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Weltcup 2006 - Käufer und Co. an Weltspitze

EB

In einem Kopf-an-Kopf-Rennen ist Urs Käufer und seinem Ruder-Team beim Weltcup in München der Sprung an die Weltspitze gelungen: Sie belegten Rang zwei.

"Unglaublich was heute gelaufen ist. Wir hatten uns vorgenommen, bei 1500 Meter einen Schlag höher zu rudern und bei 1750 Metern alles rauszuballern was noch drin ist. Dass wir damit noch so aufkommen hätte keiner gedacht", sagte der Ulmer Ruderer Urs Käufer, der über den zweiten Platz seines Vierers beim Weltcup in München selbst völlig überrascht war. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen hatte der Vierer Deutschland II die Vizeweltmeister aus den Niederlanden kurz vor dem Ziel noch eingeholt. Fast hätte das Team sogar noch Weltmeister Großbritannien den ersten Platz strittig gemacht.

Von Anfang an hatte sich angedeutet, dass das Zusammenspiel von Filip Adamski (Mannheim), Toni Seifert und Gregor Hauffe (beide Leverkusen) sowie Käufer einen Podestplatz bringen könnte. Ohne Probleme gelangte das Team dank guter Technik im ersten Halbfinale hinter Vizeweltmeister Niederlande und vor Deutschland III, Italien, Tschechien und Kroatien ins Finale. Im zweiten Halbfinale setzten sich Weltmeister Großbritannien, Kanada und Slowenien durch.

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Heidelberger Regatta - Bei Sturmböen Kurs gehalten

BG

Die 16-köpfige Nachwuchscrew des Ulmer RC Donau fuhr bei der Ruderregatta in Heidelberg neun Siege, fünf zweite und neun dritte Plätze ein. Bei Sturmböen und hohem Wellengang gewannen Claudia Reinelt und Theresa Hanke jeweils ihren Einer in verschiedenen Läufen bei den Leichtgewichten und gemeinsam auch den Doppelzweier. Anne Köhler siegte in überragender Manier mit Julia Phillip (Stuttgart) im Doppelzweier.

Tags darauf bei schönem Wetter setzte sich Claudia Reinelt gegen Theresa Hanke deutlich durch, beide lagen deutlich vor der Konkurrenz. Köhler/Phillip gewannen im schweren Doppelzweier gegen Reinelt/Hanke. Im Doppelzweier der Junioren B siegten Pascal Glöckle/Andreas Deschler, ebenso zusammen mit Patrick Ganghof und Alexander Kohlhoff im Doppelvierer, gesteuert von Janis Köster.

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Leibinger selected to All-Region Team

WALNUT CREEK, Calif. – Oregon State junior Caroline Leibinger has been selected to the 2006 All-Pac-10 Conference Women’s Rowing team, as announced Friday by Commissioner Tom Hansen.


Caro Leibinger Foto: Oregon State Sports Information

"I’m really excited for Caroline to receive All-pac-10 recognition," said head coach Charlie Owen. "She did a great job from the beginning of the school year throughout the racing season setting a really good example with her training and consistency. Her talent in the stroke seat was a large contributor to our success this spring."

The honor for Leibinger (Neu-Ulm, Germany) comes on the heels of her selection to the College Rowing Coaches Association All-West Region team on Monday.

Leibinger rowed the stroke seat in the Varsity Eight in 2006, helping the Beavers to a seventh place finish at the Pac-10 Championships. She also set the pace for OSU to knock off then-No. 16 Boston University at the Windermere Classic in March.

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Die Konkurrenz staunt

UWE

Ulmer Junioren mischen die Spitze auf. Weitere Empfehlungsschreiben für die Junioren-WM

Auf der Suche nach Konkurrenz sind Kerstin Hartmann und ihre Partnerin Katrin Reinert in Köln nicht fündig geworden. Die beiden Juniorinnen ruderten wieder einmal auf und davon. In ihrem Kielwasser sind auch Jan Rupp und Max Reinelt auf dem Weg zur WM.


