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WM 2023 in Belgrad: Bronzemedaille für Inga Thöne und den Para-Vierer

WM 2023 in Belgrad:

Bronzemedaille

für Inga Thöne

und den Para-Vierer

Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung über die Bronzemedaille   (Fotos: DRV/rudern.de)

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Nach dem Ticket zu den Paralympics 2024 in Paris holte der Para-Mixed-Vierer um die Ulmer Steuerfrau Inga Thöne im WM-Finale 2023 auf dem Ada-Ciganlija Kurs in Belgrad einen Podestplatz. Hinter Topfavorit Großbritannien und der US-Crew wurde es Bronze.

Es war das erwartet schwere Finale für Inga Thöne, Susanne Lackner (Mannheim), Jan Helmich (Dortmund), Marcel Lembeck und Kathrin Marchand (beide Leverkusen). Nach einer engagierten Startphase ruderten die Deutschen zusammen mit Großbritannien, den USA, Frankreich und Australien lange an der Spitze des Feldes. Kurz vor Streckenhälfte setzte sich der britische Vierer Schlag für Schlag ab. Jeweils im Abstand von einer Länge folgten die US-Crew, dann der deutsche Vierer. An diesem Bild änderte sich bis ins Ziel nichts mehr. Ungefährdet vor Australien, Frankreich und China ging Bronze an die von Ralf Müller (Leverkusen) trainierte Crew.

"Wir wussten, dass ein hartes Rennen auf uns zukommt", sagte Inga Thöne nach der Siegerehrung. "Dass im vorolympischen Jahr das Niveau nochmal richtig steigt, war im Finale deutlich zu spüren." Obwohl es diesmal nicht wie 2022 Silber wurde, war die Crew mit dem Podestplatz voll zufrieden. "Wir haben alles aus uns rausgeholt, das war uns wichtig, von daher können wir mit Bronze gut leben."

Dass eine WM-Medaille - egal welche Farbe - immer eine herausragende Leistung bedeutet, war auch an den strahlenden Gesichtern bei der Siegerehrung deutlich abzulesen. Ab Ende Oktober will sich die Crew um Inga Thöne voll auf die Olympiasaison konzentrieren. Die Qualifikation zu den Paralympics 2024 sicherten sich die Deutschen bereits am Montag mit ihrem unangefochtenen Vorlaufsieg. "Wir werden auch nächstes Jahr in dieser Besetzung starten und freuen uns auf die kommenden Herausforderungen", blickt die Ulmerin der Olympiasaison entgegen.

 INFO  Rennen nochmal anschauen auf worldrowing.com

Ergebnis:
PR3 Mixed Coxed Four Final A (Final)
09. September 2023 um 13:18

RANK COUNTRY TIME
1 GBR 07:22.20
2 USA 07:25.01
3 GER 07:29.74
4 AUS 07:32.83
5 FRA 07:35.21
6 CHN 07:58.62

Para-Vierer-Siegerehrung WM2023
Para-Vierer Qualifikation Olympiade2024
WM2023 rudern.de ASC 1186
WM2023 rudern.de ASC 1368
WM2023 rudern.de DSC 0487
WM2023 rudern.de DSC 0548

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BaWü 2023: 8 x Gold, 8 x Silber, 12 x Bronze

BaWü 2023:

8 x Gold

8 x Silber

12 x Bronze

Erfolgreichster Verein der Herzen   (Alle Fotos: Sina Burmeister)

GESCHRIEBEN VON RENATE MÜCKE

Acht Meistertitel sowie acht Silber- und zwölf Bronzemedaillen brachten die Sportlerinnen und Sportler des URCD von den baden-württembergischen Meisterschaften in Breisach mit nach Hause. Erfolge wurden in allen Altersklassen, von den 13-jährigen bis zur offenen Klasse (ab 19 Jahren) gefeiert.

Viele Siege gab es vor allem in den Großbooten. So stellten die Ulmer sowohl bei den Juniorinnen als auch bei den Junioren der Altersklasse A (17/18 Jahre) den erfolgreichsten Achter – der URCD hatte insgesamt sogar drei Junioren-Achter am Start. Auch im Vierer ohne Steuermann der 17/18-jährigen sowie in den gesteuerten Doppelvierern der 15/16-jährigen waren die Ulmer weder bei den Juniorinnen noch bei den Junioren zu schlagen. Drei dieser siegreichen Boote steuerte Lisa Denkinger-Rueda als erstes über die Ziellinie und krönte ihren Medaillenregen anschließend noch durch einen Sieg im Einer der 14-jährigen Mädchen.

Der Ulmer Ruderclub kann stolz sein auf seine große Mannschaft, denn mit diesen Leistungen errang das Team den 2. Platz in der Wertung für den "Preis des Ministerpräsidenten", ausgelobt für den erfolgreichsten Verein bei den Landesmeisterschaften.


Baden-Württembergische Meister 2023

JM4x+ B Tom Fuchs, David Pfarr, Jakob Krauter, Anton Frohwein, Steuerfrau Clara Wilhelm

Mäd 1x 14 Jahre Lisa Denkinger-Rueda

JF 4- A Anna Fischbach, Carla Straßburger, Sarah Erhardt, Elisa Romer

JM 1x B Swan Stephan

JF 4x + B Beatriz Schillinger, Emilia Maier, Lilly Häußler, Tirza Wilhelm, Steuerfrau Lisa Denkinger-Rueda

JM 8+ A Jordan Böhm, Florian Schnarrenberger, Aaron Maier, Colin Gaugler, Maximilian Maier, Mikel Mardaras-Peters, Paul Vasylyev, David Pfarr, Steuerfrau Lisa Denkinger-Rueda

JF 8+ A Anna Fischbach, Lisa Nagler, Elisa Romer, Lilly Häußler, Sarah Erhardt, Clara Wilhelm, Shayenne Czech, Nuria Denkinger-Rueda, Steuerfrau Lisa Denkinger-Rueda

JM 4- A Jordan Böhm, Maximilian Maier, Aaron Maier, Colin Gaugler


Preis des Ministerpräsidenten von BaWü
für den erfolgreichsten Ruderverein

1 RC Nürtingen 367,75
2 Ulmer RC Donau 324,75
3 Mannheimer RV Amicitia 256,5


 INFO  Alle Ergebnisse

Alle Fotos: Sina Burmeister

BaWue2023 01 Maedchen Einer 14J
BaWue2023 02
BaWue2023 03 Juniorenachter
BaWue2023 04 Juniorendoppelvierer B
BaWue2023 05 Juniorinnenvierer
BaWue2023 06
BaWue2023 07

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U23-WM in Plovdiv - Ulmer holen Silber und Bronze

U23-WM

in Plovdiv:

Ulmer holen

Silber und Bronze

Silber für Romy Dreher vom URCD im Frauen-Leichtgewichtsdoppelvierer

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Je eine Silbermedaille für Romy Dreher im leichten Doppelvierer sowie eine Bronzemedaille für Noah Anger im Achter dazu ein 4. Platz von Harriet Wappler-Niemeyer im Doppelzweier - die Aktiven des URCD erfüllten die ziemlich hohen Erwartungen. Bei durchgehend brütender Hitze und einem enorm hohen internationalen Niveau wurde den Akteuren schon während der Vorentscheidungen auf und um den Regattakurs im Westen der bulgarischen Metropole körperlich und mental viel abverlangt.

Den Auftakt aus Ulmer Sicht machte Romy Dreher mit ihren Kolleginnen im leichten Doppelvierer (bis 59 kg). Vom letztjährigen Silber-Quartett war die Ulmerin die Einzige, die sich dieses Jahr erneut qualifizieren konnte. Im Finale setzten sich die Titelverteidigerinnen aus Italien schnell an die Spitze des Feldes. "Unsere ersten Schläge waren leider etwas unsauber, davon konnten die Italienerinnen sofort profitieren", kommentierte Romy Dreher diesen Streckenabschnitt. Im weiteren Verlauf hefteten sich die Deutschen an die Fersen der Führenden, während dem Rest des Feldes lediglich der Kampf und Bronze blieb. "Auf den letzten 500 Metern konnten wir näher an die Italienerinnen heranfahren, leider hat es nicht mehr zu Gold gereicht". Eine knappe Länge vor den Deutschen ging Gold erneut an die Titelverteidigerinnen, Bronze holten die jungen Damen aus der Türkei. "Insgesamt sind wir mit unserem Rennen und der Silbermedaille sehr zufrieden", freute sich die Ulmerin nach dem Rennen.

Dass im Finale des Männerachters alles über Titelverteidiger Großbritannien laufen würde, zeichnete sich schon bei den Vorläufen ab. Der eine Vorlaufsieg ging in 5:32,46 an die Männer von der Insel, der andere, in 5:34,38 an Anger und Co. Letztere legten sich im Finale gleich vom Start weg engagiert in die Riemen und führten nach 500 Metern knapp vor den USA und Australien. Mit einem starken Mittelteil schob sich die britische Crew Schlag für Schlag an der Konkurrenz vorbei und übernahm 600 Meter vor dem Ziel die Führung, während sich zwischen den Deutschen und der US-Crew eine erbitterte Auseinandersetzung um Silber entwickelte. Im Ziel ging der Sieg eine Länge vor dem Duell USA - Deutschland an Großbritannien. Es waren letzten Endes die Winzigkeit von 9 hundertstel Sekunden, die den Deutschen zu Silber fehlten. Schnell wich der ersten Enttäuschung der Freude über die erreichte Bronzemedaille - man hatte schließlich das letztjährige Podium, in der Reihenfolgen Großbritannien/USA/Australien gesprengt und die hoch gehandelten Männer von "Down Under" deutlich auf den 4. Platz verwiesen. Der eigene 4. Platz aus dem Vorjahr war getilgt und vergessen.

