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Junioren-WM 2005 - Silbernes Schwaben-Duo

von HANSJÖRG KÄUFER

Kerstin Hartmann wird mit Katrin Reinert WM-Zweite. Trainer Uwe Hallm ist von seinen Juniorinnen begeistert

Der Ulmer Ruderclub Donau darf den nächsten internationalen Erfolg feiern: Kerstin Hartmann sicherte sich bei der Weltmeisterschaft der Junioren zusammen mit Katrin Reinert die Silbermedaille im Zweier ohne. Sie mussten sich nur Rumänien geschlagen geben.


WM-Silber in Brandenburg: Kerstin Hartmann (rechts) musste mit ihrer Partnerin Katrin Reinert nur Rumänien den Vortritt lassen. Foto: Hansjörg Käufer

Windig war es auf dem Beetzsee vor den Toren Brandenburgs, als Kerstin Hartmann vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD) mit ihrer Heilbronner Partnerin Katrin Reinert in ihren Zweier stieg. Ausgerechnet am Finaltag beeinträchtigte ein böiger, von Backbord einfallender Seitenwind die Rennen auf der zwei Kilometer langen Regattastrecke. Gerade im Zweier ohne, der technisch anspruchsvollsten Bootsgattung, ist bei solchen Verhältnissen die Gefahr aus dem Fahrwasser oder aus dem Rhythmus zu geraten, besonders groß.

Außer den Siegern der beiden Halbfinals, Deutschland und Italien, hatten sich noch Rumänien, Bulgarien, die Ukraine sowie die USA für das Finale qualifiziert. Und es waren die Rumäninnen Angelica Rosus und Nicoleta Albu, die mit den schwierigen Verhältnissen am besten zurecht kamen. Vom Start weg schoben sie ihren Bug in Front, dicht gefolgt von Kerstin Hartmann/Katrin Reinert sowie den letztjährigen WM-Zweiten Lavinia Tinelli/Cristina Romiti im italienischen Boot.

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Sprung zu den Aktiven - Urs Käufer für die WM in Japan nominiert

von UTE GALLBRONNER

Der Ulmer ersetzt den erkrankten Wienhausen im Vierer

Die Nachricht kam überraschend: Der Ulmer Ruderer Urs Käufer wurde für die WM im japanischen Gifu nominiert. Er soll den erkrankten Hanno Wienhausen aus dem ungesteuerten Vierer ersetzen. Deshalb führt der Weg des 20-Jährigen jetzt ins Trainingslager nach Österreich.


Urs Käufer (links) jubelt mit Partner Philipp Adamski über Vierer-Silber bei der U-23-WM in Amsterdam. Jetzt fährt er nach Japan. Foto: Hansjörg Käufer

Eigentlich hatte Urs Käufer das Thema Weltmeisterschaft in Japan abgehakt. Nach der Silbermedaille bei der U-23-WM in Amsterdam wollte er eigentlich ein bisschen die Beine hochlegen und dann die neue Saison in Angriff nehmen. Doch manchmal wirft ein Handy-Klingeln die ganzen Pläne durcheinander. In diesem Fall hat der 20-Jähriger Ulmer auch überhaupt nichts gegen die kurzfristige Kursänderung einzuwenden.

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BaWü 2005 in Mannheim - Mit vier Titeln zurück an die Donau

UWE

Stillstand mussten die Ulmer Ruderer nur auf der Autobahn hinnehmen. Bei den Landesmeisterschaften in Mannheim hatten sie zuvor vier Titel eingeheimst.

Im Vergleich zu den überragenden zehn Vorjahrstiteln war die Bilanz bei den diesjährigen Baden-Württembergischen Meisterschaften in Mannheim eher bescheiden. Das lag allerdings auch daran, dass einige Athleten anderweitig beschäftigt waren: Bei der U-23-WM oder der Vorbereitung auf die Junioren-WM. So gesehen waren vier Siege und einige Podestplätze ein Erfolg.