Die Vize-Weltmeisterinnen Katrin Reinert und Kerstin Hartmann rudern weiter der nationalen Konkurrenz davon. Foto: Hansjörg Käufer

Derzeit kann diesen beiden jungen Damen niemand das Wasser reichen. Die Ulmer Ruderin Kerstin Hartmann und ihre Partnerin Katrin Reinert (Heilbronn) ließen sich in Köln-Frülingen von Wind, Regen und Wellen ebenso wenig stören wie von ihren Konkurrentinnen. Am Samstag fuhren sie in ihrem Zweier den Französinnen um fast 20 Sek. davon, gestern lagen sie nach 2000 m in 7:39,02 Min. ebenfalls klar vor dem Krefelder Duo (7:48,45).

Die DRV-Junioren-Regatta in Hamburg soll nun zum echten Prüfstein werden, dann können die beiden jungen Damen wohl auch ihr WM-Ticket schon einstecken. "Das wird der Showdown", sagt Trainer Uwe Hallm, der die beiden in Köln auch wieder im Vierer mit Erfolg an den Start schickte. Wie beim siegreichen Versuch in München hießen die Partnerinnen Hannelore Trafnik und Marie Strohmayer, und wie in München war der Vierer der Schnellste: 6:57,33 Min. vor dem neu gebildeten Quartett aus Nordrhein-Westfalen (6:59,39).

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Das Gefühl schweigt

von UTE GALLBRONNER

Urs Käufer siegt im Deutschlandachter

Das Gefühl sagt Urs Käufer gar nichts: Der Ulmer Ruderer gewann am Samstag mit dem Deutschlandachter die Wedau-Regatta. Später siegte der Achter auch ohne Käufer.

Wer ist nun erste Wahl im Deutschlandachter? Die Regatta in Duisburg sollte Aufschluss geben, hat sie aber nicht wirklich, denn in beiden Besetzungen ruderte das deutsche Flaggschiff vorneweg. Das Urteil Urs Käufers ist entsprechend vorsichtig: "Gefühlsmäßig stehen die Chancen fifty-fifty. Ich weiß es einfach nicht", sagt der Ulmer. Sechs Athleten scheinen sicher: Schlagmann Andreas Penkner, Jochen Urban, Ulf Siemes, Jan Tebrügge, Thorsten Engelmann und Sebastian Schulte aus der Vorjahres-Crew.

"Sie sind zu mehr als 90 Prozent dabei", sagt Käufer. Offen sind also zwei Plätze für sechs Kandidaten: Der 21-jährige Käufer und Filip Adamski (23/ Mannheim) saßen am Samstag im Boot, die Arrivierten Stephan Koltzk (28) und Jörg Dießner (29) gehörten zur gestrigen Crew. Dazu kommen der lange verletzte Bernd Heidicker (28) und Philipp Stüer (29), die sich im Zweier wieder herankämpfen sollen. "Wenn sie ihre alte Leistungsstärke erreichen, können sie im Laufe der Saison eine große Rolle spielen", sagt Grahn.

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Auf einer guten Welle

HJK

Jan Rupp und Max Reinelt empfehlen sich in München. Kerstin Hartmann/Katrin Reinert elegant und schnell

Die WM-Kandidaten des Ulmer Ruderclubs Donau sind auf Kurs: Bei der Junioren-Regatta in München überzeugten Kerstin Hartmann, Jan Rupp und Max Reinelt.


Da haben sich wieder welche gefunden: Felix Heuser, Max Hinkel, Jan Rupp und Max Reinelt. Foto: Hansjörg Käufer

Gleich sechs Siege brachten die Junioren des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) aus München mit. "Das war ein super Rennen", freute sich Vierer-Schlagmann Max Reinelt. Zusammen mit Jan Rupp sowie den Frankfurtern Felix Heuser und Max Hinkel hatte er schon im Vorlauf, dem ersten gemeinsamen Rennen, seine Stärke angedeutet.

