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Auch Daniel Held springt auf WM-Zug auf

HJK/SIS

Fünf Ulmer bei den Junioren-Titelkämpfen in Litauen

Der Optimismus war angebracht: Daniel Held hat als fünfter Ulmer ein Ticket für die Junioren-WM der Ruderer gelöst. Er qualifizierte sich für den Achter.


Im Nachrück-Verfahren zur Junioren-WM: Daniel Held. Foto: hjk

Während sich seine Vereinskollegen beim Donau-Cup nützlich machten und einige Tage Heimaturlaub genossen und allenfalls beim Dösen in der Sonne ins Schwitzen kamen, musste sich Daniel Held in Berlin-Grünau mächtig in die Riemen legen. Zwei Ergometer-Tests sowie eine so genannte Messbootfahrt, bei der unter anderem Durchzugsverhalten, Schlaglänge und Druckaufnahme überprüft wurden, standen auf dem Programm.

Nach diesen aktuellen Tests und den bisherigen Saisonergebnissen steht fest, dass auch Daniel Held mit zur Junioren-WM der Ruderer (6. bis 10. August) in Trakai (Litauen) fahren darf - und zwar im deutschen Achter.

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Wie das Rudern Schulnoten beeinflusst

von Jörg Zugmaier

ULM - Die Sportart verbindet Kraft mit Ausdauer. Martina Bösch verfügt über beides und gleitet im schmalen Ruderboot schnell über die Donau. Der Trainingsaufwand zahlt sich für sie nicht nur im sportlichen Bereich aus.

Ruderinnen gelten oft als breitschultrige, stämmige Frauen. Martina Bösch dagegen hat eine zierliche Figur. Trotzdem zieht sie die Skulls für den Ulmer Ruderclub Donau (URCD) sehr erfolgreich durchs Wasser. Sie ist Deutsche Vize-Junioren-Meisterin im Leichtgewicht-Doppelvierer.

Die Ulmerin ist 17 Jahre alt und besucht das Berufskolleg der Valkenburgschule direkt am Donauufer. Beim Blick aus dem Klassenzimmer sieht sie auf ihr Ruderrevier. "Im nächsten Jahr möchte ich dort auf das Gymnasium wechseln," beschreibt sie ihre schulischen Ziele.

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Fast alle Träume gehen in Erfüllung - Dreimal Gold bei der Junioren-DM

SIS/HJK

Nur ein Traum ist für die Ulmer Ruderer, die bei der Junioren-DM dreimal Gold holten, nicht in Erfüllung gegangen: Daniel Held muss für ein WM-Ticket nachsitzen.


Eine reife Leistung bot der ungesteuerte Vierer mit (v.l.) den Ulmerinnen Caro Leibinger und Nina Hengartner sowie Nadine Lässig und Annabelle Fago. Foto: arc

Dreimal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze: Das ist die Ausbeute der Ulmer Nachwuchs-Ruderer bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Essen. Dabei sicherten sich Raimund Hörmann jun. und Urs Käufer mit ihrem Sieg im ungesteuerten Zweier sowie Nina Hengartner und Caro Leibinger mit dem Triumph im ungesteuerten Renngemeinschafts-Vierer die Tickets für die Junioren-Weltmeisterschaften, die Anfang August in Trakai (Litauen) stattfinden werden.

Auch Daniel Held hatte zusammen mit dem Koblenzer Philip Krämer im Zweier mit Steuermann (Jakob Assländer) um die Nominierung im Kleinboot gekämpft, und die Beiden gaben auch alles, ruderten technisch einwandfrei. Doch bei extrem schwierigen Verhältnissen - starker Gegenwind und extrem hohe Wellen - erwies sich die RG Dresdener RC/Dresdener RV als physisch stärker. Die Ostdeutschen kontrollierten das Rennen jederzeit, parierten jeden Zwischenspurt der Ulm/Koblenzer Kombination und siegten letztlich mit einer Länge Vorsprung.

Daniel Held hat aber trotzdem noch eine sehr gute Chance, für die WM nominiert zu werden: Nächste Woche findet in Berlin-Grünau die Achter-Qualifikation statt.

