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WM 2014 - B-Finale für Frauenachter

Bis 1000 m konnten die Ruderinnen im deutschen Frauenachter um Kerstin Hartmann noch gut im Hoffungslauf mithalten, doch am Ende reichte es mit einer Länge Rückstand nur für den 3. Platz, die ersten zwei, Rumänien und Großbritannien, erreichten das A-Finale. Ebenso China und Russland im anderen Hoffnungslauf. Damit erreichten die deutschen Frauen bei 11 gemeldeten Teams wie schon 2013 leider nur das B-Finale.

Dort trifft Deutschland am Sonntag auf den Frauenachter des Gastgebers, der Niederlande und auf Australien, Weißrussland und Frankreich.

1. ROU 06:10.360, 2. GBR 06:12.430, 3. GER 06:16.340, 4. BLR 06:29.020, 5. FRA 06:32.570


Foto: Hansjörg Käufer

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WM 2014 - Vorläufe im Frauen Achter

Die Rennen der WM 2014 vom Dienstag (26.8.2014) gingen zunächst trotz starken Windes über die Bühne, im Laufe des Tages wurde derselbe starke Wind dann aber von der Fairness-Commission als unfair eingestuft und die restlichen Rennen des Tages auf Mittwoch (27.8.2014) verschoben.

Der Frauenachter mit Kerstin Hartmann und Katrin Reinert, die beide als Juniorinnen im Zweier ohne große Erfolge z.B. 2006 als Juniorinnen Weltmeister auf derselben Rennstrecke, der Bosbaan, feiern durften, war also erst einen Tag später dran. Da bei 11 gemeldeten Achtern in beiden Vorläufen nur die jeweils ersten Boote direkt in den Endlauf kommen sollten, war der Rennverlauf eine klare Sache. Der deutsche Frauenachter galt nicht als Favorit und hat eventuell aus taktischen Gründen sich nicht voll verausgabt, denn schon am Donnerstag (28.8.2014) sind die Hoffnungsläufe laut Rennplan angesetzt. Dort kommen in beiden Hoffnungsläufen die jeweils ersten zwei Achter ins Finale.

Wenn der deutsche Frauenachter dieses Ziel erreicht, wäre das eine Verbesserung zur WM 2013, als er es nur ins B-Finale schaffte.

1. USA 06:20.960, 2. GBR 06:27.670, 3. CHN 06:29.920, 4. GER 06:30.310 , 5. NED 06:32.950, 6. BLR 06:53.690

Die Ergebnisse im zweiten Vorlauf:
1. CAN 06:20.960, 2. RUS 06:27.090, 3. ROU 06:29.970, 4. AUS 06:30.050, 5. FRA 06:46.050

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WM 2014 - Lena Müller scheitert bei Wind und Wellen

Nach den herausragenden Leistungen von Maximilian Reinelt und Leonie Pieper, die am Montag in ihren Vorläufen dominierten, gab es am dritten WM-Tag für Lena Müller und ihre Partnerin Anja Noske (Saarbrücken) eine herbe Enttäuschung. Auf der von böigen Winden aufgewühlten Bosbaan belegte der deutsche Leichtgewichts-Doppelzweier in seinem Hoffnungslauf hinter China und Kanada den dritten Platz. Fürs Weiterkommen ins Halbfinale hätten die Beiden mindestens auf den zweiten Platz rudern müssen. Zwanzig Minuten nach diesem Hoffnungslauf wurden die Rennen wegen unfairer Verhältnisse (von der Fairness-Commission) abgebrochen und auf Mittwoch Vormittag verlegt. Davon betroffen ist auch der Vorlauf im Frauen-Achter mit Kerstin Hartmann.

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WM 2014 - Vorläufe im Achter und Leichtgewichts Doppelvierer

Boote mit Ulmern dominant

Was für ein Start in die WM für Maximilian Reinelt im Achter und Leonie Pieper im leichten Doppelvierer. Beide Boote mit Ulmer Beteiligung siegten in ihren Vorläufen ungefährdet und stehen damit bereits in den Finals.

