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Beste Förderung im Top-Team Peking

von KLAUS VESTEWIG

Käufer und Co. dürfen sich nach WM-Silber im "Club der Besten" ausruhen. Deutscher Vierer mit schnellster Schlusszeit - Mit englischem Boot auf Ehrenrunde

Ulm hat wieder einen richtigen Vizeweltmeister: Nach dem WM-Silber mit dem deutschen Vierer hat Ruderer Urs Käufer im Top-Team Peking beste Perspektiven. 
 

So sehen Vizeweltmeister aus: Filip Adamski, Urs Käufer, Toni Seifert und Gregor Hauffe (von links) freuen  sich über ihre Silbermedaille. Foto: Hansjörg Käufer

"Ein wahnsinniges Gefühl": Urs Käufer vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD) war auch einen Tag nach dem Gewinn der Silbermedaille bei der WM in Eton noch überwältigt. Nachdem es der deutsche Vierer am Abend nach dem Triumph noch mit einem Bierchen hatte bewenden lassen - schließlich sollten die Finalvorbereitungen der anderen deutschen Boote nicht gestört werden - , ließ es das deutsche Quartett gestern Abend beim großen Abschluss-Bankett tüchtig krachen. Schließlich gab es nach Abschluss der zweiten Hälfte der Finalläufe auch wegen des "goldigen" Deutschland-Achters genug zu feiern. Erst heute reisen die WM-Matadoren aus dem Englischen - Eton liegt rund 50 Kilometer westlich von London unweit des Flughafens Heathrow - zurück in die Heimat.

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WM 2006 - Mit furioser Aufholjagd ins Glück

HJK

Vierer ohne Steuermann holt WM-Silber in Eton


Da war die Freude groß: Der deutsche Vierer ohne Steuermann mit (von links) Gregor Hauffe, Toni Seifert, Urs Käufer und Filip Adamski  holte bei der Ruder-WM in Eton die Silbermedaille. Foto: Hansjörg Käufer

Im englischen Eton schwebte Urs Käufer auf Wolke sieben - oder wie es der Ulmer mit zwei einfachen Worten umschrieb: "Ein Wahnsinnsgefühl". Der Grund für seine Jubelstimmung: Mit einem unglaublich schnellen Rennen hatte sich eben der deutsche Vierer mit Käufer, Filip Adamski (Mannheim), Toni Seifert und Gregor Hauffe (beide Leverkusen) bei der Ruder-WM hinter England die Silbermedaille geholt. Das Quartett von Trainer Christian Viedt brachte es dabei einmal mehr fertig, von einer hinteren Platzierung dank seinem berüchtigten Endspurt in die Medaillenränge zu rudern. Auch Adamski zeigte sich nicht weniger euphorisch als Teamkollege Käufer: "Heute wurde ein Traum wahr. Wir wussten, dass wir gut sind. Trotzdem wäre es zu kühn gewesen, auf eine WM-Medaille zu spekulieren."

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WM 2006 - Käufer mit Vierer im WM-Finale von Eton

HJK

Zweiter hinter Großbritannien - Urs Käufer, Filip Adamski, Gregor Hauffe und Toni Seigert haben ihr primäres Ziel erreicht: Sie stehen bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Eton im Finale.

 
Voller Krafteinsatz auf dem unruhigen Wasser des Dorney Lakes: Der deutsche Vierer muss sich im Finale mit Frankreich (Zweite von unten), den Niederlanden (3. v. u.) und eventuell mit Neuseeland (4. v. u.) auseinandersetzen. FOTO: AP

Der deutsche Vierer ohne Steuermann ist durch: Das Quartett ist bei der Ruder-WM in Eton ins Finale vorgedrungen. Der Endlauf steigt am morgigen Samstag.

Auf dem schwierig zu rudernden Kurs belegte das deutsche Quartett in seinem Halbfinale hinter Titelverteidiger Großbritannien den zweiten Rang - die ersten Drei sind hier fürs Finale qualifiziert. "Das war unsere beste Startphase, die wir diese Saison hingelegt haben. Auf der Strecke haben wir uns sehr gut gefühlt und nie am Finale gezweifelt", jubiliert Urs Käufer, "jetzt müssen wir am Samstag noch eine Steigerung schaffen."

