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Langstrecke Leipzig 2014

Bilder: DRV

Langstrecke Leipzig 2014 Lena
Langstrecke Leipzig 2014 Max
Langstrecke Leipzig 2014 Urs

Durchaus zufrieden kehrte die stark vertretene Ulmer Fraktion vom diesjährigen Langstreckentest aus Leipzig zurück. Bereits am Samstag mussten alle Senioren einen 2000m-Test auf dem Ergo absolvieren. Dies mit großem Erfolg: Maximilian Reinelt wurde mit einer Fahrzeit von 5.47,7 Min. schnellster Riemer. Nur eine zehntel Sekunde trennte ihn vom besten Ergofahrer Kai Fuhrmann.

Urs Käufer legte eine für ihn starke Zeit von 5.59,2 Min. ab und kam damit auf den 16. Rang. Mit einer 7.00,1 Min. war Kerstin Hartmann exakt eine zehntel Sekunde langsamer als ihre neue Zweierpartnerin Katrin Marchand und blieb nur geringfügig über ihrem persönlichen Bestwert.

Lena Müller lieferte mit einer 7.10,2 Min. einen soliden Ergowert und landete im Ergoranking auf Platz 3.

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Reinelt beim Langstreckentest "nur" Vierter

Die Ulmer Ruderer Maximilian Reinelt und Urs Käufer haben bei den Langstreckentests des Deutschen Ruder-Verbands (DRV) in Leipzig keine Top-Platzierungen geschafft. Beim Sieg von Richard Schmidt und Felix Drahotta über sechs Kilometer im Kleinboot kam Reinelt vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD) mit seinem neuen Ruderpartner Malte Jakschik (Rauxel) "nur" auf Rang vier. Käufer, der die Herbstregatta in Dortmund mit Björn Birkner (Rheinfelden) noch gewonnen hatte, konnten hingegen nicht an das Rennen vor vier Monaten anknüpfen und musste sich diesmal mit dem achten Platz zufrieden geben.

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URCD-Leistungszentrum jetzt mit Bundesstützpunkt Nachwuchs

Zuerst wurde 2010 die Hardware erstellt mit dem Neubau des URCD-Leistungszentrums und jetzt kam 2014 sozusagen die Software dazu: die Eröffung des Bundesstützpunkt Ruderns, der mit vollem Namen Bundesstützpunkt Nachwuchs Ulm/Süd, Standort Ulm heißt. Jetzt kommt zusammen, was zusammengehört. Der Ulmer OB Ivo Gönner, der die Planung von Anfang an begleitet hatte, bei der man immer beide Teile verknüpft sah, sagte es mit biblischen Worten: "Es ist vollbracht."

Der Ulmer Ruderclub als erfolgreichster Verein der Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm, der z.B. bei der Olympiade 2012 in London 4 Teilnehmer stellte, die dort für den URCD mit der Goldmedaille von Max Reinelt mit dem Deutschlandachter ihre Krönung fand, wird ab sofort zur Heimat für den rudersportlichen Nachwuchs im Süden von Baden-Württemberg und Bayern.

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Ulmer Bundesstützpunkt für Nachwuchs eröffnet

Große Anerkennung für den Ulmer Ruderclub Donau: Der Bundesstützpunkt Nachwuchs Rudern Ulm/Süd nimmt seine offizielle Arbeit auf. Viel Prominenz war bei der gestrigen Einweihung anwesend.

"Es ist vollbracht!" Passender hätte der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner am Donnerstagnachmittag bei der Einweihungsfeier des neuen Bundesstützpunkts "Nachwuchs Rudern Ulm/Süd" an der Donau seine Rede nicht beenden können.

Was unter dem Applaus der vielen anwesenden Ehrengäste folgte, war die festliche Enthüllung der Informationstafel am Bootshaus durch den Präsidenten des Deutschen Ruderverbandes, Siegfried Kaidel - gemeinsam mit der Vorsitzenden des Landesruderverbands Baden-Württemberg, Johanna Kienzerle, sowie dem ersten Vorsitzenden des Ulmer Ruderclubs Donau, Andreas Huber.

