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DM 2004 - Käufer, Schercher sichern sich WM-Ticket

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DM auf dem Essener Baldeneysee. Erfolgreich schnitten die Ulmer Ruderer bei der Deutschen Jugendmeisterschaft auf dem Baldeneysee ab.


Mit einem zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft sichern sich die Ulmer Ruderer Urs Käufer (links) und Florian Schercher die WM-Teilnahme. Foto: hjk

Die Donaustädter glänzten mit guten Platzierungen. Für einige der Ulmer Nachwuchs Ruderer ist nach wie vor noch eine WM-Nominierung möglich. Florian Schercher und Urs Käufer holten im ungesteuerten Zweier auf dem Baldeneysee hinter den Favoriten Tusch/Schmidt aus Mainz und Osnabrück den zweiten Rang. Große Freude bei Käufer/Schercher über die tolle Platzierung. Da Tusch/Schmidt bereits im deutschen Achter bei der U-23-WM Anfang August in Posen rudern, ist somit die Zweiernominierung für die Renngemeinschaft Ulm/Würzburg in trockenen Tüchern. Beide sicherten sich ihr WM-Ticket.

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Vom Kurs abgekommen

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Zwei Wochen vor den nationalen U-23- und U-19-Titelkämpfen besuchten die Ulmer Ruderer die Regatten in Ratzeburg (U 23) und Hamburg (U 19).

Die Ulmer Ruder-Flotte zeigte vor den deutschen Junioren-Meisterschaften in Essen, bei denen es um die WM-Tickets geht, Licht und Schatten. Richtig gut erledigten die Ulmer Ruderer Christoph Peitz und Jens Lichtblau ihren Job. Sie siegten im Doppelzweier der 15- bis 16-Jährigen unangefochten vor den Booten aus Kopenhagen und Norköpping. Eine Alterklasse höher, bei der U 19 geht es schon um WM-Plätze. Dort erlebte der Süd-Vierer mit der Ulmerin Annika Held an Bord einen herben Dämpfer. Die Frauen konnten ihr Boot nicht auf Kurs halten, verließen ihre Bahn und behinderten Gegner. Der Schiedsrichter schloss das Boot vom Rennen aus.

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WM-Chancen weiter intakt

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Mit Platz eins für den Zweier Held/Schercher und einem dritten Rang des Ulmer U 23-Vierers beim internationalen Championat von Belgien in Gent fuhren die Ulmer Ruderer eine gute Bilanz ein. In München zeigte sich derweil die Ulmer Juniorin Annika Held mit Platz zwei im Achter und einem sechsten Rang im Vierer nicht ganz so erfolgreich. Alle Athleten des URCD können sich bei einer weiteren Leistungssteigerung wärmstens für die WM-Nominierungen empfehlen.

Wahrlich nicht schlecht war der internationale Einstieg des Ulmer U23-Vierers mit Daniel Held, Florian Schercher, Raimund Hörmann und Urs Käufer. In Gent wurde unter immerhin 34 Booten aus acht Nationen der Einzug ins Finale souverän bewerkstelligt. Erst nach der Streckenhälfte konnte der Ulmer Vierer das enorme Tempo der Boote aus Halle und Dortmund nicht mehr mitgehen. Tags darauf musste das Quartett der individuellen Leistungsprüfung wegen in den Zweiern nachsitzen. Im Finale sprang ein toll heraus geruderter Sieg für Held/Schercher heraus, Platz drei belegten Hörmann/Käufer. In München reichte es für Annika Held mit ihren Kolleginnen aus Koblenz, Hanau und Gießen im Vierer-Finale nur zum sechsten Platz. Im Süd-Achter erreichte Annika und Co. eine knappe Länge hinter Nordrhein-Westfalen den zweiten Rang noch vor dem hoch eingeschätzten Ost-Achter.

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Gute Chance auf WM-Ticket

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Juniorin Held glänzt bei erster Prüfungsregatta in Brandenburg

Die Ulmer Junioren-Ruderin Annika Held siegte bei der Prüfungsregatta in Brandenburg im Vierer ohne und hat nunmehr beste Chancen auf eine Teilnahme an der WM. Und das, obwohl sie mit ihren Mitstreiterinnen aus Hanau, Koblenz und Gießen erstmals in einem Boot saß.   