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Fünf peilen WM-Tickets an - Beide Zweier unangefochten - Daniel Held hats schwer

HJK/EB

Ulmer Nachwuchs ist bei der Junioren-DM gefordert

Nicht gerade anspruchslos tritt der zwölfköpfige Trupp von Trainer Christian Viedt bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften der Ruderer auf dem Baldeneysee südlich von Essen an. Die ersten Klippen haben die Ulmer Ruderer umschifft - alle stehen in den Endläufen am Sonntag.


"Wassertaxi" - so wird der Zweier mit Steuermann genannt: (v. l.) Jakob Assländer, Philip Krämer, Daniel Held. Foto: hjk

Am Fuße der legendären Villa Hügel, einst Wohnsitz der Krupps, jetzt für kulturelle Zwecke zur Verfügung gestellt, wollen sich Aktiven des Ulmer Ruderclubs "Donau" (URCD) morgen einige Medaillen umhängen lassen. Man darf sich auf dramatische Rennen, in einigen Fällen aber auch auf Genussfahrten bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften gefasst machen.

Im Vordergrund steht die Klärung der Frage, ob alle fünf Ulmer WM-Kandidaten die Direktnominierung für die WM schaffen, die Anfang August in Trakai/Litauen stattfinden wird. Doch auch Talente wie die Leichtgewichte Maria Domakis (15/16-Jährige) und Martina Bösch haben auf dem Stausee der Ruhr südlich von Essen durchaus Medaillenchancen.

Klar und deutlich stellt sich die Situation für Caro Leibinger und Nina Hengartner dar. Zusammen mit ihren Partnerinnen Nadine Lässig und Annabelle Fago aus Gießen wollen sie den Titel im Vierer und somit die WM-Nominierung holen. Am Sieg der Vier hegt niemand Zweifel, zu überlegen, nie unter zehn Sekunden Vorsprung, ruderte dieses Quartett in diesem Jahr vor der Konkurrenz her. Auch ihren Vorlauf gewann diese Crew überlegen vor der RG Limburg/Trier.

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Auf der Elbe Kurs in Richtung Junioren-WM

HJK

Ulmer Talente überzeugen in Hamburg

Sie sitzen nicht alle in einem Boot, aber sie haben alle ein Ziel. Sie wollen zur Junioren-WM. Und gleich fünf Ulmer Ruder-Athleten sind dabei auf gutem Kurs.


Stark im Zweier und im Vierer: Nina Hengartner (li.), Caro Leibinger. Foto: hjk

Zehn Jahre ist Trainer Christian Viedt für den Ulmer Ruderclub tätig. Schon oft hat er Rennruderer zu Weltmeisterschaften geführt, doch noch nie gelang es, gleich fünf Aktive des URCD auf einen Schlag für die Junioren-WM fit zu machen.

Zwar ist noch niemand der fünf Ulmer Kandidaten fest nominiert, doch die Ergebnisse der Hamburger Regatta lassen zwei Wochen vor der Deutschen Juniorenmeisterschaft in Essen auch bei größtem Pessimismus keine andere Prognose zu. Denn in aller Deutlichkeit stellten Raimund Hörmann, Urs Käufer, Daniel Held, Nina Hengartner und Caro Leibinger ihre Fähigkeiten unter Beweis. Zudem konnten Viedt und Co-Trainer Ilja Erche weitere Erfolge bei den Leichtgewichten und seinen B-Juniorinnen (15- und 16-Jährige) verbuchen.

Zunächst ging es darum, im Zweier vor den kritischen Augen der Bundestrainer zu überzeugen. Hörmann/Käufer wie auch Daniel Held mit seinem Koblenzer Partner Philip Krämer qualifizierten sich unter den 34 Booten für den Finallauf.

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Held macht dem Namen alle Ehre

HJK

Mit fünf Siegen in zum Teil großen Feldern gelang den Ulmer Junioren erneut eine gute Vorstellung auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen. Daniel Held, wie seine Kollegen Raimund Hörmann und Urs Käufer um eine Fahrkarte für die Junioren-WM in Trakai/Litauen bemüht, war bei drei Siegfahrten im Blickpunkt.