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Das Feuer brennt noch immer - Urs Käufer meldet sich zurück

Der Ulmer Urs Käufer hat sich mit einem Paukenschlag in der deutschen Ruder-Nationalmannschaft zurückgemeldet. Die Pause hat ihm gut getan.

Nach Olympia 2012 in London hat es einen Umbruch im Team Deutschland-Achter gegeben, einige Olympia-Teilnehmer haben aufgehört, andere haben eine Pause eingelegt. Zur letzten Gruppe zählte auch der Ulmer Urs Käufer, der auf dem Dorney Lake im Vierer auf den sechsten Platz gerudert war und nun bei der Dortmunder Langstrecke ein Comeback hinlegte, das es in sich hatte. Zusammen mit seinem sieben Jahre jüngeren Partner Björn Birkner gewann der 29-Jährige die erste große Leistungsüberprüfung für die Saison 2014. Und das, wie sich später herausstellte, sogar mit einem neuen Streckenrekord.

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Fünf Siege bei Langstrecke 2013 in Dortmund - Ulmer bleiben auf Olympiakurs

Gut motiviert verabschiedeten sich die Ulmer Ruderer ins triste Wintertraining. Bei der 6-km-Langstrecke auf dem Dortmund-Ems-Kanal sprangen fünf Siege, ein zweiter Rang sowie weitere gute Platzierungen heraus. Für die deutschen Kaderangehörigen bestand Startpflicht. Obwohl einige Spitzenathleten, darunter auch Olympiasieger Max Reinelt, meist aus gesundheitlichen Gründen auf ihren Start verzichten mussten, war die Veranstaltung mit 471 Ruderern in 382 Kleinbooten (Einer und Zweier-ohne) gut besucht. Je nach Resultat wurden am zweiten Renntag Mittelboote gebildet.

LangstreckeDortmund2013 LenaMueller DetlevSeyb
LangstreckeDortmund2013 MaikeDuetsch DetlevSeyb
LangstreckeDortmund2013 PiaPatzwaldt DetlevSeyb
Bilder: Hansjörg Käufer

Nach ihrem Triumpf von Turin bleibt Lena Müller in erfolgreichem Fahrwasser. In Dortmund holte sie zu einem Doppelschlag aus. Der leichte Einer ging klar an die Ulmerin. Hier kam es nicht zum mit Spannung erwarteten Duell zwischen Lena Müller und Anja Noske (Saarbrücken). Die Beiden holten vor drei Monaten WM-Bronze im Doppelzweier. Anja Noske musste aus gesundheitlichen Gründen absagen und so fehlte die große Herausforderung. Die Konkurrenz konnte gegen Müller (24:41) nichts auszurichten. Am Sonntag nahm dann die Frankfurterin Wiebke Hein (Dritte im Einer, 24:57) bei Lena Müller im Doppelzweier Platz. Und der lief wie geölt. Das Duo brummte dem Rest des Feldes 40 und mehr Sekunden auf.

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Käufer/Birkner gewinnen Dortmunder Langstrecke 2013

Mit einem durchaus überraschenden Ergebnis endete für Deutschlands Top-Ruderer der erste große Leistungstest im Zweier ohne Steuermann für die Saison 2014. Die Kombination Urs Käufer/Björn Birkner (Ulmer RC Donau/RC Rheinfelden) setzte sich beim DRV-Langstreckentest über sechs Kilometer auf dem Dortmund-Ems-Kanal mit 17 Sekunden Vorsprung vor den beiden erst 20-jährigen Malte Daberkow/Finn Knüppel (ORC Rostock/Schweriner Ruder Gesellschaft) durch.

