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Internationale Juniorenregatta München 2022

Internationale

Juniorenregatta

München

2022

Die Zukunft der Olympiaregattastrecke von 1972 ist ungewiss. Denkmalschutz besteht zwar, aber investiert wird trotzdem nichts.   (Fotos: Raimund Hörmann sen.)

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE.

Endlich konnte die internationale Junioren-Regatta am vergangenen Wochenende (7./8. Mai 2022) in München wieder ganz normal ausgetragen werden. Viele Mannschaften aus ganz Europa treffen sich auf der ehemaligen Olympiastrecke in Oberschleißheim, um zu sehen, wo man im internationalen Vergleich steht. Der Deutsche Ruderverband und auch die Landesruderverbände nutzen hier jährlich die Chance die ersten Kombinationen in den Mannschaftsbooten zu testen.

Manuel Mützel konnte in einem ersten Test am vergangenen Wochenende mit dem neuformierten leichten Junioren-A Doppelvierer in Renngemeinschaft gleich zwei deutliche Siege der Saison einfahren. Nach einem beherzten Rennen konnte er auch im leichten Junioren A Einer am Siegersteg anlegen. Auch für Aaron Maier sprang am Samstag ein Sieg im Einer in einem vollen Teilnehmerfeld bei den B-Junioren heraus. Am nächsten Tag, im gesetzten Lauf, erreichte Aaron einen hervorragenden vierten Platz. Zusammen mit Florian Schnarrenberger, Colin Gaugkler, Jordan Böhm und Steuermann Raffaele di Vitto konnte der Junioren-B Doppelvierer mit einem sehr guten zweiten Platz an die guten Ergebnisse von der Berliner Frühregatta anknüpfen. Auch Jakob Krauter konnte sich über seinen ersten Sieg in dieser Saison im Junioren-B Einer freuen.

Das URCD-Regatta-Wohnzimmer.

Die weiblichen B-Juniorinnen Beatriz Schillinger, Sarah Erhardt, Liz Sauter und Emilia Maier nutzten das Wochenende, um weitere Rennerfahrung zu sammeln. Vordere Platzierungen waren noch nicht dabei, doch der Abstand auch zur internationalen Konkurrenz ist gering. Mit ein paar mehr Wasserkilometer und Rennpraxis, könnte schon beim nächsten internationalen Kräftemessen auf dem Fühlinger See in Köln der ein oder andere Sieg herausspringen.

Auch die A-Juniorinnen Clara Straßburger, Anna Fischbach und Monika Bundschuh sammelten wertvolle Rennerfahrung, um bei der nächsten Kaderüberprüfung sich für Mannschaftsboote empfehlen zu können. Der Junioren-A Vierer-ohne und der leichte Juniorinnen-A Doppelvierer kamen nicht richtig in Fahrt und mussten sich jeweils mit dem letzten Platz an beiden Tagen zufriedengeben.

Alle Fotos von Raimund Hörmann sen.

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Ostertrainingslager in Berlin 2022

Jugend-

Trainingslager

Berlin

Ostern 2022

Auf der Spree vor der Oberbaumbrücke

GESCHRIEBEN VON LILLY HÄUßLER.

Am Ostersonntag ging es für knapp 28 Sportler/innen des Ulmer Ruderclubs, bestehend aus der A-, B- und C-Jugend, für eine Woche ins Trainingslager nach Berlin. Nach einer langen Zugfahrt kamen wir abends im Treptower Ruderverein an, dem Heimatverein von Sina, welcher uns freundlicherweise für eine Woche sein Gebäude und seine Außenanlagen zur Verfügung stellte. Gleich am nächsten Morgen erkundeten wir das Ruderrevier in Richtung Innenstadt und konnten uns einen kleinen Überblick über die Stadt vom Wasser aus machen.

Unser Training in dieser Woche bestand aus zwei Einheiten täglich, eine morgens und eine abends, von welchen immer mindestens eine auf Wasser stattfand. Zwischen den Trainingseinheiten hatten wir Zeit, uns Berlin genauer anzusehen. Die Highlights der Stadt waren wohl ein Besuch im Museum Futurium, der Ausblick von den Dächern des Humboldt Forums und das Brandenburger Tor.

Abgeschlossen wurde die Woche durch einen Regatta auf der olympischen Regattastrecke Berlin-Grünau, bei welcher der Ulmer Ruderclub gute Platzierungen errudern konnte. Montag morgen ging es dann nach einer anstrengenden, lehrreichen und schönen Woche wieder nach Ulm.

Alle Fotos: Sina Burmeister

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TL Berlin2022 SB 28 Ulmer in Berlin-Gruenau
TL Berlin2022 SB Berlin entdecken
TL Berlin2022 SB Kraeftigunggymnastik-fuer alle
TL Berlin2022 SB Rudern bis zum Oberbaumbruecke
TL Berlin2022 SB Starterlaubnis fuer die 3D Druckfiguren
TL Berlin2022 SB Unser Bootspark
TL Berlin2022 SB Zu Besuch im Futurium Museum
TL Berlin2022 SB Zu Gast bei der Treptower Rudergemeinschaft

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Dt. Kleinbootmeisterschaften 2022 in Krefeld

Deutsche

Kleinboot-

Meisterschaften

2022 in

Krefeld

Noah Anger mit Partner im grünen Zweier ohne (vorne)

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Am Wochenende fanden die Deutschen Kleinbootmeisterschaften auf dem Elfrather See in Krefeld statt. Der Ulmer Ruderclub schickte acht Athleten an den Start.

Katrin Volk und Romy Dreher starteten im leichten Fraueneiner. Nach guten Vorlauf-und Viertelfinalergebnissen konnten sich beide fürs Halbfinale qualifizieren. In einem beherzten Rennen konnte Katrin mit einem dritten Platz das A-Finale der besten sechs erreichen, während bei Romy im letzten Streckenabschnitt ein wenig die Körner ausgingen und sie somit im B-Finale um die Plätze 7-12 kämpfen musste. Hier konnte Romy Dreher dann am Sonntag überzeugen und gewann das B-Finale mit über 5 Sekunden. Mit der ersehnten Medaille klappte es bei Katrin leider nicht. Marie-Luise Dräger, die letztjährige Zweierpartnerin von Katrin und mit 41 Jahren mit Abstand die älteste Teilnehmerin, ist immer noch das Maß aller Dinge im leichten Frauenbereich und gewann souverän die Goldmedaille. Nach einem durchwachsenen Start und Mittelteil konnte Katrin immer weiter aufholen und verpasste um fünf Zehntel den vierten Platz. Nun heißt es abwarten, was die Bundestrainer in Richtung Mannschaftsboot die nächsten Tage entscheiden werden. Vielleicht gibt es ja ein Ulmer Mannschaftsboot, das um einen internationalen Startplatz in dieser Saison kämpfen wird....

Die Ulmer Jungs Noah Anger und Marcel Schöpf mit ihren beiden Zweierpartnern aus München und Nürtingen konnten keine vorderen Plätze erreichen. Noah, der seit Herbst am Dortmunder Riemenstützpunkt lebt und trainiert, erreichte in seinem ersten Jahr bei den Senioren einen guten 12. Platz. Marcel sucht noch nach seiner alten Stärke. Mit einem Sieg im Finale E und damit Platz 25 ist sicherlich viel Platz nach oben.

Die Juniorinnen Monika Bundschu und Anna Fischbach war die Meisterschaft eine erste Standortbestimmung im nationalen Feld als jüngerer Jahrgang. Beide gingen im Einer an den Start. Monika konnte sich nach sehr guten Vorrennen für das B-Finale qualifizieren und erreichte hier einen starken 6. Platz. Anna hatte ein wenig mit den Bedingungen zu kämpfen und erreichte im D-Finale einen 5. Platz. In der Endabrechnung kommt Monika auf einen sehr guten 12. Platz und kann sich Hoffnung auf einen Platz in einem überregionalen Großboot machen. Anna wird die nächsten Wochen sicherlich mit vielen Wasserkilometern nutzen, um bei der nächsten Kleinbootüberprüfung ein paar Plätze weiter vorne zu landen.