Leonie Pieper, Wiebke Hein (Potsdam), Judith Anlauf (Hamburg) und Katrin Thoma (Frankfurt) ruderten in ihrem Vorlauf vor den Booten aus Italien, USA, Mexiko und der Tschechei einen sicheren Start-Ziel-Sieg heraus. Die jungen Damen um die Ulmer Schlagfrau schoben sich recht schnell in Führung. Mit einem kernigen Streckenschlag konnte sich das deutsche Quartett die Konkurrenz das ganze Rennen über mit einer Länge vom Leib halten.

Ergebnis: GER 6:48,00, ITA 6:50,24, USA 6:53,51, MEX 7:01,51, CZE 7:10,17. GER und ITA stehen damit direkt im Finale. Im anderen Vorlauf holten NED 6:41,39 und AUS 6:43,98 die direkten Finalplätze.

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WM 2014 - Vorlauf Frauen Leichtgewichts Doppelzweier

Aus Ulmer Sicht war es nicht gerade ein gelungener Auftakt am Tag eins der Ruder-WM in Amsterdam. Am Sonntag musste Lena Müller als erste des Ulmer Quartetts zusammen mit ihrer Partnerin Anja Noske (Saarbrücken) im Vorlauf ran. 22 Nationen haben im leichten Doppelzweier der Damen gemeldet. Nur die Siegerinnen der vier Vorläufe qualifizierten sich hier direkt fürs Halbfinale (Donnerstag). Hinter dem Boot aus Australien reichte es den Deutschen in ihrem Vorlauf nur zum zweiten Platz. Damit müssen die Dritten der letzten WM  nächsten Dienstag eine Extraschicht einlegen und im Hoffnungslauf mindestens auf den zweiten Platz rudern um ins Halbfinale zu gelangen.

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WM 2014 - Zeitplan und Ergebnisse für Ulmer Ruderer

Männer-Achter (Ergebnisse)

Es sind 12 Boote am Start: AUS, BLR, CHN, ESP, FRA, GBR, GER, ITA, NED, POL, RUS, USA

Montag 25.08. zwei Vorläufe mit je sechs Booten: Platz eins steht im Finale
heat: H1 - 25 Aug 17:35
1 GER 05:37.370 (steht bereits im Finale)
2 GBR 05:39.740
3 FRA 05:40.840
4 AUS 05:47.070
5 BLR 05:50.070
6 ESP 05:58.230

heat: H2 - 25 Aug 17:42
1 POL 05:39.320 (steht bereits im Finale)
2 USA 05:42.270
3 RUS 05:44.420
4 ITA 05:50.800
5 CHN 05:51.030
6 NED 05:54.720


Mittwoch 27.08. zwei Hoffnungsläufe mit je fünf Booten: Platz eins und zwei stehen im Finale, Rest B-Finale
Sonntag 31.08. Finale und B-Finale (Platz 7-12)

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WM 2014 in Amsterdam - Vier Ulmer am Start

Auf halber Strecke zwischen London und Rio beginnt nächsten Sonntag (24.8.2014) die Ruder-WM. Über 1100 Athleten aus 60 Nationen verteilen sich auf 445 Boote. Da wird es eng auf der Amsterdamer Bosbaan, der ältesten künstlichen Ruderstrecke. Der URCD ist mit Maximilian Reinelt und Kerstin Hartmann im Achter, sowie Lena Müller im leichten Doppelzweier vertreten. Alle drei Ulmer sehen die WM als wichtige Prüfung auf ihrem Weg nach Rio. Zu dem Trio sprang noch Leonie Pieper auf den WM-Zug auf. Sie startet im leichten Doppelvierer. Diese Bootsklasse gehört nicht zum olympischen Programm, wird deshalb gerne als Sprungbrett für junge Talente genutzt. Die Vorentscheidungen dauern bis am Freitag, am Samstag und Sonntag geht es in den Finals um die Medaillen.