"Das Resultat ist insgesamt schon etwas überraschend, relativiert sich aber durch die vielen krankheitsbedingten Ausfälle", kommentierte Bundestrainer Ralf Holtmeyer den Ausgang der Regatta. Auf Platz drei landeten mit Richard Schmidt/Kristof Wilke (RV Treviris Trier/RC Undine Radolfzell) die ersten Goldmedaillengewinner von London 2012.

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Langstrecke Dortmund 2013 - Ulmer Quartett im Angriffsmodus

Richtiges Olympiafeeling kommt 26 Monate vor Beginn der Spiele auf dem tristen Dortmund-Ems-Kanal sicher nicht auf, doch die Rangelei um die Plätze für das Ruderteam 2016 ist schon voll im Gang. Mitten drin stecken die vier Ulmer, die schon in 2012 in London am Start waren: Max Reinelt, der mit Gold im Achter glänzte sowie Kerstin Hartmann, Lena Müller und Urs Käufer. Während Leichtgewicht Lena Müller sich im Einer bewähren muss, starten die restlichen Ulmer mit neuen Partnern im Zweier-ohne. Erste Hinweise wohin die Reise geht, erhalten sie am Samstag bei der 6-km-Langstrecke. Für alle Kaderathleten ist die Teilnahme Pflicht.

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Ulmer Ruderer mit zwei Siegen auf der Langstrecke in Turin und Mannheim

Je ein Sieg beim Silverskiff in Turin durch Lena Müller und durch Mahni Fatahi bei der Langstrecke in Mannheim - zu Beginn des Wintertrainings präsentierten sich die Ulmer Ruderer in glänzender Form.

Je ein Sieg beim Silverskiff in Turin durch Lena Müller und durch Mahni Fatahi bei der Langstrecke in Mannheim - zu Beginn des Wintertrainings präsentierten sich die Ulmer Ruderer in glänzender Form. Anspruchsvoll war die Streckenführung auf dem Po: kurvige 5,5 Kilometer mitten durch Turin, dann eine Wende und zurück zum Start.

Nach ihrem Vorjahressieg ruderte Leichtgewicht Lena Müller auch diesmal wieder am schnellsten. Und das sogar in der gewichtsoffenen Klasse. 45:38 Minuten benötigte sie für die elf Kilometer und lag damit deutlich vor der Konkurrenz, darunter die Italienerin Elisabetta Sancassani, die vor drei Monaten bei der WM in Südkorea Gold im leichten Doppelzweier geholt hatte, und die amtierende Einer-Weltmeisterin Michaela Taupe-Traer aus Österreich.

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WM 2013 - Max Reinelt holt Silber

WM in Chungju/Südkorea - 2. Finaltag

Seit 1970 waren Ulmer Ruderer bei 20 Weltmeisterschaften dabei. Sie holten viele Medaillen und fünf WM-Titel. Von den Titelkämpfen in Chungju kehren Ulmer Ruderer erstmals mit zwei Medaillen in zwei olympischen Bootsklassen an die Donau zurück. Nachdem Lena Müller am Samstag im leichten Doppelzweier Bronze holte, wurde es für den Deutschlandachter mit Max Reinelt am Sonntag Silber.

Am letzten Renntag der WM-Woche herrschten noch einmal ideale Bedingungen auf dem Tangeum-See. Spiegelglattes Wasser bei 27°C dazu eine erträgliche Luftfeuchtigkeit – besser konnten es sich die Athleten samt den 33.000 Zuschauern nach der Hitzeschlacht zu Beginn der WM-Woche nicht wünschen. Traditionell als letztes Rennen wurden die Achter auf die 2km-Strecke geschickt. Was lag nicht alles an Spannung und Prestige in diesem Finale. Drei Boote kamen für Gold in Frage: Deutschland als Titelverteidiger und Olympiasieger, die US-Crew, Sieger über die Deutschen vor sieben Wochen in Luzern und schließlich die Briten, die all ihre Ruderstars dieses Jahr in einen "Super-Eight" setzten.