Der Junioren-Zweier mit Maximilian Maier und Benjamin Pfarr kam so gar nicht in Fahrt und wurde im F-Finale Vierter.

Selfie: Marcus Maier

Zeitgleich zur Deutschen Kleinbootmeisterschaft waren die jüngeren Athleten des Ulmer Ruderclubs im Trainingslager in Berlin und starteten dort auf der Berliner Frühregatta. Der Ulmer Ruderclub schickte mehr als 20 Athleten in fast allen Bootsklassen ins Rennen. Auch die Jüngsten Athleten konnten auf der ehemaligen Olympia-Regattastrecke in Berlin-Grünau ersten Wettkampferfahrungen sammeln.

Aaron Maier und Jordan Böhm konnten in einem großen Einerfeld bei den B-Junioren nach guten Vorrennen die Plätze 3 und 5 belegen. Ganz knapp verpassten die beiden den Sieg im Doppelzweier. Hier fehlten nur vier Zehntel zum Siegerboot aus Pirna. Der Höhepunkt für die B-Junioren war der deutliche Sieg des Ulmer Doppelvierers mit Steuermann. Böhm und Maier wurden ergänzt durch Valentin Schnarrenberger, Colin Gaugler und Steuermann Raffaele di Vitto.

Ein weiterer Sieg im gemischten Doppelvierer bei den jüngsten war ein weiteres Highlight. Lisa Denkinger-Rueda, Anton Frohwein, Valentin Schnarrenberger, Lilly Häußler und Steuermann Benjamin Strassner siegten souverän mit über einer Bootslänge Vorsprung. Lisa Denkinger-Rueda konnte auch im Mädchen-Einer bei den 14-jährigen siegen. Anton Frohwein und Valentin Schnarrenberger holten einen weiteren Sieg im Doppelzweier. Zahlreiche weitere gute Platzierungen rundeten das gute Ulmer Abschneiden ab.


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DKBM2022 Krefeld 6

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Head of the River Amstel 2022 in Amsterdam

Head of

the River

Amstel 2022

Amsterdam

43 Ulmer waren im März 2022 in Amsterdam, aber nicht alle auf dem Foto.    (Foto: Marcus Maier)

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Am 19. und 20. März 2022 fand nach zwei Jahren Corona-Pause die Regatta Head of the River Amstel endlich wieder, wie gewohnt, nicht virtuell, sondern auf dem Fluss Amstel durch das wunderschöne Amsterdam statt. Das Head of the River Amstel steht für ein 8 Kilometer langes Verfolgungsrennen auf der Amstel in Amsterdam. Das Teilnehmerfeld in über 30 Boots- und Altersklassen aus mehreren Nationen bot dem sportbegeisterten Publikum entlang der Rennstrecke mitten durch die Innenstadt von Amsterdam packende Rennsituationen sowie attraktive Preise für die Sieger.

Die Streckenführung ist anspruchsvoll und spektakulär zugleich und hinterlässt beim Publikum einen faszinierenden Eindruck des Rudersports. Gestartet wird auf dieser Traditionsregatta seit 1933 im Vierer und im Achter. Die Ulmer Ergebnisse können sich sehen lassen. Der Ulmer Männerachter, mit WM-Teilnehmern Marcel Schöpf und Mahni Fatahi an Bord landete auf dem dritten Platz, während die Juniorinnen um Schlagfrau Anna Preischl einen Sieg mit an die Donau brachten. Auch der Mixed-Vierer mit Harriet Wappler-Niemeyer, Romy Dreher, Mahni Fatahi, Jonathan Schreibe und Stf. Julia Fangerau konnte das Langstreckenrennen für sich entscheiden. Und auch der Juniorinnen B-Vierer um Emilia Maier, Shayenne Czech, Liz Sauter, Sarah Erhardt und Steuermann Raffaele Di Vitto sicherte sich in einem beherzten Rennen den ersten Platz.

Ein zweiter Platz stand nach acht langen Kilometer für den Junioren A-Vierer um Aaron Maier auf dem Ergebniszettel. Dritte Plätze konnten neben dem Ulmer Männerachter, auch der Juniorinnen-A -Vierer und der Junioren-A-Achter errudern. Zwei fünfte Plätze gab es für die Juniorinnen-Vierer in den Altersklassen U16 und U18.

Eine Wende gibt es bei diesem Rennen nicht, dennoch erfordert es hohe Konzentration, den Rhythmus über acht lange Kilometer zur halten, um die zweite Streckenhälfte dann bis in die Innenstadt von Amsterdam zu meistern, besonders auch bei den Brückendurchfahrten. Für das Publikum besonders attraktiv war der Endspurt zum Schluss vor der "Nieuwe Amstelbrug".

Der siegreiche Junioreninnen-Doppelvierer mit Steuermann

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7 der siegreichen Ulmerinnen im Juniorinnen-Achter

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Landesstützpunkt. Das Schild ist da.

Landesstützpunkt.

Das Schild

ist da.

Sascha Hustoles (li.) als Vertreter des Landesruderverbandes Baden-Württemberg und Raimund Hörmann sen. rahmen die URCD-Jugend ein (Foto: Sina Burmeister)

GESCHRIEBEN VON RAIMUND HÖRMANN SEN.

Am 1. März 2022 fand die offizielle Übergabe des Schildes für den Landesstützpunkt im Landesruderverband Baden-Württemberg durch den stellvertretenden Vorsitzenden Sascha Hustoles im URCD statt.

Der Stützpunkt Ulm
Ende des letzten Jahres stand die Verlängerung des Status der Stützpunkte sowohl im Land Baden-Württemberg als auch im Deutschen Ruderverband an. Die Bestätigung als Stützpunkt gilt immer nur 3-4 Jahre und wird dann von den Verbänden erneut überprüft. In die Bewertung für eine Verlängerung der Stützpunkte fließen die Leistungen der Athleten, die am jeweiligen Stützpunkt trainieren, ein und auch die perspektivische Entwicklung des jeweiligen Stützpunktes. Aufgrund der hervorragenden Leistungen hat der Landesruderverband Baden-Württemberg dem Ulmer Ruderclub Donau seinen Landesruderstützpunkt bis zum 31.12.2024 verlängert.

So kann das tägliche Training von Landeskaderathleten sichergestellt und die Nachwuchsentwicklung im Juniorenbereich gefördert werden. Das Ziel ist eine leistungs- und zeitgerechte Weiterführung der Athleten an die großen DRV-Bundestützpunkte. Außerdem ermöglicht es dem Ulmer Ruderclub Donau enger mit anderen DRV Landesstützpunkten zusammenzuarbeiten. Die Trainingsbedingungen mit dem ruhigen Wasser der Donau sowie dem modernen Kraftraum und der engen Zusammenarbeit mit der sportmedizinischen Abteilung der Universität Ulm bieten hervorragende Voraussetzungen auch für  Bundeskaderathleten auf dem Weg zu Weltmeisterschaften und Olympia.

Die Erfolge des Ulmer Ruderclub werden nicht nur im Land Baden-Württemberg wahrgenommen, sondern auch im Deutschen Ruderverband. Seit Jahrzehnten gehört der Ulmer Ruderclub Donau zu den erfolgreichsten Rudervereinen in Deutschland. Mit insgesamt 11 Olympiateilnahmen, darunter 3 Olympiasiegen, mehrere Olympiamedaillen und vielen Weltmeistertiteln ist der Ulmer Verein auch im Land und in der Region "Spitze im Süden".

Deshalb hat der Deutsche Ruderverband für den Ulmer Ruderclub Donau e. V. den Status "DRV-qualifizierter Trainingsstützpunkt" auch für weitere 3 Jahre bis zum 31.12.2024 verlängert.