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Meike Dütsch und Inga Thöne holen Bronze bei der U23-WM 2014

Bei der U-23-WM in Varese/Oberitalien gab es für die Ulmer Ruderinnen Meike Dütsch und Inga Thöne Bronze im Achter. Leonie Pieper belegte im leichten Doppelzweier den siebten Platz.

Zwei Jahre vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zeigte der deutsche Ruder-Nachwuchs bei der U-23-WM in Varese/Oberitalien ein enorm hohes Niveau. Schnelle Zeiten und enge Entscheidungen kennzeichneten die Titelkämpfe auf dem Lago die Varese. Im Ziel fielen dann die Achter-Damen erschöpft über ihre Riemen, als sie kurz danach einigermaßen bei Atem waren, konnten sie sich über die soeben gewonnene Bronzemedaille freuen. Mittendrin: Die Ulmerinnen Meike Dütsch und Steuerfrau Inga Thöne.

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Deutsche Jahrgangsmeisterschaften 2014 U17/U19 und U23 in Brandenburg

Vom 26. - 30. Juni 2014 fanden in Brandenburg an der Havel die diesjährigen Jahrgangsmeisterschaften statt. Nach 6 Medaillen in 2012 und 10 Medaillen in 2013, wurden in den letzten Tagen vor Meldeschluss noch die letzten Renngemeinschaften gebildet, um an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen zu können. Insgesamt gingen 12 Sportler an den Start, die sich die Startberechtigung im Laufe der Saison erarbeitet hatten.

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Dt. U23 Meisterschaft 2014: Gold für Meike Dütsch, Leonie Pieper und Pia Patzwaldt

Der Medaillenregen für die Ulmer Ruderer bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften bedeutete eine Reihe von Nominierungen für die U-23-WM.

Mehr als 1200 Nachwuchsruderer haben auf dem Beetzsee in Brandenburg/Havel ihre deutschen Jahrgangsmeister ermittelt. Die Athleten des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) präsentierten sich dort in Galaform. Nicht nur dass sie sieben Medaillen abräumten, vielmehr dürfen sich Leonie Pieper, Meike Dütsch und Steuerfrau Inga Thöne aufgrund ihrer Erfolge über ein Ticket zur U-23-Weltmeisterschaft vom 23. bis 27. Juli im oberitalienischen Varese freuen.

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WM-Teilnahme von Ulmer Ruderinnen Müller und Hartmann in Gefahr

Keine vorderen Platzierungen gab es im Rahmen der WM-Vorbereitung für die Ulmer Ruderinnen beim zweiten Weltcup des Jahres in Aiguebelette. Im Gegenteil: Lena Müller verpasste sogar das A-Finale.

Enttäuschung beim Ruder-Weltcup im französischen Aiguebelette: Während Kerstin Hartmann mit dem Frauen-Achter im Endlauf abgeschlagen nur Fünfte wurde, musste sich ihre Teamkollegin vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD), Lena Müller, im leichten Einer gar nur mit dem B-Finale begnügen.

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Internationale Küchenseeregatta Ratzeburg 2014

Auf der diesjährigen 55. Küchdensee-Regatta in Ratzeburg am 14./15. Juni 2014 wurden die letzten Tests für die Jahrgangsmeisterschaften U 23 vorgenommen. Der URCD ging mit insgesamt acht Sportlern, in 16 Booten an den Start.

Meike Dütsch präsentierte sich hier in absoluter Spitzenform. Sie siegte in allen ihrer vier Rennen. Sowohl in beiden Vierer ohne Steuerfrau Rennen, als auch in den beiden Achterrennen, konnte kein gegnerisches Boot der U 23 Klasse mithalten. Lediglich der deutsche A-Achter mit Vereinskameradin Kerstin Hartmann war an diesem Wochenende schneller. Da Kerstins Achter das einzige A-Boot war, wurden der offene Achter und der U 23 Achter, also zwei unterschiedliche Rennen, in einem gestartet. Aus Ulmer Sicht ein schönes Bild am Siegersteg, da beide Boote mit Ulmer Beteiligung, gemeinsam ihre Medaillen in Empfang nehmen durften.