Im ungesteuerten Vierer gelang Hörmann, Käufer, Held und Philipp Krämer (Koblenz) ein klarer Sieg vor den Booten Düsseldorf, Essen und Honnef. Tags darauf musste die RG Ulm/Koblenz die erste Niederlage gegen die RG Leverkusen/Rauxel und Köln/Hamm hinnehmen.

Im süddeutschen Achter schaffte Held Sieg zwei und drei. Gegen die Renngemeinschaften aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Berlin und Hamburg hatte die Auswahl zwei Längen und mehr Vorsprung. Ebenfalls stark: die Leichtgewichtsruderinnen Maria Domakis und Martina Bösch. Mit Eva Hoffmann (Ingelheim) und Lea Kuhnen (Trier) harmonierte der Doppelvierer bestens, obwohl das Quartett erst wenige gemeinsame Trainingskilometer aufzuweisen hat. Deklassiert mussten sich die Teams aus Waltrop, Herdecke, Hamburg und Berlin vorkommen. Und mit Friederike Leibinger, Anna Mertens, Julia Pfersich und Kristina Eberle hat der Ulmer RCD einen Top-Doppelvierer. Gesteuert von Mara Heide zeigten die B-Juniorinnen Kampfgeist und Nervenstärke und siegten vor Essen und Dortmund.

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Von Stuttgart nach München

hjk

MÜNCHEN -- Mit vier Siegen kehrten die Ulmer Ruderer von der Olympiastrecke in München zurück. Ein Glanzlicht setzten Caro Leibinger und Nina Hengartner. Mit ihren Partnerinnen Nadine Lässig und Annaballe Fago von der Giessener RG gelang an beiden Tagen eine überzeugende Siegfahrt.

Gleich in seinem ersten Rennen schlug das Ulm/Giessener Team voll ein. Mit gekonnter Wasserarbeit mischten die Vier vom Start weg vorne mit. So richtig in Fahrt kam die Renngemeinschaft an der 1000m-Marke. In der Folge konnte der Vorsprung bis auf über zwei Längen ausgebaut werden. Die weiteren Boote wurden regelrecht deklassiert. Am zweiten Regattatag das gleiche Bild: Ulm/Gießen setzte sich vom Feld ab und ruderte souverän vor den restlichen Teams durchs Ziel. Bei den Leichtgewichten wusste die Ulmer B-Juniorin Maria Domakis im Einer mit einem souverän herausgerudertem Sieg mit zwölf Sekunden Vorsprung zu überzeugen. Weitaus knapper war der Erfolg der Ulmerin Martina Bösch und ihrer Hanauer Partnerin Linda Schnitzler im Doppelzweier.

Raimund Hörmann und Urs Käufer, die bisherigen Saisonüberflieger im ungesteuerten Zweier, bleiben nach München zwar schnellstes deutsches Boot, bezogen jedoch hinter Slowenien und Frankreich ihre erste Saisonniederlage. Zuvor genossen beide die angenehme Seite des Lebens als Spitzensportler. In Stuttgarts neuem Schloss ehrte Kultusministerin Annette Schavan Baden-Württembergs Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen.

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Zweier eine Klasse für sich - Hörmann/Käufer trumpfen beim ersten Formtest groß auf

HJK

Junioren-WM auch für andere Ulmer Riemen-Asse in Reichweite

Beim ersten großen Formtest auf dem Beetzsee in Brandenburg präsentierten sich die Ulmer Ruder-Junioren in großer Form. Damit räumten sie die erste hohe Hürde auf dem Weg zur WM aus dem Weg. Raimund Hörmann/Urs Käufer waren einmal mehr eine Klasse für sich.

Der Konkurrenz schon beim ersten Test um Längen voraus: der Ulmer Zweier mit Raimund Hörmann (links) und Urs Käufer. Fóto: hjk

Auf den ersten Blick vermag man keine sonderliche Spannung erkennen, wenn vom Frühtest des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) die Rede ist. Doch hinter dieser vermeintlich harmlosen Veranstaltung steckt einiges an Brisanz, denn wer sich Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme macht, muss in diesem Frühtest erst mal seine Fähigkeiten im Kleinboot, also im Einer oder - wie bei den fünf Ulmer Riemen-Junioren - im ungesteuerten Zweier unter Beweis stellen. Die weitere Saisonplanung der deutschen Junioren richtet sich einzig nach den Ergebnissen, die auf dem Beetzsee in Brandenburg erzielt wurden.
 