Der Doppelzweier mit Harriet Wappler-Niemeyer und Charlotte Luster (Halle) konnte in der Vorbereitung nur wenige gemeinsame Trainingskilometer abspulen. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Finaleinzug dieses Duos und der dort erreichte 4. Platz hinter den hochklassigen Booten aus Rumänien, Großbritannien, der Schweiz und vor Frankreich und Griechenland mehr als ein Achtungserfolg.

Nicht Silber verloren, sondern Bronze gewonnen: Der U23-Deutschland-Achter mit Noah Anger (2. v. li.) - Foto: Detlev Seyb

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Dt. Jahrgangsmeisterschaften in Essen 2023 - Ulmer holen sechs Medaillen

Dt. Jahrgangs-

meisterschaften

Essen 2023

Im siegreichen leichten U23-Doppelvierer: Romy Dreher vom URCD (in der Luft im mittleren Vierer 2. vo. li.), Foto: DRV/rudern.de

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Ulmer holen sechs Medaillen

Jeweils zwei Gold-, Silber- und Bronzemedaillen fischten die Athleten des Ulmer Ruderclubs bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften aus dem Essener Baldeneysee. Fünf der Medaillen entfielen auf den U-23-Bereich, einmal Silber gab es für Greta Kovacs in der U-19-Klasse.

Mit Blick auf die U-23-WM Mitte Juli in Plovdiv/Bulgarien war Essen das nunmehr letzte Casting nach einer langen Reihe von Leistungsprüfungen. Und während Noah Anger sich keine Gedanken um eine WM-Nominierung im Achter machen muss, sehen Romy Dreher und Harriet Wappler.Niemeyer mit gemischten Gefühlen der Entscheidung der WM-Nominierungskommission entgegen. Im Lauf der Woche gibt man die endgültigen Besetzungen der WM-Boote bekannt.

Aber der Reihe nach. Den Auftakt des Renntages machte Romy Dreher zusammen mit Rebekka Falkenberg (Stralsund) im leichten Doppelzweier (bis 59 kg). Das Duo wurde aufgrund der Vorleistungen als Favorit gehandelt, doch es waren die jungen Damen der Renngemeinschaft Kiel/Mülheim, die gleich nach dem Start Druck aufbauten und einen Start-Ziel-Sieg herausfuhren. Hinter einem weiteren Boot, der Renngemeinschaft aus Hannover und Kettwig, mussten sich Dreher/Falkenberg mit dem nicht eingeplanten Bronzerang begnügen. "Wir haben nicht gut ins Rennen gefunden, nichts hat gescheit geklappt und die Wellen haben uns aus dem Rhythmus gebracht", kommentierte Romy Dreher den enttäuschenden Rennverlauf. "Dafür waren wir im Doppelvierer richtig gut." In der Tat. Ergänzt mit Rieke Hülsen (Otterndorf) und Helena Brenke (Karlsruhe) gelang dem Quartett eine äußerst souveräne Fahrt zu Gold. Im Ziel lagen Dreher und Co. vier Längen vor den restlichen Booten.

Im siegreichen U23-Achter: Noah Anger vom URCD (2. vo. li.), Foto: DRV/rudern.de

Ähnliche Gefühlsbäder durchlebte Noah Anger. Mit seinen Kollegen vom Dortmunder Stützpunkt blieb er im Vierer hinter den Erwartungen zurück. Die wenig eingefahrene Crew konnte von Anfang an nicht in den Kampf um Gold eingreifen und musste sich 1 1/2 Längen hinter dem Boot der Renngemeinschaft Dresden/Speyer/München und einem norddeutschen Boot mit Bronze begnügen. Auf dem Podest nahmen die Vier ihre Medaille sichtlich geknickt mit hängenden Köpfen in Empfang. Für einen Ausgleich seines Gemütshaushalts sorgte dann der Auftritt im Achter. Schon vor drei Wochen lieferte die vom Ex-Ulmer Trainer Christian Viedt betreute Crew auf dem Küchensee in Ratzeburg eine Machtdemonstration ab. Jetzt, in Essen, legte man sich noch eine Spur brutaler in die Riemen und brachte ein Meisterwerk aus Technik und Leidenschaft zur Aufführung. Bereits nach knapp 400 Metern führten Anger und seine Kollegen mit gut einer Länge. Für die restlichen 1600 Meter hätte eine Fahrt im Schongang genügt, allein die jungen Männer um den Ulmer Studenten waren derart auf Angriff gebürstet, dass sie auf jedem folgenden Teilabschnitt Länge um Länge herausfuhren. Ob im Ziel der Vorsprung vier oder fünf Längen betrug - geschenkt, die Deklassierung der Gegnerschaft war perfekt. Eins war jedenfalls klar: dem WM-Auftritt der jungen Himmelsstürmer aus dem Dortmunder Stützpunkt darf man mit Freude entgegensehen.

Ob ihre Leistung für ein Ticket nach Plovdiv reicht, erfährt Harriet Wappler-Niemeyer erst im Lauf der Woche. Zwar schaffte sie den Finaleinzug im Doppelzweier mit Partnerin Paula Lutz (Mannheim) problemlos, musste sich dort jedoch mit dem undankbaren 4. Platz zufriedengeben. Besser lief es im anschließenden Doppelvierer. Ergänzt durch Celina Grunwald (Hanau) und Johanna Debus (Frankfurt) wurde es knapp hinter der Renngemeinschaft Kettwig/Rendsburg/ Magdeburg und deutlich vor den restlichen Booten Silber.

Zusammen mit Ruderinnen aus Weilburg, Nürtingen und Limburg steuerte U-19-Ruderin Greta Kovacs im leichten Doppelvierer eine Silbermedaille zur Ulmer Bilanz bei. Während eine Länge vor dem Feld die Renngemeinschaft aus Hamburg/Essen/Berlin ihre Bahn zog, fanden Kovacs und Kolleginnen auf der 2. Streckenhälfte immer besser zusammen, machten Platz für Platz gut und konnten schließlich ungefährdet zu Silber rudern.

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Regatta Ratzeburg 2023 - Ulmer setzen Zeichen der Stärke

Internationale

Regatta

Ratzeburg

3./4. Juni 2023

Alle Screenshots: DRV/Sportdeutschland.tv

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Ulmer setzen Zeichen der Stärke

Recht durchwachsen verlief die bisherige Saison für Ulmer Rennruderer und Rennruderinnen. Jetzt, auf dem Ratzeburger Küchensee, gelang einigen aus dem Ulmer Team ein geradezu entfesselter Auftritt - sogar der Sprung ins Nationalteam rückte in greifbare Nähe. Katrin Volk, Noah Anger, Romy Dreher und Harriet Wappler-Niemeyer drängten sich den Disziplintrainern förmlich auf. Zudem lieferte U-23-Leichtgewicht Manuel Mützel einen viel beachteten Auftritt ab.

Zu alter Stärke fand Katrin Volk zurück. Mit ihrer Partnerin Sophia Krause (Limburg) siegte sie an beiden Renntagen im gewichtsoffenen Doppelzweier der Frauen. Der Einzug ins Finale gelang den beiden mühelos und auch dort fanden die Konkurrentinnen kein Mittel um das bestens aufgelegte Duo ernsthaft zu gefährden. Volk/Krause fuhren in einer eigenen Liga und siegten jeweils mit vier Längen. Zur Erinnerung: die Beiden kennen sich seit Jahren. 2018 holten sie an der U-23-WM in Poznan/Polen Silber im leichten Doppelzweier. Als nächster Schritt ist wieder der Gang in die leichte Klasse geplant. Das dort geforderte Gewicht von 59 kg sollte für das erfahrene Duo kein Problem darstellen, schwieriger wird, ob der oftmals sperrige Ruderverband (DRV) das Duo zu den nächsten World-Cups in Varese (Mitte Juni) und Luzern (Anfang Juli) entsendet. Über diese Stationen, so plant man jedenfalls im URCD, soll dann das Ticket zur Ruder-WM in Belgrad (September) gelöst werden.

Die entscheidenden Eigenschaften im Rennrudern sind eine hervorragende Physis, Leidenschaft und eine gute Technik. All das vereint der 20-jährige Noah Anger auf sich. Man macht sich nicht der Übertreibung verdächtig, ihn zu den Besten seines Jahrgangs zu zählen. Und so war es kein Wunder, dass Christian Viedt, einst URCD-Trainer, jetzt für den U-23-Achter am Leistungszentrum Dortmund verantwortlich, den Ulmer in seinen Achter holte. Diese mit Ruderern aus ganz Deutschland besetzte Crew harmonierte überaus gut und ruderte derart effizient, dass bereits kurz nach der Startphase eine Bootslänge zwischen ihnen und dem Feld lag. Im Ziel war der Vorsprung in Längen nicht mehr zu erfassen. 17 Sekund am ersten, 12 Sekunden am zweiten Renntag bedeuten im Achter Welten. So gesehen kann die U-23-WM in Plovdiv/Bulgarien (19.Juli - 23. Juli) für den sympathischen Ulmer kommen.

Weiterhin gute Karten für eine Teilnahme in Plovdiv hat Romy Dreher. Nach beeindruckenden Saisonleistungen im Einer und Doppelzweier verstärkte sie in Ratzeburg diesmal den leichten Doppelvierer. Zusammen mit Finja Rothard (Trier), Charlotte Haltjes (Mülheim) und Kristin Burkert (Heidelberg) waren nach 1000 Metern bereits 3 Längen herausgerudert. Im Ziel musste sich die Konkurrenz mit 5 Längen deklassieren lassen.

Dank einer vorderen Platzierung in einer zuvor in Hamburg absolvierten Einer-Überprüfung brachte sich Harriet Wappler-Niemeyer ebenfalls für einen Startplatz für Plovdiv ins Spiel. Durchaus denkbar wäre der Einsatz in einem Mannschaftsboot. In Ratzeburg gelang ihr mit wechselnden Partnerinnen im U-23-Doppelzweier ein zweiter und ein vierter Platz.