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Direkt ins Halbfinale - Guter WM-Auftakt für Urs Käufer im Vierer

HJK

Der deutsche Vierer mit dem Ulmer Urs Käufer fand zum Auftakt der Ruder-WM im englischen Eton gut in den Wettkampf. Der Weg führte direkt ins Halbfinale.


Urs Käufer und seine Crew ruderten direkt ins Halbfinale.

Der zweite Platz musste für den ungesteuerten Vierer her, um die direkte Qualifikation fürs WM-Halbfinale auf dem Dorney Lake perfekt zu machen. Dass dies nicht einfach werden würde, war klar. Mitfavorit Kanada und Neuseeland, Dritter und Sechster bei der letzten WM, erwiesen sich als hartnäckige Gegner.

Wie schon während der ganzen Saison konnten sich Filip Adamski (Mannheim), die Leverkusener Gregor Hauffe und Toni Seifert sowie Urs Käufer auf den ersten Metern nicht auf einem vorderen Platz einreihen. Es waren die Kanadier, die nach 500 Metern eine knappe Länge vor Neuseeland an der Spitze ruderten. Die Deutschen lagen hinter Irland an vierter Stelle.

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WM 2006 - Der Vierer ohne ist nicht ohne

HJK

Der Ulmer Urs Käufer startet bei der WM in England

Über 1000 Teilnehmer aus 64 Nationen nehmen ab Sonntag am Dorney-Lake vor den Toren Etons, der Stadt mit dem berühmten College westlich von London, an der Ruder-WM teil. Darunter der Ulmer Urs Käufer. Er startet im Vierer ohne Steuermann - gegen sehr starke Konkurrenz.


Stehen bei der Ruder-WM vor einer großen Herausforderung: Filip Adamski, Toni Seifert, der Ulmer Urs Käufer und Gregor Hauffe (v. l.). Foto: Hansjörg Käufer

Der Vierer ohne Steuermann ist neben dem Achter und dem Zweier-ohne die einzige olympische Riemenbootsgattung der Männer. Er gilt als "Who is who" in Ruderkreisen. Urs Käufer vom Ulmer Ruderclub sitzt in diesem Boot - zusammen mit Filip Adamski (Mannheim) sowie den beiden Leverkusenern Gregor Hauffe und Toni Seifert. Dieses Quartett bestreitet am Sonntag bei der Ruder-Weltmeisterschaft am Dorney-Lake bei Eton seinen Vorlauf.

Die Konkurrenz im Vierer ohne ist gewaltig. Klarer Favorit sind vier bullige Briten, die nicht nur Titelverteidiger sind, sondern in der jetzigen Besetzung immer noch ungeschlagen. Dazu kommen als vermeintlich größter Herausforderer die Niederlande, weiterhin Kanada, Neuseeland, Australien, die USA, Slowenien, Tschechien und Deutschland. Um die sechs Finalplätze wird es also sehr, sehr eng.

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JWM 2006 - Behängt mit Edelmetall in die Ferien

HJK

Gold für Kerstin Hartmann mit Katrin Reinert, Silber für Max Reinelt im Deutschland-Achter. Juniorinnen-Zweier macht Hoffnung für die Zukunft - Rupp zittert auf der Tribüne mit den Kollegen

Gold für Kerstin Hartmann, Silber für Max Reinelt im Deutschland-Achter. Die Bilanz des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) bei der Junioren-WM ist nahezu perfekt.

    
Die Ulmer WM-Teilnehmer strahlten um die Wette: Max Reinelt (unten rechts) holte mit dem Achter Silber, Kerstin Hartmann (rechts) und Katrin Reinert Gold. Fotos: Klaus Gibel

Silber bei der U-23-WM, jetzt Gold bei den Juniorinnen unter 19 Jahren - für Kerstin Hartmann und ihre Heilbronner Partnerin Katrin Reinert sind es traumhafte Ruder-Wochen. Auf der Amsterdamer Bosbaan waren die beiden im Zweier ohne Steuerfrau nicht zu schlagen.

