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Maximilan Reinelt beim Weltcup im Paradeboot - Lena Müller rudert um WM-Teilnahme

Während die Ulmer Maximilian Reinelt und Kerstin Hartmann vor dem letzten Ruder-Weltcup des Jahres bereits für die WM nominiert sind, muss Lena Müller ihre Teilnahme in Südkorea erst noch absichern.

Der dritte und letzte Ruder-Weltcup macht von heute bis Sonntag im schweizerischen Luzern Station. Sechs Wochen vor der WM in Südkorea trifft sich die gesamte Weltelite auf dem Naturbecken Rotsee. Mitten drin das Trio vom Ulmer Ruderclub Donau: Maximilian Reinelt, Kerstin Hartmann und Lena Müller gehen unter verschiedenen Vorzeichen ins Weltcup-Finale.

Zum ersten Mal in der laufenden Saison startet der Deutschland-Achter mit Maximilian Reinelt bei einem Weltcup. Sydney im März und London vor drei Wochen ließen die Recken von Bundestrainer Ralf Holtmeyer (Dortmund) aus. Man beschränkte sich dieses Jahr auf zwei Starts: bei der Hügelregatta in Essen, wo es - ohne Max Reinelt und Schlagmann Kristof Wilke - eine saftige Niederlage gegen die Briten setzte. Danach kehrten der Ulmer und sein Olympiasieger-Kollege ins Flaggschiff zurück. Die Crew startete bei der EM in Sevilla und holte dort in Abwesenheit der Briten Gold.

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Medaillensegen für Ulmer Ruderer auf den U23-, U19-, U17-Meisterschaften 2013 in Köln

Am 22./23. Juni trumpften die Ulmer Ruderer in Köln bei den deutschen B-Senioren und Junior-A- und -B-Meisterschaften auf dem Fühlinger See auf und kehrten mit 10 Medaillen nach Hause zurück.  Die Ulmer Athleten traten zumeist in Großbooten an und zeigten sich bestens präpariert.

Der Samstag war ganz den Senioren gewidmet. Zum Auftakt belegte Pia Patzwaldt mit Partnerin Luisa Neerschulte den 3. Platz mit einer Bronzemedaille im Frauen Doppelzweier hinter den beiden gesetzten Booten vom DRV. Nachmittags gelang Pia Patzwaldt in einem neu zusammengesetzten Team der 2. Platz und somit Silber im Frauen Doppelvierer o.Stm. wiederum hinter dem vom DRV gesetzten Boot. Als 3. Boot mit Bronze kam völlig unerwartet eine Juniorenmannschaft mit Hanna Dieterich in ihrer Renngemeinschaft Ulm/Radolfzell/Bad Waldsee durchs Ziel.

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Nacholympischer Friede

Mit Gold und Bronze für die Ruderinnen des URCD kann sich die Bilanz beim zweiten Weltcup des Jahres in Eton sehen lassen. Die Konkurrenz auf der Olympiastrecke von 2012 war jedoch unterschiedlich groß.

Doppelte Ulmer Frauenpower vor großer Kulisse: Lena Müller und Kerstin Hartmann haben nach den enttäuschenden sechsten Plätzen bei Olympia im vergangenen Jahr mit dem Dorney Lake im britischen Eton ihren nacholympischen Frieden geschlossen. Beide Vertreterinnen des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) landeten in ihren Bootsklassen auf dem Treppchen und ergatterten 60 Kilometer vor den Toren Londons doch noch Medaillen.

Kerstin Hartmann und Marlene Sinnig (Krefeld) holten gegen starke Konkurrenz im Zweier-ohne Bronze, für Lena Müller im gleichen Doppelzweier mit Anja Noske (Saarbrücken) sprang sogar Gold heraus. Der Deutschlandachter um den Ulmer Olympiasieger Maximilian Reinelt hatte den zweiten von drei Weltcups in diesem Jahr ausgelassen.