Derzeit trainieren 75 Aktive im Alter von 12 - 25 Jahren im Ulmer Ruderclub und verfolgen zielstrebig eine leistungssportliche Karriere. Im letzten Jahr konnten wir trotz Corona-Einschränkungen unsere Athleten motivieren, Ihren Leistungssport weiter zu betreiben. Das Ergebnis war umwerfend. Mit 256 Siegen auf 32 nationalen und internationalen Regatten war die Athletinnen und Athleten des Vereins so erfolgreich, wie nie zuvor. Wenn im letzten Jahr auch keine Olympiateilnahme dabei war, so bewiesen sich unsere Athleten auf den U23-Weltmeisterschaften mit einer Silbermedaille und bei der Coastal-Europameisterschaft mit einer Bronzemedaille hervorragend. Die A-Ruder-Weltmeisterschaft in Shanghai wurde aufgrund Corona im Herbst 2021 leider abgesagt.

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Ulmer Ruderclub Donau ist Landesstützpunkt

Ulmer

Ruderclub

ist Landes-

stützpunkt

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Der Landesruderverband Baden-Württemberg (LRVBW) ernennt den Ulmer Ruderclub Donau rückwirkend zum 01.01.2022 zum Landesstützpunkt.

Die Ernennung zum LRVBW Landesstützpunkt ist eine verdiente Anerkennung für die jahrelange und erfolgreiche Arbeit im Nachwuchs- und Leistungssportbereich auf nationaler und internationaler Ebene.

Die Bestätigung als qualifizierter Landesstützpunkt gilt für die Jahre 2022-2024 und soll beste Trainingsvoraussetzungen für die Athleten ermöglichen. So kann das tägliche Training von Landeskaderathleten sichergestellt werden und die Nachwuchsentwicklung im Juniorenbereich fördern.

Das Ziel ist eine leistungs- und zeitgerechte Weiterführung der Athleten an die Bundestützpunkte. Außerdem ermöglicht es dem Ulmer Ruderclub Donau enger mit anderen DRV Landesstützpunkten zusammenzuarbeiten. Die Trainingsbedingungen mit dem ruhigen Wasser der Donau sowie dem modernen Kraftraum und der engen Zusammenarbeit mit der sportmedizinischen Abteilung der Universität Ulm bieten hervorragende Voraussetzungen auch für Bundeskaderathleten auf dem Weg zu Weltmeisterschaften und Olympia. Erster Vorsitzender Raimund Hörmann sen. freut sich über die Ernennung und blickt mit über 50 jungen Athleten in eine sportlich erfolgreiche Zukunft.

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Coastal-Rowing-EM 2021: 3 Medaillen und jede Menge Erfahrungen

Coastal-EM 2021

3 Medaillen

und jede Menge

Erfahrungen

Das Team.          (Selfie: Marcus Maier)

GESCHRIEBEN VON HARRIET WAPPLER-NIEMAYER

Vom 28.10.21 bis 30.10.21 fanden die Europameisterschaften im Coastal Rowing in Marina di Castagneto bei Livorno in Italien statt, bei der auch zehn Sportler des Ulmer Ruderclubs, begleitet von den beiden Trainern Marcus Maier und Sina Burmeister, an den Start gingen.

Am Donnerstag starteten die ersten Beachsprint-Rennen mit Time Trials, bei denen alle Ulmer Boote versuchten, sich möglichst weit vorne zu platzieren. Dabei gingen Sebastian Frey und Monika Bundschu im Junioren- und Juniorinnen-Einer an dem Start, der deutsche Fraueneiner wurde von Julia Fangerau und Harriet Wappler-Niemeyer vertreten; im Mixed-2er der Senioren waren Sina Burmeister und Alex Gross mit von der Partie. Im Junioren-Mixed-2er starteten Carla Strassburger und Manuel Mützel für Deutschland.

Häufig nur mit haarscharfen Abstand verpassten die Sportler den direkten Einzug in die nächste Runde und mussten somit in den Hoffnungsläufen noch mal an den Start, in denen nochmal wertvolle Erfahrungen für die nächsten Runden gesammelt und Taktiken angepasst werden konnten.

Angesichts des unterschiedlich großen Meldefeldes konnte sich Sebastian mit einem Sieg in seinem Lauf dabei für das Halbfinale sowie Monika und Harriet, die jeweils als erste die Ziellinie überquerten, für das Viertelfinale qualifizieren.

Auch der Mixed 2er mit Sina und Alex ruderte sich in die nächste Runde. Julia musste sich nach einem starken Rennen leider der Norwegerin geschlagen geben. Auch der Junioren-Mixed-2er mit Manuel und Carla verpasste das Halbfinale.

Der 2er mit Sina und Alex hatte im Viertelfinale mit den Olympioniken aus Polen ein schweres Los gezogen, doch sie machten es der Konkurrenz wahrhaftig nicht einfach, sodass sich das Rennen erst am Strand entschied, wo der deutsche Zweier als zweiter ins Ziel kam und somit die nächste Runde leider knapp verpasste.

Fotos: Sina Burmeister

Im Halbfinale des Junioren-Einers hatte der Spanier die Nase vorn, wodurch Sebastian Frey ins B-Finale gelangte, welches nach nur kurzer Verschnaufpause direkt nach dem Halbfinale stattfand. Durch einen Patzer seines deutschen Kontrahenten konnte sich der 16-jährige bereits am Start einen klaren Vorsprung herausrudern, den er bis ins Ziel halten konnte und so sicherte er sich die Bronzemedaille.

Monika zeigte sich in Höchstform, indem sie sowohl das Viertel-, als auch das Halbfinale gegen die Polin und die Slowenin für sich entscheiden konnte, womit sie das Ticket fürs A-Finale lösen konnte. Dort startete sie gegen eine weitere Slowenin. Mit der Sicherheit, eine Medaille zu gewinnen, ging Monika beherzt an das Rennen heran, doch nach den drei direkt aufeinander folgenden Rennen schwanden langsam die Kräfte und sie musste der starken Slowenin den Vortritt lassen. Nach tollen Leistungen und spannenden Rennen gewann Monika im Juniorinnen-Einer die Silbermedaille.

 

Harriet startete in ihrem Viertelfinale gegen die Spanierin, die ihr die ganze Strecke über das Leben schwer machte. Am Ende konnte sich die 19-Jährige allerdings mit kräftigen Schlägen eine Länge nach vorne schieben und sprintete als erste über die Ziellinie. Das anstrengende Rennen noch in den Knochen sitzend, musste sie direkt wieder gegen die favorisierte Italienerin an den Start, die dieses Mal das Rennen für sich entscheiden konnte. Die Italienerin wird auch im nächsten Rennen das Ziel noch vor der Silbermedaillengewinnerin aus Tokio überqueren und darf sich Europameisterin im Fraueneiner nennen.

Harriet kämpfte im B-Finale gegen die erfahrene Irin nun um Platz 3. Auch in diesem Rennen machten es die beiden spannend und lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Endspurt mobilisiert Harriet noch mal alle Kräfte, schiebt sich vorbei, drückt als erste den Zielbuzzer und gewinnt damit die Bronzemedaille.

Bereits am Donnerstag hatten sich Sina Burmeister und Phillip Strassner im 2er und Alexander Gross im 1er über die 4km-Distanz für das 6km-Finale am Samstag qualifiziert. Sina und Phillip starteten in einem großen, international angesehenen Feld und kämpfen sich nach einem sehr starken und langen Rennen auf einen bemerkenswerten sechsten Rang.

Alexander Gross und Harriet Wappler-Niemeyer gingen bei der Langstrecke im 1er an den (Massen-) Start und konnten wertvolle Erfahrungen sammeln; beide landeten in den Top10.