Der Sieg war keine Überraschung, wohl aber der härteste Konkurrent. Statt der Rumäninnen stürmten Nadejda Slavcheva und Iskra Angelova aus Bulgarien gleich nach dem Start an die Spitze des Feldes. Bis zur Hälfte lagen sie eine Länge vor Hartmann/Reinert, die auf den letzten 500 Metern aber Schlag für Schlag aufkamen und mit ihrem gefürchteten Endspurt die Konkurrenz stehen ließen. Bei 7:17,36 Min. blieb die Zeit nach 2000 m stehen. Bulgarien folgte in 7:18,79, Titelverteidiger Rumänien wurde in 7:21,51 Dritter.

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JWM 2006 - Hartmann und Reinelt glänzen in Amsterdam

HJK

Gold und Silber für Ulmer bei Junioren-WM

Kerstin Hartmann und ihre Heilbronner Partnerin Katrin Reinert sind am vorläufigen Gipfel ihrer noch jungen Ruderlaufbahn angelangt und holten Gold im Zweier ohne Steuerfrau. 90 Minuten später stand ein weiterer Ulmer auf dem Podest. Max Reinelt im deutschen Achter durfte nach einem begeisternden Rennen die Silbermedaille in Empfang nehmen.
 
Kerstin Hartmann und ihre Heilbronner Partnerin Katrin Reinert sind am vorläufigen Gipfel ihrer noch jungen Ruderlaufbahn angelangt und holten Gold im Zweier ohne Steuerfrau. 90 Minuten später stand ein weiterer Ulmer auf dem Podest. Max Reinelt im deutschen Achter durfte nach einem begeisternden Rennen die Silbermedaille in Empfang nehmen. Das Finale im Zweier ohne Steuerfrau war von einer riesigen Überraschung geprägt. Statt den von allen vorn erwarteten Booten aus Rumänien und Deutschland mit der Ulmerin Kerstin Hartmann und der Heilbronnerin Katrin Reinert stürmten auf der Amsterdamer Bosbaan die Bulgarinnen Nadejda Slavcheva und Iskra Angelova nach dem Start mit einer unglaublichen Vehemenz an die Spitze des Feldes.

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JWM 2006 - Durchmarschiert ins Halbfinale

HJK

Guter Auftakt bei Junioren-WM. Beide Boote mit Ulmer Beteiligung weiter

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften der Ruderer auf der Bosbaan in Amsterdam erreichten beide Boote mit Ulmer Beteiligung die nächste Runde.

Die Ulmer Ruderer fahren bei der Junioren-WM in Amsterdam auf Erfolgskurs. Kerstin Hartmann im Zweier ohne Steuerfrau und Max Reinelt im Achter haben das Halbfinale erreicht, das am Freitag ausgetragen wird. Dort müssen die Ulmer Hauptdarsteller mindestens den dritten Rang erreichen, damit sie ins Finale am Samstag einziehen. Am heutigen Donnerstag ist Regeneration angesagt.

Auf dem Weg zu einem Medaillenrang empfanden Kerstin Hartmann und ihre Heilbronner Partnerin Katrin Reinert ihren Vorlauf lediglich als ein besseres Warm-up. Das schwäbische Duo setzte sich nach wenigen energischen Schlägen mit knapp zwei Längen ab und konnte fortan den Schongang einlegen.

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Im Sturm der Erwartungen

von UTE GALLBRONNER

Vier Ulmer bei der Junioren-WM in Amsterdam. Kerstin Hartmann und Max Reinelt mit Medaillenchancen

Die Junioren-WM der Ruderer in Amsterdam ist eröffnet. Mit dabei sind vier Ulmer: Kerstin Hartmann, Max Reinelt, Jan Rupp und Trainer Uwe Hallm. Die Stimmung ist gut, die Erwartungen sind groß - und wie immer bei den Junioren ist es eine Reise ins Ungewisse.
 

Dieses Mal nicht gemeinsam im Boot: Max Reinelt (vorne) sitzt im Achter, Jan Rupp ist Ersatz. Foto: Hansjörg Käufer

Die Bosbaan in Amsterdam ist eigentlich ein gutes Pflaster für die Ulmer Ruderer. Hier fischte im vergangenen Jahr Urs Käufer mit seinem U-23-Vierer WM-Silber aus dem Wasser. Für Kerstin Hartmann und ihre Heilbronner Partner Katrin Reinert darf es in den kommenden Tagen gern ein bisschen mehr sein - auch wenn sich das niemand traut zu sagen.