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Ulmer in Sevilla bei der EM 2013

Fotogalerie von Hansjörg Käufer

EM2013 Sevilla Achter Rennen2 HJK
EM2013 Sevilla Achter Rennen3 HJK
EM2013 Sevilla Achter Rennen HJK
EM2013 Sevilla AchtermitMedaillen HJK
EM2013 Sevilla AchtersingtbeiSiegerehrung HJK
EM2013 Sevilla AnjaNoske LenaMueller HJK
EM2013 Sevilla AnjaNoske LenaMueller Rennen2 HJK
EM2013 Sevilla AnjaNoske LenaMueller Rennen3 HJK
EM2013 Sevilla AnjaNoske LenaMueller Rennen4 HJK
EM2013 Sevilla AnjaNoske LenaMueller Rennen5 HJK
EM2013 Sevilla AnjaNoske LenaMueller Rennen HJK
EM2013 Sevilla AnjaNoske LenaMueller Rennen Lenaguckt HJK
EM2013 Sevilla AnjaNoske LenaMueller Start HJK
EM2013 Sevilla AnjaNoske LenaMueller amZaun HJK
EM2013 Sevilla AnjaNoske LenaMueller mitMedaillen HJK
EM2013 Sevilla Boote HJK
EM2013 Sevilla MarleneSinnig KerstinHartmann HJK
EM2013 Sevilla MarleneSinnig KerstinHartmann Pause HJK
EM2013 Sevilla MarleneSinnig KerstinHartmann Rennen2 HJK
EM2013 Sevilla MarleneSinnig KerstinHartmann Rennen3 HJK
EM2013 Sevilla MarleneSinnig KerstinHartmann Rennen4 HJK
EM2013 Sevilla MarleneSinnig KerstinHartmann Rennen5 HJK
EM2013 Sevilla MarleneSinnig KerstinHartmann Rennen HJK
EM2013 Sevilla MarleneSinnig KerstinHartmann Siegerehrung HJK
EM2013 Sevilla MarleneSinnig KerstinHartmann mitSilbermedaillen HJK
EM2013 Sevilla Regattastrecke HJK

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"Ein brutales Rennen" - EM 2013 in Sevilla

Dreimal Edelmetall für die Ulmer Ruderer bei den Europameisterschaften in Sevilla: Kerstin Hartmann und Lena Müller holten Silber, Maximilian Reinelt sicherte sogar Gold im Deutschland-Achter.

Der Ulmer Ruderclub Donau (URCD) feiert einen Europameistertitel: Maximilian Reinelt setzte sich im Deutschland-Achter durch und knüpfte mit der stark veränderten Mannschaft nahtlos an den Olympiasieg vom vergangenen Jahr an. Die Ulmer Frauen Kerstin Hartmann (Zweier-ohne) und Lena Müller (Leichtgewichts-Doppelzweier) holten jeweils die Silbermedaille.

"Es war ein brutales Rennen, wir mussten alles geben", sagte Maximilian Reinelt nach dem hart erkämpften Start-Ziel-Sieg. "Besonderes unangenehm war der Gegenwind und die große Hitze. Unter den Brücken war das wie im Windkanal." Besonders die Polen mit ihrem starken Endspurt und das niederländische Boot sollten sich als hartnäckige Verfolger auf dem Weg zum ersten Titel seit dem Olympiasieg 2012 in London erweisen. Am Ende gewann der Deutschland-Achter mit einer halben Bootslänge vor Polen und den Niederlanden. Frankreich, Weißrussland und Tschechien folgten in größerem Abstand.

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Reinelt, Hartmann und Müller von Freitag an bei Ruder-EM 2013 in Sevilla

Mit einem Ulmer Trio geht die deutsche Ruder-Elite bei den Europameisterschaften in Sevilla an den Start. Maximilian Reinelt, Kerstin Hartmann und Lena Müller hegen berechtigte Medaillenhoffnungen.