Erstmals war es Trainer Björn Gehrmann gelungen, einen Junioren-Vereinsachter aufzustellen, und die 15- bis 18-Jährigen starteten gleich voll durch: Sie gewannen ihr Rennen ungefährdet. "Das war schon ein kleines Highlight für uns", sagte Gehrmann. Dabei hatte es am ersten Tag schleppend begonnen. Der Doppel-Vierer der B-Junioren mit Christoph Peitz, Carsten Lormes, Julien Herion und Johannes Sauter hatte auf den Titel gehofft. Letztlich musste sich das Quartett aber knapp geschlagen geben. Im Einer schlugen sich Lormes (4.) und Peitz (5.) gut gegen 18 Gegner.

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U23-WM 2005 - Aus im Hoffnungslauf

HJK

Für die Ulmer Ruderin Annika Held ist der Traum vom Finale bei der U-23-WM geplatzt. Nach dem dritten Rang im Vorlauf kam ihr Vierer auch im Hoffnungslauf nicht über den dritten Platz hinaus. Mindestens ein Boot hätten die Deutschen noch überholen müssen, um ins Finale vorzustoßen. Nun geht es am Sonntag um die Plätze 7 bis 10.

Vom Start weg machten Weißrussland und Kanada Druck. Die Deutschen ruderten bereits bei 500 Metern eine Länge zurück auf Rang drei. Im mittleren Streckenteil offenbarte sich, dass das deutsche Quartett technisch und physisch dem internationalen Standard noch nicht gewachsen ist. Da nutzte es wenig, dass Annika Held und Co. auf dem letzten Streckviertel all ihre Kräfte mobilisierten und den Führenden nochmals nahe kamen. Im Ziel fehlte eine halbe Länge.

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Vor WM 2005 - Käufer sitzt im Wunschboot

HJK

WM-Platz im Vierer ohne ergattert

Die Mannschaft hat die Wahl getroffen: Der Ulmer Ruderer Urs Käufer sitzt bei der WM im japanischen Gifu im ungesteuerten Vierer und hat damit den Sprung in sein Wunschboot geschafft. Im Gegensatz zum Vierer mit Steuermann, zählt der Vierer ohne zu den olympischen Bootsgattungen, um so beliebter ist der Platz darin.

Bundestrainer Dieter Grahn war ein Befürworter des 20-Jährigen, und nach einigen gemeinsamen Ausfahrten war auch das Team überzeugt von Käufer. Dabei zählte vor allem das Wort des 28-jährigen Ex-Weltmeisters Sebastian Thormann. Zudem sitzen Jörg Dießner (27/ Dresden) und Gregor Hauffe (23/Leverkusen) mit im WM-Boot.

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U23-WM 2005 - Trotz Abi in Amsterdam

von UTE GALLBRONNER

Bei der U-23-WM sind vier Ulmer mit von der Partie. Annika Held einzige Frau - Schercher bei Ersatzleuten vorn

Mit vier Athleten ist der Ulmer Ruderclub Donau bei der U-23-WM in Amsterdam vertreten. Eine stolze Bilanz. Raimund Hörmann, Urs Käufer und Annika Held haben ihre Plätze sicher, Florian Schercher muss mit der undankbaren Rolle des Ersatzmannes klar kommen.

Auf der Bosbaan in Amsterdam rudern von heute an die U-23-Athleten um Weltmeister-Ehren. Wenn es um Gold, Silber oder Bronze geht, sind auf jeden Fall drei Ulmer dabei. Die inzwischen an den Olympiastützpunkt nach Dortmund übergesiedelten Urs Käufer (Vierer) und Raimund Hörmann (Achter) hoffen auf Edelmetall.

Eine ähnliche Konstellation gab es bereits vor zwei Jahren bei der WM in Belgrad. Damals saß Hörmann ebenfalls im Großboot und wurde Vierter, Käufer holte mit dem gesteuerten Vierer Gold, ein Jahr später gemeinsam mit Florian Schercher in Poznan Silber im Zweier. Eine Erfolgsbilanz, der von heute bis Sonntag ein paar Kapitel hinzugefügt werden sollen. Dabei geht das Flaggschiff als Titelverteidiger und zudem ungeschlagen an den Start, die ersten Zeiten in Amsterdam waren glänzend. Wie viel das tatsächlich wert ist, wird sich heute beim ersten Aufeinandertreffen der 14 Boote zeigen.