"Sie spüren jetzt schon ein bisschen den Erwartungsdruck", sagt Uwe Hallm. Der Trainer des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) fiebert natürlich mit, wenn sein Paradeboot heute Vormittag zum ersten Mal in Amsterdam ablegt. Alles andere als der direkte Sprung ins Halbfinale wäre eine Enttäuschung angesichts der bislang souveränen Saison und der Silber-Medaille vor zwei Wochen bei der U-23-WM. "Das war schon eine richtige Bombe. Aber das Finale in Hazewinkel war auch ein perfektes Rennen, das nicht oft während einer Saison gelingt", dämpft Hallm allzu hochgeschraubte Erwartungen an die beiden 18-Jährigen.

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Auf der Erfolgswelle in Hazewinkel

HJK

Silber für die Ulmer Kerstin Hartmann und Raimund Hörmann bei der U-23-WM. Achter mit Biss - Nur drei Zehntelsekunden fehlen Zweierdamen zum großen Wurf

Mit je einer Silbermedaille haben Raimund Hörmann im Achter und Kerstin Hartmann im Zweier ohne Steuerfrau bei der U-23-WM der Ruderer im belgischen Hazewinkel die Erwartungen übertroffen. Beide Boote mit Ulmer Beteiligung zeigten sich zu ihren Finals auf den Punkt fit.
 

Nur drei Zehntel fehlten: Für Kerstin Hartmann (rechts) und Katrin Reinert wäre fast noch Gold möglich gewesen. Foto: Hansjörg Käufer

Als dem deutschen Achter im Vorjahr vom kanadischen Flagschiff kurz vor dem Ziel die Bronzene entrissen wurde, war die Enttäuschung groß. Vier Ruderer, darunter der Ulmer Raimund Hörmann, sind von der damaligen Crew übrig geblieben. Diesmal wollten sie unbedingt aufs Podest - was mit der Silbermedaille auch eindrucksvoll gelang.

In einem spannenden Finale ruderte der Achter des kanadischen Verbandes zu einem Start-Ziel-Sieg. Der deutsche Achter positionierte sich zunächst knapp hinter Titelverteidiger Rumänien an dritter Stelle. Als Vizeweltmeister Italien nach 1100 m von hinten mächtig Druck machte, erkannte man im deutschen Schiff die Gefahr. Um Silber und Bronze entwickelte sich nun zwischen Rumänien, Italien und Deutschland ein erbitterter Dreikampf. Doch die Deutschen ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen, zeigten das beste Stehvermögen dieser drei Boote - und lagen 400 m vor dem Ziel ungefährdet auf dem Silberrang.

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Urs Käufer mit dem deutschen Vierer in der Weltspitze

HJK

Platz drei auf dem Rotsee. Mit famosem Endspurt aufs Treppchen - Eton kann kommen

Der Ulmer Urs Käufer ist mit dem deutschen Vierer in den Kreis der Medaillen-Kandidaten für die WM in Eton gerudert. Beim Weltcup in Luzern reichte es zu Platz drei.


Gregor Hauffe, Toni Seifert, der Ulmer Urs Käufer und Filip Adamski: Auf nach Eton. Foto: Hansjörg Käufer

Der deutsche Vierer mit dem Ulmer Urs Käufer an Bord zeigte beim Weltcup-Finale auf dem Luzerner Rotsee erneut eine starke Leistung. Die junge, vor knapp zwei Monaten zusammengestellte und zwischendurch auseinander gerissene Crew, landete auf dem dritten Platz. Damit sind die von Christian Viedt betreuten Ruderer endgültig in der Weltspitze angekommen. Sechs Wochen vor Beginn der WM in Eton zählt der deutsche Vierer zum Kreis der Medaillenkandidaten.