Saß bei der ersten Prüfungsregatta im siegreichen Vierer ohne: Die Ulmerin Annika Held (rechts) hat beste Chancen auf eine WM-Teilnahme. Privatfoto

Erstmals in der neuen Saison baten die Bundestrainer des Deutsches Ruderverbandes (DRV) die gesamte Junioren-Elite zum Test über die 2000 m-Distanz. Dieser Test in Brandenburg gehört neben zwei weiteren Regatten im Mai/Juni zu den Ausscheidungen für die Bildung der WM-Mannschaft. In dieser Hinsicht hatte die 18-jährige URCD-Ruderin Annika Held aufgrund ihrer physischen Werte und ihrer regionalen Erfolge ohnehin schon sehr gute Karten.

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In die Riemen für große Ziele

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Erste Tests für die neue Saison. Annika Held hat WM-Chancen

Gut, aber noch steigerungsfähig. So verliefen die ersten Tests für die Ruderer des URCD. Annika Held hat die Chance auf eine Teilnahme bei der Junioren-WM. 


Raimund Hörmann und Urs Käufer (von links) vom Ulmer Ruderclub gehören dem deutschen U 23-Kader an. Archivfoto

Wer weit kommen will im Rudern, der muss sich rechtzeitig in die Riemen legen. Nach dieser Devise verfahren auch die Aktiven des Ulmer Ruder-Clubs Donau (URCD). Die Besten von ihnen nahmen im Vorfeld der eigentlichen Regattasaison, die Ende April beginnt, in Breisach und Berlin bereits an ersten Überprüfungen ihrer individuellen Leistung teil. Damit wollten sie sehen, inwieweit während der Wintermonate die Grundlagen für eine harte Saison erarbeitet wurden.   In den Altersklassen von 16 bis 22 Jahren waren zwar keine Ergebnisse in der absoluten Spitze zu verzeichnen. Dennoch ließen einige der Ulmer Athleten deutlich erkennen, dass sie auf höhere Aufgaben regelrecht lauern.

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U23-WM 2003 - Der Flug des Vierers

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Käufer gewinnt bei U-23-WM Gold, Hörmann landet auf Platz vier. Der Achter ohne Chance gegen die übermächtige Konkurrenz

Der Traum von Ulmer Medaillen bei den U-23-Weltmeisterschaften der Ruderer in Belgrad ging zur Hälfte in Erfüllung. Urs Käufer holte mit dem gesteuerten Deutschland-Vierer Gold. Raimund Hörmann belegte dagegen mit dem Achter den undankbaren vierten Platz.   Bei unmenschlichen Temperaturen von 35 Grad und leichtem Gegenwind wurde es vor den Toren Belgrads im Sport- und Naherholungszentrum "Ada Ciganlija" mit der erhofften Medaille für jeden der Ulmer WM-Teilnehmer nun doch nichts. Während der gesteuerte Deutschland-Vierer mit dem Ulmer Urs Käufer an Bord die Goldmedaille bei den U-23-Weltmeisterschaften holte, musste sich der deutsche Achter mit Raimund Hörmann mit dem undankbaren vierten Rang begnügen.  

Was man nach dem souveränen Vorlaufsieg des deutschen Vierers schon leise hoffen durfte, nämlich eine Top-Platzierung, setzten Jan-Ole Gehrmann (Mühlheim), Philipp Narhuhn (Halle), Konstantin Drews (Hamburg), Steuermann Martin Sauer (Berlin) sowie Urs Käufer mit dem Gewinn der Goldmedaille in die Tat um. Doch musste dieser Sieg ganz hart erkämpft werden, denn es waren die Titelverteidiger aus Italien, die gleich nach dem Start in Front zogen, knapp dahinter lagen zunächst die Gastgeber aus Serbien/Montenegro.

