren Schubschlag richtig Power auf die Blätter bringen". Die Deutschen, auf den letzten Metern dicht von Rumänien bedrängt, verteidigten ihre Führung bis ins Ziel. "Es war ein hartes Rennen, ich wusste zuerst gar nicht, wer gewonnen hat" beschrieb Wappler-Niemeyer ihr Erschöpfung.

Mit diesem Start-Ziel-Sieg ruderten sich die Deutschen wieder in den Kreis der Medaillenboote. Das Finale wird am Freitag 16:19 Ortszeit (=22:19 MESZ) gestartet. "Wir blicken nun wieder mit Zuversicht Richtung Finale" resümierte die Ulmerin.

Ergebnis
1.) GER 6:44.51
2.) ROU 6:45.04
3.) AUS 6:46.19
4.) ITA 6:49.77
5.) CAN 6:54.03

 Info   Rennen nachträglich anschauen bei ca. 4:00h   *   Worldrowing.com mit Livetracker, Livestream etc.

Zuhause im heimatlichen Ruderrevier - noch mit genügend Wasser in der Donau   (Foto: Hansjörg Käufer)

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Coastal Rowing DM 2024 - Acht Plätze auf Siegerpodest für URCD

Coastal Rowing DM

2024 in Flensburg:

Acht Plätze auf

Siegerpodest

für URCD

Weniger Wellen und mehr Medaillen in Flensburg  (Fotos: Sina Burmeister)

GESCHRIEBEN VON SINA BURMEISTER

Unmittelbar nach der Rennradwoche ging es mit dem Programm der Ulmer Crew weiter auf die Deutschen Meisterschaften im Coastal Rowing 2024 in Flensburg. Hierbei konnte der URCD 10 Ruderer mit an den Strand nehmen und zahlreiche Erfolge einfahren.

Trotz des Wetters haben die Ulmer Sportler*innen sich nicht lumpen lassen und stellten auch in diesem Jahr ihre starken Leistungen unter Beweis. Nach diesem erfolgreichen Wochenende darf ein Teil der Ulmer Crew sich auf die Nominierung für die Coastal WM 2024 in Genua freuen. Bis dahin wird fleißig weiter trainiert, um international bestmöglich abzuschneiden.

Ergebnisse Beach Sprint

Gold: Sebastian Frey und Elisa Romer in Renngemeinschaft im CMix4x+

Silber: Colin Gaugler, David Pfarr, Tom Fuchs in Renngemeinschaft mit Justus de Gruyter und Jens Köller im CM4x+

Bronze: Anna Fischbach, Manuel Mützel, Monika Bundschu, Colin Gaugler und Jens Köller im CMix4x+

Bronze: Tom Fuchs und David Pfarr im CM2x

Silber: Colin Gaugler in Renngemeinschaft mit Justus de Gruyter im CM2x

Silber: Sebastian Frey in Renngemeinschaft mit Anne Kistenpfenig im CMix2x

Silber: Mikel Mardaras-Peters im CM 1x

Ergebnisse Langstrecke

Silber: Colin Gaugler, David Pfarr, Tom Fuchs, Mikel Mardaras-Peters und Jens Köller im CM4x+

Wir gratulieren allen zu ihren Erfolgen!


Deutsche Coastal Meristerschaft 2024 01 SB
Deutsche Coastal Meristerschaft 2024 02 SB
Deutsche Coastal Meristerschaft 2024 03 SB
Deutsche Coastal Meristerschaft 2024 04 SB
Deutsche Coastal Meristerschaft 2024 05 SB
Deutsche Coastal Meristerschaft 2024 06 SB
Deutsche Coastal Meristerschaft 2024 07 SB

 Info   Rudern.de Fotogalerien   *   Rennen nachträglich anschauen: Livestream für Samstag   *  Livestream für Sonntag

 

Zuhause im heimatlichen Ruderrevier - noch mit genügend Wasser in der Donau

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Harriet Wappler-Niemeyer peilt bei U23-WM 2024 in Kanada eine Medaille an

Harriet Wappler-Niemeyer

peilt Medaille an

bei der U23-WM 2024

in Kanada

Von Ulm über Rostock und Ratzeburg nach St. Catharines in Ontario, Kanada: Harriet Wappler-Niemeyer (Foto: Hansjörg Käufer)

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Das Unternehmen WM-Medaille kommt für den Deutschen Achter mit der Ulmerin Harriet Wappler-Niemeyer an Bord langsam in die heiße Phase. Die Crew ist letzten Dienstag in St. Catherines, 50km südlich der Metropole Toronto angekommen und konnte sich bereits mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut machen.