Im Finale lief es zunächst aber nicht nach Wunsch. Das Boot lag bei der ersten Zwischenzeit an letzter Stelle. Dann gaben sie Gas überholten die nationale Konkurrenz und setzten bei 1200 Metern zum entscheidenden Zwischenspurt an. Sie setzten sich auch vor die starken Briten und ruderten mit einer knappen Länge Vorsprung ins Ziel. Damit haben Reinelt/Rupp eine gute Chance auf die Junioren-WM Anfang August in Amsterdam.

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Bewährung bei Wellen und Schiebewind

von UTE GALLBRONNER

Lormes/Reichelt überzeugen erneut

Die Ruder-Saison kommt langsam ins Rollen. Bei der Frühjahrsregatta in Mannheim durfte sich der Nachwuchs beweisen. Mit Erfolg: Fünf Siege sprangen heraus.

Was sich schon zum Saisonauftakt in der Schweiz angedeutet hatte, erfuhr bei der Mannheimer Frühjahrsregatta eine weitere Bestätigung: Karsten Lormes und sein Partner Matthias Reichelt (Radolfzell) passen gut zusammen. Im Doppel-Zweier der B-Junioren setzten sie sich sowohl im Abteilungsrennen über 1500 m, als auch im Finale durch. Nach 5:48,50 Min. ruderten die beiden durchs Ziel und lagen damit fast zehn Sekunden vor Max Föller und Johannes Rudolph (Offenbach/Frankfurt).
Einen Erfolg feierte auch der Doppelvierer der 13-/14-Jährigen. Christian Schwaderer, Michael Nemmer, Timp Rupp und Janis Kösterer ruderten unter der Führung von Steuerfrau Jana Nemmer als Abteilungssieger ins Finale. Dort reichte es zum dritten Rang. Schwaderer und Rupp standen zudem im Doppel-Zweier ganz oben. Bei den Juniorinnen setzten sich Viola Persich/Anne Köhler im Doppelzweier durch.

"Es zeigt sich, dass wieder guter Nachwuchs kommt", zeigte sich Trainer Björn Gehrmann mit dem Auftritt seiner Schützlinge zufrieden. Für viele neue Kombinationen stand die Regatta auch unter dem Motto Erfahrung sammeln. Bei Schiebewind, Wellen und Schaumkämmen hatten einige ziemlich mit dem Terrain zu kämpfen. Auch der Junioren-Doppelvierer des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) habe sich "am Anfang fast selbst erschlagen", wie Gehrmann schmunzelnd feststellte. Aber Steuermann Janis Köster brachte letztlich Ordnung ins Quartett und somit sprang sogar ein dritter Platz heraus.

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Keine Chance für die Schweiz

UWE

Karsten Lormes vom Ulmer Ruder-Club Donau (URCD) hat bei der Saison-Eröffnungs-Regatta im schweizerischen Lauerz abgeräumt. Mit seinem Partner Matthias Reichelt (Undine Radolfzell) setzte er sich im Doppelzweier der 15- und 16-jährigen B-Junioren durch.

Bereits am Samstag hatten die beiden in den Abteilungsrennen der größtenteils aus der Schweiz stammenden Konkurrenz keine Chance gelassen. In 5:02:74 Min. lagen sie klar vorn. So waren sie tags darauf im ersten Rennen gesetzt. Auch dieses Mal hatten die anderen 22 Boote das Nachsehen: Nach 1500 Metern lagen Lormes/Reichelt in 5:11:90 klar vor dem Zweitplatzierten RC Schaffhausen (5:19:87).