Einen weiteren Doppelerfolg steuerte Manuel Mützel im leichten U-23-Einer zu der guten Ulmer Bilanz bei. Nach einem eher verhaltenen Saisonauftakt zeigte sich der 19-jährige Neu-Ulmer bestens aufgelegt. Nahezu deckungsgleich der Verlauf seiner beiden Rennen: sofort nach dem Start setzte er sich an die Spitze des Feldes und kontrollierte in der Folge souverän seine Gegner, die mit drei Längen und mehr das Nachsehen hatten.

Die nächste wichtige Station und abschließendes Casting der Bundestrainer auf dem Weg nach Plovdiv sind die nationalen Meisterschaften der Junioren und U-23er auf dem Baldeneysee in Essen vom 22. - 25. Juni.

INFO  Livestream Ratzeburger Regatta 2023

2023 Ratzeburger Regatta 01
2023 Ratzeburger Regatta 02
2023 Ratzeburger Regatta 03
2023 Ratzeburger Regatta 04
2023 Ratzeburger Regatta 05
2023 Ratzeburger Regatta 06

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EM 2023 in Bled - Inga Thöne holt Silber

EM 2023

in Bled

Slowenien

Silber für Inga Thöne

und den Para-Vierer

Alle Fotos: DRV/Seyb-meinruderbild.de

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Nach Bronze bei der EM 2022, nach Silber bei der WM 2022 landete der von der Ulmerin Inga Thöne gesteuerte Para-Mixed Vierer nun bei der EM im slowenischen Bled erneut auf dem Podest und ruderte hinter Titelverteidiger Großbritannien zu Silber. Die Crew befindet sich damit voll auf Kurs Richtung Paralympics 2024 in Paris, dem großen Ziel von Inga Thöne (Ulm), Susanne Lackner, (Mannheim), Jan Helmich (Dortmund), Marc Lembeck und Kathrin Marchand (beide Leverkusen).

Gegenüber 2022 zeigte sich die auf allen Plätzen unverändert rudernde Crew stark verbessert. Denn im Vorjahr erlebten Zuschauer wie Athleten stets einen übermächtigen britischen Vierer, der dem Rest der Gegner nicht den Hauch einer Chance lies. Nicht so auf dem malerischen See vor dem slowenischen Kurörtchen. Vom ersten Schlag weg blieben Thöne und Co dem favorisierten Boot von der Insel hartnäckig auf den Fersen. Erst zur Streckenhälfte, also nach 1.000 Metern, gelang es den Titelverteidigern sich leicht von den Deutschen zu lösen während Frankreich (WM 3.) und Italien schon da nicht mehr in diesen Zweikampf eingreifen konnten. In der Folge hielten die Deutschen den Druck mit einigen Zwischenspurts enorm hoch. "Unsere Zehner haben gesessen, da ist so richtig der Knoten geplatzt", kommentierte die 32-jährige Ulmerin diesen Streckenabschnitt. Um Gold zu sichern musste der britische Vierer diesmal alle Reserven mobilisieren - die Dominanz der Vorjahre, als man dem Feld sechs Längen und mehr aufbrummte, war dahin. Hinter Großbritannien ging Silber erneut an Deutschland, allerdings war der Rückstand auf eine Länge geschrumpft.

Mit dem gezeigten Aufwärtstrend waren Inga Thöne und der Rest der Crew mehr als zufrieden. "Wir haben gesehen, dass noch einiges drin ist und freuen uns schon auf das nächste Rennen", blickte Thöne optimistisch in die Zukunft. Anfang Juli findet auf dem Olympiakurs von Paris eine Regatta speziell für Para-Ruderer statt, da wollen die Deutschen den Briten nochmals gehörig einheizen, bevor es Anfang September zum Saisonhöhepunkt, der Ruder-WM in Belgrad geht. Dort wird nicht nur um Medaillen gerudert, die besten sechs Vierer sind gleichzeitig für die Paralympics 2024 qualifiziert. Nach der eindrücklichen Performance von Bled bestehen nicht mal mehr leise Zweifel, dass die sympathische Crew um Inga Thöne ihr großes Ziel "Paris 2024" nicht in die Tat umsetzt.

INFO  Weiterer Bericht von rudern.de

Fotogalerie von Seyb-meinruderbild.de

EM2023 Bled Seyb-Meinruderbild DSC 5840
EM2023 Bled Seyb-Meinruderbild DSC 7784
EM2023 Bled Seyb-Meinruderbild DSC 7830
EM2023 Bled Seyb-Meinruderbild DSC 7850
EM2023 Bled Seyb-Meinruderbild DSC 7853
EM2023 Bled Seyb-Meinruderbild DSC 7858
EM2023 Bled Seyb-Meinruderbild DSC 7908
EM2023 Bled Seyb-Meinruderbild DSC 7921
EM2023 Bled Seyb-Meinruderbild DSC 8779

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Internationale Wedau-Regatta 2023 in Duisburg

Internationale

Wedau-Regatta

in Duisburg

13./14. Mai

2023

Foto: Duisburger Wedau-Regatta

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Ulmer Noah Anger und Romy Dreher siegen

Mit jeweils deutlichen Siegen in der U-23-Klasse lieferten die Ulmer Romy Dreher und Noah Anger eine beeindruckenden Leistungsnachweis in einer ansonsten vom Krankheitspech verfolgten Ulmer Crew ab.

In greifbare Nähe rückte für Dreher als auch für Anger ein Ticket zur U-23-WM im bulgarischen Plovdiv (19.07. bis 23.07.) Dreher, die zusammen mit der Stralsunderin Rebekka Falkenberg ihr erstes gemeinsames Rennen im leichten Doppelzweier (bis 59kg) bestritt, gelang gleich im Vorlauf der unangefochtene Einzug ins Finale. Wie gut das Duo harmonierte zeigte sich dort eindrücklich. Schon nach den ersten 500 Metern lagen die restlichen Boote eine Länge und mehr zurück. Am ehesten schafften es die Ruderinnen aus Würzburg, sowie der Renngemeinschaft Otterndorf/ Hannover zu folgen, ernsthaft gefährden konnten sie Dreher und Falkenberg jedoch in keiner Phase des Rennens. Nach den 2000 Metern ruderten sie mit gut zwei Längen vor den Würzburgerinnen und dem abgeschlagenen Rest übers Ziel.

Auf ein von vielen Krankheitsausfällen geprägtes Winterhalbjahr blickt der 21-jährige Ulmer Noah Anger zurück. Dass man trotz eines Trainingsrückstands mit Leidenschaft und großem Willen an Spitze zurückkehren kann, stellte Anger im Vierer-ohne zusammen mit Kaspar Virnekäs, Leon Braatz, und Janina Mauzender (München/Hamburg/Berlin) unter Beweis. Bei 25 gemeldeten Booten musste unbedingt ein Vorlaufsieg her um ins Finale zu gelangen. Und das setzte der im Stützpunkt Dortmund neu zusammengesetzte Vierer mit einer knappen Sekunde vor den Booten aus Rotterdam und Krefeld bravourös um. Weniger spannend gestalteten die Männer hinter Schlagmann Anger das Finale. Zwar hatte das Quartett auf den ersten 1000 Metern alle Hände voll zu tun um an der Spitze mitzumischen, zeigte in der Folge das klar bessere Stehvermögen und siegte letztlich ungefährdet mit einer Länge vor Utrecht, Amsterdam und einer Berliner Renngemeinschaft.

Der Ulmer Manuel Mützel landete nach einem starken Vorlauf auf dem 6. Rang des leichten Einers (bis 70kg) der U-23-Klasse. Sein Ziel bleibt eine vordere Platzierung bei den nationalen Meisterschaften Mitte Juni auf dem Baldeneysee in Essen.

Der gewichtsoffene U-23-Doppelzweier mit Harriet Wappler-Niemeyer und ihrer Hamburger Partnerin Lisa Behrens als auch Katrin Volk, die zusammen mit Sophia Krause (Limburg) auf internationalem Terrain bestehen möchte, konnten gesundheitlich bedingt leider nicht an den Start. Wie die Boote in der offenen bzw. der U-23-Klasse einzuordnen sind bleib zunächst offen.

Welche Einsätze für die Boote mit Ulmer Beteiligung im weiteren Verlauf anstehen, entscheidet sich in den nächsten Tagen nach Rücksprache mit den Bundestrainern.

 INFO  Weiterer Bericht von rudern.de

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Trainingslager Paris 2023

Trainingslager

Paris

2023

URCD-Jugend vor der Basilika Sacré-Cœur im Pariser Stadtteil Montmartre (Alle Fotos: Sina Burmeister)

GESCHRIEBEN VON DAVID PFARR

In den Osterferien fand ein Trainingslager für uns B- und für manche C- Junioren in Paris statt.

Nach unserer langen Busfahrt am Ostersonntag wurden wir abends herzlichst begrüßt und uns wurden unsere Unterkünfte gezeigt. Diese waren Bungalows auf einem Campingplatz mit Strom und Betten. Jeden Morgen fuhren wir zum Aviron Meulan les Mureaux Hardricourt, dem Ruderclub. Dort ruderten wir gemischt mit unseren französischen Austauschpartnern auf einem Seitenarm der Seine. Danach gab es meist selbstgekochtes Mittagessen im Clubgebäude und danach verschiedenste Aktivitäten, wie Sightseeing oder Bubble-Soccer.

Ab dem zweiten Tag wurden wir von einem Dolmetscher begleitet, der uns französische Kultur erklärte und Sprachanimation, sowie Teambuildingspiele in der Gruppe anleitete. Zum Abschluss jedes Tages waren wir ein weiteres Mal rudern und bekamen dann Abendessen mit zum Campingplatz.

Für abendliche Aktivitäten hatten wir meist wenig Kraft übrig und gingen schon bald schlafen. Am Freitag wurde für uns organisiert, zur Versailler Schlossanlage zu fahren und dort auf dem angelegten See zu trainieren. Durch diesen perfekt gepflegten Park zu rudern war sehr imposant, sowie auch das Antlitz der alten Schlossanlage von innen, welche wir später ebenfalls besichtigten.