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WM 2013 - Lena Müller holt Bronze

WM in Chungju/Südkorea - 1.Finaltag

In einem phantastischen Finale ruderten Lena Müller und ihre Saarbrücker Partnerin Anja Noske im leichten Doppelzweier hinter Italien und den USA auf den dritten Platz. 13 Monate nach ihrem sechsten Platz von London und knapp drei Jahre vor Rio 2016 stimmt die Marschrichtung der Ulmer Studentin und ihrer Partnerin. Das im Durchschnitt 59kg leichte Duo zeigte sich mit Bronze voll zufrieden und will bis Rio konsequent weiterarbeiten.

Mit einer Medaille konnten sie rechnen, nach ihrem Halbfinal-Sieg am Donnerstag durften sie sogar ein wenig auf Gold hoffen. Dass es hinter den Favoriten aus Italien und den stark auftrumpfenden US-Girls Bronze wurde, tat der Freude von Lena Müller und Anja Noske keinen Abbruch. Sie wussten genau, wie schwer es wird in diesem dichten, hochklassigen Feld ins Finale vorzudringen und dann noch aufs Podium zu klettern. Bei Gegenwind und diesmal erträglichen 27°C ruderten die Deutschen druckvoll los, mussten aber nach 600 Metern ihre Führung an Laura Milani und Elisabetta Sancassani aus Italien abgeben. In der Folge bauten die Südeuropäerinnen ihren Vorsprung aus, während das US-Boot immer besser ins Rennen fand und sich nach weiteren 500 Metern auf der Silberposition einreihte.

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WM-Telegramm: Bronze für Lena Müller, Silber für Max Reinelt

Silbermedaille bei der Ruder-Weltmeisterschaft in Korea für Max Reinelt mit dem Deutschland-Achter

Result  World Rowing Championships Chungju, Korea - Race 227: M8+  Final A
Rank Boat 500 m 1000 m 1500 m Finish Lane
1 GBR 1:20.44  (1) 2:43.94  (1) 4:07.92  (1) 5:30.35 3
2 GER 1:21.11  (2) 2:45.65  (2) 4:10.41  (2) 5:30.89 4
3 USA 1:22.47  (6) 2:46.64  (3) 4:11.29  (3) 5:33.92 5
4 POL 1:22.36  (5) 2:47.54  (5) 4:12.87  (4) 5:35.59 2
5 NED 1:22.18  (4) 2:47.41  (4) 4:13.50  (5) 5:37.11 6
6 FRA 1:21.90  (3) 2:47.74  (6) 4:14.21  (6) 5:37.19 1

deutschlandachter.de: Silber in Südkorea: Achter bot Briten packenden WM-Fight

Bronzemedaille bei der Ruder-Weltmeisterschaft in Korea für Lena Müller und Anja Noske im Leichtgewicht Frauen Doppelzweier

Result  World Rowing Championships Chungju, Korea - Race 210: LW2x  Final A
Rank Boat 500 m 1000 m 1500 m Finish Lane
1 ITA 1:46.26  (2) 3:35.95  (1) 5:25.33  (1) 7:17.31 4
2 USA 1:46.98  (3) 3:37.79  (3) 5:28.41  (2) 7:20.73 5
3 GER 1:46.23  (1) 3:37.28  (2) 5:29.54  (3) 7:22.24 3
4 GBR 1:48.11  (5) 3:40.67  (4) 5:32.45  (4) 7:24.64 2
5 NZL 1:47.70  (4) 3:41.66  (5) 5:35.65  (5) 7:27.33 1
6 NED 1:49.87  (6) 3:43.11  (6) 5:37.72  (6) 7:34.36 6