Für die Ulmer Zweier mit Raimund Hörmann/Urs Käufer, Daniel Held mit Philipp Krämer (Koblenz) sowie Nina Hengartner/Caro Leibinger, die bisher lediglich im Süden in Erscheinung getreten waren, dort aber alles in Grund und Boden gefahren hatten, war es der erste große Saisonauftritt gegen die Konkurrenz aus dem Rest der Republik.

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Eine Handvoll für Litauen?

HJK

Fünf junge Ulmer setzen sich ein ziemlich hohes Ziel

Ulm - Man fragt sich: kann das noch Spaß machen? Spinnen die? Die Rede ist von fünf Jugendlichen, drei Kerlen, zwei Mädchen. Alle Jahrgang 1984. Alle sonst völlig normal. Was den einen oder anderen jedoch am Verstand dieser Fünf zweifeln lässt ist deren Zielsetzung.  Sie wollen bei der Junioren-WM im Rudern vom 7. bis 10. August dabei sein, die in Litauen, genauer in Trakai, zirka 2000 km von Ulm, ausgetragen wird.


Raimund Hörmann, Daniel Held, Urs Käufer (hinten v. links) Caro Leibinger (vorne links) und Nina Hengartner. Foto: Hansjörg Käufer

Nun wäre das nichts außergewöhnliches, würde der Weg dorthin nicht eine enorm aufwendige, ungemütliche Vorbereitung erfordern. Schließlich muss man in Deutschland zu den absoluten Top-Ruderern aufsteigen.

Und so kommt es, dass die Fünf nicht selten als Halb- bis Vollverrückte abgetan werden, sieht man sie beispielsweise bei 10 Grad unter Null in ihren schnittigen Rennbooten auf der Donau rudern. Mitleidig schauen oft ein paar Fußgänger zu, wenn sie vom Floß bei der Adenauerbrücke ihre Boote vor die Hallen tragen um die dort erst mal zu putzen. Und egal ob bei Regen, Schnee oder saumäßiger Hitze, wenn rudern auf dem Trainingsplan steht, geht’s aufs Wasser. Die ergänzende Arbeit an Kraftmaschinen und Gewichten kann ebenfalls nicht unbedingt zur Lieblingsbeschäftigung von Nina Hengartner, Caro Leibinger, Daniel Held, Raimund Hörmann und Urs Käufer gezählt werden.

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Olympia-Pläne - Hörmann und das magische Alter

von SISSI STEIN-ABEL

Die Visionen der Ulmer Ruderer: Trainingszentrum und Naherholungsgebiet. 2012 wäre der Sohn genau so alt wie der Vater beim Gold-Rennen 1984

Eine Reise zu den Olympischen Spielen nach Ulm: Nicht gerade sonderlich attraktiv für einen Ulmer Sportler. Andererseits: Das wäre das Olympia der ganz kurzen Wege. Die Ulmer Ruderer sind ganz heiß auf die Spiele und haben für 2012 ganz besondere Visionen.


Kräftig trommeln für 2012: Raimund Hörmann - Olympiasieger, Metzger und Vize-Präsident des Ruderclubs. FOTO: arc Südwest-Presse

Ohne Boykott hätte Raimund Hörmann schon 1980 in Moskau Olympiasieger werden können. Die Goldmedaille für den Sieg im deutschen Doppelvierer zusammen mit seinem bereits vor neun Jahren gestorbenen Ulmer Kameraden Dieter Wiedenmann sowie den beiden Ingelheimern Michael Dürsch und Albert Hedderich bekam er schließlich 1984 am Ufer des Lake Casitas in der Nähe von Los Angeles umgehängt. Seinen ersten WM-Einsatz hatte er 1978 auf dem Lake Karapiro in Neuseeland. Sprich: Der 44-Jährige ist als Ruderer ganz schön herumgekommen in der Welt.