Wir alle freuen uns schon darauf, dass die französischen Austauschpartner im Juli zu uns nach Ulm kommen und mit uns trainieren werden.

Das Ganze wurde über das Deutsch-Französische Austauschprogramm vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) organisiert und teils auch mitfinanziert.


Trainingslager Paris 2023 SB 20230411 151352
Trainingslager Paris 2023 SB 20230411 151756
Trainingslager Paris 2023 SB 20230411 161914
Trainingslager Paris 2023 SB 20230412 190529
Trainingslager Paris 2023 SB 20230413 145655
Trainingslager Paris 2023 SB 20230413 162134
Trainingslager Paris 2023 SB 20230414 100143
Trainingslager Paris 2023 SB 20230414 101025
Trainingslager Paris 2023 SB 20230414 184837
Trainingslager Paris 2023 SB 20230415 235207

Böte ein geräumiges Clubhaus: das Schloss von Versailles

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Mannheimer Frühregatta 2023

Mannheimer

Frühregatta

2023

Mannheimer Frühregatta 2019 (Archivbild)

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Die Oberrheinische Frühregatta im Mannheimer Mühlau-Hafen bietet dem Nachwuchs aus ganz Süddeutschland eine Plattform zur ersten Formüberprüfung. Die Athletinnen und Athleten des URCD konnten auf der "Mannheimer Meile", wie die Regattabahn gern genannt wird, zehn Siege einfahren.

Mit vier Starts und vier Siegen stach dabei die Ulmer Juniorin Carla Straßburger besonders hervor. Nicht nur im Einer beherrschte sie an beiden Regattatagen die Konkurrenz mit gut zwei Längen, noch deutlicher erledigte der Juniorinnen Doppelvierer aus Ulm seinen Job. Während am Samstag den Booten aus Mannheim, Ludwigshafen, Karlsruhe und Marbach satte 10 Sekunden aufgebrummt wurden, begnügten sich die Ulmerinnen am Sonntag mit 7 Sekunden, was immerhin noch 2 1/2 Vierer-Längen Vorsprung bedeutet. Mit Carla Straßburger ruderten Anna Fischbach, Lisa Nagler und Sarah Erhardt. Letztere wurde am Sonntag durch Elisa Römer ersetzt.

Scheinbar mühelos setzte sich Manuel Mützel im leichten Einer der Männer durch. Bei seinem Start-Ziel-Sieg ließ er seinen Mitbewerbern keine Chance und siegte mit 3 1/2 Längen. Zusammen mit Philipp Strassner, Benjamin Pfarr und Sebastian Frey gelang ihm ein ebenso deutlicher Sieg im Doppelvierer der Männer. Richtig spannend dagegen war das Rennen im Männer Zweier-ohne. Mit einer knappen Sekunde vor Ludwigshafen und Stuttgart schoben Pfarr und Frey ihren Bug über die Ziellinie.

Im Einer der Junioren zeigte Aaron Maier ein beherztes Rennen und setzte sich mit einem tollen Endspurt eine knappe Länge vor den Jungen aus Regensburg, Mannheim, Wetzlar und Bamberg durch.

In der U-17-Klasse sorgten Lilly Häußler und Emilia Maier für einen weiteren Ulmer Sieg. Und auch die Jüngsten im Ulmer Team, es waren dies Moritz Maier und Moritz Henßler, bei den 12- und 13-jährigen konnten sich vor den Buben aus Esslingen, Karlsruhe, Aschaffenburg und Nürtingen im Doppelzweier mit 8 Sekunden durchsetzen.

 

Mannheimer Hafenatmosphäre

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Dt. Kleinbootmeisterschaften 2023 in Brandenburg/Havel

Deutsche

Kleinboot-

Meisterschaften

2023 in

Brandenburg/Havel

Bronzemedaille für Romy Dreher (re.) - Foto: DRV/Seyb_meinruderbild)

GESCHRIEBEN VON HANSJÖRG KÄUFER

Romy Dreher holt Bronze

Mit einer beeindruckenden Leistung wartete die Ulmerin Romy Dreher bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg/Havel auf. Ihr überzeugender Auftritt wurde mit der Bronzemedaille belohnt. Vom Ulmer Aufgebot war sie damit die Einzige, die es ins Finale schaffte.

Unangenehme Bedingungen herrschten auf dem Beetzsee vor der Toren Brandenburgs. Nässe, Kälte und vor allem Wind und Wellen verlangte den Athleten über die 2000-Meter-Strecke alles ab. All diese äußeren Einflüsse brachten die Ulmer Leichtgewichtsruderin (bis 59kg) Romy Dreher wenig aus dem Konzept. Ohne technische Mängel peitschte sie ihren Einer durch die Wellen. Schon während der Vorentscheidungen war spürbar, dass die 22-Jährige Studentin ganz vorne mitmischen kann. Ohne Angst vor großen Namen gestaltete sie ihr Finale, das sie bis zur Streckenhälfte sogar anführte. Erst auf den letzten 500m schoben sich Marion Reichhardt (Gold/Würzburg) und Rebekka Falkenberg (Silber/Stralsund) knapp an der Ulmerin vorbei. Weniger gut lief es für Katrin Volk, die noch unter den Folgen einer Erkrankung litt und im Viertelfinale nicht ihre gewohnte Leistung abrufen konnte.  In der Endabrechnung musste sie sich mit dem 14 Platz zufriedengeben.

In zwei Wochen steht für Volk und Dreher eine Überprüfung in ihrer Wunschbootsklasse, dem leichten Doppelzweier an. Es geht um nicht weniger als den Deutschen Ruderverband (DRV) bei internationalen Einsätzen zu vertreten.

Überlegen Deutscher Meister wurde der Para-Mixed-Vierer um Steuerfrau Inga Thöne vom URCD.

Mit Anschluss an die Spitze und damit auf dem Sprung in den U-23-Nationalkader befinden sich zwei weitere Boote aus der Ulmer Crew. Es sind dies Noah Anger der mit seinem Partner Kaspar Virnekäs (München) in der U-23-Rangliste auf dem sechsten Platz im Zweier-ohne landete. Auch Harriet Wappler-Niemeyer kommt mit ihrem achten Ranglistenplatz im Einer für einen Platz im U-23-Nationalteam in Frage. Bei seinem ersten Start in der U-23-Klasse konnte Manuel Mützel erste Erfahrungen sammeln. Er landete auf einem Platz im Mittelfeld.

Ohne Perspektive auf internationale Einsätze blieben die Ulmer Junioren. Carla Strassburger und Vereinskollegin Liz Sauter belegten im Einer die Plätze 22 und 23. Aaron Maier wurde 23. Jordan Böhm und Florian Schnarrenberger sammelten erste Erfahrungen.

 INFO  Bericht rudern.de - Ergebnisse

Alle Fotos: DRV/Seyb_meinruderbild)

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Gold und Bronze für URCD bei Coastal Rowing EM 2022

Gold und Bronze

bei Coastal

Rowing EM 2022

in San Sebastian

Gold für Monika Bundschu im Juniorinnen Einer im Beach Sprint (Alle Fotos: DRV/Seyb MeinRuderbild)

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Die internationale Coastal Rowing Szene traf sich vom 28.-30.10.2022 in San Sebastian (baskisch: Donostia) in Spanien zu der diesjährigen European Rowing Coastal Challenge (ERCC). Mit dabei waren auch Athleten des URCD in mehreren Bootsklassen.

Beachsprint
Im Beachsprint werden 500 m gefahren, davon 250 m in einem Bojen-Parcours vom Strand weg und nach einer Wende wieder 250 m zurück zum Start. Die Herausforderungen bestehen beim Starten und Zieleinlauf, da man das Boot mit einem Sprint ins Wasser bringen und am Ende auch wieder am Strand über die Ziellinie bringen muss. Qualifiziert haben sich die Ulmer Ruderer in dieser noch sehr jungen Sportart - ab 2028 soll diese Sportart bei den Olympischen Spielen in Los Angeles zum ersten Mal vertreten sein - Anfang September in Flensburg.

Langstrecke
Dieses Mal hatten sich auch Ulmer Ruderer für die Langstreckenrennen qualifiziert. Bei der Langstrecke muss ein Bojen-Parcours zwischen vier und fünf Kilometer auf offenem Meer absolviert werden. Die Boote starten hintereinander mit einem Abstand von 30 Sekunden.

Bei der Coastal Rowing EM in der malerischen Bucht von San Sebastian mit Goldmedaille und Siegerhut: Monika Bundschu 

Gold für Monika Bundschu
Alle deutschen Boote hatten mit den schwierigen Bedingungen, viel Wind und Wellen, zu kämpfen. Sie konnten sich aber von Rennen zu Rennen steigern und sogar zwei Medaillen mit an die Donau bringen. Monika Bundschu hatte sich im Juniorinnen-Einer für die Challenge qualifiziert, ein Doppelzweier in der Juniorenklasse ist bei diesem Event nicht ausgeschrieben, so dass das erfolgreiche Juniorinnen-Duo Romer/Bundschu leider nicht erneut angreifen konnten. Dafür wagte Monika mit Manuel Mützel erneut einen Doppelstart. Doch schon bald wurde klar, dass sie die Kräfte für den Einer bündeln musste. Schon im Time-Trial konnte sie sich vorne platzieren. Nach Siegen im Vorlauf, Viertel- und Halbfinale, ging es dann am Finaltag um Gold gegen Portugal. Moni zeigte ein starkes Rennen und gewann verdient mit 10 Sekunden Vorsprung die Goldmedaille. Nach Silber bei der WM vor zwei Wochen ist das nun der verdiente Saisonabschluss.