"Die Aktiven aller Nationen wohnen in kleinen Zimmern auf dem Campus der Brooks-University. Leider haben wir einen relativ langen Anfahrtsweg zur Regattastrecke", berichtet die 22jährige. Eine Überraschung der unangenehmen Art erlebten die jungen Damen jedoch am Mittwoch, als die Boote aus den Containern geladen und für eine erste Ausfahrt aufgeriggert wurden - an rudern war nicht zu denken, der Martindale-Pond war voller Algen, die Rennstrecke gesperrt, "wir haben halt unser Schiff soweit ruderfertig gemacht und sind auf die bereit gestellten Rudermaschinen ausgewichen".

Von dort konnten sie beobachten wie die Veranstalter gegen den ungewünschten Bewuchs maschinell vorgingen. Der guten Stimmung innerhalb der Crew tat das jedoch keinen Abbruch. "Wir sind voll motiviert und freuen uns auf den Vorlauf". In der Tat, Wappler-Niemeyer und Kolleginnen haben seit Mitte Juli konzentriert und intensiv im Flaggschiff gearbeitet. "Es war hart, hat aber immer Spaß gemacht und bis auf zwei kleine Ausnahmen sind wir ohne Krankheitsausfälle durch die Vorbereitung gekommen". Zuletzt glänzten die jungen Damen beim abschließenden Lehrgang in Ratzeburg mit sehr guten Zeiten. Zurecht dürfen die Ruderinnen positiv auf den Saisonhöhepunkt blicken.

Am Sonntag um 16:06 Uhr Ortszeit ertönt dann endlich das Startsignal zum Vorlauf im Achter. Mit einem Sieg wäre der direkte Gang ins Finale möglich. Andernfalls bietet sich im Hoffnungslauf am Montag eine 2. Chance. "Wir wollen uns natürlich den Hoffnungslauf bei der Hitze hier sparen", sagt die Ulmerin. Egal wie, zum Finale am Freitag 23. August wollen die Deutschen auf dem Podest stehen.

 Info  Neben den Deutschen sind sechs weitere Nationen am Start: Australien, Kanada, Großbritannien, Italien, Rumänien und die USA. Titelverteidiger ist das Boot der USA.

Zuhause im heimatlichen Ruderrevier - noch mit genügend Wasser in der Donau   (Foto: Hansjörg Käufer)

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Landesmeisterschaft 2024 - Ulmer glänzen mit 14 Titeln

BaWü 2024:

Ulmer glänzen

mit 14 Titeln

Als erfolgreichster Verein gewinnt der URCD den Preis des Ministerpräsidenten

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

14 Titel und zahlreiche Podestplätze fischten die Aktiven des URCD aus dem Rhein bei Breisach. Mit dieser Bilanz gelang den Ulmern, was in den Vorjahren jeweils nur knapp verfehlt wurde: die Truppe wurde erfolgreichster Ruderverein im Ländle, und das mit gehörigem Abstand. Auf den Plätzen folgte der RC Nürtingen (9 Titel) und die Stuttgarter RG (8).