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Langer Atem in Duisburg - Käufer doppelt erfolgreich - Kerstin Hartmann im Krimi vorn

HJK/UWE

Vier Titel für URCD bei deutschen Junioren-Meisterschaften

Vier deutsche Meistertitel haben die Junioren des Ulmer Ruder-Clubs Donau von den deutschen Titelkämpfen in Duisburg mit nach Hause gebracht. "Ich bin mehr als zufrieden", sagte Trainer Uwe Hallm gestern. Herausragend aus seiner Sicht war Kerstin Hartmann.


Kerstin Hartmann (rechts) und ihre Partnerin Claudia Reinert überzeugten in Duisburg  Foto: Hansjörg Käufer

"Es ist besser gelaufen, als wir gehofft hatten", sagte der Ulmer Ruder-Trainer Uwe Hallm nach den deutschen Meisterschaften der Junioren in Duisburg. Einzig Florian Schercher musste in der U-23- Klasse eine Enttäuschung hinnehmen. Mit seinem Kölner Partner Paul Schmitz hatte er auf den zweiten Platz im Zweier ohne hinter den Zwillingen Jan und Falk Müller gehofft. Doch Schmitz wurde krank, die Kraft reichte nicht, so dass am Ende nur Platz vier blieb.

Überholt wurde Schercher von seinem Ulmer Trainingspartner Daniel Held. Bis kurz vor dem Ziel lag dieser auf Platz zwei und drehte dann noch einmal auf. Doch sein Bugmann Thilo Rentzsch (Dortmund) konnte dem enormen Druck auf der Backbord-Seite nicht standhalten. Beide kamen aus dem Rhythmus, aus der Bahn, und konnten gerade noch Platz drei retten.

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Vier sind sicher - zwei hoffen

HJK
 
Kerstin Hartmann hat es perfekt gemacht: Sie fährt mit ihrer Heilbronner Partnerin Katrin Reinert zur Junioren-WM nach Brandenburg (1. - 9. August). Dass der Ruder-Verband die Ulmerin dorthin schicken würde, war klar - zumindest im Achter sollte sie sitzen. Doch jetzt hat Kerstin Hartmann sich in ihrem Wunschboot qualifiziert.

Bereits vom 21. - 24. Juli haben die U-23-Männer Urs Käufer und Raimund Hörmann ihren Einsatz. Käufer im Vierer, Hörmann im Achter. Florian Schercher fährt als Ersatzmann nach Amsterdam. Daniel Held, der im Vorfeld der nationalen Titelkämpfe die WM fast schon abgehakt hatte, darf sich nun wieder Hoffnungen auf einen Sitzplatz im Vierer mit Steuermann machen. Annika Helds WM-Start ist fast schon sicher: Sie soll im Vierer ohne antreten, da das gestern siegreiche Quartett bei den "Erwachsenen" in Japan starten will.

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Die Tücken einer launischen Dame - Beim Donau-Cup sind die Talente dran

von UTE GALLBRONNER

Am Wochenende greift der Nachwuchs in der Friedrichsau zu den Rudern. Doch der neue Trainer Uwe Hallm wird seinen ersten Donau-Cup verpassen: Er bereitet sich mit seinen stärksten Schützlingen im Leistungszentrum in Breisach auf die deutschen Meisterschaften vor.


Er hat sich arrangiert mit der Donau, die er eine launische Dame nennt: Uwe Hallm kann mit seiner Arbeit bislang zufrieden sein. Foto: Volkmar Könneke

Mit dem Termin für den 17. Donau-Cup, der für die Ruderer morgen um 11 Uhr beginnt, ist es so eine Sache. Einige wichtige Protagonisten des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) können nicht dabei sein. Urs Käufer zum Beispiel. Der hofft zumindest, dass es keinen Besuch an heimischen Wassern gibt. Denn nur wenn er mit seinen Kollegen vom U-23-Vierer beim Weltcup in München nicht ins sonntägliche Finale kommt, gibt es einen Abstecher nach Ulm.

Käufer, der allerdings am Olympia-Stützpunkt in Dortmund trainiert, steht für das sehr erfolgreiche Jahr des URCD. Für die U-23-WM ist er gesetzt, vielleicht klappt es sogar mit der "richtigen" WM. "Das ist ein Vierer, der sich gesucht und gefunden hat", sagt URCD-Trainer

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Essener Regatta 2005 - Käufer rüttelt an der Hierarchie

UWE/HJK

U 23-Vierer überholt A-Auswahl. Hoffen auf weitere Bewährungsprobe

Überraschung durch Urs Käufer und seine Kollegen im ungesteuerten Vierer: Das U 23-Boot gewann die Essener Hügelregatta und empfahl sich für einen Weltcup-Start.