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Pech im Kampf um die Rollsitze

UWE

Enttäuschung für den Ulmer Ruderer Urs Käufer: Wegen der Verletzung seines Partners Filip Adamski konnte er zum Finale der deutschen Titelkämpfe nicht antreten. Bei den Kleinbootmeisterschaften der Ruderer auf dem Beetzsee in Brandenburg ging es vor allem um die Rollsitze im Deutschland-Achter und erst in zweiter Linie um die Titel. Für den Ulmer Urs Käufer und seinen Mannheimer Partner Filip Adamski dämpfte ein kleiner Stolperer vor zwei Wochen die Hoffnungen: Adamski hatte sich bei einem Treppensturz schmerzhafte Prellungen am Unterarm zugezogen. Dann entzündeten sich auch noch die Sehnen. Adamski trainierte fortan auf dem Rad, Käufer im Einer.

Am Freitag gewannen die beiden dennoch ihren Vorlauf, aber Adamski musste ins Krankenhaus, weil sein Arm stark angeschwollen war. Trotzdem legten sie im Halbfinale die Bestzeit hin, hielten mit einem starken letzten Viertel auf der 2000-m-Strecke Ulf Siemes und Jan Tebrügge (Osnabrück/Oberhausen) in Schach. Aber Adamskis Schmerzen wurden stärker. Auf dringenden ärztlichen Rat hin sagte er gestern das Finale ab, in dem sich Andreas Penkner/Jochen Urban durchsetzten. Käufer und Adamski waren enttäuscht. "Platz drei wäre auf jeden Fall drin gewesen", sagte der Ulmer.

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Erste Duftmarke im Kampf um die Plätze

von UTE GALLBRONNER

Käufer/Adamski in Leipzig Zweite

Der Ulmer Ruderer Urs Käufer ist mit seinem Partner Filipp Adamski gut in die Saison gestartet. Die beiden wurden beim Langstreckentest in Leipzig Zweite.


Urs Käufer (links) und sein Zweier-ohne-Partner Filipp Adamski Foto: Maria Müssig

Der erste große Langstreckentest des Jahres 2006 stand am Samstag auf dem Elster-Saale-Kanal bei Leipzig an. Nach den vielen, anstrengenden Trainingswochen sollten sich die Kandidaten für die großen Riemenboote auf dem Wasser messen: Sechs Kilometer im ungesteuerten Zweier. Beim letzten dieser Rennen, das im Herbst in Dortmund stattgefunden hatte, waren Urs Käufer und Filipp Adamski (Ulm/Mannheim) die schnellste Crew gewesen.

Dieses Mal landeten sie auf Rang zwei. In 20:56 Minuten waren Jan Terbrügge/Ulf Siemes (Osnabrück/Oberhausen) aus der Achterbesatzung der vergangenen WM in Gifu am besten unterwegs. Nur vier Sekunden dahinter kamen Käufer/Adamski ein. Der Schlagmann des Flaggschiffs, Andreas Penkner (Radolfzell), ruderte mit seinem Partner Jochen Urban (Krefeld) weitere 14 Sekunden später durchs Ziel.

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Top-Start in die Saison 2006

UWE

Reinelt/Rupp setzen sich durch

Sonnenschein und gute Laune: Den Ulmer Ruderern ist der Saisoneinstand geglückt. Trainer Uwe Hallm war mit den Leistungen in Breisach rundum zufrieden.

Die Langstrecke in Breisach ist alljährlich das erste Kräftemessen der Ruderer aus Baden-Württemberg. Für die Athleten des Ulmer Ruder-Clubs Donau (URCD) war es die Bestätigung, dass sich das Wintertraining gelohnt hat. Kerstin Hartmann und ihre Heilbronner Partnerin Katrin Reinert bewiesen im Zweier ohne über die 5300 Meter auf dem Rhein ihre Extraklasse bei den A-Juniorinnen. Die beiden legten eine Fabelzeit hin und hatten am Ende 50 Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz. "Damit haben sie ihre Klasse unterstrichen und ganz klar ihre Ambitionen auf die Weltmeisterschaft angemeldet", sagte Trainer Uwe Hallm. Keine Frage: Die Vize-Weltmeisterinnen des Vorjahres wollen wieder dabei sein, wenn es im August in Amsterdam um die WM-Titel bei den Junioren geht. Und nicht nur dabei sein, sondern auch in der Weltspitze mitmischen.