Zum ersten Mal seit den Olympischen Spielen 2012 in London geht es für die Ruderer wieder um internationale Titel. Wie schon vor rund neun Monaten auf der Themse haben mehrere Vertreter des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) bei den Europameisterschaften in Sevilla Ambitionen, am Ende auf dem Siegerpodest zu stehen. Neben "Goldjunge" Maximilian Reinelt greifen die beiden Sechstplatzierten von London, Kerstin Hartmann und Lena Müller von heute an bis Sonntag nach EM-Medaillen.

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Internationale Regatta Essen 2013 - Ulmer mit zwei Siegen

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Lena Müller und Kerstin Hartmann sorgten bei der internationalen Regatta in Essen für zwei Ulmer Siege. Mit weiteren vorderen Platzierungen zeigten sich die Ruderer aus dem U-23-Bereich gut aufgelegt.

Für Lena Müller, Olympia-Sechste im leichten Doppelzweier, scheinen die Weichen in die neue Saison gestellt zu sein. Mit ihrer letztjährigen Partnerin Anja Noske (Saarbrücken) bot sie auf dem welligen Baldeneysee eine überzeugende Leistung. Das Duo führte vom ersten Schlag weg und deklassierte den Rest des Feldes, darunter die Nationalteams aus Polen und der Schweiz, mit mehreren Längen.  Damit ist die Teilnahme für Müller und Noske an der EM in Sevilla (1. und 2. Juni) in trockenen Tüchern. "Da gab es im Trainerrat auch keine Diskussionen", bemerkte Trainer Uwe Bender (Saarbrücken), der die Leichtgewichte schon in London betreut hatte.

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MaLeLonUrKeDon motiviert

Ulmer Ruderclub Donau tauft zwei neue Boote beim offiziellen Anrudern für Saison


Gruppenbild mit Vorsitzendem Andreas Huber (rechts) und dem neuen Mann aus Holz. Im Vordergrund der neue Zweier "MaLeLonUrKeDon". Foto: Sophie Krauss

Jetzt hat der Ulmer Ruderclub Donau sogar Kunst am Bau. Im Mittelpunkt des traditionellen Anruderns standen jedoch die Athleten und ihr Sportgerät.

Der Ulmer Ruderclub Donau (URCD) hat jede Menge Erfolge vorzuweisen. 101 Siege waren es im Vorjahr, inklusive des Olympiasiegs von Max Reinelt. Reinelt trainiert derzeit in Dortmund. Kerstin Hartmann und Lena Müller, beide schon mit deutschen Meistertiteln in der neuen Saison dekoriert, waren beim offiziellen Anrudern dabei und standen mittendrin im Team um die Trainer Marcus Maier und Patrick Ganghof.

Auf Lena Müller wartete eine besondere Aufgabe: Sie durfte ihren neuen Einer auf den Namen "la facilité" taufen. Die Duisburgerin hielt ihre Rede auf Schwäbisch, ehe sie mit Pia Patzwald zur Taufe schritt. Es war ihr Dank dafür, dass die Freundin ihr vor den Spielen in London "immer wieder in den Arsch getreten" habe.

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Deutsche Kleinbootmeisterschaften 2013 - Ulmer holen zwei Titel

Bilder: Hansjörg Käufer

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DKM2013 Duisburg HJK 09DJ3913
DKM2013 Duisburg HJK 09DJ3985
DKM2013 Duisburg HJK 09DJ3994
DKM2013 Duisburg HJK 09DJ3995
DKM2013 Duisburg HJK 09DJ4100
DKM2013 Duisburg HJK 09DJ4109
DKM2013 Duisburg HJK M5130
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DKM2013 Duisburg HJK M5454
DKM2013 Duisburg HJK M5459
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DKM2013 Duisburg HJK M5468
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DKM2013 Duisburg HJK M5522
DKM2013 Duisburg HJK M5553
DKM2013 Duisburg HJK M5688
DKM2013 Duisburg HJK M5700
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DKM2013 Duisburg HJK M5985
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DKM2013 Duisburg HJK M6152
DKM2013 Duisburg HJK M6158