Auch ein Ulmer Junioren-4er mit Teo Markovic, Benjamin Pfarr, Sebastian Frey, Manuel Mützel und Steuerfrau Julia Fangerau startete in der offenen Altersklasse.

Beim Start sprangen die Jungs aus Ulm als schnellste ins Boot und kamen super vom Start weg und konnten mit der deutlich älteren Konkurrenz mithalten. Über die Strecke mussten sie einige Boote an sich vorbeiziehen lassen, doch sie gewöhnten sich von Kilometer zu Kilometer mehr an das Wellenrudern und kamen immer besser in Fahrt. Am Ende sprintete Teo nach 32.55 Minuten durchs Ziel.

Mit einer Silbermedaille, zwei Bronzemedaillen und jeder Menge Erfahrungen kehren die Ulmer Ruderer zurück nach Ulm.

Fotos von Sina Burmeister

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Coastal EM 2021 SB 21113
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Coastal EM 2021 SB 2166
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Coastal EM 2021 SB 2185
Coastal EM 2021 SB 2187
Coastal EM 2021 SB 2195
ECR2021 SB 1

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Coastal-Rowing-EM 2021 in Italien

Coastal Rowing

EM 2021

in Italien

Auf dem Siegerpodest: Bronze für Harriet Wappler-Niemayer    (Foto: Sina Burmeister)

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Die internationale Coastal Rowing Szene traf sich vom 29.-30.10.2021 in der Marina di Castagneto bei Livorno in Italien zu der diesjährigen European Rowing Coastal Challenge (ERCC). Mit dabei waren auch Athleten des Ulmer Ruderclub Donau in mehreren Bootsklassen. Im Beachsprint werden 500 m gefahren, davon 250 m in einem Bojen-Parcours vom Strand weg und nach einer Wende wieder 250 m zurück zum Start. Die Herausforderungen bestehen beim Starten und Zieleinlauf, da man das Boot mit einem Sprint ins Wasser bringen und am Ende auch wieder am Strand über die Ziellinie bringen muss. Qualifiziert haben sich die Ulmer Ruderer in dieser noch sehr jungen Sportart - ab 2028 soll diese Sportart bei den Olympischen Spielen in Los Angeles zum ersten Mal vertreten sein - Anfang September in Bremerhaven.

Alle deutschen Boote hatten mit den schwierigen Bedingungen, viel Wind und Wellen, zu kämpfen. Sie konnten sich aber von Rennen zu Rennen steigern und sogar drei Medaillen mit an die Donau bringen. Harriet Wappler-Niemeyer ging im Frauen-Einer an den Start und qualifizierte sich über Vorlauf, Viertel- und Halbfinale für das Finale um Platz drei. Gegen die Irin zeigte sie ein starkes Rennen und konnte sich so mit einem Vorsprung von 6 Sekunden die Bronzemedaille sichern.

Monika Bundschu hatte sich im Juniorinnen-Einer für die Challenge qualifiziert. Auch sie konnte sich schon im Time-Trial vorne platzieren. Nach Siegen im Vorlauf, Viertel-und Halbfinale ging es dann am Finaltag um Gold gegen Jana Dremelj aus Slowenien. Moni zeigte ein starkes Rennen und gewann verdient die Silbermedaille.

Im Junioren-Einer vertrat Sebastian Frey die deutschen Farben. Auch er konnte sich über Siege im Vorlauf und Viertelfinale für die Halbfinale qualifizieren. Leider reichte es nicht für das A-Finale, aber das Rennen um die Bronzemedaille gegen den zweiten deutschen Starter Konstantin Kluge konnte er deutlich für sich entscheiden.

Bericht Rudern.de

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U19-EM 2021 in München: Bronze für Noah Anger und Aaron Böhm

Bronze bei

U19-EM

2021 in

München

Auf dem Siegerpodest: Bronze für Noah Anger und Aaron Böhm im Junioren Achter mit Steuerfrau bei der Junioren-Europameisterschaft 2021 in München

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Am Wochenende fanden unter strengem Hygienekonzept die Junioren-Europameisterschaften im Rudern auf der Olympiastrecke in München-Oberschleißheim statt. Nach sehr guten Ergebnissen bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften und einer mehrtägigen Selektion wurden Noah Anger und Aaron Böhm vom Ulmer Ruderclub Donau in das Flaggschiff, den Junioren-Achter, berufen. Während alle Ulmer Trainingskameraden bereits für die nächste Saison trainieren und zu Kurzstreckenregatten fahren, hieß es für die beiden jungen Athleten, sich weiter auf den Saisonhöhepunkt vorzubereiten. In einer unmittelbaren Wettkampfvorbereitung, kurz UWV, trainierte der Achter viele Wasserkilometer, um aus acht einzelnen Ruderern einen homogenen Achter zu formen.

Für die Ulmer Ruderer war dies die erste internationale Regatta im deutschen Dress und dann auch noch im "heimischen Revier". Zuschauer waren begrenzt und unter Auflagen erlaubt, aber so war natürlich auch ein kleiner Fanclub aus Ulm nach München gereist, um den ersten internationalen Test der beiden jungen Ruderer hautnah mitzuerleben. Und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht, denn der Junioren-Achter lieferte spannende Rennen ab. Über einen guten Vorlauf qualifizierte sich die deutsche Mannschaft direkt fürs Finale. Am Finaltag warteten Achter aus Russland, Tschechien, Rumänien, Italien und der Ukraine auf die Deutschen. Russland und Rumänien konnten sich schon früh vom Feld absetzen und machten den Sieg unter sich aus. Dahinter fand ein spannender Kampf um die Bronzemedaille statt. Zur Streckenhälfte, nach 1000m, lag das deutsche Boote noch auf dem vierten Platz. Aber mit kräftigen Ruderschlägen zogen die jungen Ruderer an dem Boot aus Tschechien vorbei und sicherten sich vor einer doch beachtlich gefüllten Zuschauertribüne die Bronzemedaille. Ein toller Abschluss einer langen Saison! Noah Anger und Aaron Böhm haben sich nun ein paar Tage Urlaub verdient, bevor das Training für die kommende Saison startet.

Ergebnis

Bericht aus München von RUDERN.DE

O-Töne von der U19-EM

Fotos: Raimund Hörmann sen.

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Gute Erfahrungen bei den Coastal-Rowing-Weltmeisterschaften in Portugal

Gute Erfahrungen bei der

Coastal-Rowing-WM 2021 in Portugal

Junges Team bei junger Sportart - mit der Olympiade 2028 im Blick. Und wenig Wellen am Atlantik.    Foto: Sina Burmeister

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Parallel zur BaWü fanden im Süden Europas, in Oeiras (Portugal) die Coastal-Rowing-Weltmeisterschaften statt. Der Ulmer Ruderclub vertrat mit neun Athleten die deutschen Farben im Beachsprint. Im Beachsprint werden 500 m gefahren, davon 250 m in einem Bojen-Parcours vom Strand weg und nach einer Wende wieder 250 m zurück zum Start. Die Herausforderungen bestehen beim Starten und Zieleinlauf, da man das Boot mit einem Sprint ins Wasser bringen und am Ende auch wieder am Strand über die Ziellinie bringen muss. Das Meldeergebnis in dieser jungen Sportart war mit fast 700 Teilnehmer rekordverdächtig.