2. Platz im B-Finale (Platz 8 Gesamtwertung) der WM 2013 für Kerstin Hartmann und Marlene Sinnig im Frauen Zweier ohne

Result  World Rowing Championships Chungju, Korea - Race 200: W2-  Final B
Rank Boat 500 m 1000 m 1500 m Finish Lane
1 SRB 1:46.06  (3) 3:37.07  (2) 5:27.15  (1) 7:17.73 3
2 GER 1:44.21  (1) 3:37.05  (1) 5:31.55  (2) 7:24.37 4
3 UKR 1:44.58  (2) 3:39.01  (3) 5:34.53  (3) 7:29.25 2
4 ITA 1:49.61  (5) 3:44.40  (5) 5:38.61  (4) 7:31.02 5
5 RUS 1:46.71  (4) 3:42.34  (4) 5:38.83  (5) 7:33.55 1
6 AUS 2:07.21  (6) 4:16.23  (6) 6:25.57  (6) 8:34.04 6
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WM 2013 - Lena Müller im Finale, Kerstin Hartmann nicht

Halbfinals

Freude und Enttäuschung lagen am Tangeum-See bei Chungju für Lena Müller und Kerstin Hartmann gerade mal eine dreiviertel Stunde auseinander. Während Lena Müller und Anja Noske (Saarbrücken) im leichten Doppelzweier mit einem Halbfinalsieg am Samstag um die Medaillen kämpfen, verpasste der Zweier-ohne mit Kerstin Hartmann und Marlene Sinnig (Krefeld) den Finaleinzug und startet nun im B-Finale, das ebenfalls am Samstag auf die Strecke geht.

Es war eine technisch perfekte Vorstellung von Lena Müller und Anja Noske. Wenige Meter nach dem Start fanden sie in einen kraftvollen Streckenschlag und setzten sich an die Spitze des Feldes. Mit einer 36er-Frequenz kontrollierten die Deutschen dieses Halbfinale. "Wir sind vorne gut rausgefahren und lagen eine Länge vor dem Rest des Feldes" sagte Lena Müller zu diesem Streckenabschnitt. Der Rest des Feldes fand gegen die stark rudernden Deutschen kein Rezept. Selbst als die Boote aus Großbritannien und den Niederlanden 400 Meter vor dem Ziel ihre letzten Kräfte mobilisierten, zeigten sich Müller und Noske hellwach und konterten alle Angriffe. In 6:57,12 ruderten sie eine halbe Länge vor Großbritannien (6:57,85) und eine Länge vor den Niederlanden (6:59,94) übers Ziel. Auf den weiteren Plätzen folgten Australien, Schweden und Polen. Im anderen Halbfinale siegte erwartungsgemäß Elisabetta Sancassani und Laura Milani aus Italien (6:55,80) vor den USA (6:58,52) und Neuseeland (7:00,91).

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WM 2013 - Deutschlandachter mit Max Reinelt steht im Finale

Vorläufe Achter

Das Unternehmen Titelverteidigung hätte nicht besser starten können. Dem deutschen Achter mit Max Reinelt an Bord gelang bei seinem WM-Auftakt ein klarer Vorlaufsieg. Die Recken um Steuermann Martin Sauer stehen damit im Finale am Sonntag. 5:30,91 benötigte das DRV-Flaggschiff für die 2000 Meter. Polen (5:33,06) als Zweiter dieses Rennens holte sich ebenfalls einen Finalplatz.

Dabei liefen die ersten Tage in Südkorea alles andere als rund. "Für mich hat es sich so angefühlt, als hätte mich eine Faust mitten im Gesicht getroffen" beschreibt Max Reinelt die ungewohnten klimatischen Verhältnisse. "Anfangs haben sich zwei Trainingskilometer so angefühlt wie 20 Kilometer auf dem Ergometer. Mittlerweile ist es angenehm, trocken und warm. Auch der Tag-Nacht-Rhythmus stimmt jetzt bei mir."