Jurek und Pauline Sauter holen Bronze im Mixed Doppelzweier

Bronze für Jurek und Pauline Sauter
Im Junioren-Einer vertrat Sebastian Frey die deutschen Farben. Leider schied er schon im Hoffnungslauf aus. Im Mixed-Zweier gingen die Geschwister Sauter, Jurek (letztjähriger URCD-Bufdi) und seine Schwester Pauline an den Start. Sie mussten sich im Halbfinale sehr starken Gegnern geschlagen geben, konnten aber sich dann aber im kleinen Finale um Platz 3 die Bronzemedaille sichern.

Gleich zwei Ulmer Boote hatten sich für das Langstrecken-Event qualifiziert. Der Männer-Vierer mit Alexander Groß, Jurek Sauter, Marcel Schöpf, Teoman Markovic und Stf. Monika Bundschuh hatte lange mit einem anderen deutschen Boot um Platz fünf gekämpft, musste sich dann aber am Schluss mit Platz 6 abfinden. Das andere Ulmer Boot mit Sebastian Frey, Maximilian Maier, Benjamin Pfarr, Philipp Strassner und Stf. Greta Kovacs konnte leider nicht in das Geschehen vorne eingreifen. Das gilt auch für die beiden Einer, Sina Burmeister und Manuel Mützel, sowie den Frauenvierer mit Monika Bundschu, Sina Burmeister, Greta Kovacs, Carla Straßburger und Stm. Teoman Markovic. Hier waren die anderen Teams einfach zu stark und unseren Ulmern fehlen einfach das Meer und die Wellen, um sich optimal vorzubereiten.

Diese Rennerfahrungen heißt es nun mitzunehmen für das nächste Jahr, da der Kampf um die Rollsitze im deutschen Team sicherlich enger sein wird und die Ergebnisse nächstes Jahr für die Olympia-Qualifikation für Paris 2024 entscheidend sein werden.

Alle Fotos DRV/Seyb MeinRuderbild

Coastal Rowing EM 2022 Geschwister Sauter DSC 0790 SeybMeinRuderbild
Coastal Rowing EM 2022 Geschwister Sauter DSC 0805 SeybMeinRuderbild
Coastal Rowing EM 2022 Geschwister Sauter DSC 7914 SeybMeinRuderbild
Coastal Rowing EM 2022 Langstrecke Manuel Muetzel SeybMeinRuderbild
Coastal Rowing EM 2022 Langstrecke Sina Burmeister SeybMeinRuderbild
Coastal Rowing EM 2022 Monika Bundschu DSC 0509 SeybMeinRuderbild
Coastal Rowing EM 2022 Monika Bundschu DSC 6694 SeybMeinRuderbild

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Silber für Monika Bundschu und Elisa Romer in Wales (14.-16.10.2022)

World Beach Sprint

Final 2022:

Silbermedaille für

Monika Bundschu

und Elisa Romer

Diesmal gab es ordentliche Wellen bei der Coastal Rowing WM 2022. Alle Fotos: Sina Burmeister

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Die internationale Coastal Rowing Szene traf sich am Wochenende in Saundersfoot, Wales, GBR, zu den diesjährigen World Rowing Beach Sprint Finals (WRBSF). Im Beachsprint werden 500 m gefahren, davon 250 m in einem Bojen-Parcours vom Strand weg und nach einer Wende wieder 250 m zurück zum Start. Die Herausforderungen bestehen beim Starten und Zieleinlauf, da man das Boot mit einem Sprint ins Wasser bringen und am Ende auch wieder am Strand über die Ziellinie bringen muss. Mit dabei waren auch acht Athleten des Ulmer Ruderclub Donau e.V. in sechs Bootsklassen. Qualifiziert haben sich die Ulmer Ruderer, in dieser noch sehr jungen Sportart, ab 2028 soll diese Sportart bei den Olympischen Spielen in Los Angeles zum ersten Mal vertreten sein, Anfang September in Flensburg.

Alle deutschen Boote hatten mit den anspruchsvollen Bedingungen, viel Wind und Wellen, zu kämpfen. Sie konnten sich aber von Rennen zu Rennen steigern und sogar die erste Medaille für den Deutschen Ruderverband in dieser jungen Sportart mit an die Donau bringen.

Monika Bundschu und Elisa Romer hatten sich im Juniorinnen-Zweier für die Challenge qualifiziert. Auch sie konnten sich schon im Time-Trial auf Platz 5 mit nur vier Sekunden Rückstand platzieren. Nach Siegen im Vorlauf gegen Bahrain, im Viertel-und Halbfinale gegen Kanada und USA Viertel-und Halbfinale, ging es dann am Finaltag um Silber gegen Spanien. Die beiden jungen Athletinnen zeigten ein starkes Rennen und gewannen verdient die Silbermedaille und damit die erste Medaille für den Deutschen Ruderverband in dieser noch jungen Sportart. Monika Bundschu hatte sogar einen Doppelstart gewagt. Nach einem fünften Platz im Time Trial hatte sie auch dort gute Chancen auf eine Medaille. Doch die Doppelbelastung war dann am Schluss für die erst 18-jährige Bundschu, Deutsche Meisterin im Leichtgewichts-Einer, dann doch zu groß. Nach dem Ausscheiden im Viertelfinale gegen Italien, lag der Fokus aber auch klar auf dem Doppelzweier. Beide finden kaum Worte für ihren tollen Erfolg. "Bei unseren Rennen waren sehr schwierige Bedingungen, viele Wellen und ein starker Seitenwind, aber dadurch wurde es erst zu richtigem Coastal Rowing und hat super viel Spaß gemacht", so Bundschu. Elisa ergänzt: "Die Atmosphäre bei den Rennen war einfach unglaublich, so viele Nationen auf einmal zu erleben war ein einzigartiges Erlebnis".

Für die anderen Ulmer Teilnehmer verlief die WM nicht ganz so erfolgreich. Der Junioren Mixed-Zweier mit Carla Straßburger und Benjamin Pfarr, der Junioren-Zweier mit Manuel Mützel und Johannes Hopf (Münster), sowie der Zweier mit dem Geschwisterpaar Sauter konnten sind im Achtelfinale leider ausgeschieden. Auch für Harriet Wappler-Niemeyer und Raffaele diVito (Stm.) war schon nach dem Vorlauf Schluss. Gegen das Boot aus Ägypten hatte Deutschland keine Chance.

Das URCD-Team - die Trainerin, Sina Burmeister, fotografiert.

Die Coastal Rower haben nur eine kurze Verschnaufspause bevor es dann Ende Oktober in San Sebastian, Spanien um Medaillen bei den 2022 European Rowing Coastal and Beach Sprint Championships geht.

Alle Fotos von Sina Burmeister

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Coastal Rowing Quali in Flensburg am 20./21.08.22

Coastal Rowing

Qualifikation

20./21.8.22

in Flensburg

Das URCD-Team bei der Coastal Rowing WM 2021

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Die nationale Coastal Rowing Szene traf sich am 20./21.08.22 in Flensburg zur Qualifikationsregatta für die World Rowing Beach Sprint Finals 2022 in Pembrokeshire / Saundersfoot (GBR / Wales). Mit dabei waren auch Athleten des Ulmer Ruderclub Donau e.V. in mehreren Bootsklassen.

Im Beachsprint werden 500 m gefahren, davon 250 m in einem Bojen-Parcours vom Strand weg und nach einer Wende wieder 250 m zurück zum Start. Die Herausforderungen bestehen beim Starten und Zieleinlauf, da man das Boot mit einem Sprint ins Wasser bringen und am Ende auch wieder am Strand über die Ziellinie bringen muss. Fünf Ulmer Ruderer haben sich, in dieser noch sehr jungen Sportart, ab 2028 soll diese Sportart bei den Olympischen Spielen in Los Angeles zum ersten Mal vertreten sein, in Flensburg für die Nationalmannschaft qualifiziert.

Alle Ulmer Boote kamen mit den Bedingungen, Wind und Wellen, gut klar. Sie konnten sich von Rennen zu Rennen steigern und brachten 4 Siege mit an die Donau. Monika Bundschu ging im Juniorinnen-Einer an den Start. Die Deutsche Jugendmeisterin im Einer (Leichtgewicht) konnte nach Vorlauf auch das Finale gegen ihre Ulmer Kollegin Anna Fischbach gewinnen und sich somit für die Nationalmannschaft empfehlen. Zusammen mit Elias Romer konnte Monika Bundschu auch den Doppelzweier bei den Juniorinnen gewinnen. Anna Fischbach und Benjamin Pfarr zeigten eine starke Leistung im gemischten Junioren-Doppelzweier und werden auch die deutschen Farben in Wales vertreten. Manuel Mützel verpasste zwar die Nominierung im 1x konnte aber zusammen mit Johannes Hopf aus Münster den Junioren-Doppelzweier gewinnen und so doch noch auf den WM-Zug aufspringen.

Coastal Rowing EM 2021 (Foto: Sina Burmeister)

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50 Jahre nach Olympia: EM 2022 in München

50 Jahre

nach Olympia:

EM 2022

in München

Managt den Para-Mixed-Vierer an Land und auf dem Wasser: Inga Thöne (Mitte) vom URCD (Foto: Hansjörg Käufer)

GESCHRIEBEN VON ULMER RUDERCLUB DONAU

Bei den European Championships am 13./14. August 2022 auf der Olympia-Regattastrecke in Oberschleißheim starteten unsere 3 Ulmerinnen: Katrin Volk und Romy Dreher gemeinsam mit Cosima Clotten und Rieke Huelsen im Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer, und Inga Thöne steuerte den Paralympic-Mixed Vierer.