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Duo erstmals nicht in einem Boot

U 23-Titelkämpfe in Belgrad: Dritter WM-Start für die Ulmer Klub- und Klassenkameraden. Raimund Hörmann sitzt im deutschen Achter, Urs Käufer im Vierer mit Steuermann

Zum dritten Mal starten die Ulmer Ruderer Raimund Hörmann und Urs Käufer bei einer WM: Nach 2001 und 2002 (Junioren) qualifizierten sie sich nun für die U 23-Weltmeisterschaft. Doch in Belgrad sitzen die Klassenkameraden vom Scholl-Gymnasium nicht in einem Boot.

 
Freunde, Klassenkameraden, WM-Teilnehmer: Raimund Hörmann und Urs Käufer (rechts) vom Ulmer Ruderclub Donau. FOTO: Archiv

Raimund Hörmann und Urs Käufer, beide im November 1984 geboren, sind mit Abstand die Jüngsten im Aufgebot der deutschen Ruderer für die U 23-WM in Belgrad. Von morgen an wird es für die beiden Ulmer ernst. Ursprünglich wollten sich die Talente zusammen mit ihrem Vereinskollegen Daniel Held und dem Würzburger Florian Schercher direkt im Vierer mit Steuermann die WM-Tickets sichern, holten sich auch unangefochten die deutsche U-23-Meisterschaft in dieser Bootsklasse, trotzdem gaben die Bundestrainer der Formation keine internationale Chance. Held und Schercher wurden nach weiteren Tests nicht für Belgrad berücksichtigt, Hörmann erhielt eine Berufung in den Achter, Käufer startet im Vierer mit Steuermann.

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BaWü 2003 - Karin Maier glänzt als goldener Titelhamster

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Landesmeisterschaften in Mannheim

Noch nie holte der Ulmer Ruderclub "Donau" bei einer Landesmeisterschaft so viele Titel: Sieben mal durften Ulmer am Siegersteg in Mannheim anlegen.

Die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Ruderer wurden im Mannheimer Mühlauhafen ausgetragen. Der Ulmer Ruderclub "Donau" fischte sieben Titel. Dazu kam ein klarer Landessieg des Ulmer Humboldt-Gymnasiums im Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia".

Erfolgreichste Athletin dieser Landesmeisterschaft wurde die Ulmer Medizinstudentin Karin Maier, die gleich drei Titel an die Donau holte. Mit zwei Siegen konnte Juniorin Kristina Eberle glänzen.

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Mit Steuermann wieder auf Kurs - Held, Hörmann, Käufer im Vierer stark

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Platz zwei bei Deutscher Meisterschaft

Platz zwei in Ratzeburg. Der gesteuerte Vierer mit den Ulmern Daniel Held, Raimund Hörmann und Urs Käufer an Bord holte bei der Deutschen Meisterschaft Platz zwei.


Drei Ulmer im Silber-Boot: Daniel Held, Raimund Hörmann und Urs Käufer überzeugten im gesteuerten Vierer bei der Deutschen Meisterschaft (v.l.). Foto: Hansjörg Käufer

Mittlere Platzierungen prägten den bisherigen Saisonverlauf von Daniel Held, Raimund Hörmann, Urs Käufer und dem Würzburger Florian Schercher. Im ungesteuerten Vierer, wie auch in den Zweiern wollte den erfolgreichen Junioren in ihrem ersten Jahr in der U-23- Klasse kein Spitzenplatz gelingen.

Inzwischen sind fast alle Plätze für die U-23-WM Mitte Juli in Belgrad vergeben. Nur der Platz im gesteuerten Vierer ist noch frei, und genau auf diese Bootsgattung konzentrieren sich die vier jetzt. Mit Max Siebenhaar (Breisach) wurde ein erfahrener Steuermann ins Boot geholt. Bei der deutschen Meisterschaft auf dem Ratzeburger Küchensee bot sich nun die erste Startgelegenheit von Aussagewert.

Schon im Vorlauf und im Hoffnungslauf war der Renngemeinschaft Ulm/Würzburg/Breisach anzumerken, dass sie sich im neuen Boot wohl fühlt. Die vier fanden zum gewohnt rhythmischen Ruderschlag zurück, und so wurde das Ziel fürs Finale hoch gesteckt: Hinter dem Vierer der in Sevilla WM-Silber holte, sollte es Platz zwei vor den übrigen U-23-Booten werden.