Je eine Meisterschaft im Zweier-ohne für Kerstin Hartmann und im leichten Einer für Lena Müller, dazu der vierte Platz im Zweier-ohne von Max Reinelt. Die Ulmer Olympiateilnehmer ließen es bei der deutschen Kleinbootmeisterschaft auf der Wedau-Regattabahn in Duisburg ordentlich krachen. Alles deutet darauf hin, dass das Ulmer Trio nahtlos an Vorjahreserfolge anknüpfen kann.

Kerstin Hartmann und Marlene Sinnig (Krefeld) gingen im Zweier-ohne als Favoritinnen ins Rennen und wurden dieser Rolle voll gerecht. Es war schon beeindruckend wie die Sechsten von London die Konkurrenz stehen ließen. Seit fünf Jahren ist innerhalb des Deutschen Ruderverbandes kein Boot in der Lage an die Renngemeinschaft Ulm/Krefeld heranzureichen. Hartmann und Sinnig setzten sich auf den ersten 500m routiniert vors Feld und konnten auf den restlichen 1500m im Schongang rudern. "Im Vorlauf und im Halbfinale passte die Abstimmung noch nicht so gut. Heute war’s perfekt", kommentierte die Ulmerin ihre vierte Meisterschaft im Kleinboot.

Titel Nummer Zwei für das Team von Trainer Marcus Maier holte Lena Müller im leichten Einer. Die gebürtige Duisburgerin, die vor fünf Jahren ihrem Trainer nach Ulm folgte und im Süden ihr Studium aufnahm, durchlief ihre Ruderausbildung auf dem Wasser der Wedau. Entsprechend groß war der Jubel auf der Tribüne, als die Olympiasechste vom Start weg die Führung übernahm und bis ins Ziel alle Angriffe abgeklärt konterte.

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Langstrecke Leipzig - Ulmer starten vielversprechend in die Saison 2013


Auch 2013 eine unschlagbare Macht: Kerstin Hartmann und Marlene Sinnig in Leipzig   Foto: Hansjörg Käufer

Ein Sieg, drei dritte Plätze – die Ulmer Rennruderer zeigten sich beim Saisonauftakt bei der 6km-Langstrecke auf dem Elster-Saale-Kanal bei Leipzig bestens aufgelegt, der Kurs in Richtung WM in Südkorea Ende August stimmt.

Im Blickpunkt standen natürlich Ulms Olympiaruderer, die inzwischen als Terzett unterwegs sind. Olympiasieger Max Reinelt, Kerstin Hartmann und Lena Müller möchten dieses Jahr erneut ein WM-Ticket lösen. Urs Käufer nimmt 2013 eine Wettkampfpause.

Kerstin Hartmann und Marlene Sinnig (Krefeld) sind auch in ihrem fünften gemeinsamen Jahr eine unschlagbare Macht. 23:21 min. benötigten die Olympiasechsten und lagen damit acht Sekunden vor Julia Lepke (Rostock) und Kathrin Marchand (Leverkusen). Der Rest des Feldes, angeführt von dem Rostocker Duo Nadja Drygalla/Ulrike Sennewald (21:46), folgte mit deutlichem Abstand.

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Maximilian Reinelt: "Wir müssen uns alle neu bewerben."

Ruderer Der Ulmer Maximilian Reinelt ist mit dem Deutschland-Achter zur "Mannschaft des Jahres" gewählt worden. 2013 aber muss sich der 23-jährige Olympiasieger wie jeder andere erneut für das Paradeboot qualifizieren.


Foto:  Nordphoto

Nach den Spielen in London muss sich Maximilian Reinelt mehr auf sein Studium konzentrieren. Doch der Blick geht schon nach Rio.