Seinem Sohn Raimund, 17 Jahre jung und im Doppelzweier zusammen mit Urs Käufer erfolgreich, hat der jetzige Vize-Präsident des Ulmer Ruderclubs "Donau" (URCD) im Scherz schon eine skurrile Vision nahegebracht: "Ich hab ihm gesagt: Es wäre ganz schön blöd, wenn Eure einzige Olympia-Teilnahme in Ulm wäre. . ." Dann nämlich, wenn das Großereignis 2012 in Stuttgart mit der Ruder-Außenstelle Ulm stattfinden würde. Gar nicht so abwegig. Und für Hörmann junior auch nicht: In jenem Jahr wird er 27 Jahre alt sein wie sein Vater beim Olympiasieg 1984.

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Olympia 2012 - Ulm soll Austragungsort werden

WOLFGANG SCHEERER

Zuschlag für Rudern, Fußball und Basketball

Olympische Spiele 2012 in Stuttgart - längst mehr als Gedankenspiele. Heute wird beschlossen, dass Ulm Austragungsort für Rudern, Basketball und Fußball sein soll.


Olympische Ruderwettbewerbe in Ulm: Vieles spricht dafür. Foto: arc Südwest-Presse

Ulm an der Donau ist auch eine Stadt der Ruderer. Um nur zwei zu nennen: Raimund Hörmann und Dieter Wiedenmann holten 1984 im Doppel-Vierer olympisches Gold.

Olympia ist nun wieder das große Zauberwort. Wenn heute in Stuttgart, Kapitale der Bewerbung um die Sommerspiele 2012, das Sportstättenkonzept beraten und beschlossen wird, soll auch die Stadt Ulm dreimal als Austragungsort genannt werden - unter anderem für die Ruderwettbewerbe.

Erhält Stuttgart den Olympia-Zuschlag, werden an der Donau aller Voraussicht nach ebenfalls Vorrundenspiele im Fußball und Basketball ausgetragen. Beim Tennis (auch hier bestand Interesse) kommt die Stadt nicht zum Zuge, dafür aber eben in jener Sportart, in der Ulmer Athleten schon zahlreiche internationale Erfolge feierten.

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Ein guter Jahrgang für 2002 reift heran

HJK

MANNHEIM - Noch ist das Kalenderjahr nicht zu Ende, da wird im Ulmer Ruderclub bereits auf die Saison 2002 hingearbeitet. 13 Ulmer Juniorinnen und Junioren stehen seit Mitte September voll im Wintertraining und wollten bei der Langstreckenregatta in Mannheim mit ihrem Trainer Christian Viedt ihren Leistungsstand testen.

Aussagefähige Ergebnisse bescherte die Konkurrenz allemal, denn auf der sechs Kilometer langen Strecke auf dem Altrhein startete alles, was in Süddeutschland Rang und Nahmen hat. Nach den Resultaten scheint im Ulmer Ruderclub für die Saison 2002 ein großer Jahrgang heranzureifen.

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WM 2001 - Nach brutalem Rennen im Rettungsboot

HJK

Maier und Co. verpassen A-Finale

Der deutsche Leichtgewichts-Doppelvierer mit Karin Maier (Ulm), Anna Kleinz (Limburg), Svenja Zurkuhl (Osnabrück) und Daniela Reimer (Potsdam) hat das Finale der Ruder-WM verpasst.

Pech für den deutschen Leichtgewichts-Doppelvierer bei der Ruder-WM in Luzern: Das Quartett landete im Hoffnungslauf auf Platz drei, Rang zwei wäre aber mindestens nötig gewesen. Die deutschen Damen müssen nun ins B-Finale. Dort geht es am Sonntag um die Plätze sieben bis elf. Der Deutsche Ruder-Verband (DRV) wird somit seinen WM-Titel in dieser Bootsgattung, in der mit der 22-jährigen Anna Kleinz die einzige Ruderin des erfolgreichen 2000er-Quartetts sitzt, nicht verteidigen können.