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Lormes löst das Berlin-Ticket

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Junioren in Heidelberg und Köln im Einsatz

Ulmer Ruderer waren in Heidelberg und bei der Internationalen Junioren-Regatta in Köln am Start. In Heidelberg ging es für die jüngsten Ruderer um das Ticket für den Bundesentscheid Anfang Juli in Berlin. Der 13-jährige Carsten Lormes vom Ulmer Ruderclub dominierte im Einer die komplette Konkurrenz und ließ keinen Zweifel aufkommen, wer den Landesverband in Berlin vertritt.

Knapper ging es in Köln für Kristina Eberle, Julia Pfersich, Annika Held und Kiki Leibinger zur Sache. Der Ulmer Vierer lieferte sich mit Essen/Uerdingen einen Zweikampf und musste sich um 55 Hundertstel geschlagen geben. Tags darauf die Revanche: Die Ulmer siegten mit zwei Sekunden Vorsprung.

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Giulia siegt bei leichten Frauen

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Bei der Langstrecken-Regatta über sechs Kilometer in Breisach gehörten Giulia Sanna (leichter Frauen-Einer) und Caro Leibinger (U-23-Einer), jeweils Ulmer Ruder-Club Donau, zu den klaren Siegern. Raimund Hörmann/Urs Käufer hatten es im Zweier ohne (U 23) etwas schwerer, doch ihr Klubkollege Daniel Held mit Partner Florian Schercher (Würzburger RG) wurden letztlich um acht Sekunden distanziert.

Bei den Junioren mussten sich Annika Held/Julia Pfersich als Vierte bzw. Fünfte hinter den Booten aus Neuwied, Limburg und Würzburg ihre Ambitionen auf die Weltmeisterschaft erst einmal abschminken. Der 15-Jährige Sebastian Truong belegte Platz sechs unter immerhin 26 Startern. Landestrainer Bernd Kuhn berief ihn deshalb in den württembergischen Junioren-Achter.

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Man lebt immer etwas von der Hoffnung

Von Jürgen T. Widmer

ULM - Es ist eine Art "Oscar" für die Trainerzunft im Lande. Alljährlich ernennt der Landessportverband Württemberg die "Trainer des Jahres". In Ulm wurde die Jury gleich doppelt fündig. Tatjana Postrigan (TSG Söflingen) und Christian Viedt (Ulmer Ruderclub Donau) treten in die Fußstapfen von Wolfgang Beck (SSV Ulm 46). Für Ruder-Trainer Viedt ist die Auszeichnung mehr als nur eine Urkunde, die man sich irgendwo hinhängen kann.

Nein, das sind keine Bedingungen für Duschgel-Vorwärmer. Die Temperatur klappert am Gefrierpunkt, von der wieder einmal grauen, statt blauen, Donau zieht eine nass-klamme Kälte Richtung Bootshaus. Es gibt Tage, da werden selbst beinharte Outdoor-Freaks ein wenig neidisch auf Hallensportler. Christian Viedt kann mit der Kälte nur eines tun: ignorieren. "Von null Grad an kann gerudert werden. Wenn ein Athlet aufs Wasser hinaus will, dann bin ich dabei." Brrr.

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Ehre für Ulmer Trainer - Preis des Landesportverbandes

von STEFFEN WOLFF

Hohe Auszeichnung: Tatjana Postrigan (Sportgymnastik) und Christian Viedt (Rudern) erhalten den Trainerpreis 2002, den der Landessportverband verleiht. 


Vom LSV ausgezeichnet: Ruder-Trainer Christian Viedt.

"Als ich von der Auszeichnung erfahren habe, war ich sehr überrascht", sagt Tatjana Postrigan, die Trainerin der Gymnastinnen bei der TSG Söflingen. Zum ersten Mal erhält die 39-Jährige den Trainerpreis des Landesportverbandes Baden-Württemberg (LSV). Ein weiterer Preisträger ist Christian Viedt, seit zehn Jahren Trainer beim Ulmer Ruderclub Donau.