Strahlendes Quartett: Jan Müller, Philip Adamski, Urs Käufer und Falk Müller (von links) haben in Essen für einen Paukenschlag gesorgt. Privatfoto

Eigentlich ging es für die Athleten des Ulmer Ruderclubs Donau auf dem Essener Baldeneysee darum, sich für die U 23-WM zu empfehlen. Die findet im Juli in Amsterdam statt. Das ist ihnen gelungen, aber einer träumt von einer weiteren Reise: Urs Käufer will nach Japan, zur WM der "Erwachsenen".

Seit zweieinhalb Wochen sitzen Urs Käufer und sein Doppel-Partner Philip Adamski (Mannheim) mit den Brüdern Jan und Falk Müller in einem Boot. Das Quartett verstand sich auf Anhieb so gut, dass Bundestrainer Dieter Grahn beschloss, die Youngster in der offenen Klasse ins Rennen zu schicken. "Er wollte einfach sehen wie wir uns anstellen", sagt Käufer.

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Für Kerstin Hartmann kann die WM kommen

HJK

Ulmer Juniorin im Zweier wieder vorn

Mit ihrer Heilbronner Partnerin Katrin Reinert empfahl sich die Ulmer Junioren-Ruderin Kerstin Hartmann erneut im Hinblick auf die Weltmeisterschaften im August.


Konkurrenzlos: Kerstin Hartmann (rechts) und Katrin Reinert. Foto: Hansjörg Käufer

Nach ihrem ungefährdeten Sieg bei der nationalen Regatta Mitte April in Brandenburg setzten die Ulmerin Kerstin Hartmann und ihre Heilbronner Partnerin Katrin Reinert in München noch eins drauf. Auf der Olympia-Ruderstrecke von 1972 in Oberschleißheim gewannen sie das Rennen im Zweier ohne Steuerfrau gegen die komplette europäische Junioren-Elite. Das verheißt für die Weltmeisterschaft im August in Brandenburg einiges.

Nach 500 Metern hatten das Talent vom Ulmer Ruder Club Donau (URCD) und ihre Mitstreiterin die Bugspitze vorn. Die beiden bauten diese Führung bei Regen, Kälte, Wind und hohem Wellengang bis zum Ende der 2000-Meter-Distanz kontinuierlich aus. Mit fünf Sekunden bzw. zwei Längen Vorsprung kam sie vor dem schon in Brandenburg besiegten Boot aus Hannover ins Ziel bei den A-Juniorinnen.

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B-Junioren mit sieben Erfolgen in Mannheim

hjk

An der deutschen Kleinbootmeisterschaft und an der Mannheimer Nachwuchsregatta haben Ulmer Boote teilgenommen. Der Bundestrainer plant mit vier Ulmern.

Mit unterschiedlichem Erfolg haben Aktive des Ulmer Ruderclubs an zwei Regatten teilgenommen. Während die B-Junioren (15 und 16 Jahre) an der Mannheimer Nachwuchsregatta mit sieben Siegen eine sehr gute Bilanz einfuhren, mussten sich die U-23-Ruderer erwartungsgemäß ohne Sieg auf den Heimweg von der deutschen Kleinbootmeisterschaft in Köln machen.
Ungeschlagen kehrte der Ulmer Doppelzweier mit Christoph Peitz und Carsten Lormes aus Mannheim zurück. An beiden Renntagen demonstrierten die B-Jugendlichen mit einem Start-Ziel-Sieg ihre Vormachtstellung im Süden. Ähnlich souverän gestaltete Peitz seine beiden Rennen im Einer. Carsten Lormes siegte in einem weiteren Lauf des Junior-B-Einers. Claudia Reinelt und Lena Nemmer gaben im leichten Doppelzweier ein vielversprechendes Saisondebüt. Auch sie beherrschten die Konkurrenz und siegten an beiden Renntagen mühelos.