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Große Ziele vor Augen - Langstreckentest in Breisach steht an

UWE

Es ist noch bitter kalt, dennoch steht für die Kader-Ruderer in Breisach der erste Test an. Von den Ulmern startet Kerstin Hartmann mit den besten Chancen.

Es ist traditonell das erste Kräftemessen für den Kader-Ruderer Baden-Württembergs: der Langstreckentest in Breisach. Über 5300 Meter gilt es die Kräfte zu bündeln. Für die Besten geht es darum, sich für einen Platz im Nationalkader zu empfehlen. Bei Kerstin Hartmann vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD) und ihrer Partnerin Katrin Reinert (Heilbronn) ist die Vorgabe klar, denn die Silber-Medaillengewinnerinnen des Vorjahres wollen natürlich auch 2006 wieder zur Junioren-WM fahren. Die findet im August in Amsterdam statt.

Wer im Junioren-Bereich vorne mitmischen will, der braucht inzwischen auch schon erstklassiges Material, deshalb sind Baden-Württembergs beste Nachwuchs-Ruderinnen in Breisach in ihrem neuen Zweier mit Flügelauslegern an. Für sie ist es der erste ernsthafte Test in dieser Saison, und es zählt nur ein Sieg in Breisach. Für Viola Pfersich, die mit 17 zum jüngeren A-Jugend-Jahrgang gehört, geht es darum sich einzuordnen. Die Ulmerin sitzt erstmals mit der Stuttgarterin Anke Schläger in einem Boot.

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Motorboot des URCD gekentert

von Hans-Uli Mayer

Starke Strömung der Donau behindert Bergung

Mit Narretei hatte das Bootsunglück auf der Donau nichts zu tun, das der Feuerwehr und dem THW einen ungewöhnlichen Rosenmontageinsatz bescherte. Ein Motorboot des Ruderclubs war gekentert und hatte sich mitten im Fluss verfangen. Die Bergung war kompliziert.


Leichter gesagt als getan - die Rettung des havarierten Motorboots auf der Donau. Foto: Thomas Heckmann

Die wichtigste Nachricht zuerst: Der Trainer des Ulmer Ruderclubs, dessen Motorboot am Rosenmontag auf der Donau kenterte, blieb unverletzt. Wie die Neu-Ulmer Feuerwehr gestern mitteilte, konnte sich der Mann retten - allerdings nur durch einen beherzten Sprung in das eiskalte Wasser der Donau. Der Mann konnte sich aus eigener Kraft retten und ans Neu-Ulmer Ufer schwimmen.

Vorausgegangen war ein Motorschaden an dem Boot. Der Trainer war mit der Zille namens "Sepp 1" auf der Donau unterwegs, um eine Zweier-Ruderbesatzung zu unterweisen. Oberhalb der Eisenbahnbrücke in Richtung Illerspitze streikte der Viertakter plötzlich und das kleine Motorboot trieb manövrierunfähig auf der Donau. Wie es der Zufall will, krachte die Zille auf einen der Brücke vorgelagerten Poller, der wegen der Bauarbeiten an der Eisenbahnstrecke schon vor Monaten in den Grund des Flusses getrieben worden war.

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Virtuelle Meistertitel - Max und Claudia Reinelt topp

EB

Auf dem Trockenen lässt sich gut Rudern. Im Stuttgarter Sportzentrum holten Claudia und Max Reinelt die süddeutschen Meistertitel auf dem Ergometer.