Bereits zum siebten Mal verleiht der LSV die Auszeichnung an die jeweils erfolgreichsten Trainer des vergangenen Jahres. Mehr als 60 Bewerber aus 34 Sportarten standen bei der aktuellen Auflage zur Auswahl. Eine Jury wählte daraus zehn Trainer, die am 17. Januar in der Musikhalle Ludwigsburg geehrt werden.

"Die erbrachten Leistungen der Athleten, aber auch die ehrenamtliche Arbeit der Trainer ist für die Verleihung des Preises maßgeblich", erklärt Dietmar Günther, Referent für Leistungssport beim LSV. "Die moralische Vorbildfunktion der Betreuer ist uns wichtig. Auch soll mit der Auszeichnung die Arbeit im Nachwuchsbereich gelobt werden."

Neben dem Dankeschön des Verbandes ist den Trainern auch ein Preisgeld zwischen 400 und 1500 Euro sicher. "Wie hoch das genau ausfällt, wird erst bei der Verleihung verraten", sagt Günther. Es bleibt also noch ein bisschen Spannung.

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Guter Test für starken Vierer

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Die Ulmer Ruderer Raimund Hörmann, Urs Käufer und Daniel Held mussten sich in Dortmund im ersten Rennen gegen Deutschlands Elite behaupten. Hörmann/Käufer sowie Held mit seinem Würzburger Partner Florian Schercher zeigten im Zweier ohne Steuermann eine für ihre Verhältnisse ansprechende Leistung. Eine Überraschung gelang den 19-Jährigen Ex-Junioren im Kreis der etablierten Ruderer freilich nicht. In der Endabrechnung belegten Hörmann/Käufer Platz 19, zwei Sekunden dahinter Held/Schercher den 20. Platz.

Auf dem sechs Kilometer langen Kurs wurde im Gegensatz zur üblichen 2000-m-Distanz gegen die Uhr gerudert, ein direkter Gegner fehlte. Diese Wettkampfform ist den Ulmern nicht unbedingt auf den Leib geschnitten. Die Sieger Ike Landvoigt/Jan Herzog (Berlin) benötigten 21:56 Minuten. Die Ulmer kamen nach 22:41 (Hörmann/Käufer) und 22:43 (Held/Schercher) an. Trainer Christian Viedt sagte: "Das Gros unserer Gegner fuhr uns nicht allzu weit weg. Wir waren zumindest die Schnellsten des Jahrgangs 1984."

Angetan zeigte sich Viedt davon, dass seine Zweier nur zwei Sekunden auseinander lagen. Schließlich soll im kommenden Jahr ein schneller Vierer gefahren werden - dafür ist diese Leistungsdichte willkommen. Im März steht die nächste Langstreckenregatta an: Dann wollen die Ulmer der Ruder-Spitze ein Stück näher auf den Pelz rücken.

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Ganz schnell in Boston

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Starker Auftritt von Hörmann, Käufer und Held

Drei Ulmer in einem schnellen Ruderachter: Raimund Hörmann, Urs Käufer und Daniel Held gewannen das U21-Rennen beim Klassiker "Head of the Charles" in Boston.


In Boston erfolgreich: Urs Käufer

Die Ulmer Raimund Hörmann, Urs Käufer und Daniel Held zeigten beim größten Ruder-Rennen der Welt, dem "Head of the Charles" in Boston/USA eine reife Leistung. Sie siegten mit dem U21-Achter, der vom Olympiastützpunkt Dortmund ins Rennen geschickt wurde. Die Deutschen setzten sich auf den knapp fünf Kilometern in 15:09 Min. gegen 53 andere Crews durch.

Der Vergleich mit der Elite rückt die Leistung der Youngsters in glänzendes Licht: In der offenen Klasse war der siegreiche US-Achter, immerhin WM-Dritter in Sevilla, nur 15 Sekunden schneller.

Gut 40 Jahre im Schnitt saßen im Ulmer Vereinsachter, der um die Altinternationalen Raimund Hörmann sen. und Wolfgang Birkner zusammengestellt wurde. Angesichts der fortgeschrittenen Alters war man mit Platz zehn, 32 Sek. hinter Nereus Amsterdam, zufrieden.

Erwartet schwer war es für Nina Emily Hengartner. Sie wurde im Champions-Race der Frauen-Einer 23.. Hier siegte die bulgarische Weltmeisterin Rumyana Nekova.