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Ulmerin fast sicher bei Junioren-WM 2005

hjk

Die Ulmer Ruderin Kerstin Hartmann hat überraschend mit ihrer Partnerin eine Regatta in Brandenburg gewonnen. Nun winkt ein Start bei der Junioren-WM.

Damit hatte der neue Ulmer Ruder-Trainer Uwe Hallm nun wirklich nicht gerechnet. Und Kerstin Hartmann selbst erst recht nicht. Die Juniorin trat ja bislang auch nur in Süddeutschland in Erscheinung, doch nun ließ sie auf einmal die gesamte deutsche Konkurrenz hinter sich: Bei einer Regatta des deutschen Ruderverbands siegte sie auf dem Beetzsee in Brandenburg mit ihrer Heilbronner Partnerin Katrin Reinert im Zweier-ohne. Damit ist die Nominierung für die Junioren-Weltmeisterschaft Anfang August auf eben diesem Beetzsee so gut wie sicher.

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Ganz große Ziele fest im Blick

HJK

Saisonstart in Leipzig mit zwei Klasseleistungen

Die ersten Rennen der Saison auf dem Elster-Saale-Kanal von Leipzig haben bereits die Richtung gezeigt: Drei Ulmer Ruderer halten Kurs auf die WM in Amsterdam.


Immer dichter dran an der deutschen Spitze: Florian Schercher

Von den sechs Ulmern Ruderern, die mit Blick auf eine WM-Teilnahme in die neue Saison starteten, manövrierten sich Florian Schercher und Urs Käufer beim Rennen in Leipzig in eine glänzende Ausgangsposition. Den Junioren Max Reinelt und Jan Rupp fehlt dagegen gut eine Minute auf die deutsche Spitze in dieser Altersklasse. Unter den 68 gestarteten Einern belegten sie Platz 20 (Reinelt) und 35 (Rupp). Diese Leistung reicht nicht, um bei der Bildung des Nationalteams berücksichtigt zu werden.

Im U-23-Bereich ging es erwartet hart zur Sache. Zwar sitzt keiner der vier Ulmer im schnellsten Zweier, den stellten in 21:59,80 Minuten überraschend die Hamburger Daniel Holert und Richard Nagel. Doch mit dem zweiten Platz von Käufer/Adamski (22:05,38) und dicht dahinter Schercher/Naruhn (22:09,67) war der neue Ulmer Coach Uwe Hallm zufrieden.

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Voraussetzungen sind extrem gut

von UTE GALLBRONNER

Der neue Ruder-Trainer Uwe Hallm macht das Hobby zum Beruf

Uwe Hallm hat am 1. März offiziell die Nachfolge von Christian Viedt als Trainer beim Ulmer Ruder Club Donau angetreten. Gestern saß der 38-Jährige aus Baltmannsweiler, der sich am Freitag am neuen Arbeitsplatz mit Viedt getroffen hatte, schon im Boot.


Legt großen Wert auf Technik: Uwe Hallm   Foto: Volkmar Könneke

Wie ist es so auf dem Ulmer Donauwasser? UWE HALLM: Vor allem affenkalt.

Haben Sie sich schon eingelebt? HALLM: Ich treffe hier ja nicht auf lauter Unbekannte. Man kennt sich von den Wettkämpfen, auch wenn ich bis jetzt bei der Stuttgarter Rudergesellschaft und damit ein Gegner war. Momentan bin ich dabei alles zu sortieren. Meine Freundin und ich suchen deshalb eine Wohnung in Ulm. Die Pendlerei ist stressig: 60 Kilometer einfach sind nicht ohne, vor allem bei dem Wetter. 

Was haben Sie gemacht, ehe Sie sich für den Job als Ulmer Trainer entschieden haben? HALLM: Ich war seit Ende der 80er Jahre bei der Stuttgarter Rudergesellschaft, in den letzten 16 Jahren Jugendleiter und hauptamtlicher Trainer. Am Schluss habe ich mich auch um Talentförderung und Talentsuche in Stuttgart gekümmert. Vorher war ich natürlich selbst aktiv. 26 Jahre auf dem Wasser kommen da schon zusammen.