Die Sportler vom Ulmer Ruderclub Donau haben bei den süddeutschen Indoor-Rowing-Meisterschaften aufgedreht. A-Junior Max Reinelt beeindruckte mit 6:15,04 Minuten. "Das ist eine Zeit, bei der müssen sich auch die Männer festhalten", sagt Trainer Björn Gehrmann. Damit sicherte sich Reinelt den Erfolg über die virtuelle Strecke von 2000 Metern. Sein Zweier-Partner Jan Rupp, mit dem er sich im Sommer für die Junioren-WM qualifizieren will, brauchte 13 Sekunden länger und landete auf Platz 4.

Claudia Reinelt bestätigte bei den leichtgewichtigen B-Juniorinnen ihre Klasse und siegte in 7:51,09 Min. 6 Sekunden vor Vereinskollegin Teresa Hanke, die sie auf dem letzten Viertel abhängte. "Ich denke, das wird ein gutes Duo für die neue Saison", sagte Gehrmann.

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Schwitzen in St. Moritz

UWE

Urs Käufer mit dem A-Kader beim Langlauf

Silvesterfeier in den Schweizer Bergen. Das stand für den Ulmer Ruderer Urs Käufer zum Jahreswechsel auf dem Programm. Nach Weihnachten machte er sich mit den Kollegen vom Dortmunder Leistungszentrum und Bundestrainer Dieter Grahn auf den Weg nach St. Moritz. Auf 1800 Metern Höhe dreht sich alles um Konditionsarbeit in der Langlauf-Loipe. Dazu kommen schweißtreibende Einheiten im Kraftraum. Erst am 8. Januar geht es zurück.

Im Vorfeld der WM in Eton geht es dagegen erstmals seit fünf Jahren nicht in die Höhe: Die Riemen-Ruderer werden im Landes-Leistungszentrum Breisach bei Freiburg ihre Zelte aufschlagen - also ein Heimspiel für Käufer.

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Tanzend auf dem Weg zum großen Durchbruch

von Ute Gallbronner

Der Ulmer Urs Käufer und sein Partner Filip Adamski haben viel vor

Der Ulmer Urs Käufer und sein Partner Filip Adamski haben sich in die nationale Elite gerudert. Ob sie trotz ihrer Leistungen einen Platz im Deutschland-Achter bekommen, ist unsicher. Aber das ist den beiden herzlich egal: Sie wollen zur WM - dafür hüpfen sie sogar im Takt.


Urs Käufer (links) brachte zum ersten Mal Partner Filip Adamski mit nach Ulm. Dessen Urteil: "Gegen Dortmund ist Ulm ein Traum." Foto: Maria Müssig

Es hat sich einiges getan, seit Urs Käufer und Raimund Hörmann im September 2004 nach Dortmund gezogen sind. "Die Wohnung haben wir schon wieder umgestrichen", erzählt Käufer grinsend. Aber das ist nicht der Punkt. Der Umzug hat sich einfach gelohnt. Student Hörmann verpasste mit dem Achter die Medaille bei der U-23-WM nur knapp, Käufer gewann im Vierer Silber und durfte mit zur Aktiven-WM nach Japan. Aber vor allem fand der Sportsoldat mit Filip Adamski den optimalen Partner.

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Gesamte Achter-Elite deklassiert

HJK

Der Ulmer Urs Käufer dreht mit seinem Partner Filip Adamski auf

Der Ulmer Ruderer Urs Käufer hat mit seinem Partner beim Kadertest in Dortmund die Konkurrenz überrascht. Er ließ die Deutschland-Achter-Besatzung hinter sich.


Stark auf den letzten Metern: Urs Käufer (li.) und Filip Adamski ließen den Bundeskader hinter sich. Foto: Hansjörg Käufer

Der schnellste U-23-Zweier der vergangenen Ruder-Saison ist nun auch in der A-Klasse an der Spitze angelangt. Bei der nationalen Kader-Prüfung auf dem Dortmund-Ems-Kanal siegte das Boot der Renngemeinschaft Ulmer RC Donau/Mannheimer RG Baden mit Urs Käufer und Filip Adamski an Bord. Bootstrainer Christian Viedt sagte: "Es war klar, dass sie vorne mitrudern würden. Der heutige Sieg hat mich dennoch überrascht."