Warum auch immer haben im Rennen um den Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer nur 2 Boote gemeldet? Der leichte deutsche Frauen-Doppelvierer musste sich in einem beherzten Rennen leider mit dem 2. Platz hinter den seit Jahren in dieser Bootsklasse erfolgreichen Italienerinnen begnügen. Trotzdem ließen die Damen das siegreiche Boot nicht davonziehen und attackierten das siegreiche Boot bis ins Ziel, so dass die Schlagfrau des italienischen Vierers vollkommen erschöpft zusammenbrach. Herzlichen Glückwunsch an Katrin Volk und Romy Dreher zum 2. Platz, wenngleich es auch dafür aufgrund des 2-Boote-Feldes keine Medaille gab.

Inga Thöne setzte mit Ihrem Para-Vierer einen der wenigen Höhepunkte des Deutschen Ruderverbandes bei der EM in München. Mit einem hervorragend herausgeruderten 3.Platz sicherten sich die 2 Frauen und 2 Männer, angetrieben von der Ulmer Steuerfrau Inga Thöne, die Bronzemedaille in diesem Rennen. Wir gratulieren Inga Thöne zur Bronzemedaille!

Alle Fotos: Hansjörg Käufer

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Silber für Romy Dreher bei U23-WM 2022

Silber für

Romy Dreher

bei U23-WM 2022

in Varese/Italien

Der leichte Frauen-Doppelvierer mit Romy Dreher (1.v.re.) in Varese, Italien (Foto: DRV/Seyb)

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Vom 28. - 30. Juli 2022 fand die U-23 Weltmeisterschaft im italienischen Varese statt. Nach zwei Jahren Pandemie konnten über 500 Athleten bei hochsommerlichen Temperaturen und besten Bedingungen auf dem "Lago di Varese" um die Titel in 22 Bootsklassen rudern. Mit dabei waren Romy Dreher und Noah Anger vom Ulmer Ruderclub Donau e.V.

Silber für Romy Dreher im leichten Doppelvierer
Im leichten Doppelvierer der Frauen ging es für Schlagfrau Romy Dreher, Finja Lara Rothhardt, Claire Licht, und Rieke Hulsen am Donnerstag im Bahnverteilungsrennen endlich los. Trotz sehr kurzem Trainingslager im Süden Deutschlands war das Team von Frank Decker optimal auf die bevorstehenden Rennen vorbereitet. Schon in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung zeigte sich, dass das Quartett gut harmoniert und für die anstehenden Rennen gut vorbereitet war.

Am Donnerstag stand das Bahnverteilungsrennen für die Startplätze im Finale an. Da die Mittelbahnen sehr begehrt sind, wollten Romy und ihre Kameradinnen ein starkes Rennen fahren, um eine mittlere Bahn für das Finale zu ergattern. Dies gelang mühelos mit einem ordentlichen 2. Platz hinter den starken Italienerinnen, und vor Frankreich.

Nach einem Pausentag stand am Samstag dann das Finale auf dem Programm. Am Start kam das Team um Romy Dreher direkt gut in Fahrt und fuhr mit den starken Italienerinnen einen deutlichen Vorsprung zum restlichen Feld heraus. Zu Streckenhälfte hatten die Italienerinnen einen Spurt gezogen, welchem Deutschland nicht folgen konnte. Mehrere Spurtversuche der deutschen Damen wurden erfolgreich von Italien abgewehrt. Das deutsche Boot überquerte vor Frankreich als zweiter die Ziellinie und gewann verdient die Silbermedaille.

Sportvorstand Raimund Hörmann jun. ist sehr zufrieden: "Wir freuen uns sehr über den Erfolg von Romy Dreher. In dieser Saison konnte Romy national und international tolle Leistungen zeigen, die sie nun mit der U23-Vizeweltmeisterschaft krönen konnte. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit ihr."

4. Platz für Noah Anger im Achter
Noah Anger, welcher im letzten Jahr nach Dortmund gezogen ist, um dort täglich mit den anderen Nationalmannschaftskameraden trainieren zu können, qualifizierte sich nach sehr guten Vorleistungen in dieser Saison für das Flaggschiff – den Achter. Die internationale Regatta in Duisburg im Mai konnte das neuformierte Team gewinnen und auch die WM-Vorbereitung in München ließ auf Edelmetall spekulieren. Insgesamt 12 Nationen schickten einen Männerachter nach Varese. Nach einem dritten Platz hinter den großen Achternationen Großbritannien und den USA im Vorlauf, musste der deutsche Achter mit Noah Anger, trainiert von dem ehemaligen Ulmer RC Donau Trainer Christian Viedt, den Umweg über den Hoffnungslauf ins Finale nehmen. Nach Platz 1 im Hoffnungslauf vor Rumänien, Frankreich, Italien und Kanada war die Mannschaft heiß auf das Finale. Eine Medaille war mehr als möglich, da die Abstände auch nach ganz vorne doch sehr gering waren. Nach einem guten Start konnte das deutsche Boot auf der ersten Streckenhälfte mit den Briten und den Amerikanern mithalten, musste dann aber im zweiten Streckenabschnitt diese ziehen lassen und auch die Australier fuhren am deutschen Flaggschiff vorbei, so dass Noah in seinem ersten Jahr bei den "Großen" nur der undankbare vierte Platz blieb.

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Titelflut bei der BaWü 2022

Titelflut

bei der

BaWü 2022

2022 wieder zurück am alten Regattaplatz in Breisach

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Am Wochenende (23./24.07.2022) fanden die Baden-Württembergischen Meisterschaften in Breisach statt. Der Breisacher Ruderverein konnte nach dem pandemiebedingten Ausfall der letzten beiden Jahre ein rekordverdächtiges Meldeergebnis für die Meisterschaften verzeichnen. Auch der Ulmer Ruderclub Donau sandte ein großes Aufgebot von fast 60 Ruderern nach Breisach auf den Alt-Rhein.

Harriet Wappler-Niemeyer konnte gleich zweimal am Siegersteg anlegen. Sie gewann den Wanderpokal im Frauen Einer und zusammen mit Sina Burmeister den Doppelzweier. Im Frauenachter konnte sie zusammen mit Sina Burmeister, Julia Fangerau, Agnes Stützle, Carla Straßburger, Elisabeth Stützle, Lisa Frei, Antonia Kreuter und Stm. Jens Köller die Silbermedaille errudern.

Auch bei den Kleinsten holten Lilly Häußler, Anton Frohwein, Valentin Schnarrenberger, Lisa Denkinger-Rueda und Stm. Martin Straßburger einen Landesmeistertitel im gemischten Doppelvierer der 13/14-Jährigen nach Ulm. Lisa Denkinger-Rueda konnte zudem im Mädchen-Einer 13 Jahre die Silbermedaille gewinnen.

9 weitere Goldmedaillen gingen auch an den leichten Juniorinnen-A Doppelzweier mit Monika Bundschu und Nuria Denkinger-Rueda, an den Junioren-B Vierer-Ohne mit Pierce Baker, Jordan Böhm, David Pfarr und Florian Schnarrenberger, an Monika Bundschu im leichten Juniorinnen-A Einer, an Mikel Peters und Jakob Krauter im Junioren-B Doppelzweier, an Shayenne Czech, Sarah Erhardt, Emilia Maier, Beatriz Schillinger, Stf. Lisa Denkinger-Rueda im Juniorinnen B-Doppelvierer, Mikel Peters, David Pfarr, Jakob Krauter, Tom Fuchs, Stm. Matteo Przybilla im Junioren-B Doppelviere, Aaron Maier im Junioren-B Einer, Anna Fischbach, Carla Straßburger, Elisa Römer und Lisa Nagler im Juniorinnen-A Vierer-Ohne, Nuria Denkinger-Rueda, Margarethe Stützle, Carla Straßburger und Greta Kovacs im Juniorinnen A-Doppelvierer und ergänzt durch Elisa Römer, Lisa Nagler, Shayenne Czech und Sarah Erhardt im Juniorinnen-A Achter.

Die Mannschaft des Ulmer Ruderclubs sicherte sich zudem 12 Silber- und 6 Bronzemedaillen.

Fotos: Sina Burmeister und Familie Fuchs

BaWue2022 1xSeniorinnen-HarrietWappler-Niemayer
BaWue2022 1x JuniorB-AaronMaier
BaWue2022 1x JuniorinnenA LGW-MonikaBundschu
BaWue2022 2x JuniorB-JakobKrauterMikelPeters
BaWue2022 2x JuniorinnenA LGW-NuriaDenkingerMonikaBundschu
BaWue2022 2x Seniorinnen-HarrietWappler-NiemayerSina Burmeister
BaWue2022 4- JuniorB-PierceBakerDavidPfarrFlorianSchnarrenbergerJordanBoehm
BaWue2022 4-  JuniorinnenA-AnnaFischbachLisaNaglerElisa RomerCarlaStrassburger
BaWue2022 4x JuniorB-StmRaffaeleDiVitoFlorianSchnarrenbergerColinGauglerJordanBoehmAaronMaier
BaWue2022 FF 02
BaWue2022 FF 03
BaWue2022 FF 04
BaWue2022 FF 05
BaWue2022 JF8A-NuriaDenkingerSarahErhardtMaggieStuetzleShayenneCzechLisa NaglerElisa RomerCarlaStrassburgerAnnaFischbac
BaWue2022 SB 01
BaWue2022 SB 06
BaWue2022 SB 07
BaWue202 JunC Mix4x LisaDenkingerAntonFrohweinStmMartinStrassburgerValentinSchnarrenbergerLillyHaeussler

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Dt. Jahrgangsmeisterschaften 2022 in Köln

Deutche Jahrgangs-

meisterschaften

Köln 2022

Goldmedaille im U23-Achter für Noah Anger (vorne li.) - Fotos: Sina Burmeister

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Noah Anger holt Meistertitel und qualifiziert sich für U23 WM im Männerachter

Am Wochenende (24.-26.06.22) fanden die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften auf dem Fühlinger See in Köln statt. Auch der Ulmer Ruderclub Donau sendete ein großes Aufgebot von fast 30 Ruderern nach Essen.