Eigentlich konnten Filip Adamski, Urs Käufer, Toni Seifert und Gregor Hauffe unbeschwert zum Finale antreten. Das WM-Ticket hatten sie sich tags zuvor mit ihrer Finalqualifikation bereits gesichert. Doch wer die Motivation der Vier kennt, weiß dass man sich damit nicht zufrieden gibt. Schon gar nicht in Luzern.

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Nur Schwäne gefährden das Gleichgewicht

von UTE GALLBRONNER

Wettkämpfe beim Donau-Cup wegen des günstigen Termins sehr gut besucht. URCD beschreitet in der Nachwuchsarbeit neue Wege - 26 Siege bei 54 Starts als stolze Bilanz

Seit langem war der Ulmer Ruder-Cup nicht mehr so gut besetzt wie in diesem Jahr. Eine Woche nach der deutschen Meisterschaft hatten viele Lust auf Abwechslung.
Geballte Kraft im Einklang und optisch ein Leckerbissen für die Zuschauer: Die Achter-Rennen auf der Donau. Foto: Volkmar Könneke

Viel Verkehr auf der Donau, dafür weniger Schaulustige am Ufer - das war die Szenerie beim Ulmer Rudercup. "Der Termin ist natürlich viel günstiger als im Vorjahr", sagte Trainer Björn Gehrmann. Eine Woche nach den deutschen Meisterschaften nutzten viele Vereine die Möglichkeit bei den Sprintrennen über 250 und 500 Meter durchzuschnaufen. Da wurden die Bootsbesatzungen durcheinander gewürfelt, ein bisschen etwas ausprobiert. So waren auch die Großbootklassen gut besetzt, die für die Zuschauer besonders attraktiv sind.

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Donau-Cup 2006 - 24 Siege für die Athleten des Ulmer Ruderclubs

Von Karl-Michael Dittrich

Claudia Reinelt siegt beim Donau-Cup nach Belieben

Ulm. Der sportliche Stellenwert des Donau-Cups für ambitionierte Ruderer ist eher zweitrangig: Es gilt der olympische Gedanke "Dabeisein ist alles". Aber wenn die Boote dann nebeneinander im Wasser liegen, das Wasser von den kraftvollen Zügen aufgewühlt wird, dann will auch keiner verlieren. Also gab es am vergangenen Wochenende auf der Donau neben den populären Drachenboot-Rennen auch zum Teil spannende und sportlich interessante Vergleiche.

Viele Gäste des Ulmer Ruderclubs hatten es sich trotz der Fußball-Weltmeisterschaft nicht nehmen lassen, eine Mannschaft an die Donau zu schicken. Vor allem die Nachwuchsruderer aus Dortmund und Ingelheim weckten Interesse bei den Zuschauern. Und die Rennen der Königsklasse: Die Achter waren sowohl am Samstag über die Kurzstrecke von 250 Metern als auch am Sonntag über die 500-Meter-Distanz die Rennen mit dem größten Anfeuerungsfaktor. Beide Male behielt die Mannschaft des B-Nationalkaders aus dem Leistungszentrum Dortmund doch recht deutlich die Oberhand: Über 250 Meter benötigte sie 43,88 Sekunden, über 500 Meter 1:21,90 Minuten.

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Vier Tickets für die Weltmeisterschaften

von UTE GALLBRONNER

Fünf deutsche Meistertitel

Mit fünf Titeln kehrte der Ulmer Ruderclub Donau von den deutschen Nachwuchs-Meisterschaften zurück. Jeweils doppelt schlugen Kerstin Hartmann und Raimund Hörmann auf dem Essener Baldeneysee zu. Sie fahren ebenso zur WM wie Jan Rupp und Max Reinelt.


Kerstin Hartmann (links) und ihre Partnerin Katrin Reinert nach dem überlegenen Sieg im Zweier bei den deutschen Meisterschaften. Foto: Hansjörg Käufer

Am nächsten Wochenende wird in der Friedrichsau gerudert. Der Donau-Cup steht auf dem Programm, und die Trainer freuen sich, dass die Heim-Regatta ohne ihre Besten stattfindet. Das hört sich zwar komisch an, ist aber durchaus nachvollziehbar: Denn diejenigen, die zur Weltmeisterschaft dürfen, müssen in dieser Zeit mit der Nationalmannschaft trainieren.