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Deutschland-Achter neue Herausforderung - Trainer Viedt zieht's nach Dortmund

von UTE GALLBRONNER

Die Ulmer Ruderer müssen sich von ihrem Cheftrainer verabschieden: Christian Viedt wird Assistent von Bundestrainer Dieter Grahn am Olympiastützpunkt Dortmund. Damit redet er künftig ein gewichtiges Wort mit, wenn es um die Plätze im Deutschland-Achter geht.


Nur selten im Blickpunkt, aber meist erfolgreich: Trainer Christian Viedt.  Archivfoto

DORTMUND/ULM. Als Michael Müller, Sportdirektor des Deutschen Ruderverbandes (DRV), bei Christian Viedt anrief, musste der Ulmer Trainer nicht lange über das ihm unterbreitete Angebot nachdenken. Assistent von Bundestrainer Dieter Grahn am Olympiastützpunkt in Dortmund - das ist so etwas wie das zweithöchste Trainer-Amt im Lande, wenn es um den Riemenbereich geht. "Es ist eine riesige Herausforderung. Das ist zwei Klassen über dem, was ich bis jetzt gemacht habe", sagt Viedt.

Eine Tatsache, die auch die Verantwortlichen des Ulmer Ruderclubs Donau (URCD) akzeptierten. "Mit war klar, dass der DRV neue Trainer sucht. Mir war auch klar, dass sie auf ihn kommen werden. Wenn jemand so motiviert ist und so eine Chance bekommt, dann darf man ihm keine Steine in den Weg legen", sagt der sportliche Leiter Raimund Hörmann.

Fast 13 Jahre war Viedt in Ulm. Als der Niedersachse damals an die Donau kam, hat er sogar die Mentalitätsunterschiede überbrückt, was wahrlich nicht jedem gelingt. "Er hat so gearbeitet, wie wir Schwaben uns das vorstellten: effektiv", sagt Hörmann. Der erste Erfolg kam mit Claudia Barth, die 1993 bei der Junioren-WM in Oslo Gold holte und 2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney auf den sechsten Platz ruderte. Viele Jugendliche führte Viedt nach oben: Sie brachten es zusammen auf zehn WM-Medaillen.

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Vier Männer am sportlichen Scheideweg

von UTE GALLBRONNER

Ulmer U23-Ruderer peilen das Ziel Peking aus verschiedenen Richtungen an

Der "Hof des Bundestrainers" hat seine Vorteile - Auge in Auge mit den Konkurrenten.

DORTMUND/ULM. Vier junge Ruderer auf dem Weg nach Peking. Bei den Junioren waren sie gemeinsam erfolgreich, 2008 wollen sie bei den Olympischen Spielen in Peking dabei sein. Vier Karrierewege innerhalb des deutschen Sportfördersystems: Bundeswehr, Zivildienst, Studium, Berufs-Ausbildung.     


Der Ulmer Ruder-Vierer auf neuen Wegen (von links): Urs Käufer, Florian Schercher, Daniel Held und Raimund Hörmann. Archivfoto

Urs Käufer und Raimund Hörmann pinseln im Takt. Was sich seit Jahren im Boot bewährt hat, kann beim Streichen der neuen Wohnung nicht schaden. Die beiden Ulmer, die zu den besten Nachwuchs-Ruderern gehören, bereiten ihren Umzug vor. Sie gehten dorthin, wo die Elite im Riemenbereich trainiert, ans Leistungszentrum Dortmund. Sie blicken der Konkurrenz auf dem Weg nach Peking ins Auge. Florian Schercher, mit Käufer Zweiter bei der U23- WM, und Daniel Held, haben sich anders entschieden: Sie bleiben bei Heimtrainer Christian Viedt.

Die 19-Jährigen stehen an einem problematischen Punkt ihrer Karriere: Um im Senioren-Bereich erfolgreich zu sein, müssen sie noch mehr in ihren Sport investieren. "Wenn es um die berufliche Unterstützung geht, passieren in Deutschland einfach zu viele Fehler. Unsere Gesellschaft begeistert sich nur für Erfolge. Wie die zu Stande kommen ist den Leuten egal", sagt Viedt.

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Stürmisches Finale in Posen - Florian Schercher und Urs Käufer Zweite bei U23-WM

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Frankreich ist bei Regen und Gegenwind am Schluss besser


Florian Schercher (vorne) und Urs Käufer fischten Silber aus dem Maltasee. Foto: Hansjörg Käufer

Die Ulmer Ruderer Florian Schercher und Urs Käufer haben bei der U23-WM in Posen Silber gewonnen. Bei schweren Bedingungen war nur Frankreich schneller.