SWP: Maximilian, Sie sind mit dem Deutschland-Achter in London Olympiasieger geworden. Wie geht es weiter mit dem Aushängeschild des Deutschen Ruderverbandes?

MAXIMILIAN REINELT: Eigentlich hat der Achter aufgehört. Drei Leute hören auf, leider auch mein Partner im Zweier, Lukas Müller. Wir müssen uns alle neu bewerben.

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Die gesellschaftliche Krönung - Interview mit Maximilian Reinelt, Sportler des Jahres

Max Reinelt: In diesem Jahr haben wir alles richtig gemacht

2010 Zweiter, 2011 Dritter, jetzt die Krönung: Der Ulmer Ruderer Maximilian Reinelt ist mit dem Deutschland-Achter zur Mannschaft des Jahres gekrönt worden. Der 23-Jährige hätte es auch anderen gegönnt.
 
SWP: Maximilian, nach den zweiten und dritten Plätzen mit dem Deutschland-Achter sind Sie jetzt zur Mannschaft des Jahres gewählt worden. Für Sie im Benazetsaal des Kurhauses das Happy-End?

MAXIMILIAN REINELT: Das ist eine besondere Auszeichnung, von Fachjournalisten ausgewählt worden zu sein und nun an der Spitze zu stehen. Seit Peking sind wir vier Jahre lang ungeschlagen. Ich hätte es auch den Hockey-Jungs und den Beach-Volleyballern gegönnt. Sportler des Jahres zu sein, das krönt dieses Jahr gesellschaftlich.

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Lorbeer im Schloss

Ehre für Achter-Ruderer Maximilian Reinelt. Der Ulmer zählte zu den olympischen Medaillengewinnern, die der Bundespräsident jetzt ausgezeichnet hat.

Bundespräsident Joachim Gauck hat gestern in Berlin 164 Silberne Lorbeerblätter als höchste sportliche Auszeichnung Deutschlands an Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele verliehen. Bei der Feierstunde im Schloss Bellevue waren unter anderen die Hockey-Männer, Diskus-Recke Robert Harting, die medaillenschweren Kanuten, Leichtathleten, Reiter, Turner und die Ruderer anwesend, darunter auch Max Reinelt, der Ulmer Goldmedaillen-Gewinner von London im Deutschland-Achter. "Es war beeindruckend und imposant", sagte Reinelt. "Ich empfinde die Auszeichnung als große Ehre - und auch als Verpflichtung. Man spürt dabei auch deutlich seine Vorbildfunktion als Sportler."

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Tage des Glücks

Bier und Bratwurst zur Begrüßung: Der Ulmer Ruderclub Donau hat am Freitagabend im Neu-Ulmer Ruderhaus zu Ehren seiner vier Olympia-Ruderer ein zünftiges Willkommensfest veranstaltet.

Alle vier strahlten mit der Ulmer Abendsonne um die Wette. Goldmedaillengewinner Maximilian Reinelt, aber auch Lena Müller, Kerstin Hartmann und Urs Käufer wurden bei Bratwurst, Leberkäse und Bier vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD), "ihrem Ruderverein", zurück in der Heimat begrüßt. Zuvor waren die Ruderer sowie die Turnerin Janine Berger und die rhythmische Sportgymnastin Regina Sergeeva bereits von Finanzbürgermeister Gunter Czisch im Ulmer Rathaus empfangen worden (wir berichteten am Samstag).

"Es ist wirklich schön, wieder hier zu sein", sagte Reinelt, dem unweigerlich auch an diesem Abend die größte Aufmerksamkeit zuteil wurde. Hier ein Schulterklopfen, da ein Autogramm, dort ein Foto. "Hier ist das aber schön. Es sind viele Bekannte und Freunde hier. Im deutschen Haus in London war ein ganz schöner Trouble. Da hattest du auf einmal ganz viele neue Freunde", sagte der 23-Jährige.

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Nach den Spielen ist vor den Spielen

Für die meisten der sechs Ulmer Olympioniken geht gleich nach der Sommerpause das Training für die nächsten Spiele 2016 in Rio (Brasilien) weiter.