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WM-Ruderer geehrt


Die erfolgreichen WM-Ruderer (von links): Urs Käufer, Caroline Leibinger, Raimund Hörmann, Nina Hengartner mit Trainer Christian Viedt. Foto: M. Kessler

Von so viel Wasser waren die Ulmer Ruderer bei einer Feier in ihrem Clubhaus noch selten umgeben. Die vereinsinterne Ehrung der erfolgreichen Teilnehmer bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Trakaj/Litauen fand am Montagabend hinter einer Burg von Sandsäcken statt, die das Clubhaus vor dem Donau-Hochwasser schützen sollte. "Das war mal eine andere Siegerehrung", berichtet Vereinsvorsitzende Johanna Kienzerle. Aber schön sei es trotzdem gewesen. Kein Wunder, denn: So viele Teilnehmer an einer Weltmeisterschaft hatte der Ulmer Club noch nie ins Rennen geschickt. Fünf Sportlerinnen und Sportler - Ulm stellte damit zehn Prozent der deutschen Nationalmannschaft - gingen in Trakaj an den Start, und alle erreichten das Finale.

Ein Dutzend Fans aus Ulm hatte die Athleten nach Litauen begleitet, die nach der Rückkehr im Clubhaus geehrt wurden. Und das sind die erfolgreichen Ulmer WM-Teilnehmer: Raimund Hörmann und Urs Käufer (sie wurden Fünfte im Zweier ohne), Caroline Leibinger und Nina Hengartner (sie wurden Zweite im Vierer ohne), Daniel Held (er wurde Vierter im Achter) sowie ihr Trainer Christian Viedt.

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Junioren-Weltmeisterschaft in Trakai/Litauen - Silberner Tag für Nina und Caro

von HANS-JÖRG KÄUFER

Bei der Junioren-WM in Trakai/Litauen holten sich Nina Hengartner und Caro Leibinger vom Ulmer Ruderclub unter schwierigen Bedingungen Silber.


Nina Hengartner und Caro Leibinger bei der Siegerehrung: Silber für die beiden aus Ulm. Foto: hjk

Caro Leibinger und Nina Hengartner (Ulmer Ruderclub Donau) gewannen bei der Junioren-WM in Trakai/Litauen zusammen mit ihren Partnerinnen Nadine Lässig und Annabelle Fago aus Gießen die Silbermedaille im Vierer ohne Steuerfrau. Es war dies die einzige Medaille der fünf Ulmer Aktiven. Der Zweier mit Raimund Hörmann/Urs Käufer musste sich mit dem fünften Rang, der deutsche Achter mit Daniel Held an Bord mit Rang vier begnügen.

Mit nicht ganz fairen Bedingungen hatten es die Finalisten der Junioren-WM auf dem Calve-See bei Trakai/Litauen zu tun. Von schräg vorne erschwerte ein ungemütlicher Wind gerade die Arbeit der Ruderer, die ihre Bahn auf der Tribünenseite hatten. Die hohen Bahnen lagen dagegen nahe dem gegenüber liegenden Ufer, in besserem Schutz vor Wind und Wellen. Dies war dann auch an den Rennergebnissen abzulesen. So gut wie alle Boote der Startbahn 1 konnten nicht entscheidend ins Renngeschehen eingreifen.

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JWM 2002 - Fünf Ulmer kämpfen um einen Platz auf dem Siegerpodest

Von Bernd Treffler

TRAKEI/LITAUEN - Das Minimalziel ist erreicht: Alle fünf Ulmer Teilnehmer an der Ruder-Junioren-Weltmeisterschaft im litauischen Trakei stehen im heutigen Finale. Als letztes qualifizierten sich gestern im ungesteuerten Zweier Urs Käufer und Raimund Hörmann.

Dritte mussten die beiden Ulmer in ihrem Halbfinale werden, Dritte wurden sie auch. Urs Käufer und Raimund Hörmann setzten sich zusammen mit den favorisierten Rumänen und Frankreich früh vom restlichen Feld ab und kontrollierten danach den Lauf von der Spitze weg. Rumänien gewann schließlich mit einer Länge Vorsprung vor den Franzosen, die wiederum eine Länge vor den Ulmern lagen.