Alle deutschen Boote hatten mit den schwierigen Bedingungen, viel Wind und Wellen, zu kämpfen. Sie konnten sich aber von Rennen zu Rennen steigern und wertvolle Erfahrungen für weitere Coastal Wettbewerbe sammeln. Der Mixed-Vierer mit Harriet Wappler-Niemeyer, Marcel Schöpf, Julia Fangerau, Till Andreesen und Diana Wagner konnte sich über Platz einen guten Time Trial für den Hoffnungslauf qualifizieren, welcher gegen die USA aber verloren wurde. Die drei Dpppelzweier mit Anouk Eichelberger und Manuel Mützel, Benjamin Pfarr und Sebastian Frey, und Clara Straßburger und Monika Bundschu konnten alle mit einer tollen Leistung das Viertelfinale erreichen und schieden dann aber aus. Auch im Einer konnten Anouk Eichelberger und Manuel Mützel jeweils das Viertelfinale erreichen. Diese junge Sportart wird 2027 bei den Olympischen Jugendspielen und 2028 zum ersten Mal bei Olympia in Los Angeles auf dem Programm stehen. Die Ulmer Ruderer haben Feuer gefangen und werden weiter nach Wind, Wellen und Stränden suchen, um vielleicht in ein paar Jahren am Strand von Santa Monica an den Start zu gehen.

Harriet Wappler-Niemeyer beim Beachsprint bei der Qualifikationsregatta in Bremerhaven   (Foto: Bremerhavener Ruderverein)

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Landesmeisterschaften 2021 - Galerie der Meister

BaWü 2021

Galerie der

Meister

Landesmeisterschaften 2021 am 25./26.9. auf dem Stadtsee in Bad Waldsee, Gold für den Mixed-Achter         - Fotos: Raimund Hörmann sen.

Katrin Volk holt vier Landesmeistertitel

Titelflut bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Am Wochenende fanden unter strengem Hygienekonzept die Baden-Württembergische Meisterschaften in Bad Waldsee statt. Trotz strengen Hygieneregeln konnte der Ruderverein Bad Waldsee ein rekordverdächtiges Meldeergebnis für die Meisterschaften verzeichnen.
Auch der Ulmer Ruderclub Donau sendete ein großes Aufgebot von fast 60 Ruderern nach an den kleinen 500m langen Stadtsee.

Katrin Volk konnte gleich viermal am Siegersteg anlegen. Sie gewann den Wanderpokal im Frauen Einer, zusammen mit Romy Dreher den Zweier-Ohne und Doppelzweier und den Mixed-Achter. Auch bei den Kleinsten holte Beatriz Schillinger zwei Landesmeistertitel nach Ulm. Sie siegte im Mädchen Einer bei den 14jährigen und zusammen mit Emilia Maier im Mädchen-Doppelzweier. Gold ging auch an den leichten Junioren-A Doppelzweier mit Teoman Markovic und Phillip Straßner, an den Junioren-B Zweier-Ohne an Paul Vasylyev und Jordan Böhm, und an den Mixed-Achter mit Agnes Stützle, Katrin Volk, Romy Dreher, Clara Oberdorfer, Janis Köster, Tom Härtwig, Christopher Hanne, Mahni Fatahi und Jens Köller.

Die Mannschaft des Ulmer Ruderclubs sicherte sich zudem 10 Silber- und 10 Bronzemedaillen.

Gold


Rennen 102 - SM/F 8+ A, Mixed-Achter m. St. A Mix
Ulmer Ruderclub Donau e.V.
Agnes Stützle (1974), Katrin Volk (1998), Clara Oberdorfer (2001), Romy Dreher (2001), Janis Köster (1992), Tom Härtwig (2002), Christopher Hanne (1994), Mahni Fatahi (1996), St. Jens Köller (2001)


Rennen 103 - Mäd 1x 14, Mädchen-Einer 14 Jahre
Ulmer Ruderclub Donau e.V. (Boot 1)
Beatriz Schillinger (2007)


Rennen 128 - SF 1x A, Frauen-Einer A WP
Ulmer Ruderclub Donau e.V. (Boot 1)
Katrin Volk (1998)

Rennen 131 - JM 2x A LG, Lgw.-Junioren-Doppelzweier A
Ulmer Ruderclub Donau e.V.
Teoman Markovic (2004), Philipp Straßner (2004)

Rennen 135 - SF 2- A, Frauen-Zweier o. St. A
Ulmer Ruderclub Donau e.V. (Boot 1)
Romy Dreher (2001), Katrin Volk (1998)

Rennen 244 - JM 2- B, Junioren-Zweier o. St. B
Ulmer Ruderclub Donau e.V. (Boot 1)
Paul Vasylyev (2005), Jordan Böhm (2006)

Rennen 257 - Mäd 2x 13+14, Mädchen-Doppelzweier 13 u. 14 Jahre
Emilia Maier (2007), Beatriz Schillinger (2007)

Rennen 264 - SF 2x A, Frauen-Doppelzweier A
Romy Dreher (2001), Katrin Volk (1998)

Silber

Rennen 101 - JM 4x+ B, Junioren-Doppelvierer m. St. B
Ulmer Ruderclub Donau e.V. (Boot 1)
Maximilian Maier (2005), Nikita Engelhardt (2006), Paul Vasylyev (2005), Jordan
Böhm (2006), St. Matteo Przybilla (2006)


Rennen 106 - JF 1x B, Juniorinnen-Einer B
Ulmer Ruderclub Donau e.V. (Boot 1)
Anna Fischbach (2005)


Rennen 107 - Jung 4x+ 13+14, Jungen-Doppelvierer m. St. 13 u. 14 Jahre
Ulmer Ruderclub Donau e.V.
Friedrich Bürgers (2007), David Pfarr (2007), Jan Hrubey (2007), Tom Fuchs (2007), St. Severin Brücke (2007)


Rennen 108 - JF 2x A LG, Lgw.-Juniorinnen-Doppelzweier A
Ulmer Ruderclub Donau e.V.
Greta Kovacs (2005), Nuria Denkinger-Rueda (2005) - 2-Boote-Feld


Rennen 118 - SF 4- A, Frauen-Vierer o. St. A
Ulmer Ruderclub Donau e.V.
Lisa Frey (2003), Clara Oberdorfer (2001), Romy Dreher (2001), Katrin Volk (1998)


Rennen 122 - SM 4- A, Männer-Vierer o. St. A
Ulmer Ruderclub Donau e.V.
Tom Härtwig (2002), Christopher Hanne (1994), Mahni Fatahi (1996), Kay Winkert


Rennen 128 - SF 1x A, Frauen-Einer A WP
Ulmer Ruderclub Donau e.V. (Boot 2)
Romy Dreher (2001


Rennen 132 - Mäd 4x+ 13+14, Mädchen-Doppelvierer m. St. 13 u. 14 Jahre
Ulmer Ruderclub Donau e.V.
Tirza Wilhelm (2007), Lilly Häußler (2008), Emilia Maier (2007), Beatriz Schillinger (2007), St. Clara Wilhelm (2007)


Rennen 240 - JM 4- A, Junioren-Vierer o. St. A
Ulmer Ruderclub Donau e.V.
Paul Vasylyev (2005), Nikita Engelhardt (2006), Teoman Markovic (2004), Philipp Straßner (2004)


Rennen 243 - JF 2x B LG, Lgw.-Juniorinnen-Doppelzweier B
Ulmer Ruderclub Donau e.V.
Nuria Denkinger-Rueda (2005), Greta Kovacs (2005)


 

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U23 WM 2021 - Silbermedaille für Romy Dreher

U23 WM Racice

7.-11.7.2021

Silbermedaille für

Romy Dreher

Der Frauen Leichtgewichtsdoppelvierer mit Trainer Patrick Ganghof in Racice/Tschechien    (Fotos: Detlev Seyb/Meinruderbild)

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE

Vom 07. - 11. Juli 2021 fand die U-23 Ruder-Weltmeisterschaft in Račice, Tschechien statt. Ein umfassendes Hygienekonzept machte es möglich, dass die U23-Weltmeisterschaften bei hochsommerlichen Temperaturen stattfinden konnten und so kehrt auch in die Ruderwelt ein wenig Normalität zurück. Mit dabei war Romy Dreher vom Ulmer Ruderclub Donau e.V. (URCD). Im leichten Doppelvierer der Frauen ging es für Schlagfrau Eva Hohoff, Natalie Weber, Antonia Würich, und Romy Dreher am Donnerstag im Bahnverteilungsrennen endlich los. Trotz sehr kurzem Trainingslager im Norden Deutschlands war das Team von Patrick Ganghof optimal auf die bevorstehenden Rennen vorbereitet. Schon in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung zeigte sich, dass das Quartett gut harmoniert und für die anstehenden Rennen gut vorbereitet war.