Die Olympischen Spiele sind für die Ulmer Athleten Geschichte. Schon stellt sich die Frage, wie es danach weitergeht. Gold-Ruderer Maximilian Reinelt und die verletzte Söflinger Sportgymnastin Regina Sergeeva kündigten bereits ihr Training für Rio 2016 an.

Die Ruderinnen Kerstin Hartmann und Lena Müller waren mit Prognosen etwas vorsichtiger. "Erst einmal trainieren wir jetzt wieder gemeinsam in Ulm und konzentrieren uns aufs Studium. Ob es in ein paar Jahren wieder Richtung Olympia geht, wird sich dann zeigen", sagt die 24 Jahre alte Kerstin Hartmann, die ihren Wohnsitz für zwei Jahre nach Dortmund an den Olympiastützpunkt verlegt hatte.

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Tosender Applaus für die Besten

Ulm/Neu-Ulmer Olympiateilnehmer von Bürgermeister Czisch geehrt

Ulm. So viel Lob und Ehr’ hat es wohl schon lange nicht mehr für Bürger der Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm gegeben. Zuteil wurden die wunderschönen Worte der Redner und der tosende Applaus der Menge gestern den hiesigen Olympioniken, die von London nach einer langen Schiffsfahrt auf der MS Deutschland inklusive einer nicht enden wollenden Party nach Deutschland zurückgekehrt sind. Goldmedaillengewinner Max Reinelt, der im Deutschlandachter die gesamte Weltelite besiegt hat, Urs Käufer, Kerstin Hartmann, Lena Müller (alle ebenfalls vom Ulmer Ruderclub "Donau"), Turnerin Janine Berger vom SSV Ulm 1846 und Gymnastin Regina Sergeeva (TSG Söflingen), die sich unmittelbar vor den Wettkämpfen noch verletzt hat – sie alle wurden in einem kleinen Autokorso vom Hauptbahnhof zum Rathaus geleitet.

Dort hatte die Stadt Ulm einen tollen Empfang vorbereitet und Bürgermeister Gunter Czisch fand in Vertretung des urlaubenden Oberbürgermeisters Ivo Gönner die passenden Worte, um die vielen Angehörigen, Freunde und Schaulustigen zu immer neuen Beifallsstürmen zu bewegen. Das Wort "Stolz" fiel zigfach, nachdem die Olympioniken die offenen Luxuskarossen verlassen und sich vor Czisch aufgebaut hatten. Im Mittelpunkt Max Reinelt mit seiner schweren, teuren, glänzenden Goldmedaille um den Hals.

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Großer Bahnhof - Empfang für die Ulmer Olympioniken im Rathaus

Die Ulmer Olympioniken sind zurück: Im Autokorso rollten sie unter Beifall Richtung Rathaus, wo sie sich ins Goldene Buch eintrugen. Maximilian Reinelt hatte Ulms erstes Gold nach 28 Jahren um den Hals.

Wie fühlt sich olympisches Gold an? Es hängt schwer um den Hals und zwickt, hatte der Ulmer Ruderer Maximilian Reinelt nach der Siegerehrung für den deutschen Achter gesagt. Am Freitag nun fühlten viele Ulmer wieder mit dem 23-Jährigen. Die Medaille war begehrtes Objekt beim großen Bahnhof für die Ulmer Olympioniken. Fünf der sechs waren von Fans und Aktiven des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) am Hauptbahnhof erwartet worden. Im Autokorso ging’s durch die Fußgängerzone Richtung Rathaus. Vorneweg im Cabrio Ulms ganzer Stolz nach 28 Jahren ohne: "Goldjunge" Reinelt, der mit URCD-Ruderer Urs Käufer die jüngste deutsche Olympia-Teilnehmerin, Turnerin Janine Berger (16) vom SSV 46, in die Mitte genommen hatte. Im Cabrio dahinter saßen Sonnenblumen-Sträuße schwenkend die Ruderinnen Kerstin Hartmann und Lena Müller. Gefolgt vom Fußvolk, dem rund 100-köpfigen Empfangskomitee.