Bei Kerstin Hartmann gab es da ohnehin kaum Zweifel. Mit Katrin Reinert (Heilbronn) fährt sie seit dem vergangenen Jahr der Konkurrenz auf und davon, das hat sich bei den deutschen Junioren-Meisterschaften nicht geändert. Der Zweier ohne geriet für die beiden in 7:43,11 Min. zur Spazierfahrt. Die Zweiten, Kathrein Schulze und Josephine Förster (Dresden/Pirna), benötigten 7:52,58 Min. für die 2000 Meter auf dem Baldeneysee.

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Weltcup 2006 - Das Experiment geht daneben

UWE

Der erste Teil des Ruder-Experiments ist misslungen. Beim Weltcup im polnischen Poznan musste der Deutschland-Achter mit dem Ulmer Urs Käufer im Bug und seinem Mannheimer Partner Filip Adamski am Schlag eine bittere Niederlage einstecken.

Nach Rang drei im Vorlauf weit hinter Weißrussland und Großbritannien, kommt das Flaggschiff um den Hoffnungslauf nicht herum. "Wir hatten acht Einzelkämpfer im Boot, wir haben keinen Rhythmus gefunden. Rudertechnisch war es schlecht. Die Mannschaft kann es besser, das will ich nun im Hoffnungslauf sehen", sagte Bundestrainer Dieter Grahn. Enttäuscht war Grahn auch von seinem neuen Vierer, in dem Bernd Heidicker und Philipp Stüer ihrerseits Käufer und Adamski ersetzten. Sie fanden mit Toni Seifert und Gregor Hauffe nicht zusammen.

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Breisacher Regatta - Die Siegerwimpel flattern

von UTE GALLBRONNER

Insgesamt 46 Siegerwimpel hängen derzeit am Bootshaus des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD). Am Wochenende waren in Breisach wieder einige dazu gekommen, obwohl die meisten Ulmer Junioren aus dem vollen Training heraus auf die Regattastrecke gegangen waren.


Die Ulmerinnen Teresa Hanke (links) und Claudia Reinelt ruderten in Breisach zu einem weiteren Sieg. Foto: Hansjörg Käufer

Die Saison-Höhepunkte rücken näher, die Ruder-Junioren des URCD arbeiten auf die deutschen Meisterschaften in zwei Wochen hin. Für einige steht danach die Weltmeisterschaft auf dem Wunschzettel. Sie starteten bei der Regatta am Wochenende in Breisach aus dem vollen Training heraus und gingen teilweise auch fremd.

A-Juniorin Kerstin Hartmann und ihre Partnerin Katrin Reinert machten einen Ausflug in den Doppel-Zweier und fuhren prompt den Sieg ein. Auch allein machten sich die Vize-Weltmeisterinnen im Zweier ohne auf die 2000 Meter, wobei die Ulmerin Zweite wurde. Viola Pfersich hatte zuvor ein Rennen gewonnen, wurde in Konkurrenz mit der Teamkollegin Dritte.

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Ratzeburger Regatta - Hoffnung für Hörmann

HJK / UWE

Vierer in Ratzeburg macht Mut für U-23-WM

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte Raimund Hörmann bei der Regatta in Ratzeburg. Einem misslungenen Experiment im Zweier folgte ein gelungenes im Vierer.

Raimund Hörmann darf sich berechtigte Hoffnungen auf Hazewinkel machen. Bei der U-23-WM wird der Ruderer vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD) voraussichtlich in einem deutschen Boot sitzen. Das stellte zumindest der zuständige Bundestrainer Thomas Affeldt in Aussicht. Nur welches es am Ende sein wird, das ist die große Frage.

Mit dem Achter wird es wohl nichts werden, denn die bestehende Formation hat in Ratzeburg ihre Stärke bewiesen. Zwar hat auch das Großboot mit Hörmann an Bord ihr Rennen gewonnen, doch dürfte das an Affeldts Entscheidung nichts mehr ändern. Endgültig will er sich erst nach der deutschen Kleinbootmeisterschaft in Essen Ende Juni äußern.