Am Donnerstag stand das Bahnverteilungsrennen für die Startplätze im Finale an. Da die Mittelbahnen sehr begehrt sind, wollten Romy und ihre Kameradinnen ein starkes Rennen fahren, um eine mittlere Bahn für das Finale zu ergattern. Dies gelang mühelos mit einem ordentlichen 2. Platz hinter den starken Italienerinnen, und vor den USA. Nach einem Pausentag stand am Samstag dann das Finale auf dem Programm. Am Start kam das Team um Romy Dreher direkt gut in Fahrt und fuhr mit den starken Italienerinnen einen deutlichen Vorsprung zum restlichen Feld heraus. Zu Streckenhälfte hatten die Italienerinnen einen Spurt gezogen, welchem Deutschland nicht folgen konnte. Mehrere Spurtversuche der deutschen Damen wurden erfolgreich von Italien abgewehrt.

Das deutsche Boot überquerte vor den USA als zweiter die Ziellinie und gewann verdient die Silbermedaille. Sportvorstand Raimund Hörmann jun. ist sehr zufrieden: "Wir freuen uns sehr über den Erfolg von Romy Dreher nach dieser schon zweiten sehr besonderen Saison. Trotz der Unwägbarkeiten auf Grund der Corona-Pandemie konnte Romy national und international tolle Leistungen zeigen, die sie nun mit der U23-Vizeweltmeisterschaft krönen konnte. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit ihr."


U23-WM live

Vertreten die Farben des URCD bei der U23-WM 2021: Romy Dreher und Patrick Ganghof

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Deutsche Jahrgangsmeisterschaften U17/U19 und U23 Essen

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften
U17/U19 und U23

Romy Dreher holt Meistertitel

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE Foto: Patrick Ganghof

Am Wochenende 24.-27.6.2021 fanden unter strengem Hygienekonzept die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften auf dem Baldeneysee in Essen statt. Teilnehmer und Trainer mussten täglich einen negativen Corona-Test vorlegen, um Zutritt zum Regattagelände zu erhalten. Trotz strengen Hygieneregeln konnte der Essener Ruderregattaverein ein rekordverdächtiges Meldeergebnis für die Meisterschaften verzeichnen. Auch der Ulmer Ruderclub Donau sendete ein großes Aufgebot von fast 30 Ruderern nach Essen.

Noah Anger und Aaron Böhm gewannen jeweils im U19-Vierer mit Steuermann und Achter die Silbermedaille. Das Ziel die Goldmedaille und Direktqualifikation zur JWM im Vierer zu gewinnen, verpassten die beiden nur knapp.

Einen Doppelstart in der U19 und U23 Klasse wagte Anouk Eichelberger im leichten Doppelvierer. Musste die Renngemeinschaft um Anouk bei den "Großen" noch Lehrgeld bezahlen, so drehte die Mannschaft im U19-Rennen so richtig auf und konnte verdient die Goldmedaille errudern.

Den geplanten Titel im leichten U23-Doppelzweier konnte Romy Dreher leider nicht an die Donau holen. Im leichten U23-Doppelvierer klappte es dann aber mit dem deutschen Meistertitel und mit der Qualifikation für die U23-Weltmeisterschaft in Racice, Tschechien, Anfang Juli. Mit einem starken Rennen konnte sich die Renngemeinschaft mit Dreher früh deutlich vom restlichen Feld absetzen und gewann mit mehreren Bootslängen Vorsprung die Goldmedaille. Nun geht es für Dreher direkt in die unmittelbare Wettkampfvorbereitung und dann Mitte Juli nach Tschechien.

Im B-Juniorinnen Doppelvierer schickte der Ulmer Ruderclub gleich zwei Boote an den Start. Bei der Kaderüberprüfung in Hamburg Anfang Mai sprang der vierte Platz für Monika Bundschu, Nuria Denkinger-Rueda, Clara Strassburger, Anna Fischbach und Steuerfrau Hannah Jäger heraus. Nach einem guten Hoffnungslauf und einem dritten Platz im Halbfinale schaffte die Mannschaft beim Saisonhöhepunkt den Einzug ins Finale der besten 6 Boote und kämpfte in einem beherzten Rennen bis zum Schluss um den dritten Platz. Die Körner reichten nicht ganz, um aufs Treppchen zu rudern, aber mit dem sechsten Platz können die jungen Ulmer Ruderinnen mehr als zufrieden sein. Der zweite Ulmer Juniorinnen B-Doppelvierer schaffte nicht den Sprung unter die besten zwölf und schied im Hoffnungslauf leider aus.

Der männliche Junioren-B Doppelvierer qualifizierte sich nach gutem Vor- und Hoffnungslauf für das Halbfinale. Hier konnten sie es dem weiblichen Doppelvierer leider nicht nachmachen und mussten so im B-Finale um die Plätze 7-12 kämpfen. Nach einem starken Rennen fuhren Maximilian Maier, Nikita Engelhardt, Paul Vasylyev, Jordan Böhm und Steuermann Raffele de Vito auf einen guten 3. Platz im B-Finale, und in der Endabrechnung kamen sie so auf Platz 9 in Deutschland.

Aaron Maier und Colin Gaugler schieden leider bereits im Halbfinale und Hoffnungslauf aus. Beide zeigten solide Rennen, aber hatten mit fast 30 Gegnern die größten Teilnehmerfelder.

Eine gute Erfahrung und Rennkilometer sammelten Marcel Schöpf und Harriet Wappler-Niemeyer im schweren Männer- und Frauen Zweier ohne. Ganz vorne konnten die beiden noch nicht mitmischen, aber beide lieferten ordentliche Rennen ab, auf denen sich aufbauen lässt.

Fotos von Patrick Ganghof

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 INFO  DJM  2021 in vollem Gang         DJM 2021Finaltage 

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Trainingslager und Regatta 2021 in Linz/Ottensheim

Trainingslager

und Regatta

2021 in

Linz/Ottensheim

Während die U23-Athleten im hohen Norden ruderten, weilten die B-Junioren in Österreich. Ein kurzes Trainingslager vorab sollte den letzten Schliff für die EUROW-Regatta in Linz bringen. 15 Athleten des Ulmer Ruderclubs gingen in verschiedenen Bootsklassen an den Start.

Drei Siege im A-Finale konnten die Juniorinnen B für den Ulmer Ruderclub errudern. So siegten im Juniorinnen-B Doppelvierer Monika Bundschu, Anna Fischbach, Carla Straßburger und Nuria Denkinger-Rueda, im Doppelzweier Monika Bundschu und Carla Straßburger und im Einer gelang Anna Fischbach ein starker Sieg in einem großen Teilnehmerfeld.

Bei den männlichen B-Junioren erreichte der Ulmer Ruderclub einen guten dritten Platz im Doppelvierer. 

Juniorinnen B-Doppelvierer mit Monika Bundschu, Anna Fischbach, Carla Straßburger und Nuria Denkinger-Rueda (Foto: Sina Burmeister)

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Sieg für Romy Dreher bei der 62. Ratzeburger Ruderregatta 2021

Sieg für

Romy Dreher

bei der 62.

Ratzeburger

Regatta

2021

Romy Dreher (Foto: Patrick Ganghof)

Normalerweise wird die U23-Ruderregatta in Ratzeburg als internationale Veranstaltung ausgetragen. Viele Mannschaften aus ganz Europa treffen sich auf dem Küchensee um zu sehen, wo man im internationalen Vergleich steht. Der Deutsche Ruderverband nutzt hier jährlich die Chance die ersten Kombinationen in den Mannschaftsbooten zu testen. Nachdem die 61. Regatta wegen Corona leider ausfallen musste, hat der veranstaltende Ratzeburger Ruderclub ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet, um wenigstens den eine nationale Regatta den Athleten ermöglichen zu können.