Finaltag bei der U23-Weltmeisterschaft im polnischen Posen. Bei knapp 30°C und einem mächtigen Gegenwind fanden die Ruderer die selben schweren Bedingungen wie in den vergangenen Tagen. Bereits in den Vorentscheidungen waren Urs Käufer und Florian Schercher, der für seinen Heimatklub Würzburg startet, in den Vorentscheidungen bestens zurecht gekommen. Die beiden waren nochmals bereit ein Rennen auf Biegen und Brechen zu liefern. Serbien und Montenegro oder die Russen wurden als Favoriten gehandelt.

Aber das Rennen begann kurios. Als die Zweier gerade die ersten Startschläge hinter sich brachten, kam plötzlich ein orkanartiger Regensturm auf. Davon unbeeindruckt schoben Käufer und Schercher ihren Bug leicht vor Polen und Frankreich. Immer heftiger wehte es vom Ziel her, und immer höhere Wellen türmten sich auf. Die Rumänen und Russen patzten ebenso wie die Ruderer aus Serbien und Montenegro, einige gingen knapp am Kentern vorbei.

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Nur Olympia-Zweier in Berlin schneller - Käufer/Schercher bei "Deutschen" Zweite

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Tolles Ergebnis für zwei Akteure des URCD: Urs Käufer und Florian Schercher haben bei den Deutschen Ruder-Meisterschaften in Berlin-Grünau Platz zwei geholt.


Stolz über ihre hervorragende Platzierung bei den Deutschen Meisterschaften: Urs Käufer (links) und Florian Schercher. Privatfoto

Auf der Olympiastrecke von 1936 im Berliner Vorort Grünau gingen die URCD-Ruderer Raimund Hörmann, Daniel Held und Urs Käufer in getrennten Bootsgattungen an den Start. Während der Zweier-ohne mit Urs Käufer und seinem Würzburger Partner Florian Schercher die DM als letzten Test vor der U 23-WM Anfang August im polnischen Posen nutzte, sah der gesteuerte Vierer der Renngemeinschaft Ulm/Mannheim/Mainz/Essen mit Raimund Hörmann an Bord sowie die Renngemeinschaft des ungesteuerten Vierers um Daniel Held ihr Rennen als Saisonabschluss an.

Für den Zweier Käufer/Schercher war die Renntaktik im Vorfeld klar. Man wollte möglichst dicht hinter dem bereits für Athen nominierten Olympia-Zweier Kühne/Herzog (Hannover/Berlin) Silber sichern und dafür sorgen, dass man als deutsche U 23-Vertretung den Olympioniken keinen locker erruderten Meistertitel bescherte. Ein Vorhaben, das bei dieser harten Konkurrenz vom ersten Schlag weg kein taktischen Geplänkel zuließ.

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Der Abschied von den Donauwellen naht - Raimund Hörmann und Urs Käufer gehen bald nach Dortmund

von UTE GALLBRONNER

Junior und Senior bei Heim-Wettkampf in einem Boot - Mathematik beschert Annika Held WM-Ersatzplatz


Zwei Männer in einem Boot: Raimund Hörmann junior ruderte mit dem Vater zum Sieg beim Donaucup. Foto: Volkmar Könneke

Auf der Donau haben sie sich einst erste Sporen verdient, inzwischen ist der Sprint-Wettkampf auf heimischem Wasser für die stärksten Ulmer Ruderer eher ein Zeitvertreib. Vor allem Urs Käufer und Annika Held haben demnächst größere Aufgaben vor sich: Sie fahren zur WM.

Während am Samstag auf der Donau gerudert wurde, war der Ulmer Trainer Christian Viedt noch auf der Autobahn. Irgendwo zwischen Berlin und Leipzig. Seit fünf Wochen ist er ständig auf Tour durch Deutschland. Es geht darum, die Boote für die Jugend- und U23-Weltmeisterschaften zu besetzen - und das ist eine aufwändige Prozedur. Nach Berlin fuhr Viedt mit Annika Held, die ihren 18. Geburtstag auf dem Ruder-Ergometer feierte.

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