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WM 2013 - Vorläufe Zweier-ohne und Leichtgewichts Doppelzweier

Ulmer Damen eine Runde weiter

Guter Auftakt der Ulmer WM-Teilnehmer auf dem Tangeum-Regatta-Kurs in Chungjiu/Südkorea. Bei leichtem Gegenwind, aber fairen Verhältnissen qualifizierte sie der Zweier-ohne mit Kerstin Hartmann und Marlene Sinnig (Krefeld) wie auch der leichte Doppelzweier mit Lena Müller und Anja Noske (Saarbrücken) direkt für das Halbfinale. Der Gang in einen kräfteraubenden Hoffnungslauf bleibt beiden Ulmerinnen somit erspart.

Aus Ulmer Sicht bildeten Kerstin Hartmann und Marlene Sinnig mit ihren Vorlauf den WM-Auftakt. Um direkt ins Halbfinale zu gelangen, war dort mindestens der dritte Platz nötig. Das starke US-Boot mit Taylor Goetzinger und Meghan Musnicki an Bord setzte sich mit einem Start-Ziel-Sieg klar durch. Dahinter ruderten Sinnig und Hartmann 500Meter zusammen mit Südafrika an zweiter Position. Nach weiteren 500 Metern lagen die Ruderinnen aus Südafrika eine Länge vor den Deutschen, die sich damit begnügten ihren dritten Platz, deutlich vor der Crew aus Italien abzusichern. Lieber hätten sie Südafrika in die Schranken gewiesen, was ihnen vorige Saison stets gelang. „Wir sind technisch und taktisch unter unseren Möglichkeiten geblieben. So können wir keinen Blumentopf gewinnen“ sagte Marlene Sinnig und Kerstin Hartmann ergänzte: „Blöd wenn man so in eine WM startet. Ein Vorrennen war noch nie unser Ding, aber heute war der Abstand zu den Gegnerinnen einfach zu groß“. In den anderen Vorläufen setzten sich erwartungsgemäß die zum Favoritenkreis gehörenden Boote aus Großbritannien, Neuseeland, den Niederlanden und Rumänien durch.

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WM 2013 - Drei Chancen auf Edelmetall

Ulmer Ruderer vor den Titelkämpfen in Südkorea

Der Startschuss zur Ruder-WM im südkoreanischen Chungju fällt am Sonntag. Für die drei Athleten der Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) ist mindestens eine Medaille drin. Der WM-Check.

Männer-Achter
Neben dem Ulmer Maximilian Reinelt sitzen noch drei Ruderer plus Steuermann Martin Sauer (Berlin) aus der olympischen Goldcrew von London 2012 im deutscher Achter. Doch diesmal fahren die Männer von Trainer Ralf Holtmeyer nicht als Topfavorit zur WM. Auf der To-do-Liste stehen nach Olympia zwei Dinge ganz oben: Ausbildung vorantreiben und neues Personal integrieren. Deshalb erreichte die Trainingsintensität nicht das Niveau der Olympia-Saison.

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WM 2013: Ulmer Ruderer im südkoreanischen Chungju

Die Ulmer Ruderer sind durch ihren Sport schon weit herumgekommen. Doch ein weißer Fleck auf der Weltkarte wird erst am Sonntag gefüllt: Dann gehts für Hartmann, Müller und Reinelt erstmals nach Asien. 

Das Warten auf den Saisonhöhepunkt hat für die drei Spitzenathleten des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) bald ein Ende: "Ich bin wirklich froh, wenn es endlich losgeht und mich nach dem ganzen Lernen wieder einfach nur Rudern kann", blickt Kerstin Hartmann, Olympia-Sechste von London 2012, voller Vorfreude auf die Weltmeisterschaften vom 25. August bis 1. September in Südkorea. Schon am Sonntag fliegt sie mit dem gesamten deutschen Ruder-Tross, darunter ihre beiden Teamkollegen Maximilian Reinelt und Lena Müller, nach Asien.

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Speziallack statt Spritze: Ruderer in den 80ern

Der Ulmer Ruder-Olympiasieger Raimund Hörmann war von 1978 bis 1984 aktiv. Er zeigt sich von den Doping-Enthüllungen überrascht.