"Wir haben uns hauptsächlich nach hinten orientiert, das Erreichen des Finales war die Hauptsache", sagte Raimund Hörmann. Und Urs Käufer fügte hinzu: "Bei der ungeheuren Leistungsdichte in dieser Bootsklasse sind wir überhaupt froh, dass wir im Endlauf stehen." Ihr Trainer Christian Viedt war da schon etwas optimistischer: "Klar, die Rumänen sind ganz klarer Favorit auf die Goldmedaille, aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch aufs Treppchen kommen. Urs und Raimund haben sich im Halbfinale geschont so gut es ging. Da ist bei den Beiden sicher noch einen Steigerung drin." Den heutigen Finallauf komplettieren die ersten Drei des zweiten Semifinales, Slowenien, Weißrussland und China.

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Junioren-WM 2002 - Ulmer Quintett bestens präpariert

von HANSJÖRG KÄUFER

Junioren-Weltmeisterschaft in Litauen. In Berlin-Grünau den letzten Schliff für die Titelkämpfe geholt

Schon über einen Monat ist es her, dass die fünf Ulmer WM-Teilnehmer ihr Trainingsquartier in Berlin-Grünau, dort wo 1936 die Olympischen Ruderwettkämpfe stattfanden, bezogen hatten. Endlich ist es so weit: Die Mannschaft ist in Liatuen eingetroffen.


Bestens vorbereitet nach Litauen: Die Ulmer Ruderer Raimund Hörmann (links) und Urs Käufer. Foto: hjk

Von einem Heimwochenende einmal abgesehen, so war dieser Juli 2002 wohl der belastungsreichste Monat für Nina Hengartner, Caro Leibinger, Daniel Held, Urs Käufer und Raimund Hörmann. Manches Mal hätten sie lieber mit ihren Klassenkameraden daheim in Ulm getauscht. Aber: Umfangreiche Trainingspläne mussten im Boot und um Kraftraum abgearbeitet werden - im Hinterkopf immer die Ruder-WM der Junioren, die morgen mit den Vorläufen in Litauen gestartet wird.

Ergometertests und Messbootfahrten begleiteten die Trainingsmaßnahmen. Nach zwei Drittel des Trainingslagers in Berlin-Grünau, meistens von schlechtem Wetter, Wind und Stürmen beeinträchtigt, war zumindest die Hochbelastungsphase vorüber, Hantel und Beinstoßgeräte mussten nicht mehr bewegt werden.

Die fünf Ulmer nahmen die Umstellung auf die wettkampfspezifischen Übungen, bei denen Geschwindigkeit und kürzere Strecken im Vordergrund stehen, für eine kleine auflockernde Feier zum Anlass. Insgesamt hinterließen alle Ulmer während des gesamten Trainingslagers einen hervorragenden Eindruck.

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BaWü 2002 - Essen ist vergessen - Vier Titel für Maria Domakis

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Maria Domakis war mit vier Siegen die überragende Ruderin bei den Landesmeisterschaften in Lauffen am Neckar. Einen Titel gab es für das Humboldt-Gymnasium.


Ruderte sich den Frust weg: Maria Domakis.

Eine Bilanz wie seit Jahren nicht mehr gab es für die Ulmer Ruderer bei den Landesmeisterschaften in Lauffen am Neckar: Fünf Titel, zwei Vizemeisterschaften und einen Sieg des Humboldt-Gymnasiums beim Schulwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia".

Eine Ruderin drückte dieser Veranstaltung ihren ganz speziellen Stempel auf: Die 16-jährige Maria Domakis konnte ihre vier Starts in vier Titelgewinne umsetzen.

Maria rudert eigentlich im Einer der leichten Klasse. Ende Juni hatte sie bei den deutschen Meisterschaften nur knapp das Finale verpasst. In Lauffen ließ sie all den Frust von Essen vergessen. Keine Frage war der Sieg in ihrer angestammten Bootsklasse, dem Leichtgewichts-Einer der 15/16-jährigen, vor den Ruderinnen aus Heidelberg, Bad Waldsee, Gaienhofen.

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