Noah Anger gewann mit dem U23 Achter die Goldmedaille und schaffte damit die Qualifikation für die U23 Weltmeisterschaft in Varese, Italien. Nun geht es für Anger und den Achter direkt in die unmittelbare Wettkampf-Vorbereitung und dann Mitte Juli nach Italien. Begleiten wird ihn Romy Dreher, die für den leichten U23 Frauen-Doppelvierer nominiert wurde. Nach einer guten Leistung auf dem Weltcup in Poznan vor zwei Wochen haben die Bundestrainer entschieden, dass die noch zur U23-Altersklasse angehörende Romy Dreher einen Platz im Nationalteam erhält. Wie es mit dem leichten Ulmer Frauen-Doppelzweier mit ihr und Katrin Volk weitergeht, wird erst nach dem Weltcup in Luzern und dem Abschneiden einer anderen deutschen Kombination aus Würzburg entschieden.

Gold für Manuel Mützel (2. v. li.) im leichten U19 Doppelvierer

Einen Doppelstart in der U19 Klasse wagte Manuel Mützel im leichten Doppelvierer und Einer. In beiden hatte er nach sehr guten Vorleistungen in der Saison Medaillenchancen. Krankheitsbedingt musste er leider im Verlauf der Meisterschaft den leichten Junioren-A Einer abmelden, um Körner für den Doppelvierer zu sparen. Hier war für die erfolgsverwöhnte Mannschaft nämlich ein Weg über den Hoffnungslauf nötig. Im Finale ließ die Crew dann allerdings nichts anbrennen und siegte deutlich mit einem Start-Ziel-Sieg.

Für die größte Überraschung des Wochenendes sorgte Monika Bundschu, die sich nach guten Vorrennen für das Finale im leichten Juniorinnen-A Einer qualifizierte, dort das Feld von Anfang an dominierte und verdient Deutsche Jugendmeisterin wurde.

Den geplanten Titel im leichten U23 Männerachter konnte Steuerfrau Julia Fangerau leider nicht an die Donau holen, aber in einem guten Rennen konnte die Silbermedaille gewonnen werden. Jurek Sauter und Alexander Groß, die seit zwei Jahren am Ulmer Stützpunkt leben und trainieren, waren auch mit an Bord.

Eine weitere Silbermedaille bei den leichten Juniorinnen-A konnte Nuria Denkinger-Rueda in Renngemeinschaft gewinnen. Bei den B-Junioren verpasste Aaron Maier nur ganz knapp eine Medaille und wurde vierter im Junioren B-Einer. Jordan Böhm wurde in dieser Bootsklasse starker dritter im B-Finale und kam somit in der Endabrechnung auf Platz 9.

Im Juniorinnen B-Doppelvierer schickte der Ulmer Ruderclub eine reine Vereinsmannschaft ins Rennen. Bei der Kaderüberprüfung in Duisburg Anfang Juni sprang der vierte Platz für Sarah Erhardt, Liz Sauter, Beatriz Schillinger, Emilia Maier und Steuerfrau Lisa Denkinger-Rueda heraus. Nach einem guten Hoffnungslauf und einem dritten Platz im Halbfinale schaffte die Mannschaft beim Saisonhöhepunkt den Einzug ins Finale der besten 6 Boote und kämpfte in einem beherzten Rennen bis zum Schluss um den dritten Platz. Die Körner reichten nicht ganz, um aufs Treppchen zu rudern, aber mit dem sechsten Platz können die jungen Ulmer Ruderinnen mehr als zufrieden sein.

Insgesamt konnte der Ulmer Ruderclub mehr als 30 Finalteilnahmen erreichen, und es gab einige gute vierte, fünfte und auch sechste Plätze. Eine gute Erfahrung und Rennkilometer sammelten auch Marcel Schöpf und Harriet Wappler-Niemeyer in der U23 Klasse. Ganz vorne konnten die beiden noch nicht mitmischen, aber beide lieferten ordentliche Rennen ab, auf denen sich aufbauen lässt.

Dt. Meisterin im leichten Juniorinnen-A Einer: Monika Bundschu

Ergebnisse im Detail:

1. Platz SMB 8+ Noah Anger
1. Platz JMA 4x- LG Manuel Mützel
1. Platz JFA 1x LG Monika Bundschu
2. Platz SMB 8+ LG Julia Fangerau
3. Platz JFA 4x- LG Nuria Denkinger-Rueda
4. Platz SFB 1x Harriet Wappler-Niemeyer
4. Platz SFB 4x- Harriet Wappler-Niemeyer
4. Platz SMB 4+ Marcel Schöpf, Stf. Julia Fangerau
4. Platz SMB 4- Marcel Schöpf
4. Platz JMB 1x Aaron Maier
4. Platz JFA 4x- Anna Fischbach, Carla Straßburger
5. Platz JMG 4- Florian Schnarrenberger
5. Platz JFA 2x Anna Fischbach
6. Platz JMA 2- LG Phillip Strassner, Teoman Markovic
6. Platz JFB 4x+ Liz Sauter, Beatriz Schillinger, Sarah Erhardt, Emilia Maier, Stf. Lisa-Denkinger Rueda
6. Platz JMB 8+ Florian Schnarrenberger, Jordan Böhm, Colin Gaugler, Aaron Maier
6. Platz JFA 4x- LG Greta Kovacs, Monika Bundschu, Margarethe Stützle
9. Platz JMB 1x Jordan Böhm
10. Platz JMB 2x Mikel Peter, Jakob Krauter
10. Platz JMA 4- Sebastian Frey, Maximilian Maier, Benjamin Pfarr, Stas Miroshnichenko
12. Platz JMB 4x+ Jan Hrubey, David Pfarr, Jakob Krauter, Tom Fuchs, Stm. Raffaele Di Vitto
12. Platz JMA 8+ Sebastian Frey, Maximilian Maier, Benjamin Pfarr, Stas Miroshnichenko
13. Platz JMB 1x Colin Gaugler
13. Platz JMB 1x LG Tom Fuchs
13. Platz JFA 1x Carla Straßburger

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Worldcup 2 2022 in Poznan

Worldcup 2

in Poznan

(Polen)

Platz 12 für Katrin Volk und Romy Dreher vom URCD (Fotos: DRV/Seyb)

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Guter Start beim Ruder-Weltcup in Poznan, Polen (17.-19.06.2022)

Ulms derzeit beste Leichtgewichtsruderinnen, Katrin Volk und Romy Dreher, haben am vergangenen Wochenende beim zweiten Ruder-Weltcup in Poznan (Polen) im leichten Doppelzweier den zwölften Platz belegt. Nach erfolgreicher interner Qualifikation bereitete sich das Duo in Berlin auf den ersten internationalen Test vor. In einem großen Teilnehmerfeld sammelten die beiden erste internationale Wettkampferfahrung auf dem langen Weg zur Weltmeisterschaft in Racice (Tschechische Republik) im September.

Über den Vorlauf und dann einen guten 2. Platz im Hoffnungslauf konnte sich das Duo für das Halbfinale qualifizieren. Hier reichte es aber nicht zu einem Platz unter den ersten Drei, der für den Einzug ins Finale der besten sechs Boote notwendig gewesen wäre. Trainer Marcus Maier vom Ulmer Ruderclub Donau ist für das Erste zufrieden mit der Leistung: "Wir haben die kurze Trainingsphase genutzt und zu einem kraftvollen Grundschlag mit viel Vortrieb pro Schlag zusammengefunden. Diesen hätten wir in die hohen Schlagfrequenzen übernehmen müssen. Das ist uns am Wochenende noch nicht so gelungen. Die anderen Nationen machen bis zu 40 Schläge pro Minute mehr als wir, und dieser Rückstand lässt sich auch nicht mit dem kraftvollsten Schlag aufholen."

Nun heißt es für beide abwarten, wie die Bundestrainer den weiteren Saisonverlauf planen. Bundestrainerin Brigitte Bielig sagte im Interview mit DRV-Pressesprecherin Judith Garbe: "Wir müssen jetzt einfach trainieren, trainieren, trainieren und an unserer Physis aufbauen. Wie jetzt schon öfter gesagt, haben wir die Regatta als Lernregatta gesehen. Ich war froh, dass wir acht Boote im Finale hatten. Wir wussten, dass es schwierig wird, um die Medaillen mitzufahren. Natürlich wäre es schön gewesen, wenn ein paar mehr dabei rumgekommen wären. Wir werden uns jetzt im Trainerrat besprechen und überlegen, ob wir eventuell auch einige Sportlerinnen und Sportler in den U23-Bereich zurückschicken. Bis zum Weltcup in Luzern werden wir noch ein paar andere Varianten ausprobieren und dann auf jeden Fall mit weniger Booten beim dritten Weltcup an den Start gehen", so das Fazit von Cheftrainerin Brigitte Bielig. Es bleibt also abzuwarten ob das Ulmer Vereinsboot in Luzern auf dem Rotsee eine weitere Chance bekommt, sich international zu beweisen.

Ergebnisse:
Vorlauf 3: 17. Juni 2022 — 11:20 Uhr, 7:02.80, 4 . Platz
Hoffnungslauf 2: 17. Juni 2022 — 15:15 Uhr, 7:10.13, 2 . Platz
Halbfinale A/B 2: 18. Juni 2022 — 11:55 Uhr, 7:14.80, 6 . Platz
Finale B: 19. Juni 2022 — 09:30 Uhr, 7:32.11, 6 . Platz, insgesamt 12. Platz

Gold für Inga Thöne (Mitte) vom URCD und den Para-Mixed-Vierer

Sehr viel besser lieft es für Inga Thöne, Steuerfrau des paralympischen Mixed-Vierers, der nach einem Sieg im sogenannten Bahnverteilungsrennen auch im Wettkampf am Sonntag die Nerven behielt und den Weltcup souverän gewinnen konnte. Die Para-Ruderevents sind mittlerweile ein fester Bestandteil im international Ruderzirkus und finden immer zusammen mit Welt- und Europameisterschaften statt.