 Gold 

Mit gleich 4 Meisterschaften glänzte der 18-jährige Mikel Mardaras-Peters. Unter den 18 Konkurrenten im Einer der U-19-Klasse siegte er mit sicheren drei Längen vor den Ruderern aus Marbach und Breisach. Etwas knapper, aber dennoch ungefährdet, nämlich mit einer halben Länge, ging der Titel im Doppelzweier zusammen mit Jordan Böhm, an das Ulmer Talent. Im Doppelvierer, den Mardaras-Peters zusammen mit David Pfarr, Jakob Krauter und Tom Fuchs bestritt, gelang mit einer guten Länge vor den Booten aus Heidelberg, Nürtingen, Marbach und Breisach ein weiterer Titel. Dieses Quartett ergänzt durch Jordan Böhm, Raphael Müller, Matteo Przybilla und Colin Gaugler, wartete im prestigeträchtigen Achter mit einer Machtdemonstration auf. 1 1/2 Längen und mehr brummten die bestens aufgelegten Ulmer den Booten aus Nürtingen, Heidelberg und Stuttgart auf. Aus dem erfolgreichen Achter waren es Tom Fuchs, Jakob Krauter, David Pfarr sowie Colin Gaugler die sich im Vierer-ohne mit gut 2 sec vor Nürtingen und Heidelberg durchsetzten. Gesteuert wurde der Ulmer Junioren-Achter von Lisa Denkinger-Rueda, die nicht nur an den Steuerseilen ihr Schiff gekonnt auf Kurs hielt, sondern dazu bei ihrem Start im leichten Einer der U-17-Klasse ins Finale gelangte und dort mit einer Länge vor Julia Grünewald (Marbach) eine weitere Landesmeisterschaft holte.

Dass auch die U-19-Juniorinnen Titel liefern können, zeigten Shayenne Czech, Beatriz Schillinger, Liz Sauter und Emilia Maier. Der Doppelvierer ging klar an die Ulmerinnen. Das Nachsehen hatten die jungen Damen aus Mannheim, Karlsruhe, Nürtingen, Heidelberg und Stuttgart. Doppelt konnte sich Emilia Maier freuen, die im leichter Einer die Konkurrenz regelrecht deklassierte. Der deutlichste Sieg des Tages, es waren 13,69 sec., was sich in Längen nur schwer messen lässt , ging an Beatriz Schillinger und Liz Sauter im Zweier-ohne der Juniorinnen.

In der altersmäßig offenen Klasse musste der Mixed-Achter mit Carla Straßburger, Lisa Nagler, Sina Burmeister, Elisa Römer, Noah Anger, Sebastian Frey, Manuel Mützel, Aaron Meier sowie Raffaele Di Vito am Steuer kräftig hinlangen, um mit 0,82 sec. vor den Booten aus Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Stuttgart und Nürtingen ihr Gold zu sichern. Aus dieser erfolgreichen Crew wurden in Kleinbooten einige Titel zur tollen Ulmer Bilanz beigesteuert. Lisa Nagler und Elisa Romer siegten im Zweier-ohne der Frauen mit einer Länge vor den Konkurrentinnen aus Heidelberg mit größerem Abstand folgten Stuttgart und Bad Waldsee. Im Einer der leichten Männer (bis 70kg) zog Manuel Mützel klar ins Finale ein und überzeugte auch dort mit einer technisch brillanten Fahrt zu Gold.

Qualität zeigten zudem die Jüngsten des URCD, die in der Klasse der 13/14-jährigen unterwegs sind. Hier siegte Anton Kumpf nicht nur im Einer, sondern auch zusammen mit Moritz Henßler im Doppelzweier.

Neben diesen 14 Goldmedaillen gab es weitere Podestplätze für die Ulmer.

 Silber

  • Liz Sauter im Einer U-19
  • Noah Anger, Sebastian Frey im Zweier-ohne Männer
  • Emilia Maier, Liz Sauter im Doppelzweier U-19

 Bronze

  • Clara Wilhelm, Tirza Wilhelm im leichten Doppelzweier U-19
  • Jakob Krauter, Tom Fuchs im Zweier-ohne U-19
  • Anton Frohwein im Einer U-17
  • Moritz Henßler im Einer U-15
  • Lisa Nagler, Elisa Romer, Beatriz Schillinger, Carla Straßburger, Nuria Denkinger-Rueda, Shayenne Czech, Anouk Eichelberger, Clara Oberdorfer mit Raffaele Di Vitto am Steuer im Achter der Frauen
  • Philipp Strassner, Manuel Mützel im leichten Doppelzweier der Männer

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Noah Anger rudert ins Viertelfinale der Henley Royal Regatta 2024

Noah Anger

rudert ins

Viertelfinale

der Henley

Royal Regatta

2024

Noah Anger im Universitätsjackett der University of California in Berkeley   (Foto: Christiane Anger)

GESCHRIEBEN VON CHRISTIANE ANGER

Bei der traditionsreichen Henley Royal Regatta, die vom 01. bis 06.07.2024 auf der Themse stattfand, ruderte Noah Anger vom URCD in einem stark international besetzten Feld unter die besten Acht.