Anna Kracklauer konnte in einem ersten Test am vergangenen Wochenende mit dem neuformierten U23 Frauenachter einen ersten Sieg der Saison einfahren. Nach einem beherzten Rennen, auch gegen Schwester Chiara, konnte sich das Team um Anna Kracklauer mit einer halben Länge vor dem anderen Auswahlboot durchsetzen. Auch für Leichtgewicht Romy Dreher sprang am Sonntag ein Sieg im Leichtgewichtsdoppelzweier in einem vollen Teilnehmerfeld heraus. Tags zuvor unterlagen Dreher und ihre Partnerin Eva Hohoff noch dem anderen deutschen Auswahlboot. Doch am Sonntag konnten die beiden das wichtige Rennen für sich entscheiden.

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Finale Olympia-Qualifikation für Katrin Volk

Finale

Olympia-

Qualifikation

für

Katrin Volk

Das Ziel für das Ticket nach Tokio: Der 3. Platz im Finale auf dem Rotsee in Luzern für Katrin Volk und Marie-Louise Draeger

Am Wochenende 15.-17.5.2021 ist es soweit. Unsere Katrin Volk startet mit Marie-Louise Dräger in Luzern auf der Qualifikationsregatta für die olympischen Spiele 2021 auf dem Rotsee in Luzern. 16 Leichtsgewichts-Doppelzweier der Damen haben gemeldet und kämpfen um die letzten zu vergebenden Olympia-Tickets.

Aufgrund der Tatsache, dass der bereits qualifizierte neuseeländische Doppel-Zweier nicht an Olympia teilnehmen wird (eine Sportlerin hat ihre Karriere aus gesundheitlichen Gründen beendet), werden ab kommenden Samstag (Vorläufe ab 12:35 Uhr) drei Tickets für die Olympiade in Tokio vergeben.

Nach intensiven Vorbereitungen startet Katrin optimistisch in die Regatta, wohl wissend, dass dies ein hart umkämpfter Wettbewerb sein wird.

Wir sind bereits jetzt stolz auf das bisher Geleistete und drücken Katrin und Marie die Daumen.

 INFO 
Meldeliste im Frauen Leichtgewichts-Doppelzweier in Luzern
Wer ist für den DRV in Luzern am Start?
Rennen anschauen auf Worldrowing



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7 Tage, drei "Hochzeiten" - Interne DRV-Kleinbootüberprüfungen U19/U23

7 Tage,

3 "Hochzeiten" -

Interne DRV-

Kleinboot-

überprüfungen

U19/U23

Romy Dreher  (Foto: Patrick Ganghof)

GESCHRIEBEN VON PATRICK GANGHOF.

An den vergangenen beiden Wochenenden standen nach langer Corona-Pause für unsere U19 und U23 Ruder*innen nun die ersten internen Überprüfungen des DRV im Einer und Zweier-ohne an.

U23 Überprüfung Hamburg 16.4. - 18.4.2021

Den Anfang machte Romy Dreher am Wochenende 16.-18.4. in Hamburg. Sie ging bei den leichten U23-Frauen an den Start. Im Februar gewann sie die Deutsche Meisterschaft auf dem Concept2-Ergometer. Hier konnte die Trainingsentwicklung bestätigt werden, doch wie sieht es auf dem Wasser aus?

Am Freitag mussten alle Ruderer*innen sich in Timetrials, also Zeitfahren, bewähren. Danach wurden die Vorläufe für Samstag gesetzt. Im Zeitfahren hatte Romy leichte Schwierigkeiten, in den Rhythmus zu finden, konnte sich dennoch gut im Mittelfeld platzieren. Mit Platz 8 von 19 wurde sie in den dritten Vorlauf gesetzt und hatte dort starke Konkurrenz aus dem A-Bereich. Mit viel Wasser zu der viertplatzierten reichte es für Romy, ins Halbfinale zu rudern. Dennoch sagte sie im Anschluss, dass sie nicht zufrieden sei und im Halbfinale mehr kommen müsse. Gesagt getan. Am Samstag Nachmittag musste sich Romy nur Fini Sturm und Lilly Mainz (beide A-Seniorinnen) geschlagen geben: Mit einem starken, aber beherzten Rennen kam sie auf Platz 3 und lies damit die restliche U23 Konkurrenz in ihrem Halbfinale hinter sich. Und somit war das Ticket für das A-Finale am Sonntag gebucht.

Pauline Sauter (Heidelberg) und Romy Dreher beim Training in Ulm (Foto: Markus Dreher)

Dort war man nun gespannt, ob die Körner und fehlende Rennpraxis zu einem weiteren starken Auftritt von Romy Dreher reichen würden. Die Konkurrenz ist stark. Mit Johanna Reichhardt, Fini Sturm, Lilly Mainz und Cosima Cotten hatte Romy Gegnerinnen mit viel internationaler Erfahrung und damit ein hartes Rennen vor sich. Die erste Streckenhälfte verlief gut, doch hinten raus reichte es leider nicht mehr ganz. Am Ende sprang der 6.Platz heraus. Dennoch hat sie sich einen starken dritten Platz im U23-Ranking errudert und damit auch die Erwartungen der Trainer übertroffen.

"Wir hatten auf so ein Ergebnis natürlich gehofft und auch ein wenig damit geliebäugelt, aber 100% sicher war ich mir nicht. Wir wissen, was für Hausaufgaben wir zuhause machen müssen und werden die kommenden Wochen hart daran arbeiten", sagte Trainer Patrick Ganghof im Anschluss. Jetzt geht es erstmal für zwei Wochen in den Doppelzweier mit Pauline Sauter aus Heidelberg (4. im  U23-Bereich). Am 8./9. Mai steht dann in Köln eine interne Überprüfung in verschiedenen Doppelzweier-Besetzungen an.

Noah Anger und Aaron Böhm  (Foto: Marcus Maier)

U19 Überprüfung Hamburg 23. - 25.4.2021

Gleicher Ort, fünf Tage später, andere Crew. Von Freitag bis Sonntag kämpften Aaron Böhm und Noah Anger gegen die nationale Konkurrenz im Zweier-ohne bei den A-Junioren. Im neuen Schiff ging es am Samstag im Vorlauf gegen fünf andere Boote aus Essen, Mecklenburg-Vorpommern, Potsdam, Berlin und Nürtingen. Hier setzten sich Aaron und Noah in einem packenden Schlussspurt mit 0,46 Sekunden vor den Ruderern aus Essen durch und sicherten sich Platz 1 im Vorlauf.

Im Halbfinale erwischten sie dann ein schweres Los. Mit dabei waren drei weitere Boote, die von der Vorlaufzeit im gleichen Bereich ins Ziel kamen. Das versprach Spannung pur. Vom Start gut weggekommen fehlte es leider in der Mitte, den Druck im Boot zu halten und somit wurde es am Ende leider nur Platz vier und das B-Finale. Trainer Marcus Maier war nicht ganz zufrieden mit dem Rennverlauf und hoffte, dass die Trägheit in der Mitte der Strecke am Sonntag in Dynamik umgesetzt würde.

Das Verpassen des A-Finals bedeutete für die beiden Ulmer Jungs, das unbedingt wieder gut machen zu wollen. In einem beherzten Rennen mussten sich Aaron und Noah am Ende leider der Konkurrenz aus Münster/Kettwig geschlagen geben und belegten Platz 2 im B-Finale. Dennoch ist Trainer Marcus Maier sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung und meinte: "Ärgerlich, aber wir wissen was jetzt zu tun ist."