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Internationale Junioren-Regatta Hamburg 2014 - …oder vom Winde verweht!

Lediglich fünf Junioren aus Ulm und einer aus Bad Waldsee machten sich bereits am Freitag auf den weiten Weg zur 2. Internationalen Junioren-Regatta (6.-8.6.2014) in Hamburg-Allermöhe. Leon Huber und Moritz Ludescher gingen im Vierer-mit-Steuermann U19 an den Start und wollten nach dem guten Ergebnis von Köln einen letzten Leistungsvergleich im Vorfeld der Deutschen Jugendmeisterschaften.  Mahni Fatahi hingegen sah neugierig dem ersten Leistungsvergleich im erst kurz vorher zusammengestellten Leichtgewichts-Doppelvierer U19 entgegen. Zudem präsentierten sich Matthias Grandjean und Elias Ambrosius im Leichtgewichts-Doppelzweier U17 und wollten nach bisher durchwachsenen Saisonleistungen noch einmal einen Schritt nach vorne machen.

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Der URCD zu Gast in Ulmer Schulen

Leistungsrudern gehört in Deutschland seit Jahrzehnten zu einer der erfolgreichsten olympischen Sportarten. Nicht zuletzt durch die großartigen Erfolge des Deutschlandachters werden diese Erfolge auch in sämtlichen Medien entsprechend gewürdigt. Durch die guten Platzierungen in der von Sportjournalisten gekürten Kategorie "Mannschaft des Jahres" ist gerade der mittleren und älteren Bevölkerung unsere Sportart präsent und geläufig.

Anders sieht es nach wie vor bei Jugendlichen aus. In Schulklassen wissen von im Schnitt 25 Schülern gerade einmal 5, was Rudern eigentlich ist. Begriffe wie "Boat Race", "Deutschlandachter", oder "Karl Adam" erzeugen meist nur Ratlosigkeit. Um dieser Entwicklung (zumindest in unserer Stadt) entgegenzuwirken, haben wir in diesem Jahr eine groß angelegte Initiative gestartet.

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Max Reinelt: "Vom Rudern kann keiner leben."

Der Ulmer Maximilian Reinelt ist seit vier Jahren eine feste Größe im Deutschland-Achter

Gold von London im Gepäck, eine Medaille in Rio vor Augen - der Ulmer Ruderer Maximilian Reinelt zählt inzwischen zur festen Größe im Deutschland-Achter. Nun wurde die Truppe aus Dortmund Europameister.

2014 ist das fünfte Jahr in Folge, in dem Maximilian Reinelt den Sprung ins deutsche Flaggschiff, den Ruder-Achter, geschafft hat. Wie jedes Jahr liegt die Latte ziemlich hoch. "Jeder will in den Achter", sagt der Ulmer. Schlange stehen sie schon, um überhaupt einen Platz am Olympiastützpunkt in Dortmund zu ergattern. Nur den Besten wird der Weg an den Dortmund-Ems-Kanal geebnet. Aufgrund seiner internationale Erfolge im Junioren- und U-23-Bereich konnte Reinelt im Herbst 2009 von Ulm in eine Dreier-WG in der westfälischen Metropole ziehen.

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Ulmer Ruderer holen Gold, Silber und Bronze bei der EM 2014

Ein Ulmer Trio am Start, ein Medaillen-Trio gewonnen: Alle Vertreter des URCD schafften bei den Europameisterschaften in Belgrad den Sprung aufs Podest. Maximilian Reinelt gelang sogar die Titelverteidigung.