Seit 185 Jahren findet jedes Jahr westlich von London die königliche Regatta auf der Themse statt und gehört neben dem Royal Ascot Pferderennen und dem Tennisturnier in Wimbledon zu den festen Terminen der englischen Society. In diesem Jahr überreichte Prinz Albert von Monaco die Siegerpokale.

Bereits die Teilnahme ist ein Highlight, und der Einzug in das Viertelfinale eine große Leistung. Dies gelang dem Ulmer Ruderer Noah Anger, der mittlerweile in den USA an der University of California in Berkeley studiert. Mit seinem Universitätsteam "CAL Rowing", bestehend aus Ruderern aus Australien, Spanien und den USA, startete er im Vierer ohne Steuermann.

Die Regatta, die älter ist als alle nationalen und internationalen Ruderverbände, folgt einem eigenen Reglement. Aufgrund der schmalen Strecke können jeweils nur zwei Boote gegeneinander antreten, und der Gewinner rückt im K.o.-System eine Runde weiter. Trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch Kolibakterien aus der Themse konnte Anger mit seinem international besetzten Team das Boot des Thames Rowing Club, das stark besetzt war und den vorherigen CAL Vierern in den vergangenen Jahren bereits Probleme bereitet hat, mit über zwei Bootslängen schlagen. Im Viertelfinale unterlagen sie jedoch den späteren Silbermedaillengewinnern des Leander Rowing Club.

Im Wettbewerb um den "Visitors Challenge Cup" traten insgesamt 23 Mannschaften aus neun Nationen an. Dank ihrer Vorleistungen – dem zweiten Platz bei den Pazifik-Meisterschaften und der Bronzemedaille bei den amerikanischen Meisterschaften – konnte das Team um Noah Anger die Qualifikationsrunde überspringen und direkt in die Finals einziehen.

"Wir sind stark in die Regatta gestartet. Leider ging es den anderen genauso. Unglücklicherweise haben wir gegen den Leander Club die schlechtere Bahn gezogen und konnten deren Vorsprung am Ende nicht mehr aufholen", sagte Anger nach dem Rennen.

So blieb am Ende die Rolle des Zuschauers bei den restlichen Rennen, was angesichts der besonderen Atmosphäre mit obligatorischem Dresscode für Zuschauer und Ruderer – alle Ruderer in eigens geschneiderten Ruderjacken in den Farben ihrer Clubs – und internationalem Flair zu verkraften war.

Nach der Regatta ist nun erst einmal Sommerpause für den Ulmer Ruderer angesagt, bevor es Mitte August wieder zurück in die USA zum Studium und für die Vorbereitung der neuen Saison geht. "Durch die Vorbereitungen auf die Henley Royal Regatta konnte ich leider die deutschen Meisterschaften und die weiteren Ausscheidungsrennen nicht mitfahren, sodass ich in diesem Jahr auf die Weltmeisterschaft in Kanada verzichten muss. Ich wünsche aber meiner Clubkameradin Harriet Wappler-Niemeyer viel Erfolg und drücke ihr fest die Daumen für eine erfolgreiche Weltmeisterschaft."

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Hamburg Rangliste und DRV-Juniorenregatta - Regatta Ratzeburg 2024

Hamburg: Rangliste,

DRV-Juniorenregatta,

Regatta Ratzeburg

2024

DRV-Juniorenregatta in Hamburg

GESCHRIEBEN VON JULIA KIEHLNEKER

 

Am Wochenende des 8. und 9. Juni 2024 konnte der Ulmer Ruderclub bei den Ranglistenrennen in Hamburg und den internationalen Regatten in Hamburg und Ratzeburg beachtliche Erfolge feiern. Mit einer großen Trainingsgruppe war der Verein bei allen Veranstaltungen vertreten und brachte beeindruckende Ergebnisse mit nach Hause.

Ranglistenrennen in Hamburg
Bei den exklusiven Ranglistenrennen des Deutschen Ruderverbandes, an denen nur ausgewählte Sportler teilnehmen dürfen, erkämpften sich die Athleten des Ulmer Ruderclubs Top-Platzierungen. Harriet Wappler-Niemeyer glänzte im Zweier ohne und erkämpfte sich mit ihrer Partnerin aus Potsdam in einem starken und engen Feld den vierten Rang im A-Finale. Auf Grundlage des Ergebnisses sowie ihrer Vorleistungen wurde Harriet bereits für den ersten Achter bei den Deutschen Meisterschaften nominiert.