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Erfolg über dem Teich

von UTE GALLBRONNER

Caroline Leibinger hamstert am College Auszeichnungen. Trainieren und Studieren gehen in den USA unter einen Hut

Caroline Leibinger hat Ulm vor drei Jahren den Rücken gekehrt und ist nach Oregon gegangen - zum Rudern und zum Studieren. Vor wenigen Tagen wurde sie als eine der besten College-Ruderinnen der USA ausgezeichnet. Eine Karriere, die hierzulande nicht möglich gewesen wäre.


Caroline Leibinger hat den guten Ruf des Ulmer Ruderclubs Donau über den großen Teich getragen. Foto: OBU

Es war im August 2002 in Litauen. Da saß die Ulmer Ruderin Caroline Leibinger hinter ihrer Teamkollegin Nina Hengartner im ungesteuerten Vierer, der bei der Junioren-Weltmeisterschaft die Silber-Medaille gewann. Eine weitere Ulmer Karriere im Trikot der deutschen Nationalmannschaft deutete sich an, aber es wurde nichts daraus - zumindest bis jetzt nicht.

Denn Caroline Leibinger zog es in die USA. Sie folgte dem Ruf der Scouts der Oregon State, die für ihr College nach Talenten Ausschau halten - bevorzugt bei Junioren-Weltmeisterschaften. Das Angebot war verlockend: Studieren und Rudern unter professionellen Bedingungen. "Ich selbst war damals ja noch unsicher, aber meine Mama hat gleich gesagt: Mach es", erinnert sich Caroline Leibinger an die Zeit der Entscheidung. Also machte sie es: Direkt nach dem Abitur am Hildegard-Gymnasium packte sie die Koffer und zog nach Oregon. Ein Schritt, den sie nie bereut hat.

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Reinelt und Rupp hoffen auf den Vierer

HJK

Internationale Juniorenregatta

Die Ulmer Juniorinnen blieben bei der internationalen Regatta in Hamburg ungeschlagen. Max Reinelt und Jan Rupp mussten dagegen einen Rückschlag verkraften.


Max Reinelt (vorne) und Jan Rupp haben es nicht geschafft, sich im Zweier durchzusetzen. Sie hoffen nun auf einen WM-Start im Vierer. Foto: Hansjörg Käufer

Kerstin Hartmann und ihre Heilbronner Partnerin Katrin Reinert fuhren bei der internationalen Junioren-Regatta auf dem Wasserpark Dove-Elbe vor den Toren Hamburgs vier Siege ein. Routinert und ohne überhaupt an ihre Grenzen gehen zu müssen, spulte der Zweier von Uwe Hallm seine Rennen herunter. Bei jeder Zwischenzeit brummten die beiden ihren Gegnerinnen zwischen zwei und drei Sekunden auf, was sich im Ziel auf knapp neun Sekunden addierte.

Mit den Würzburgerinnen Hannelore Trafnik und Marie Strohmayer gelang ihnen zudem noch ein Start-Ziel-Sieg im Vierer. An ihrer Marschroute Richtung Junioren-WM halten Hallm, Hartmann und Reinert aber unbeirrt fest: Die beiden jungen Damen starten im Zweier bei der Junioren-WM.

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Käufer zurück im Achter

HJK

Trotz des sensationell starken Auftritts von München, gibt es für den Vierer mit dem Ulmer Ruderer Urs Käufer beim zweiten Weltcup im polnischen Poznan (16. - 18. Juni) keine Neuauflage in diesem Boot. Obwohl die RG Ulm/Mannheim/Leverkusen gern die Erfolgsstory fortgeschrieben hätte, müssen sich die Athleten der von Bundestrainer Dieter Grahn konsequent durchgeführten Testphase beugen.

Die sieht jetzt so aus: Andreas Penkner startet mit seinem Partner Jochen Urban in Poznan im Zweier. Filip Adamski sieht sich plötzlich auf Penkners Position als Schlagmann des Deutschland-Achter, und Käufer nimmt Urbans Platz ein. Auf den frei gewordenen Sitzen des Vierers rudern jetzt die Weltmeister von 2002, Bernd Heidicker und Philip Stuer, die bislang noch nicht überzeugen konnten.

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