Inga Thöne ist schon seit 2016 fester Bestandteil der deutschen Para-Mannschaft und konnte bei den Paralympischen Spielen 2016 in Brasilien den vierten Platz belegen. In der Bootsklasse des Mixed Vierers mit Steuermann (PR3Mix4+) starten Athleten mit körperlichen Beeinträchtigungen und blinde oder sehgeschädigte Sportler gemeinsam. Hier wird die Ruderbewegung unter Einsatz der Arme, des Rumpfes und der Beine ausgeführt. Im Gespräch mit Pressesprecherin Judith Garbe des DRV zieht der Para-Bundestrainer folgendes Fazit: "Glückwunsch an alle Sportlerinnen und Sportler. Das Team hat sehr gut funktioniert. Die Bootstrainerinnen und -trainer haben sehr gut mit den jeweiligen Athletinnen und Athleten gearbeitet und die Erfolge motivieren jetzt alle. Es gibt natürlich noch viel zu tun. Bei der EM wollen wir an diese Leistungen anknüpfen", so Para-Bundestrainer Marc Stallberg. Es heißt also für Inga Thöne und ihr Team weiter fleißig zu trainieren, um auch bei der Europameisterschaft in München um die Medaillen mitfahren zu können.

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Regatten in Ratzeburg und Duisburg

Regatten

in Ratzeburg

und

Duisburg

Sieg für den LRVBW-Junioren-Achter in Duisburg (Fotos: Sina Burmeister)

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Internationale Junioren-Regatta in Duisburg und Internationale Ruderregatta in Ratzeburg am 04./05.06.2022

8 Siege für den URCD auf internationalen Regatten
Ein sehr erfolgreiches Regattawochenende liegt hinter den Athleten des Ulmer Ruderclubs. Gleich auf zwei internationalen Regatten wurden unsere Ulmer Farben am Pfingstwochenende repräsentiert – bei der internationalen Junioren-Regatta in Duisburg und auf der internationalen Ruderregatta in Ratzeburg. Die Trainer schickten neue Kombinationen in Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften ins Rennen.

Ratzeburg
Auf der 63. Internationalen Ruderregatta auf dem Küchensee waren unsere zwei "ausgeliehenen" Sportler Jurek Sauter und Alexander Groß im leichten Zweier und Vierer am Start. Beide starten nicht für den Ulmer Ruderclub, trainieren aber an unserem Bundesstützpunkt. Zwei Siege konnten die beiden mit nach Ulm bringen – sie gewannen sowohl den leichten Zweier-Ohne am Samstag, als auch den leichten Vierer-Ohne am Sonntag. Sie bereiten sich jetzt auf die U23 Deutschen Jahrgangsmeisterschaften vor – in welcher Bootsklasse sie die Direkt-Qualifikation zur U23 WM anstreben, war vor Artikelschluss noch nicht entschieden, aber es ist klar, dass kein Weg an den zwei starken Ruderern aus Ulm vorbeiführt. Auch Marcel Schöpf war am Start und blickte nach einem ganz guten Ranglistenergebnis (Platz 11) optimistisch in das Wochenende. Leider lief es für den Ulmer, der in Dortmund wohnt und trainiert, nicht so wie gewünscht. Eine vordere Platzierung sprang weder im Vierer noch im Achter heraus.

Manuel Mützel (3. v.li.) war zweimal erfolgreich in Renngemeinschaft.

Duisburg
Zum zweiten Mal wurde die Internationale Junioren Ruderregatta des Deutschen Ruderverbands in Duisburg ausgerichtet. Der Ulmer Ruderclub fuhr mit einem großen Aufgebot an Junioren A und B zum Sportpark Duisburg mit der international bekannten Regattabahn.

Wie in Köln wurden am Samstag Läufe nach Losverfahren gesetzt und am Sonntag dann nach der Platzierung vom Samstag. Zudem wurde in Duisburg die Rangliste der Junioren A erneut ausgefahren, um die Großbootbildung für die Deutschen Jugendmeisterschaften abzuschließen. Anna Fischbach und Monika Bundschu stellten sich in einem Feld von 36 Einer-Ruderinnen. Über Vor-und Zwischenlauf landeten die beiden in den Finals C und E. Monika konnte insgesamt einen beachtlichen 14. Platz errudern. Anna wurde 25. und siegte damit im Finale 6 – ein versöhnlicher Abschluss für beide jungen Athletinnen.

Ein Sieger-Garant war einmal mehr der leichte A-Junior Manuel Mützel. Er konnte beide Vierer-Rennen in Renngemeinschaft gewinnen und auch im Einer fuhr er an beiden Tagen auf einen starken 2. Platz. Aaron Maier konnte den Einer der Junioren-B am Samstag für sich entscheiden und kam am Sonntag im gesetzten Lauf auf einen starken fünften Platz. Jordan Böhm wurde am Samstag zwar nur 5., konnte dafür aber am Sonntag einen Sieg für Ulm herausfahren. Jordan und Florian Schnarrenberger konnten zudem im LRVBW-Achter am Samstag siegen. Am Sonntag wurde es dann der 4. Platz.

Auch die B-Juniorinnen Liz Sauter, Sarah Erhardt, Beatriz Schillinger und Emilia Maier konnten 3. und 4. Plätze im Juniorinnen-B Doppelvierer in der ersten Abteilung erreichen. Weitere guten Platzierungen erreichten Liz Sauter im Einer und Emilia Maier und Beatriz Schillinger im Doppelzweier. Hier bleibt abzuwarten, in welcher Bootsklasse die vier bei den Deutschen Meisterschaften an den Start gehen werden.

Nur die sonst so erfolgreichen leichten A-Juniorinnen Nuria Denkinger-Rueda und Greta Covacs kamen dieses Mal nicht so richtig in Fahrt. In Köln vor 2 Wochen durften sie am Siegersteg anlegen, dieses Mal sprangen nur hintere Plätze heraus. Allerdings konnte Nuria am Sonntag bei den "Schweren" im Doppelvierer einen Sieg nach Ulm fahren.

Alle holen sich jetzt in verschiedenen Trainingslagern nochmal den letzten Schliff für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Ende Juni. Nächstes Wochenende gehen dann Katrin Volk und Romy Dreher zusammen im leichten Doppelzweier beim Weltcup in Poznan für Deutschland an den Start - wir sind gespannt und drücken die Daumen.

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Regatten in Essen und Esslingen

Regatten

in Essen

und

Esslingen

Katrin Volk und Romy Dreher bei der Hügelregatta 2022 in Essen  (Fotos: Marcus Maier)

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Siege für Katrin Volk und Romy Dreher bei der internationalen Hügelregatta in Essen

Viele Mannschaften aus ganz Europa trafen sich am 14./15.05.2022 auf dem Baldeneysee in Essen, um zu sehen, wo man im internationalen Vergleich steht. Der Deutsche Ruderverband nutzt hier jährlich die Chance die ersten Kombinationen in den Mannschaftsbooten zu testen.

Am Samstag konnte der Ulmer Doppelzweier mit Katrin Volk und Romy Dreher als reines Vereinsboot bei den leichtgewichtigen Frauen einen wichtigen Sieg einfahren. Über einen souveränen Sieg im Vorlauf konnten sich die beiden für das Finale von acht Booten qualifizieren. Auch ließen sich die Ulmerinnen den Sieg gegen andere deutsche Boote sowie Frankreich und die Schweiz nicht nehmen.

Am Sonntag wollte die verantwortliche Bundestrainerin dann andere Kombinationen testen. So stieg Katrin mit Marie-Luise Dräger aus Schwerin ins Boot. Diese konnte am Samstag den Leichtgewichts-Einer mit 41 Jahren für sich entscheiden. Volk und Dräger sind schon eine erprobte Kombination, versuchten Sie doch letztes Jahr die Olympia-Qualifikation zu knacken, woran sie nur knapp scheiterten.

Romy Dreher konnte zusammen mit Rieke Hülsen aus Ottendorf das Finale erreichen, so dass beide Ulmerinnen, nun in verschiedenen Booten um den Sieg fuhren. Souverän setzte sich die Kombination Ulm/Schwerin in Führung und gab diese auch bis ins Ziel nicht mehr ab. Ein sogenannter Start-Ziel-Sieg für Katrin Volk und Marie-Luise Dräger. Romy und ihre Partnerin konnten anfangs gut mithalten, mussten dann aber zur Streckenhälfte abreißen lassen. Am Ende sprang für das junge Duo, das noch in der U23-Konkurrenz startberechtigt ist, der vierte Platz heraus.

Qualifikationsregatta für den Bundeswettbewerb in Esslingen

Die jüngsten Ruderer des Ulmer Ruderclubs fuhren nach Esslingen, um an der Qualifikationsregatta für den Bundeswettbewerb teilzunehmen. Jedes Bundesland veranstaltet einen Qualifikationsregatta, und die ersten beiden Plätze jeder Bootsklasse dürfen dann zum Finale der Besten. Dieses Jahr findet dieser Anfang Juli in Bremen statt. Qualifiziert dafür haben sich vom Ulmer Ruderclub sechs "Jungen und Mädchen" - so werden die jüngsten Ruderer in der Fachsprache genannt.

Einen ersten und zweiten Platz im Mädchen-Einer 13 Jahre konnten Lisa Denkinger-Rueda und Franziska Durst erreichen. Hannes Dietrich siegte im Leichtgewichts-Einer bei den 13-jährigen Jungen. Lilly Häußler griff schon in der nächsthöheren Altersklasse an und erreichte einen zweiten Platz im Mädchen-Einer der 14-Jährigen hinter Anne Fischer vom Karlsruher RV Wiking. Das Ulmer Sextett für Bremen komplettieren Martin Straßburger und Benjamin Strassner, welche im leichtgewichtigen Doppelzweier bei den 14-jährigen Jungen siegreich waren.

Marie-Luise Dräger und Katrin Volk bei der Hügelregatta 2022 in Essen

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