Manuel Mützel, der im leichten Einer der Männer an den Start ging, erreichte im C-Finale nach einem spannenden Finish den vierten Platz.

Mikel Mardaras Peters überzeugte, indem er sich im Einer der Junioren im 30-Boote-Feld bis ins B-Finale vorkämpfte und mit der schnellsten letzten 500-Meter-Zeit den dritten Platz belegte, was ihm den neunten Gesamtrang einbrachte. Liz Sauter zeigte ebenfalls eine starke Leistung und erreichte im Einer der Juniorinnen den vierten Platz im D-Finale.

Im Zweier ohne der Junioren zeigten Tom Fuchs und Jakob Krauter, David Pfarr und Colin Gaugler sowie Jordan Böhm ihr Können und belegten die Ränge 24, 27 und 31; Beatriz Schillinger beendete die Rangliste auf Platz 30.

Internationale DRV-Juniorenregatta in Hamburg
Bei der Internationalen DRV-Juniorenregatta in Hamburg zeigten auch die B-Juniorinnen und Junioren starke Leistungen. Raphael Müller sicherte sich im Doppelvierer des Landesruderverbandes den Sieg, während Anton Kumpf das C-Finale im Einer für sich entschied. Lisa Denkinger Rueda kämpfte sich im Einer ins A-Finale, hatte dort jedoch mit schwierigen Wasserbedingungen zu kämpfen. Lilly Häusler musste leider krankheitsbedingt passen.

Bei den A-Junioren überzeugte Mikel Mardaras Peters erneut und belegte im Doppelzweier den fünften sowie im Doppelvierer den dritten Platz. Liz Sauter überraschte mit einem Sieg im B-Finale des Doppelzweiers, und Emilia Maier erruderte einen knappen vierten Platz im leichten Doppelvierer. Die weiteren Teilnehmer sammelten wertvolle Erfahrungen für die Zukunft.

Internationale Regatta in Ratzeburg
Auch bei der internationalen Regatta in Ratzeburg, bei der alle Nationalmannschaftsanwärter an den Start gingen, konnten die Ulmer Ruderer glänzen. Bei den Frauen gingen alle Nationalmannschaftsanwärterinnen im Vierer ohne an den Start, darunter auch Harriet Wappler-Niemeyer. Sie sicherte sich im Vierer zusammen mit ihren Partnerinnen aus Potsdam und München nach einem überzeugenden Vorlauf vor der deutschen sowie der internationalen Konkurrenz den Sieg im A-Finale und nahm ihre Medaille von Bundestrainer Marcus Schwarzrock entgegen.

Manuel Mützel erreichte im leichten Doppelzweier am Samstag den sechsten Platz im Finale und ruderte am Sonntag im Vierer auf den dritten Rang. Carla Straßburger und Lisa Nagler sammelten wertvolle Erfahrungen im Einer und Doppelvierer.

Das Wochenende war die Generalprobe für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Essen. Aktuell sind die Sportler zurück im Training und bereiten sich nochmal intensiv auf die Meisterschaft in drei Wochen vor.

Fotos: Mikel Mardaras Peters.

Hamburg und Ratzeburg 2024 00
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Sechs Mal Edelmetall für den URCD bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2024

Dt. Jahrgangsmeisterschaften

2024 in Essen

Sechs Mal Edelmetall

für den URCD

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften U17, U19, U23 2024 auf dem Baldeneysee in Essen (Foto: Detlev Seyb - Screenshot)

GESCHRIEBEN VON HARRIET WAPPLER-NIEMEYER

Vom 21. bis 23. Juni fanden die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2024 im Rudern auf dem Baldeneysee in Essen statt. Der Ulmer Ruderclub war auch in diesem Jahr stark vertreten und stellte eine große Mannschaft von insgesamt 20 Sportlern, die in verschiedenen Altersklassen an den Start gingen. 