Sie sind wieder da: Die Bundeskaderathleten des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) haben bei den Europameisterschaften im serbischen Belgrad – zumindest zahlenmäßig – die maximale Medaillenausbeute erzielt: Kerstin Hartmann gewann mit dem Frauenachter Bronze, Lena Müller holte im leichten Doppelzweier Silber und Maximilian Reinelt gelang mit dem Deutschland-Achter die Titelverteidigung.

Dabei stimmte den Deutschen Ruder-Verband (DRV) vor allem die Tatsache zuversichtlich, dass der neu formierte Frauen-Achter international konkurrenzfähig ist. Kerstin Hartmann, an Position sieben rudernd holte mit dem dritten Platz in Belgrad nach zweimal Silber im Zweier-ohne (2010 und 2013) bereits ihre dritte EM-Medaille. Mit ihren neuen Teamkolleginnen lag sie ab der 1000-Meter-Marke konstant auf dem Bronzerang und konnte diesen auch gegen die Angriffe der Niederländerinnen mit einer Bootslänge Vorsprung verteidigen. „In Zukunft wollen wir uns nach vorne orientieren“, blickte Hartmann schon auf die anstehenden Rennen mit dem WM im August als Höhepunkt voraus.

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Müller rudert bei EM

Große Freude bei Lena Müller vom Ulmer Ruderclub Donau: Sie hat ihre letzte Chance genutzt und reist mit dem deutschen Nationalteam, darunter auch die beiden Ulmer Vereinskollegen Maximilian Reinelt und Kerstin Hartmann zur Ruder-EM nach Belgrad.

Große Freude bei Lena Müller vom Ulmer Ruderclub Donau: Sie hat ihre letzte Chance genutzt und reist mit dem deutschen Nationalteam, darunter auch die beiden Ulmer Vereinskollegen Maximilian Reinelt und Kerstin Hartmann zur Ruder-EM nach Belgrad. Daheim bleiben muss dagegen erneut Urs Käufer, der bei der Kader-Nominierung durch den Deutschen Ruderverband am Mittwoch wie schon im Vorjahr das Nachsehen hatte.

Während die Nominierung von Maximilian Reinelt im deutschen Achter nach den starken Leistungen der vergangenen Wochen nur noch Formsache war, hatte Lena Müller nach einigen schwachen Auftritten zittern müssen. Allerdings gab ihre zuletzt deutlich ansteigende Formkurve im leichten Doppelzweier den Ausschlag, dass Müller wieder mit Anja Noske in ein Boot gesetzt wurde. Damit starten die beiden in derselben Kategorie wie vergangenes Jahr, als die gebürtige Duisburgerin Müller und die Saarbrückerin Noske bei der EM Silber gewannen. Diesmal muss vor allem Lena Müller in Belgrad ihren Aufwärtstrend bestätigen, um auch in den folgenden internationalen Wettbewerben eine Chance zu haben.

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Ulmer Ruderin Lena Müller meldet sich eindrucksvoll zurück

Hoffen und Bangen nach dem letzten Test für die deutschen Ruderer: Lena Müller hat ihre Chancen auf eine EM-Teilnahme in zwei Wochen erhöht.

Bei der internationalen Wedau-Regatta in Duisburg hatten die Vertreter des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) zum letzten Mal die Gelegenheit, sich für einen Start bei der vor der Europameisterschaft in Belgrad (27. Mai bis 1. Juni) zu empfehlen. Das galt vor allem für Lena Müller, die zuletzt in Leipzig und Köln geschwächelt hatte.

Eine überzeugende Leistung bot der leichte Doppelzweier am Samstag. Nach rund 500 Metern drehten Anja Noske und Lena Müller voll auf und setzten sich entscheidend ab. Die anderen Boote ruderten deutlich hinter her. Damit sind Müllers EM-Chancen wieder gestiegen, auch wenn sie im zweiten Rennen mit Marie-Louise Träger nicht harmonierte und im Vorlauf ausschied. Am Mittwoch werden die Startplätze vom Deutschen Ruder-Verband (DRV) vergeben.