Für die Marbacher Jungs Moritz Tafelmaier und Niklas Burkert, die seit Oktober sich dem Training in Ulm angeschlossen haben, ging es leider nicht erfreulich aus. Aufgrund einer anhaltenden Rückenverletzung von Moritz mussten sie nach dem Vorlauf abmelden. Wir wünschen gute und schnelle Besserung.

Noah Anger und Aaron Böhm  (Foto: Marcus Maier)

U23 Überprüfung Berlin 23.4. - 25.4.2021

In Berlin ging es für Harriet Wappler-Niemeyer mit ihren neuen Partnerin Lena Radke aus Stuttgart um das erste Kräftemessen im Zweier-ohne der U23-Frauen. Hier erwischten die Mädels leider keinen guten Start. Sie hatten stark mit der Witterung zu kämpfen und fanden im Zeitfahren am Freitag nicht in einen gemeinsamen Rhythmus. Leider zog sich das wie ein roter Faden durch die nächsten Rennen und somit sprang am Ende leider nur ein Platz im letzten Drittel heraus. Nun gilt es, sich in den nächsten Wochen mehr zu finden und gemeinsam Kilometer zu machen.

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Guter Start bei der Europameisterschaft 2021


Fotos: DRV/Seyb

Ulms derzeit beste Leichtgewichtsruderin Katrin Volk hat mit ihrer neuen Partnerin Marie-Luise Dräger (Lübeck) am vergangenen Wochenende (9.-11.4 April 2021) bei der Europameisterschaft im italienischen Varese im leichten Doppelzweier den zehnten Platz belegt. Nach erfolgreicher interner Qualifikation bereitete sich das Duo im hohen Norden Deutschlands auf den ersten internationalen Test vor. In einem großen Teilnehmerfeld sammelten die beiden erste internationale Wettkampferfahrung auf dem langen Weg zur Olympia-Qualifikation Mitte Mai in Luzern.

Über einen guten Vorlauf konnte sich das Duo für das Halbfinale qualifizieren. Hier reichte es aber nicht zu einem Platz unter den ersten Drei, der für den Einzug ins Finale der besten sechs Booten notwendig gewesen wäre. Trainer Marcus Maier vom Ulmer Ruderclub ist für das erste zufrieden mit der Leistung: "Wir haben in der kurzen Trainingsphase zu einem kraftvollen Grundschlag mit viel Vortrieb pro Schlag zusammengefunden. Diesen müssen wir jetzt in einem weiteren Trainingslager in Ratzeburg in die hohen Schlagfrequenzen übernehmen. Das ist uns am Wochenende noch nicht so gelungen. Die anderen Nationen machen bis zu 40 Schläge pro Minute mehr als wir, und dieser Rückstand lässt sich auch nicht mit dem kraftvollsten Schlag aufholen."

Nun geht es für Katrin Volk erstmal nach Ratzeburg, in die unmittelbare Wettkampfvorbereitung auf den ersten Weltcup in Zagreb, Kroatien (30.04.-02.05.). Schon hier wollen die beiden den Sprung ins Finale schaffen und auch ihre Leistung gegen Boote aus Übersee testen. Bis zur olympischen Qualifikationsregatta Mitte Mai in Luzern muss dann jeder Schlag sitzen, damit Volks Traum von Tokio in Erfüllung geht.

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Olympiatraum: Katrin Volk löst Ticket für Europameisterschaft 2021

Olympiatraum:

Katrin Volk

löst Ticket

für EM

2021

Foto: Patrick Ganghof

GESCHRIEBEN VON CAROLINE DAKE.

Ulms derzeit beste Leichtgewichtsruderin Katrin Volk hat mit ihrer neuen Partnerin Marie-Luise Dräger die nationalen Ausscheidungsrennen im leichten Doppelzweier diese Woche in Köln deutlich gegen die anderen Olympiabewerberinnen gewonnen und sich damit für die EM Mitte April in Varese (Italien) qualifiziert. Mitte Mai geht es dann in Luzern um die Tickets für die Olympischen Spiele in Tokio.

Marie-Luise Dräger ist mit ihren 39 Jahren die derzeit schnellste Leichtgewichtsruderin Deutschlands und möchte in Tokio an ihren fünften olympischen Spielen teilnehmen. Weil sie letztes Jahr das Olympiaticket bei der Weltmeisterschaft nicht direkt lösen könnte, trennte sie sich von ihrer langjährigen Partnerin und wurde auf der Suche nach mehr PS in Ulm fündig. Das ist nicht das erste Mal, dass sie auf die Kraft im Süden setzt – bereits ganz zu Anfang ihrer erfolgreichen Karriere konnte sie mit Karin Maier vom Ulmer Ruderclub ihre erste internationale Medaille bei den U23 Weltmeisterschaften gewinnen.

Katrin Volk und Marie-Luise Dräger (Foto: Marcus Maier)

Katrin Volk vom Ulmer Ruderclub Donau, 22 Jahre jung, Vizeweltmeisterin im leichten Doppelvierer in 2019 und Vizeeuropameisterin in 2020, trainierte letztes Jahr hauptsächlich im Einer und konnte Dräger mit konstant guten Leistungen auf dem Wasser überzeugen. Anfang Februar kam Dräger für eine Woche nach Ulm, um die neue Kombination zu testen. "Sie bringt mehr PS ins Boot", lobt Dräger. Knapp drei Wochen hatten die beiden nun Zeit, ihre beiden Ruderstile zusammenzuführen. "Das Training lief bis jetzt gut. Am Anfang ist es natürlich nicht immer ganz einfach, sich an eine neue Umgebung und auch einen anderen Ruderstil zu gewöhnen, aber der Grundrhythmus hat eigentlich von Beginn an ganz gut gepasst", sagte Volk vor der ersten Generalprobe auf dem Weg zu Olympia.

Am Mittwoch fand dann der interne Ausscheid in Köln gegen drei andere Zweier-Kombinationen statt. "Es wurde nach dem Schema "Best of 3" gestartet. Das heißt, das Boot, welches 2 Rennen gewinnt, geht als Sieger hervor", erklärt Volk den Modus. Trotz weniger gemeinsamen Bootskilometer und nur einigen intensiven Belastungen gewannen Volk und Dräger die beiden ersten Rennen mit knapp zwei Längen Vorsprung, sodass ein drittes Rennen nicht notwendig war. "Es waren zwei sehr harte Rennen, da alle vier Boote gewinnen wollten. So war vom Start weg richtig viel Tempo. Mit relativ ruhigem, aber sehr kraftvollem Streckenschlag konnten wir uns dann 500 m vor dem Ziel deutlich von allen absetzen und den Vorsprung bis ins Ziel weiter ausbauen", so eine sehr erleichterte Katrin Volk.

Nun heißt es für beide, weiter an Technik und Bootsgefühl zu arbeiten, denn bereits vom 9. bis 11. April wollen beide um Edelmetall bei der Europameisterschaft 2021 in Varese fahren. Die Wettkampfkilometer sind ein wichtiger Bestandteil für die olympische Qualifikationsregatta, welche vom 16. bis 18. Mai in Luzern stattfindet.

Training in Ulm (Screenshot: Regio-TV Schwaben)

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Deutsche Indoor Meisterschaft 2021 unter Corona-Bedingungen

Eine Frage die bestimmt jeder Ruderer schon des Öfteren gehört hat, zielt darauf ab was wir denn im Winter machen, wenn es kalt ist, schneit, regnet oder das Wetter es allgemein nicht zulässt im Boot zu trainieren. Ganz einfach: die Einheiten werden auf dem Ruder Ergometer gefahren. So wie Sportler Einheiten vom Wasser auf das Ergo verlegen, so wird das auch mit Wettkämpfen gemacht. Am Anfang des Jahres stehen daher immer eine Reihe von sogenannten ErgoCups an, die den Sportlern die Chance geben, zu zeigen, wie fit sie sich über den Winter gehalten haben.

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