In einem ausgesprochen großen und starken Teilnehmerfeld konnte der Ulmer Ruderclub beeindruckende 16 A-Finalteilnahmen verzeichnen, bei denen die Ulmer Sportler dreimal Silber und dreimal Bronze erruderten.

Silber für Harriet Wappler-Niemeyer (2. v. li. vorne) im U23-Frauen-Achter (Foto: Detlev Seyb)

Gleich zwei der Silbermedaillen gewann Harriet Wappler-Niemeyer in der Alterklasse U23. Im Finale des Vierers ohne passierte das Team um Harriet die erste 500-Meter-Marke noch auf Rang 6. Auf dem letzten 500-Meter-Abschnitt ging Harriets Vierer mit knapp 3 Sekunden Rückstand auf das zweit- und drittplatzierte Boot. Trotz des Rückstands verlor das Team die Nerven nicht und spurtete durch einen phänomenalen Endspurt noch auf den zweiten Platz.

Durch ein ebenfalls sehr starkes Rennen ruderte Harriet mit ihrer Mannschaft im Finale des U23-Achters auf den zweiten Rang und damit zum zweiten Mal zu Silber.

Silber für Lisa Denkinger Rueda im leichten B-Juniorinnen-Einer (Foto: Oliver Händle)

Lisa Denkinger Rueda überzeugte im Finale des leichten B-Juniorinnen-Einers. Sie erreichte die 500-Meter-Marke in einer hervorragenden Zeit und kämpfte sich bis zur 1.000-Meter-Marke auf Augenhöhe mit zwei weiteren Booten vor.

In einem packenden Endspurt setzte sich Lisa schließlich knapp durch und gewann Silber, sehr zur Freude der jubelnden Ulmer Fans auf der Tribüne.

Eine Bronzemedaille für Raphael Müller (ganz links) im Vierer mit Steuermann der B-Junioren (Foto: Oliver Händle)

Raphael Müller erkämpfte im Vierer mit Steuermann der B-Junioren eine Bronzemedaille. Sein Boot lieferte sich ein spannendes Duell mit den Konkurrenten aus Münster und konnte sich im Endspurt mit einem Luftkasten Vorsprung den dritten Platz sichern.

Spannendes Rennen für Mikel Mardaras Peters im Junioren A Einer - Ergebnis: Finger zählen (Foto: Oliver Händle)

Auch Mikel Mardaras Peters sorgte im Junioren-A-Einer für Aufregung bei den Zuschauern.

An der 1.000-Meter-Marke trennten Rang 3 bis 6 nur drei Sekunden. Mit einer starken zweiten Hälfte distanzierte Mikel auf der dritten Position seine Verfolger und machte es sogar dem Zweitplatzierten noch schwer. Am Ende sicherte er sich die Bronzemedaille mit einem beeindruckenden Rennen.

Eine Bronzemedaille auch für Manuel Mützel im leichten U23-Achter (Foto: Oliver Händle)

Manuel Mützel komplettierte den Medaillensatz für den Ulmer Ruderclub, indem er mit seiner Mannschaft im leichten U23-Achter den dritten Platz erruderte.

Weitere Platzierungen:

4. Plätze:
• Emilia Maier: JF 4x A LG (26 Hundertstel auf Bronze)
• David Pfarr, Colin Gaugler, Jordan Böhm: JM 8+ A
• Mikel Mardaras Peters: JM 4x A
• Manuel Mützel: SM 1x B LG
• Raphael Müller: JM 8+ B
• Lilly Häusler: JF 8+ B

5. Plätze:
• Liz Sauter: JF 2x A
• Jakob Krauter, Tom Fuchs: JM 4- A
• David Pfarr, Colin Gaugler, Jordan Böhm: JM 4+ A

6. Plätze:
• Lisa Nagler, Elisa Romer, Carla Straßburger: SF 4+

10. Plätze:
• Beatriz Schillinger: JF 2- A
• Clara und Tirza Wilhelm: JF 2x A LG
• Anton Frohwein: JM 1x B

Der Ulmer Ruderclub ist stolz auf die hervorragenden Leistungen und die zahlreichen Finalteilnahmen bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Herzlichen Glückwunsch an alle Sportlerinnen und Sportler, sowie die Trainer Marcus Maier und Sina Burmeister!

Fotos von Oliver Händle und Detlev Seyb (3)

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