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MS Deutschland - Max und Robert Reinelt am Yamaha-Flügel

Party am Pool: Die deutschen Olympia-Starter gaben auch auf der Rückreise noch einmal alles. Für die Bord-Party auf der MS Deutschland hätten die Sportler glatt Gold verdient. Über Nacht wurde das Traumschiff zur MS Olympia.

Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt glänzte als Barpianist am weißen Konzertflügel mit Welthits im Minutentakt, draußen wurde gerockt und gesungen und gelacht. Als die Party auf dem Lido-Deck nachts um drei so richtig abging, da schaute auch Traumschiff-Kapitän Andreas Greulich noch einmal bei seinen Sportsfreunden vorbei. So etwas hatte der alte Fahrensmann noch nicht erlebt. Greulich nickte kurz, drehte wortlos nach backbord ab und trollte sich zufrieden. Alles klar, die Nacht wird kurz. Mittendrin in der Party-Meute sang und tanzte auch DOSB-Präsident Thomas Bach.

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Ulm empfängt seine olympischen Ruder-Athleten

   

Am Freitag, den 17.08. 2012 kommen sie in Ulm an.

Ab dem Ulmer Hauptbahnhof begleitet pünktlich ab 14.00 Uhr ein Corso die Olympia-Teilnehmer von den Olympischen Spielen 2012 in London, Kerstin Hartmann, Lena Müller, Urs Käufer und den Goldmedalliengewinner Maximilian Reinelt, gemeinsam zum Empfang der Stadt Ulm im Rathaus.

Der Corso wird begleitet vom Prachtbierwagen der Brauerei Gold Ochsen durch die Hirschstraße zum Hans-und-Sophie-Scholl-Platz. Um 14.45 Uhr findet dann der Empfang der Stadt Ulm im Rathaus statt. Bürgermeister Gunter Czisch wird die Athleten willkommen heißen. Danach geht es zum gemeinsamen Ausklang in den Ulmer Ruderclub.

Es gibt verschiedene Einstiegsmöglichkeiten:
1. Fußmarsch ab Intercityhotel links vom Bahnhof um 14:00 Uhr
2. Empfang im Ulmer Rathaus um 14:45 Uhr
3. Ausklang im Ulmer Ruderclub. Dort wird der Corso vermutlich zwischen 16 und 17 Uhr eintreffen.

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Medaillenträume durch Seitenwind zerstört

Am letzten Tag der olympischen Ruderregatta wurde es nichts mit einer weiteren Medaille für den Ulmer Ruderclub. Urs Käufer im Vierer-ohne und Lena Müller im leichten Doppelzweier kamen in ihren Finals nicht über den sechsten Platz nicht hinaus.

Frust bei Urs Käufer und Lena Müller. Beide Boote mit Ulmer Beteiligung hatten sich fürs Finale am Samstag einiges vorgenommen. Der Vierer wie auch der leichte Doppelzweier gaben sich im Vorfeld kämpferisch – sie wollten aufs Podest rudern. Dass am Ende nichts daraus wurde liegt nicht nur an den Athleten allein. Ihre Medaillenträume wurden zum Teil von dem Seitenwind zerstört. Der fiel am letzten Tag der Ruderwettkämpfe schräg von der Steuerbordseite ein. Somit lag Bahn sechs im Windschatten relativ windgeschützt, während sich zu den niedrigen Bahnen hin der seitliche Gegenwind zunehmend ausbreiten konnte. Bei solchen Verhältnissen starten nach den gültigen Regeln die Halbfinalsieger auf die besseren Bahnen. Als Dritte ihres Halbfinals wurden beide Boote mit Ulmer Beteiligung auf Bahn eins gesetzt.

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