SWP: Herr Hörmann, Ihr Olympiasieg mit dem Doppelvierer ist jetzt 29 Jahre her. Wie haben Sie das Thema Doping damals erlebt?

RAIMUND HÖRMANN: Ich kann nur von mir sprechen und sagen, dass ich nie Dopingmittel genommen habe, außer vielleicht das Eiweiß aus der Fleischerei Hörmann. Wir haben damals nur mit viel Willen und Muskelkraft gewonnen.

SWP: Warum sind Sie sich da so sicher, auch bei Ihren Teamkollegen?

HÖRMANN: Naja, wir waren ja in gewisser Weise ein Sonderfall: Das Boot war nur mit Ruderern aus den Vereinen Ulmer RC und RV Ingelheim besetzt. Wir haben nur mit unseren Trainern trainiert, das war sozusagen ein geschlossenes System.

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BaWü 2013 - Goldener Doppelvierer

Dreimal Gold, viermal Silber und dreimal Bronze: Die Bilanz der Ulmer Ruderer bei den Landesmeisterschaften kann sich sehen lassen. Besonders der weibliche A-Jugend-Doppelvierer dominierte die Konkurrenz.

Bei hochsommerlichen Temperaturen - um 18 Uhr waren es am Sonntag noch 36 Grad im Schatten - haben die Athleten des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) bei den baden-württembergischen Meisterschaften in Breisach Schwerstarbeit verrichten müssen. Doch die Ausbeute mit drei Goldmedaillen und jeder Menge weiterer Podestplätze konnte sich sehen lassen.

Am Samstag hatten die Ulmer Ruderer jedoch erst einmal einige Enttäuschungen zu verkraften: Der Junioren-Achter in der Besetzung Nikolai Gümbel, Joshua Büschl, Philipp Rapp, Julian Titze, Lukas Winkelmann, Mahni Fatahi, Leon Huber, Andreas Ludescher und Steuerfrau Anna Laura Kracklauer konnte seinen Titel nicht verteidigen. Hauchdünn war am Ende der Rückstand hinter dem Siegerboot des Heidelberger RK. Ebenfalls knapp geschlagen wurde Pia Patzwaldt im Frauen-Einer. 2012 noch mit Gold geehrt, musste sie sich diesmal der starken Vera Dohmen geschlagen geben. Für beide war die Silbermedaille kein rechter Trost.

Vergoldet wurde der Samstag dafür vom Doppelvierer der A-Juniorinnen. Teresa Wentges, Christin Lind, Inga Hehl und Hanna Dieterich siegten mit einer Länge Vorsprung vor dem RC Nürtingen und der Rudergesellschaft Heidelberg.

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Weltcup 2013 in Luzern - Max Reinelt im Deutschlandachter geschlagen

So gut der Ruder-Weltcup in Luzern für die Ulmer Athleten begonnen hatte, so unglücklich endete das Wochenende bei den gestrigen Finals. Eine gelungene WM-Generalprobe sieht anders aus. Maximilian Reinelt musste zum ersten Mal seit Jahren wieder erleben, wie sich eine Niederlage im Deutschlandachter anfühlt, Lena Müller verpasste den anvisierten Podestplatz: Das Weltcup-Finale verlief für die Vertreter des Ulmer Ruderclubs insgesamt enttäuschend. Auch Kerstin Hartmann konnte im ungewohnten Frauenachter die Zielvorgaben bei Generalprobe für die Weltmeisterschaften (25. August bis 1. September) in Chungju (Südkorea) nicht ganz erfüllen.

Wie schon die Tage zuvor herrschen am Finaltag auf dem Rotsee im schweizerischen Luzern ideale Rennbedingungen. Vor 8000 Zuschauern misslang das Experiment, den deutschen Frauen-Achter mit dem Top-Duo Kerstin Hartmann/Marlene Sinnig zu verstärken. Das deutsche Boot hatte mit den Medaillenrängen nichts zu tun.

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