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Deutsche Kleinbootmeisterschaft 2014 in Köln - Ulmer holen Gold und Silber

Gold durch den neuen Zweier mit Kerstin Hartmann und Kathrin Marchand (Leverkusen) und Silber durch den ebenfalls neuen Zweier mit Maximilian Reinelt und Malte Jakschik (Rauxel), fischten die Ulmer Ruderer aus der Regattabahn in Köln-Fühlingen. In den zum Teil sehr großen Feldern schafften zudem Lena Müller, Leonie Pieper sowie Urs Käufer mit Björn Birkner (Rheinfelden) die Finalteilnahme.

Kerstin Hartmann durfte in Köln ihre fünfte Goldmedaille im Zweier-ohne abholen. Sie ist nun die erfolgreichste deutsche Ruderin in dieser Bootsklasse. Schon in den Vorentscheidungen zeichnete sich die Überlegenheit des neuen Duos ab. Ohne Mühe marschierten Hartmann und Marchand ins Finale und spielten auch dort ihre Überlegenheit aus. Nach 1000m war das Rennen praktischen schon zugunsten der Beiden gelaufen. Da konnte sich der Rest des Feldes noch so abmühen. "Wir sind gut in die Regatta gestartet und konnten uns zum Finale weiter steigern" freute sich die Ulmerin, die nach dem Rennen erstaunlich frisch wirkte. Ohne große Anstrengung zur Meisterschaft? Hartmann augenzwinkernd: "Zu tun gab’s schon was, aber an unsere Grenzen mussten wir heute nicht gehen". Mit der erst 20-jährigen Maike Dütsch startete eine weitere Ulmerin zusammen mit Lea Katlen Kühne (Mainz) im Zweier-ohne. Das junge Duo verpasste nur knapp den Finaleinzug und belegte in der Endabrechnung den elften Rang. Für die 20-jährige Maike Dütsch liegt die U-23-WM durchaus in Reichweite.

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Dt. Kleinbootmeisterschaften 2014 - Ulmer Riemenruderer mit neuen Partnern und neuer Motivation

Deutsche Kleinbootmeisterschaft 2014 in Köln

Von Freitag bis Sonntag werden auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen die Deutschen Meister in den Kleinbooten, also im Einer und Zweier-ohne, ermittelt. Erstmals in der jungen Saison steht die Leistungsfähigkeit über die olympische 2-km-Distanz auf dem Prüfstand. Vom Ulmer Ruderclub sind zwölf Athleten am Start.  Kerstin Hartmann im Zweier-ohne sowie Lena Müller im leichten Einer gehen als Titelverteidigerinnen ins Rennen.

Vier Monate sind es noch bis zur Ruder-WM in Amsterdam. Die Weichen, wer dort den Verband vertritt, werden dieses Wochenende gestellt. Zwar sind im Lauf der Saison noch Feinjustierungen möglich. Dennoch: die Kölner Rangliste ist für die Bildung der Mittel- und Großboote eine enorm wichtige Bemessungsgrundlage. Entsprechend will sich die Ulmer Truppe ins Zeug legen.

Wie in den Jahren zuvor geht Kerstin Hartmann als Favoritin im Zweier-ohne ins Rennen. Nach fünf Jahren zusammen mit Marlene Sinnig hat sie seit wenigen Wochen eine neue Partnerin. Die heißt Kathrin Marchand, ist 23 Jahre und startet für den RTHC Leverkusen. Beim Langstreckenrennen vor drei Wochen in Leipzig präsentierte sich das neue Duo auf anhieb erfolgreich und siegte deutlich vor der Konkurrenz. „Mit Kathrin macht der Zweier richtig Spaß“ sagt die 25-jährige Ulmerin. Eine weitere Meisterschaft, es wäre ihre Fünfte, liegt also durchaus im Machbaren. Nicht ganz so hoch hat Maike Dütsch ihr Ziel geschraubt. Wenn sie zusammen mit Lea-Katlen Kühne (22, Mainz) das Finale erreicht, wäre das schon ein Erfolg.

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