Denn bei der Langstreckenprüfung über 6000 Meter waren alle aktuellen Athleten des Bundeskaders vertreten. Unter den 35 gemeldeten Zweiern startete auch die komplette Besatzung des Deutschland-Achters, der noch im September WM-Bronze geholt hatte.

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Kanal-Cup 2005 - Beeindruckende Premiere vor 100 000 Fans

UWE

Urs Käufer kämpft sich im Deutschland-Achter auf Platz zwei.

Die Premiere im Deutschland-Achter war für Urs Käufer beeindruckend. "Das war ein wahnsinniges Erlebnis vor so vielen Zuschauern im Achter zu sitzen. Da fühlt man sich wirklich wie der Held für ein Wochenende", sagte der Ulmer Ruderer nach dem zweiten Platz beim Marathon in Rendsburg.


Nicht nur die Zuschauerkulisse, sondern auch die "Gegner" auf dem Nord-Ostsee-Kanal imponierten. Foto: dpa

"Eigentlich haben wir gehofft, dass wir den Titel verteidigen können", sagt Käufer. Das klappte nicht ganz. Denn beim Einsetzen des Bootes in den Nord-Ostsee-Kanal passierte ein Unfall: Stephan Koltzk rutschte auf den moosigen Steinen aus und schlug sich am Steg die Schläfe auf. Es war der zweite Ausfall, den Bundestrainer Dieter Grahn kompensieren musste. 

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Ein Marathon im Flaggschiff

UWE

Urs Käufer sitzt beim Hanse-Cup im Deutschland-Achter

Zwischen der alten und der neuen Saison gibt es für den Ulmer Ruderer Urs Käufer noch ein Schnäppchen: Er darf erstmals im Deutschland-Achter ran.


12,7 harte Kilometer warten auf Urs Käufer

Normalerweise gehört der Nord- Ostsee-Kanal den großen Containerschiffen aus aller Welt. Am Wochenende müssen die Lotsen auf der großen künstlichen Wasserstraße auf ein paar kleine Ruderboote achten, denn beim Eon-Hanse-Cup treten die Achter zur großen WM-Revanche über 12,7 Kilometern an. Mit dabei ist der Ulmer Urs Käufer, der seine Feuertaufe im Deutschland-Achter erlebt.

Die Konkurrenz ist namhaft. Neben Weltmeister und Olympiasieger USA sowie den in Athen zweitplazierten Niederlanden kommt aus Großbritannien nicht nur das Nationalteam, sondern erstmals auch der legendäre Universitäts-Achter aus Cambridge.

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Keine PS an Bord - Deutscher Vierer verpasst Finaleinzug

hjk

Das große Ziel bei der Ruder-WM in Gifu/Japan ist verpasst: Der Ulmer Urs Käufer hat mit dem deutschen Vierer-ohne den Einzug ins Finale nicht geschafft.

24 Stunden durfte der Vierer-ohne des Deutschen Ruderverbandes (DRV) nach seiner tollen Vorstellung im Hoffnungslauf vom Finale bei der WM in Gifu/Japan träumen. Im Halbfinale wurden Jörg Dießner, Urs Käufer, Gregor Hauffe und Sebastian Thormann auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Sie verpassten dort den Finaleinzug mit sieben Sekunden Rückstand zum dritten Rang letztendlich ganz deutlich. Das DRV-Quartett rudert nun am morgigen Samstag im B-Finale um die Plätze 7 bis 12.

"Wir sind aggressiv ins Rennen gegangen. Um am Schluss vorne mitzurudern, muss man PS haben oder eingefahren sein. Uns fehlte heute beides", resümierte Christian Viedt. Der Ausblick des Assistenten von Bundestrainer Dieter Grahn: "Wir müssen uns jetzt im B-Finale so gut wie möglich verkaufen."

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