Dabei war im Gegensatz zum Vorlauf den vier jungen Damen schon beim ersten Schlag die Aggressivität anzumerken. Willensstark und konzentriert legte das Quartett los. Es passierte nach 500 m als Erster, knapp vor den USA, und 1,38 Sekunden vor Griechenland die Zwischenzeitnahme.

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WM 2001 - Das Wunder ist ausgeblieben

HJK

Der deutsche Leichtgewichts-Doppelvierer mit Karin Maier muss in den Hoffnungslauf. Sieger Australien legt eine der besten Zeiten hin, die je in dieser Klasse erzielt wurde

Der deutsche Leichtgewichts-Doppelvierer mit der Ulmerin Karin Maier muss bei der Ruder-WM in den Hoffnungslauf. Dort besteht immer noch die Möglichkeit, ins Finale einzuziehen.

Luzern - Sie hatten nicht damit gerechnet, den Vorlauf zu gewinnen, und diese mögliche Sensation trat auch nicht ein. Der deutsche Leichtgewichts-Doppelvierer mit der Ulmerin Karin Maier an Bord belegte im Vorlauf der Ruder-WM in Luzern den vierten Platz. Damit müssen Maier/Svenja Zurkuhl/ Anna Kleinz/Daniela Reimer (Ulm/Osnabrück/Limburg/Potsdam) morgen in den Hoffnungslauf und dort mindestens den zweiten Platz belegen, um in das Finale am Sonntag zu kommen.

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WM 2001 - Karin Maier hofft nun auf den Hoffnungslauf

von Hansjörg Käufer

LUZERN - Die Sensation im Vorlauf blieb aus: Der Leichtgewichts-Doppelvierer mit der Ulmerin Karin Maier konnte wie erwartet seinen Vorlauf nicht gewinnen und muss morgen bei der Ruder-Weltmeisterschaft auf dem Luzerner Rotsee in den Hoffnungslauf.

Der deutsche Leichtgewichts-Doppelvierer mit der Ulmerin Karin Maier belegte im Vorlauf den 4. Platz. Damit müssen Karin Maier und ihre Mitstreiterinnen Svenja Zurkuhl (Osnabrück), Anna Kleinz (Limburg) und Daniela Reimer (Potsdam) am Mittwoch in den Hoffnungslauf und dort mindestens einen zweiten Platz belegen, um ins Finale am Sonntag zu kommen.

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Rotsee-Premiere mit großem Ziel: Medaille

von WOLFGANG SCHEERER

Karin Maier bei der WM in Luzern

Trainingslager in Berlin, eintägiger Zwischenstopp in Ulm, dann ab nach Luzern: Am Montag rudert Karin Maier zum ersten Mal auf dem legendären Rotsee in Luzern, noch dazu bei der WM.

Die Belastung ist groß und wird weiter wachsen, wenn die Wettkämpfe in Luzern erst beginnen: Ruder-Weltmeisterschaft auf dem Rotsee. Für die erst 18 Jahre alte Karin Maier vom Ulmer Ruderclub "Donau'', quasi in letzter Minute für den Leichtgewichts-Doppelvierer nominiert, ist es eine doppelte Premiere: ihre erste WM bei den Aktiven, ihr erster Start auf dem legendären Rotsee, den Ruderer ehrfurchtsvoll den "Göttersee'' nennen.

Am Montag um 14 Uhr legen die vier Skullerinnen im Vorlauf los: Karin Maier, Svenja Zurkuhl (Osnabrück), Anna Kleinz (Limburg) und Daniela Reimer (Potsdam). Insgesamt dreieinhalb Wochen haben sie sich zusammen vorbereitet. Nun wird es ernst. "Der Stress war und ist groß. Gut, ihn am Stück zu haben, ehe man anfängt darüber nachzudenken'', sagt Karin Maier, als gehöre sie schon zu den Routinierten. Mit Anna Kleinz saß allerdings nur eine der vier, die nun in Luzern starten, in jenem Boot, das bei den WM-Titelkämpfen vor zwei Jahren Silber hinter den USA holte.

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Zwei Rennräder für die Ruder-Recken

SIS

Überraschung für die Vize-Weltmeister Raimund Hörmann jun. und Urs Käufer

Normalerweise gibt's bei solchen Anlässen Blumen, warme Worte und gelegentlich mal einen 50-Mark-Gutschein von einem Gönner. Im Fall von Raimund Hörmann jun. und Urs Käufer war gestern Abend alles anders.

Die beiden Nachwuchs-Athleten vom Ulmer Ruderclub "Donau'' URCD, die bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Duisburg zusammen mit dem Aschaffenburger Steuermann Jakob Assländer die Silbermedaille im Zweier mit Steuermann gewonnen hatten, waren völlig geplättet, als nach den Lobesworten der Vereinsvorsitzenden Johanna Kienzerle ein Geschenk heranrollte, mit dem sie in ihren kühnsten Träumen nicht gerechnet hatten: Zwei Rennräder mit Shimano-Ausstattung im Wert von je 2000 Mark.

Diese Überraschung hatte sich nicht etwa der Ruderclub ausgedacht, sondern Johannes Ganal, Inhaber des Rad-Ladens "Bikeline'' in der Walfischgasse. Als Rudersport-Fan und ehemaliger Radsportler spendierte er Hörmann/Käufer die Velos. Einfach so.

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Nun gilt Bootshaus-Verbot - Nach WM-Silber machen Urs Käufer und Raimund Hörmann Urlaub

Im nächsten Jahr peilen die beiden Ulmer die Goldmedaille an

Mit einem zünftigen Grillabend feierten gestern Raimund Hörmann jun. und Urs Käufer ihre Silbermedaille bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Duisburg.

tgo/hjk

Seit gestern herrscht ein "Bootshaus-Verbot'' im Hause Hörmann und Käufer. Das ist in Ruderkreisen der Lohn (oder Strafe?) für gute Leistungen. Kein Boot mehr sehen, kein Bootshaus mehr betreten, Abstand gewinnen, Urlaub machen.

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Silbermedaille bei Juniorenweltmeisterschaft in Duisburg für Raimund Hörmann jr., Urs Käufer und Jakob Aßländer

Finale A am Samstag, den 11. August 2001 im JM 2+

Am Start: RUS - GER - UKR - ROM - ITA - PER

JM2+JWM2001 Duisburg1
JM2+JWM2001 Duisburg2
JM2+JWM2001 Duisburg3
JM2+JWM2001 Duisburg4
JM2+JWM2001 Duisburg5
JM2+JWM2001 Duisburg Siegerfoto

Die deutsche Mannschaft mit Urs Käufer, Raimund Hörmann (beide vom Ulmer Ruderclub Donau) und Steuermann Jakob Aßländer aus Würzburg hatte sich in dieser Saison auf nationaler Ebene sehr deutlich gegenüber der Konkurrenz durchgesetzt, und auch hier in Duisburg zeigten sie bereits Kämpferqualitäten. An der 500m-Marke liegen sie nun im heutigen Finale auf Platz 4, jedoch liegen die sechs Boote innerhalb einer Bootslänge.

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Wenn Söhne aus dem Schatten treten

Internationale Feuertaufe für den Nachwuchs der früheren Ulmer Weltklasse-Athleten

Für Raimund Hörmann jun. und Urs Käufer vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD) steht am Mittwoch die erste internationale Bewährungsprobe ins Haus. Gemeinsam mit Steuermann Jakob Assländer (Würzburg) starten sie bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Duisburg.

WOLFGANG KARCZEWSKI

Die Hypothek ist groß. Die Väter der beiden Ulmer Rennruderer Raimund Hörmann und Urs Käufer, die zusammen mit dem Würzburger Steuermann Jakob Assländer die deutschen Farben bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Zweier mit vertreten, haben in ihrer Sportart fast alles erreicht, was man erreichen kann. Raimund Hörmann senior sammelte bei Weltmeisterschaften nicht weniger als vier WM-Medaillen (einmal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze), gewann die legendäre Henley-Regatta und wurde 1984 in Los Angeles Olympiasieger. Hans Jörg Käufer brachte es immerhin auf drei WM-Teilnahmen.

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